Die Weihnachtsgans

Samstag 26. Dezember 2009 von Christian Pohle

Zum zweiten Weihnachtsfeiertag, auch Stefanitag genannt (Thomas’ Bruder Stefan hat heute Namenstag, herzlichen Glückwunsch), gab es wieder eine Gemeinschaftsproduktion (vergleiche das Essen am Heilig Abend), diesmal mit unserer Nachbarin Reni (ihr Mann ist der mit der Schneefräse).

Für die Tischdekoration zeichnete Thomas verantwortlich:

Tischdekoration

Eine Gans und eine Ente bruzzeln schon seit Stunden im Ofen:

Gans und Ente im Ofen

Mit lautem Tam-Tam werden Gans und Ente dann ins Speisezimmer gefahren (Gäste unserer Veranstaltungen kennen das ja von den Nachspeisen):

Gans und Ente auf dem Wagen

Zum Genuß bereit dann mit Rotkraut und Knödeln auf dem Teller, jetzt schreib’ ich nicht mehr, jetzt esse ich:

Weihnachtsgans auf dem Teller

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Pizza nach Art des Hauses

Freitag 25. Dezember 2009 von Christian Pohle

Am ersten Weihnachtsfeiertag trauen wir uns zum Abendessen nicht aus dem Haus – zu groß ist die Sorge, es könnten alle Lokale völlig überfüllt sein, vielleicht noch von Familien mit Kindern (nichts dagegen, aber nach dem turbulenten Jingle Bells gestern ist uns heute eher nach einem ruhigeren Abend zumute).

Also hat Thomas die Küche angeworfen und für uns zwei Pizzen nach Art des Hauses produziert:

Pizza nach Art des Hauses

Nun könnte man anmerken, daß das ja eigentlich nichts besonderes ist, Pizza als Abendessen – aber nur kurze Zeit vorher befand sich die Salami noch im Kühlschrank, die Knoblauchzehen und die Zwiebel waren unversehrt, die Tomaten lagen prall in der 0 Grad Zone des Kühlschranks, das Olivenöl war in der Flasche und das Mehl war noch in der Tüte – sprich, diese Pizza wurde aus Rohstoffen produziert.

Und Zeit für die Zubereitung der Pizza war kürzer, als die Zeit, die üblicherweise vom Anruf beim Pizzaservice bis zur Lieferung vergeht (die kenne ich recht genau, die Zeit) – somit könnte man sie auch “Pizza Express” nennen. Jetzt gilt nur noch die Frage, was denn schneller geht – die Pizza zubereiten oder sie zu essen – Mahlzeit.

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Sternschnuppen

Donnerstag 24. Dezember 2009 von Christian Pohle

Ein Amerikanischer Weihnachtstraum neigt sich dem Ende zu

Best Wishes

Zeit, eine Wunderkerze anzuzünden:

Sternschnuppen

Vielen Dank an Angelika und Paul für die Einladung zum amerikanischen Weihnachten.

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Ipanema-Bowle

Donnerstag 24. Dezember 2009 von Christian Pohle

Paul und seine Mixkünste (die wurden ja schon im Hüttentraum beschrieben) erreichten heute einen weiteren Höhepunkt – Paul erfand die Ipanema-Bowle!

Ipanema, also ein Caipirinha ohne Alkohol ist ja das ausgesprochene Lieblings-Mix-Getränke von Thomas und mir. Paul entwickelte heute daraus den Ipanema XXL oder die Ipanema Bowle

Ipanema Bowle

Zum Größenvergleich haben wir hier mal zwei normale Gläser danebengestellt:

Größenvergleich

Scheckt übrigens so lecker, wie es aussieht, Prost!

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Wichteln

Donnerstag 24. Dezember 2009 von Christian Pohle

Eigentlich soll Wichteln laut Wikipedia ein vorweihnachtlicher Brauch sein, wir haben soeben festgestellt, daß man auch am Heiligen Abend wichteln kann und daß es furchtbar lustig ist.

Wicheln geht so: Jeder bereitet 1 Geschenk vor: maximaler Wert so ca 10 Euro. Es wird in der ersten Runde reihum gewürfelt, und bei einer Sechs darf man sich eines der verpackten Geschenke nehmen und auspacken. Die restlichen Teilnehmer würfeln weiter bis alle Geschenke aufgeteilt sind.

Alle Geschenke zum Wichteln

Dann folgt eine weitere, zeitlich begrenzte Runde (bei uns dauerte sie 15 Minuten), bei der jeder würfelt und je nach Zahl folgende Ationen durchgeführt werden:

  • drei/vier – Alle Teilnehmer geben ihr Geschenk ihrem rechten/linken Nachbarn.
  • sechs – Der Teilnehmer muss (!) sein Geschenk gegen das eines anderen Teilnehmers tauschen.

Natürlich hat sich schon jeder sein bevorzugtes Geschenk ausgesucht auf das er besonders hoffen würde. Das gibt natürlich genügend Stoff für Tauschaktionen bei sechs und für ahhhs und ohhhs bei drei und vier. Als nach 15 Minuten der Küchenwecker klingelte und wir uns die Bäuche hielten vor Lachen, hatte erstaunlicherweise jeder sein bevorzugtes Geschenk vor sich stehen:

Weihnachtskerze

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Weihnachtsessen

Donnerstag 24. Dezember 2009 von Christian Pohle

Das Weihnachtsmenü ist dieses Jahr eine Koproduktion von allen Beteiligten, jeder brachte was mit:

Die Vorspeise aus Zucchinischeiben, Chicoree, Obatzda (so schön, wenn Angelika mit ihrem Rheinländer Dialekt “Obatzda” sagt, ich kann mich garnicht satt hören), Frischkäse mit Kräutern, Meerettich, Rehpastete, selbstgebackener Blätterteig in Sternenform:

Vorspeise zu Weihnachten

Die Hauptspeise wurde von Thomas beigesteuert: Leberkäse aus der Metzgerei Widl in Dorfen (kennen Sie ja schon aus dem Hüttentraum):

Leberkäse von Metzgerei Widl in Dorfen

dazu Brezen von der Agip Tankstelle in Dorfen (die wurden für uns auf Bestellung frisch gebacken um 16:30 Uhr), knusprig und lecker:

Frische gebackene Brezen aus Dorfen

Die Kartoffelsalatbeilagen wurden von Monika

Kartoffelsalat von Monika

und Christa beigesteuert:

Kartoffelsalat von Christa

Natürlich durfte beim amerikanischen Weihnachten das Original Heinz Ketchup nicht fehlen:

Heinz Ketchup

Ich habe natürlich auch am Abendessen mitgewirkt – die Dokumentation ist von mir. Guten Appetit!

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Santa Claus is Coming to Town

Donnerstag 24. Dezember 2009 von Christian Pohle

Für ein echt amerikanisches Weihnachten braucht es einen echten Santa Claus auf einem Schlitten – bittesehr: Santa, Schlitten, Geschenke:

Santa Claus

Und wenn man den kleinen Schlüssel rechts unten ein paar mal dreht, ertönt ein herrliches Jingle Bells. Angelika und Paul, die uns zum heutigen amerikanischen Weihnachten eingeladen haben, hatten schon beim Auspacken riesigen Spaß:

Angelika und Paul beim Auspacken

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Weihnachtseinladung

Donnerstag 24. Dezember 2009 von Christian Pohle

Wir sind zum Heiligen Abend bei Freunden in München eingeladen – damit uns zuhause nicht so die Decke auf den Kopf fällt, denn unsere Familie wurde im Laufe des Jahres 2009 doch deutlich dezimiert. So erleben wir den von Paul aufwändig geschmückten Weihnachtsbaum

Weihnachtsmann

mit unglaublich viel Lametta

Lametta

Amerikanische Weihnachtsmusik aus den Lautsprechern und der Tisch schon für’s Menü vorbereitet:

Weihnachtstisch

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Noch eine Weihnachtsgeschichte

Mittwoch 23. Dezember 2009 von Christian Pohle

Es gibt dieses Jahr noch eine Weihnachtsgeschichte zu erzählen, die vielleicht der Anfang einer neuen, langen Geschichte sein kann:

Am Wochenende 21.-23. November 2009 trafen sich ein Golden Retriever edler Abstammung namens Daily Rays Charming Spring, genannt Jalo, hier im Bild:

Jalo

und die in der gleichen Familie lebende Dina`s Sungold Baily, ihrerseits nicht minder edler Abstammung und eine Verwandte unseres Ajax (ihre Ur-Ur-Großmutter mütterlicherseits ist Anabella vom Lindenbusch, die wiederum die Großmutter mütterlicherseits von Ajax war):

Baily

Man erzählt sich, daß die beiden ein vorzügliches Wochenende miteinander verbracht hätten und es besteht unsererseits Hoffnung darauf, daß wir über die Ergebnisse dieses Wochenendes an dieser Stelle nochmal berichten werden…

Nachtrag am 4.1.2010: Leider wurde aus der Hoffnung nichts, Baily hat ihre Kinder verloren.

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Eine kleine Weihnachtsgeschichte

Mittwoch 23. Dezember 2009 von Christian Pohle

Am 23. Dezember vor genau 14 Jahren, also im Jahre 1995 trug sich eine Geschichte zu, die mein Leben nachhaltig verändert hat.

Eigentlich begann die Geschichte bereits am 27. Februar 1992, als Stella Liebeck sich im Auto vor einem McDonalds Restaurant heißen Kaffee über ihre Hose schüttete. Der nachfolgende Gerichtsprozeß führte dazu, daß McDonalds den Kaffee nur noch mit Temperaturen servierte, die ihn bestenfalls als Arzneimittel tauglich machten.

McDonalds

Glücklicherweise wurde kurze Zeit später die goldene Temperaturmitte wiedergefunden und der Kaffee bei McDonalds schmeckt wieder ganz hervorragend, sowohl an der McCafé Theke, wie auch an der klassischen Theke – allerdings wäre die hier erzählte Geschichte dann nie passiert, was wiederum schade wäre.

Die Kaffeetemperatur Ende 1995 führte nämlich dazu, daß ich, nachdem ich am 22. Dezember 1995 kurz vor Mitternacht bei McDonalds am Stachus in München zu Abend speiste, meine Lust auf einen Kaffee nicht dortselbst, sondern schräg gegenüber in der einschlägigen Diskothek “Soul City” stillen wollte, wo der Kaffee heiß war (anders wäre ich ja im Leben nie bereits um 0:30 in einer Diskothek gelandet, sondern hätte mich noch einmal 2 Stunden hingelegt).

Soul City München

Eine zweite Geschichte begann am Abend des 22. Dezember als Thomas mit einer Freundin aus Dorfen einige Abendlokale im Münchner Norden unsicher machte. Zum Abschluß dieser Tour, beide wollten noch nicht gleich nach Hause, bat ihn diese Freundin, Ihr doch mal zu zeigen, wo er sonst so hingeht (wenn Sie nicht dabei ist). Diese Aufforderung verschlug die beiden um 0:30 Uhr in die Diskothek “Soul City”, was eigentlich unsinnig war, denn um diese Zeit sind sicher keine Gäste in einer Münchener Diskothek.

Außer, wenn sie zum Kaffeetrinken dort sind.

So liefen dann dort die beiden Geschichten, die bisher voneinander getrennt stattfanden, zusammen und diese gemeinsame Geschichte begann mit dem Satz: “Darf ich mein duplo mit Dir teilen” (denn zur damaligen Zeit reichte man im Soul City zum Kaffee ein duplo und das ist groß genug, um es zu teilen – nicht auszudenken, was geschehen wäre, wenn es dort eine kleine Schoko-Bohne zum Kaffee gegeben hätte):

Duplo

Von nun an sollte es also eine gemeinsame Geschichte werden und die erste Stunde verging wie im Fluge mit einem mehr oder minder belanglosen, aber heiteren Gespräch und meine Begeisterung stieg von Minute zu Minute (wobei ich mich noch heute bei Thomas’ Freundin entschuldigen möchte, daß ich sie von Minute zu Minute ob meiner ständig steigenden Begeisterung dann immer weniger beachtet hatte).

Thomas ist aber immer für eine Überraschung gut und so tat er bereits nach einer Stunde das unerwartete und wollte nach Hause – um 1:30 Uhr!

Er lieferte auch eine Begründung mit – er müsse Zeitungen austragen, in Taufkirchen und in Armstorf (ich hatte damals noch nicht einmal eine entfernte Ahnung, wo das liegen könnte. Auch die Beschreibung, daß diese beiden Orte in der Nähe von “Dorfen” lägen, half mir nicht wirklich weiter. Seinen Erzählungen zufolge konnte man die Orte aber mit dem Auto erreichen, das machte mich zuversichtlich, daß es nicht allzu weit sein könnte.

München - Dorfen

Es war Samstag morgen. Ich hatte mir gerade eben für die Nacht freigenommen und genau betrachtet hatte ich auch den ganzen Tag und den Sonntag und noch genauer betrachtet, eigentlich auch alle folgenden Tage frei – so bot ich an, ich käme mit und helfe ihm beim Austragen der Zeitungen – dann geht’s leichter.

Gesagt, getan. Die Fahrt aufs Land verging gefühlt wie im Fluge, die Freundin wurde bei sich zuhause ausgeladen und wir holten Berge von Zeitungen im jeweiligen Depot ab und stellten diese den Abonnenten zu. Da der 23. Dezember ein Samstag und der Heilig Abend bereits am nächsten Tag war, handelte es sich hier um eine spezielle

Samstags-Wochenende-Weihnachten-Spezialausgabe

der Zeitungen mit entsprechendem Umfang und Gewicht. Als Entschädigung steckten in den meisten Zeitungsröhren Weihnachtskarten für den Zeitungszusteller, seltener kleinere Geldpräsente, aber sehr häufig leckere Plätzchentüten, was die Zustellung von Zeitungen an diesem Tag übrigens zu einer überaus leckeren Angelegenheit machte:

Zeitungen und Plätzchen

Meine kleine Weihnachtsgeschichte ist hier zuende. Wäre sie ein Kinofilm, so käme jetzt der Abspann, wäre sie ein Märchen, würde Omi jetzt sagen “Und wenn sie nicht…, dann leben Sie noch heute”. Unsere Geschichte fand aber genau so im wirklichen Leben statt und wie ich zu Beginn schon ausführte, hat sie mein Leben (und natürlich auch das von Thomas) nachhaltig verändert. Wir tragen heute keine Zeitungen mehr aus, erinnern uns aber jedes Jahr am 23. Dezember daran, wie lecker die Plätzchen schmeckten und wie schwer die Zeitungen waren und sinnieren darüber, was damals seinen Anfang nahm.

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Weihnachten 2009

Montag 21. Dezember 2009 von Christian Pohle

Zum Ende des Jahres 2009 und zum Beginn der Feiertage möchten wir allen Kunden, Partnern und Freunden eine friedvolle Weihnachtszeit und einen gelungenen Start in das neue Jahr 2010 wünschen:

Weihnachten 2009

Wie jedes Jahr sind wir auch über den Jahreswechsel durchgehend im Einsatz, die Telefonzentrale ist geschlossen, aber die Durchwahlen sind an den Werktagen erreichbar und die Expressnummern sind natürlich an allen Tagen 24 Stunden geöffnet. Wenn das Netzwerk zickt oder wir etwas überwachen sollen – einfach melden.

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