Lade gerade unser Blog im Internet Explorer auf meinem Windows 7. Natürlich 64bit und natürlich auch der Internet Explorer 64bit. Ich sehe, daß unsere Filme nicht angezeigt werden und da fällt mir ein, daß wohl den Adobe Flash Player noch nicht installiert habe.
Soll ja kein Problem sein, wenn, ja wenn Adobe Flash Player auf 64bit Windows denn unterstützt würde. Wird er aber nicht:
Nun sind es schon zwei: Windows 7 Benutzer mit 64 bit und iPads, die kein Flash anzeigen. Adobe, sputet Euch!
Bisher hosten wir die Videos, die in unserem Blog abrufbar sind, bei YouTube. Dies vor allem, weil wir dort eine einfache Argumentation haben, wenn jemand ein Video nicht abrufen kann (“Wie? YouTube geht nicht? Das ist leider nicht unser Problem”), aber auch, weil durch den YouTube Client die Integration auf iPhones gelingt (eine ausführliche Begründung dazu habe ich in meinem Artikel “Wie unsere Filme entstehen” geliefert).
Nun gibt es aber auch Nachteile von YouTube:
Die hochgeladenen Videos werden von YouTube qualitativ verschlechtert. Unsere Video und Schnitttechnik ist nicht HD, das ist uns klar, aber die Videos müßte man eigentlich nicht noch weiter runterrechnen.
Die Performance ist, gerade am Wochenende, sehr schlecht und unsere Videos geraten andauernd ins Stocken. Wir erklären ständig unseren Besuchern, daß sie das Video erst starten sollen, dann auf Pause klicken, dann warten bis der rote Balken rechts ist, dann das Video starten.
Wir können die Videos nicht schützen, so daß sie nicht direkt über YouTube gefunden und abgespielt werden. Das liegt zum einen an der Lizenz für die Musik in unseren Filmen, diese gilt nur für unser Blog, zum anderen auch daran, daß unsere Filme zum Teil im Kontext eines Artikels erscheinen und wir die da nicht herausgerissen wissen möchten.
In den letzten Wochen bin ich immer wieder auf Videos gestoßen, die bei einem Dienst namens “Vimeo” gehostet sind:
Alle Videos, die ich von dieser Site angesehen habe, hatten kein Performanceproblem und waren in einer hervorragenden Qualität. Vimeo verwendet auch einen FlashPlayer, so daß zu erwarten ist, daß es genauso wenig Integrationsprobleme geben wird, wie mit YouTube und sie haben eine Lösung, um Videos auch auf iPhones anzuzeigen. Man kann Videos so parametrisieren, daß sie nicht auf anderen Webseiten eingebettet werden können.
Vimeo bietet für $59,95 pro Jahr ein Plus Konto an, womit alle unsere Anforderungen erfüllbar sind und außerdem keine Werbung angezeigt wird. Entscheidung gefallen, das Projekt kann starten: Alle unsere Videos umstellen.
Unser Artikel Streichelzoo zeigt, wie wir einen kleinen Zaun vor unserem Haus aufgebaut haben und so Timmy und Tobi einfach hinauslassen können, damit sie sich versäubern können.
Im Schnee, denn das sind sie aus Klecken gewöhnt. Strenggenommen sind sie beide Schneehunde, denn draußen liegt Schnee. Seit ihrer Geburt. Dieser Schnee tut jetzt was ganz furchtbares: Er taut weg. Tobi versucht zu beschützen, was noch da ist, aber ohne Erfolg:
Auf Pflastersteinen versäubern? Geht nicht. Da wollen wir sie auch garnicht zwingen. Also muß eine neue Lösung her. Streichelzoo 2.0.
Erst wird der kleine Zaun umgestaltet, so daß er nur noch die Tür umschließt und dann am Defender längs läuft
Vor der Garage biegt er ab und schließt die Verbindung zum Garten:
Und im Garten sieht man drei glückliche, Timmy und Tobi, die Nutznießer und Thomas, der Konstrukteur dieser Lösung:
Der Garten eröffnet für Timmy und Tobi eine neue Dimension: Im Garten Fangen spielen. Nur zu.
Eine kleine Badewanne, etwas Wasser und ein paar Handtücher warten schon auf Euch.
Da die Wiesen hinter unserem Haus sich bereits wieder in Schlammwüsten verwandelt haben (ist der Winter wirklich schon zu Ende?), mußten wir etwas fahren – aber im Umkreis gibt es genügend Plätze, wie diesen:
Thomas, Timmy und Tobi haben dann auch gleich angefangen, einen Schneemann zu bauen:
und sie liefen um die Wette, Thomas und seine Schneehunde:
Die Zeit für’s Gassigehen sollte in etwa dem Alter der Hunde in Wochen entsprechen. Timmy und Tobi scheinen das zu wissen, denn nach (guten) 9 Minuten Gassigehen sind sie schon auf der Rückfahrt total erledigt:
Wir haben jetzt 2 Stunden Zeit, um in Ruhe zu arbeiten, bevor sie wieder aufwachen…
In den letzten drei Tagen sind wieder viele Bilder von Timmy und Tobi entstanden. Das größte Erlebnis waren sicherlich die ersten beiden Male Gassigehen, beim ersten ging es nur mal die Einfahrt zu unserem Haus entlang; beim zweiten Mal aber ging es auf die große Wiese an der Isen, da kann man richtig weit laufen!
Die Bilder in dieser Galerie sind übrigens alle mit der Kamera im iPhone 3Gs gemacht worden.
Vom Gassigehen auf der Wiese haben wir mit dem iPhone ein paar Kurzfilme gedreht:
Im vorhergehenden Artikel dieser Serie haben wir gesehen, daß man keine Winterreifen am Flugzeug braucht. Schön und gut, aber warum gibt es dann bei diesem Wetter so viele Verspätungen?
Es liegt am zeitaufwändigen Schneeräumen. Im einzelnen:
Streusalz: Auf Flugplätzen kann kein Streusalz verwendet werden, da Flugzeuge und Triebwerke aus Aluminum hergestellt werden und bei Salzkontakt umgehend korrodieren würden. Auf der Straße wird der Schnee grob geräumt und dann Salz gestreut, das den Rest abtaut und das eine Zeitlang verhindert, daß sich Schnee und Eis wieder festsetzen. Flugplätze werden gründlich geräumt, meistens ist am Räumfahrzeug vorne eine Schaufel dran, hinten eine Bürste, die den Rest wegbürstet. Salz kann nicht gestreut werden, wenn es weiter schneit, dann muß der Räumer nach kurzer Zeit wieder ran. Hier ein Beispiel, wie ein Standplatz für ein Flugzeug freigeräumt wird:
Größe: Flugplätze sind größer als Straßen. Das klingt einfach und irgendwie komisch, aber für eine Straße genügt ein Räumfahrzeug, das einmal von A nach B fährt und dann wieder zurück von B nach A und schon ist die Straße frei und der Schnee liegt im Straßengraben. Bei einer Piste, die 30 Meter breit ist, brauchen Sie eine ganze Flotte von Fahrzeugen, die den Schnee von der Mitte bis ganz nach außen wegräumen können. Und sogar diese Flotte muß auf dem Vorfeld mehrfach fahren, denn das ist um einiges breiter, als eine Piste:
Wirbelschleppen: Flugzeuge verursachen Wirbelschleppen. Einfach gesagt, sie wirbeln die Luft links und rechts an den Enden der Tragflächen gewaltig auf. Würde man den Schnee einfach an die Seite der Piste räumen, wie man das bei der Straße erledigt (Hausbesitzer, die den Gehsteig räumen müssen, finden das übrigens auch nicht komisch), wäre zwei, drei Starts später der Schnee wieder auf der Piste und zwischendurch Schneesturm. Also muß der Schnee, nachdem er auf die Seite geräumt wurde, aufgesammelt werden. Das ist im folgenden Video auf dem Vorfeld gezeigt, funktioniert auf der Piste aber nach dem gleichen Muster:
Anmerkung: Auf kleineren Flugplätzen wird der Schnee schon mal in einer Ecke oder an einer Seite zusammengedrückt und kein Aufsammler verwendet. Meist ist dann der Schneeberg oder Schneewall aber weit genug von der Piste entfernt, so daß bei Start und Landung kein Schnee aufgewirbelt wird.
Regelmäßiges Räumen: Mit Schnee, Eis oder Schneematsch bedeckte Pisten stellen für Flugzeuge bei Start und Landung zwar erstmal kein großes Problem dar, aber die internationalen Vorschriften für Verkehrsflugzeuge, die Vorschriften der einzelnen Airlines und natürlich auch die Verantwortung der Piloten für Start oder Landung Ihres Flugzeuges stellen recht hohe Anforderungen an die Betreiber von Verkehrsflughäfen – meist wird einfach erwartet, daß die Piste peinlich sauber geräumt ist (es hat in der Tat technische Implikationen, wenn die Piste mit Schnee, Eis oder Schneematch oder auch schon Wasser “kontaminiert” ist, vielleicht widme ich diesem Thema mal einen eigenen Artikel). Wir halten hier einfach mal fest: Es wird bei Schneefall regelmäßig geräumt.
Eine Piste ist drei bis vier Kilometer lang und die Räumfahrzeuge brauchen bei etwa 30 km/h etwa 6-8 Minuten, um die Piste einmal abzufahren. Während sie das tun kann, logisch, kein Flugzeug starten oder landen – die Piste muß also immer wieder für 10 Minuten gesperrt werden. In dieser Zeit fänden z.B. in München in der Rush Hour rund 6 Starts- oder Landungen statt. Da die Airports am Morgen und am Abend an ihrer Kapazitätsgrenze arbeiten, kann das regelmäßige Sperren einer Piste nur zum Ausfall von Starts und Landungen führen, denn in der genannten Rush Hour ist am Flughafen München Dauerbetrieb auf beiden Pisten (übrigens würde die dritte Startbahn in München gerade in diesem Fall Erleichterung verschaffen, denn es könnte bei Schneefall immer eine Piste geräumt werden und der Betrieb auf den beiden verbleibenden Pisten stattfinden).
All dieses zeitaufwändige Schneeräumen wäre kein Problem, wenn Flughäfen nur zu 50% ausgelastet wären und an Tagen mit Schneefall genügend Personal zum Räumen zur Verfügung stehen würde. Das ist aber nicht so. Die großen Verkehrsflughäfen dieser Welt sind in der Rush Hour meistens zu 100% ausgeplant und meist ist nur 70% des eigentlich notwendigen Personals vorhanden. Was bei gutem Wetter noch problemlos funktioniert, führt dann bei Schneefall zu Engpässen, die nur noch Ausfall einzelner Flüge oder starken Verzögerungen zu lösen sind.
Der eine Ausweg aus dieser Misere besteht darin, dem Flughafen mehr Kapazität zu geben, wie die erwähnte dritte Start- und Landebahn im Beispiel München, der andere Ausweg ist, bei schlechtem Wetter einfach nicht zu fliegen. Das aber wird in unserer durchgeplanten Gesellschaft nicht wirklich begrüßt.
Am aktuellen Beispiel unserer Timmy und Tobi Filme von unseren Besuchen in Klecken möchte ich aufzeigen, wie wir diese Filme schnell und noch von unterwegs aus in unserem Blog verfügbar machen. Dieser Artikel erscheint im Rahmen meiner Serie “Instantblog“.
Über unsere beiden Kameras habe ich mich ja an anderer Stelle schon ausgelassen. Nun wird eine der beiden Kameras benutzt, um zu Filmen, im aktuellen Beispiel wird während eines Besuches in der Welpenstube in Klecken immer wieder mal der Startknopf gedrückt und Szenen mit Timmy und Tobi und der ganzen Hundemeute festgehalten.
Auf dem Weg zum Flughafen wird dann der Film in der Kamera zurückgespult. Am Gate angekommen überbrücken wir die Wartezeit, indem wir die Kamera mit dem Firewire Kabel an den Rechner anhängen dann Pinnacle Studio 14 Ultimate starten und den Film einlesen – dabei gleich nochmal vom Besuch und dem erlebten träumen.
Einlesen sollte man übrigens, trotz des hohen Platzbedarfs, immer im DV Format. Zum einen wird der Prozessor des Laptop nicht so belastet (die MPEG Umwandlung erledigt Pinnacle Studio beim Einlesen) und zum anderen bietet eine unkomprimierte Speicherung bessere Qualität beim Bearbeiten und bei Effekten.
Pinnacle Studio hat beim Einlesen gleich die Szenen erkannt, so daß sich Thomas beim Schnitt des Filmes auf die einzelnen Szenen konzentrieren kann (ich bin dabei übrigens nur der Handlanger, der die Maus bedient und jeweils den richtigen Effekt heraussucht, den Thomas mit Worten beschreibt. So gesehen, verfügt Thomas über einen Videoschnittcomputer mit Spracheingabesteuerung):
Wenn der Film fertig geschnitten ist, wird er als MPEG-2 DVD Compatible geschrieben. Dieser Film wird auf den Server für’s Pinnacle Show Center kopiert:
Die MPEG-2 Datei dient auch als Ausgangsmaterial für den iPhone Film, denn sie wird gleich mit Xilisoft Video Converter nach iPhone MPEG-4 konvertiert, diese Datei wird später direkt in iTunes eingefügt. Übrigens sind alle Produkte von Xilisoft eine Empfehlung wert, sie funktionieren störungsfrei und das in überragender Qualität.
Update: Ab hier ist die Anleitung nicht mehr gültig, denn wir haben uns inzwischen entschieden, unsere Videos nicht mehr bei YouTube zu hosten, sondern bei Vimeo. Die neue Anleitung für den Prozeß des Hochladens und Einbindens finden Sie hier.
Der Film wird in Pinnacle Studio noch ein zweites Mal ausgegeben als Flash für YouTube. Natürlich könnten wir auch die MPEG Datei hochladen, die hat aber 330 MB und die FLV Datei hat nur 67 MB, somit schon mal, gerade, wenn wir das noch von unterwegs aus hochladen, ein klarer Vorteil für das FLV Format. Zum anderen muß YouTube die FLV Datei nicht mehr konvertieren, sondern kann sie direkt verwenden, was für bessere Qualität sorgt, aber auch die Veröffentlichung beschleunigt.
Die FLV Datei wird dann zu YouTube hochgeladen.
Warum eigentlich YouTube? Warum nicht die FLV Datei direkt im eigenen Blog einbetten, schließlich betreiben wir unseren Server selbst? Ich habe einiges ausprobiert an Flash Playern für Wordpress und Techniken, um FLV Dateien zu integrieren. Beim Abspielen auf verschiedenen Plattformen hatte ich dabei immer mal die eine, mal die andere Schwierigkeit. Jeder Besucher unseres Blog, der solche Probleme hätte, würde sich sofort über die schlechte Realisierung unseres Blog ereifern und nicht den Fehler in seinem, möglicherweise unvollständigen, Browser suchen. Mit der Plattform YouTube haben wir hingegen einen weltweiten Standard und jeder sieht ein, daß, wenn er kein YouTube Video abspielen kann, dann liegt der Fehler in der eigenen Umgebung. Außerdem hat fast jeder Internetbenutzer schon mal ein YouTube Video abgespielt, so daß die eventuellen technischen Probleme dann bereits dort behoben wurden.
Es kommt hinzu, daß iPhone (und iPad) Benutzer bei nur per Flash eingebetteten Videos diese nicht abspielen können, über den Umweg des YouTube Players aber können sie diese auf dem iPhone/iPad direkt ansehen.
Den Code zum Einbetten hole ich mir, indem ich mir das Video auf YouTube anzeige und auf das * neben Embed klicke. Nun kann ich die Optionen einstellen:
Ich schalte die Anzeige “Related Videos” aus, denn in meinem Blog soll, nachdem der Film angezeigt wurde, kein Verweis auf andere Filme bei YouTube zum gleichen Thema (womöglich von anderen Autoren) angezeigt werden.
Den Rahmen schalte ich aus.
Dafür wird der privacy-enhanced Mode eingeschaltet.
Den Stil lege ich auf blau fest, passend zu unserem Theme.
Dann noch die Größe auf 425*344 einstellen.
Nun kann der Code aus der “Embed” Zeile rauskopiert werden:
Nun kann der Artikel fürs Wordpress Blog geschrieben werden. Zuletzt schalte ich auf die HTML Ansicht um, damit ich den generierten Code von YouTube einfügen kann:
Der Film wird im Blog nun so angezeigt:
Im letzten Schritt füge ich das Video noch zu iTunes hinzu und synchronisiere alle iPhones, damit wir ihn sofort zur Verfügung haben.
Zuhause angekommen wird die MPEG Datei dann auf den Media Server kopiert, damit sie dort vom Pinnacle ShowCenter aus angesehen werden kann.
Ich möchte erzählen, was wir für Videokameras einsetzen und warum. Zunächst muß ich dazu natürlich vorausschicken, was wir denn mit unseren beiden Videokameras so aufnehmen:
Szenen auf unseren Reisen und Veranstaltungen einzufangen, die dann im Rahmen unserer Shows wieder als Bildmaterial dienen (eigenes Videomaterial ist halt einfach am günstigsten zu Lizensieren, wenn es um unsere gewerblichen Vorführungen geht).
Persönliche Szenen einzufangen, die einfangens- und aufhebenswert sind.
Regiemitschnitte unserer Shows (Diese dienen zur späteren Manöverkritik und für uns zur Erinnerung, damit wir die Shows auch genießen können, denn während eine Show läuft, kommen wir natürlich nicht dazu).
Inzwischen: Kleine persönliche Filme aufzunehmen, die dann in unserem Blog wiederzufinden sind.
Gemerkt? Hollywoodfilm war nicht dabei. Also besitzen wir zwei ziemlich einfache MiniDV Videokameras von Sony:
ich mag an ihr vor allem den Schieber, mit dem man das Objektiv schnell schützen kann und der, im Gegensatz zu einem angehängten Deckel nicht während der Filmaufnahme vorne rumbaumelt.
an ihr mag ich den Farbsucher, denn ich Filme, wenn es möglich ist, lieber mit dem Auge am Sucher, ich finde, das sieht nicht ganz so behindert aus, als wenn man auf den Klappmonitor starrt (liegt wahrscheinlich an meinem Alter, ich sehe auch bei einem Fotoapparat durch den Sucher).
Natürlich gibt es Preis- und Ausstattungsunterschiede bei den MiniDV Kameras, wir haben die günstigen Modelle, die nicht erlauben, externe Mikrofone anzuschließen (und daher immer die eigenen Bandlaufwerksgeräusche mit aufzeichnen). Die Filme muß man also entweder nachvertonen oder mit dezenter Musik unterlegen, dann stört das nicht so.
Warum die günstigen Modelle? Weil ich eine davon immer dabei habe. Immer. Überall. Und immer ein geladenes Akku drin (das ist das schwierigste dabei). Nur so kann man sie im entscheidenden Moment einfaxch rausziehen und loslegen und die überraschenden Situationen einfangen.
Für das MiniDV Format haben wir uns vor Jahren entschieden, weil man auf eine Kassette gut eine Stunde aufnehmen kann. die Kassetten jederzeit wieder überspielen kann und die Bild- und Tonqualität auf der Kassette hervorragend ist. Dazu im Gegensatz stehen die Kameras mit kleinen DVDs, dort muß man alle Viertelstunde die DVD wechseln (was während einer Show unmöglich ist) und man erhält nur ein MPEG Video als Output, also schon komprimiert.
Die beiden Kameras spielen ihr Material in Echtzeit über Firewire aus und während der Überspielung können wir im Pinnacle Studio bereits ansehen, was wir da aufgenommen haben (und schon mal Pläne für die weitere Verwendung schmieden).
Wir sind rundrum zufrieden mit den beiden Kameras.
DandyID ist ein Service, bei dem man alle seine Online Profile hinterlegen kann und sozusagen seine “Online Identität” übersichtlich auf einer Seite sehen kann. Na gut, es fehlen noch einige (Formspring, Stayfriends, Gowalla), aber die kann man vorschlagen, mal sehen, wie schnell die dann eingebunden werden. Ich habe mir mal so ein Profil für mich erstellt:
Das wirklich interessante an diesem Dienst ist die Liste der Dienste, in die man seine Online Profile eingibt, ich habe einige entdeckt (Amazon, eBay), an die hätte ich auf die Frage “Wo bis Du überall im Netz sichtbar”, nicht gedacht:
Natürlich gibt es dann auch ein Wordpress Plugin für DandyID, das installiert sich in der Sidebar und zeigt alle gespeicherten IDs an:
und eine DandyID App für Facebook ist auch erhältlich, diese soll im eigenen Facebook Profil dann die konfigurierten IDs anzeigen. Bei meinem Facebook Account kam die allerdings nicht über wiederholte Anfragen, ob ich DandyID zulassen möchte hinaus. Vielleicht wird das ja noch nachgebessert.
Eine schöne Möglichkeit, seine Online Profile aufzulisten und auch selbst mal einen Überblick über seine Online Identität zu erhalten. Denn nur, wenn man sie kennt kann man Sie auch managen.
Sie glauben, Sie haben keine Online Identität? Geben Sie mal Ihren Namen in das Google Suchfeld ein!
Nachtrag: Ich habe das DandyID Widget in meinem Wordpress wieder deaktiviert. Es ist mit dem Plugin, das die Bilder dynamisch lädt, nicht kompatibel.
Endlich liegt Schnee! Endlich kann unser Nachbar Günter seine niegelnagelneue elektrische Schneefräse in Betrieb nehmen – seit Wochen wartet er schon auf diesen Moment:
Weiter ging es durch die Erinnerungen an gutes italienisches Essen in Dorfen. Wir waren wieder in Neuötting im Isolabella und haben uns daran erinnert, daß Christina die einzige Köchin auf der Welt ist, die eine anständige, lecker schmeckende Carbonarasauce kocht.
Und weil meine Jugenderinnerung der Song Carbonara von Spliff ist, gab es heute dazu Coca Cola zu trinken:
Nachdem das Team vom Autohaus Esser sehr schnell bemerkt hat, daß wir nicht nur Geländewagen besitzen, sondern diese auch im Gelände benutzen möchten, war schnell klar, womit man uns eine Riesenfreude machen kann: Ein Fahrertraining im Landrover Experience Center in Wülfrath (das ist in der Nähe von Düsseldorf). Hier war Dennis Leibe einen ganzen Tag für uns abgestellt, um uns näher zu bringen, was “Off-Road” Fahren wirklich bedeutet.
Wir haben gelernt, daß “Off-Road” Fahren fast garnichts mit reinem “Allradantrieb” zu tun hat. Off-Road ist tatsächliche Geländetauglichkeit eines Fahrzeuges, dazu gehört vor allem, sich an das Gelände anzupassen und damit umzugehen. Die Konstruktion des Defender ist zwar 60 Jahre alt, aber dieses Auto hat uns heute nachhaltig beeindruckt und gezeigt, wie geländetauglich diese Konstruktion ist. Der Defender 2007 fährt quasi “von alleine” Berge rauf und wieder runter.
Morgens, vor dem Training, sagte Thomas noch: “Diesen Berg da, den fahre ich aber nicht rauf”. Im Laufe des Tages fuhr er diesen Berg nicht nur rauf, sondern auch wieder runter. Wenn er zudem gewußt hätte, daß er mehrfach mitten an diesem und anderen Bergen stehen bleiben wird und dann rückwärts wieder runter fahren wird, was hätte er dann wohl gesagt? Der Erfolg des Fahrertrainings ist, daß wir beide heute Methoden gelernt haben, wie wir solche Berge hinauf und hinunter befahren und was wir tun, wenn man, warum auch immer, den Berg nicht ganz hinauffahren kann (oder möchte):
Leider kann man im Bild nicht so eindrucksvoll zeigen, wie sich das anfühlt, wenn man einen Berg mit 110% Gefälle runterfährt und daß man sich dabei völlig sicher fühlt:
Grobe Unebenheiten des Weges meistert der Defender mit Bravour. Das Auto im folgenden Bild ist nicht kaputt, es steht nur mit dem linken Vorderrad und dem rechten Hinterrad jeweils in einem Loch. Da die Achsen starr sind, kommt es zur sogenannten Verschränkung der Achsen – das sieht spektakulär aus, daher habe ich an dieser Stelle angehalten und Thomas hat’s fotografiert:
Hier noch der Beweis, daß das rechte Hinterrad auch im Loch steht – ich lehne mich übrigens nur an, ich muß das Auto nicht festhalten
Der Landrover Discovery hat ja keine starren Achsen, er löst diese Verschränkung mit seiner Luftfederung. Von der Seite sieht das nicht so spektakulär aus, wie beim Defender, aber von hinten sieht man recht deutlich, was das System hier leistet:
Der Freelander ist da etwas eingeschränkt, denn er hat auch eine Einzelradaufhängung aber keine Luftfederung. Also hängt ein Rad in der Luft:
Generell ist der Freelander als sogenanntes Sports Utility Vehicle (laut Wikipedia hat Landrover mit dem Freelander die gesamte SUV Klasse erfunden) für grobes Gelände nicht so geeignet. Das liegt an der geringeren Bodenfreiheit gegenüber Defender und Discovery und an der reinen Einzelradaufhängung, die Verschränkungen nicht meistert. Berge rauf und runter, Wasserdurchfahrten und verschiedenste Untergründe meistert der Freelander aber, im Gegensatz zu den meisten SUVs, ganz hervorragend, wie wir heute sehen konnten. Wir sind die meisten Hindernisse, die wir mit dem Defender überwunden haben, in der nächsten Runde mit dem Freelander gefahren.
Wir haben heute auch gelernt, daß Off-Road Fahren viel mit dem Fliegen gemeinsam hat: Man muß sich vorher klar werden, was man tun möchte, dann festlegen, wie man es tun möchte und dann tut man das, was man sich vorgenommen hat. Natürlich gehört dazu auch, vor einer Bergabfahrt genau zu prüfen, wie der Berg beschaffen ist. Thomas inspiziert hier, vor der Bergabfahrt mit dem Freelander, ob die Stufen im Boden für die Bodenfreiheit des Freelander nicht zu tief sind:
Natürlich hebt hier schon mal ein Rad (hier rechts hinten) vom Boden ab:
Etwas anderes hat Off-Road auch noch mit dem Fliegen gemeinsam: Die Schräglage. Wir sind heute mehrfach eine 30 Grad Schräglage gefahren, das ist die Standard-Schräglage in Kurven bei unseren Rundflügen – im Defender fühlt sich das allerdings spektakulärer an, weil wir ja ganz langsam fahren und nicht durch eine Kurve fliegen. Thomas hat versucht, das zu fotografieren, aber im Foto kommt nicht wirklich rüber, wie schräg das ist:
Nach sorgfältiger Prüfung der Wassertiefe und des Untergrunds im Wasser geht’s mit eingelegtem zweiten Gang (und einem mulmigen Gefühl im Bauch) durch den Wasserlauf. Defender und Freelander haben beide eine Wattiefe von bis zu 50 cm:
Später hat Thomas das mit dem Freelander wiederholt
die Durchfahrt duch das Wasser gibt es auch als Film:
Für das leibliche Wohl ist beim Landrover Experience Center gesorgt, es gab ein leckeres warmes Mittagessen, vor einer überragenden Kulisse:
Als absolutes Schmankerl zum Schluß durfte Thomas mit dem Freelander über die Wippe fahren. Ich habe versucht, das zu fotografieren, wie die Wippe kippt
aber das kann man nicht fotografieren, daher das gibts auch das als Film
Einen herzlichen Dank an Dennis Leibe für seine anschaulichen Erklärungen und für die Sicherheit, die er uns den ganzen Tag vermittelt hat. Danke auch an das Team vom Autohaus Esser, das uns diesen Tag ermöglicht hat.
Heute habe ich bei YouTube durch eine zufällige Idee ein Video wiedergefunden, einen Werbespot, den ich vor vielen Jahren im Kino zum ersten Mal gesehen habe – damals gab es stehenden Applaus im Kino und vom nächsten Werbespot hat man garnichts mehr mitbekommen.
Heye & Partner hat es damals geschafft, einen Werbespot mit einem wirklichen Überraschungseffekt zu entwickeln. Danke dafür und Danke an YouTube, das einem solche Momente wiederschenkt.