Photogene für iPad jetzt mit FTP Upload

Sonntag 22. August 2010 von Christian Pohle

Mit dem Kamera Connection Kit fürs iPad kann man ja sehr schnell Fotos von der Kamera in das iPad laden. Ich benutze das bei Photosessions oft auch dann, wenn ich den Computer dabei habe – dann lade ich die Fotos von der Speicherkarte der Kamera erst ins iPad und gebe den Beteiligten das iPad zum Ansehen der Bilder, die wir gemacht haben. So habe ich dann Ruhe, die Fotos in den Rechner zu übertragen, zu selektieren und zu bearbeiten, ohne, daß mir ständig jemand über die Schulter sieht und ein anderes Photo sehen möchte.

Für den Upload der Bilder, um mal schnell eines zu twittern, verwende ich bisher meine Eye-Fi Pro X2 Speicherkarte mit Wi-Fi, wie hier beschrieben. Dabei kann ich natürlich Fotos nicht beschneiden oder nachbearbeiten. Vielleicht hilft mir hier die neueste Version von Photogene, denn die kann nun auch Fotos, die man gerade bearbeitet zu Online Services hochladen und dazu gehört auch ein FTP Server, wie ich ihn verwende:

Host und Filename

Allerdings muß man die Auflösung in Photogene jedesmal neu auf 1024 setzen, da Photogene sie immer wieder vergißt:

Auflösung einstellen

Der Upload geht auch richtig schnell, selbst bei einer langsamen Mobilfunkverbindung, zumindest so schnell, wie man sich einen Upload bei 1024*768 vorstellt:

Erfolgreich

Dabei fällt mir auf, daß der Upload von Bildern im 1024*768 zu meinem FTP Server mit der Eye-Fi Karte richtig lange dauert. Da sollte ich vielleicht mal nachforschen, nicht, daß das ganze Bild irgendwohin übertragen wird und dann online konvertiert wird?

Zusammenfassend: Die Sharing Option von Photogene ist klasse, wenn man sein iPad dabei hat, ein Kamera Connection Kit besitzt und noch ein wenig am Foto anpassen möchte, bevor man es veröffentlicht.

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cpohle Photogene für #iPad jetzt mit FTP Upload direkt auf den eigenen Server http://pohle.de/qad
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Fotos aus der Canon 550d mit dem iPhone zu Twitter senden

Samstag 24. Juli 2010 von Christian Pohle

Im Rahmen meines Projektes “Mehr Qualität in der Fotografie” bemühe ich mich seit Eintreffen der Canon 550D um einen Ersatz für meinen Workflow “Fototweets”. Sie erinneren sich? Essen gehen und während man schlemmt, das Foto schon auf Twitter veröffentlichen:

Fototweets

Dabei fasziniert es mich, wieviel Funktionen das iPhone in ein handliches Gerät verpackt:

  • aufnehmen mit der integrierten Kamera
  • bearbeiten mit Photoshop Mobile
  • hochladen zu Mobypicture
  • Text eingeben und Twitter Statusmeldung mit angehängtem Link zum Foto senden

An diesem Workflow stören mich seit Beginn 3 Dinge:

  1. Ich muß die Verwertungsrechte für meine Fotos, die ich hochlade, an den Betreiber des Dienstes abtreten. Soweit ich die Lizenzvereinbarungen studiert habe, ist das (leider) bei allen Foto-Sharing-Diensten so.
  2. Ich habe keine Kontrolle über die Verfügbarkeit oder die Performance der Server (Mobypicture war noch der beste von allen und blendet vor allem keine aufdringliche Werbung ein).
  3. Die Fotos vom iPhone sind qualitativ einfach schlecht (das ist kein Hieb gegen das iPhone, alle Bilder aus Fotohandies sind grottenschlecht, wenn man sie mit den Bildern aus einer Spiegelreflex vergleicht).

Es muß möglich sein, dachte ich mir, diesen Workflow mit der EOS 550D und dem iPhone nachzubauen, denn ich habe die folgenden Voraussetzungen:

  • Ich habe eine Samsonite Kameratasche, die ich an den Gürtel hängen kann und die in meinen Computerkoffer paßt, so daß ich die Kamera eigentlich immer dabei habe:

Samsonite Trekking Premium DF 72 Colt Kameratasche

  • In der Kamera steckt eine Eye-Fi Pro X2 Speicherkarte mit Wi-Fi

Eye-Fi Pro X2 Speicherkarte mit WiFi

  • Ich habe zuhause WLAN, wenn mein Computer woanders aufgestellt ist, sorgt der Linksys Router
    für Internetzugang und für mobile Einsätze habe ich einen Huawei E5 Router, der mir auch unterwegs ein WLAN mit Internetzugang aufspannt:

Huawei E5 Router

Somit kann ich gewährleisten, daß meine Kamera, wenn ich ein Foto gemacht habe, über die Eye-Fi Karte und eines meiner WLANs online gehen kann. Die Eye-Fi Karte kann Fotos sowohl auf den Rechner hochladen, auf dem die Eye-Fi Software installiert ist, als auch zu vielen Online Foto Sharing Diensten.

Die erste Möglichkeit, also das Foto auf meinen Rechner hochladen, funktioniert prima, ist aber für den Zweck “Fototweets” nicht geeignet:

  • Auf den Rechner kann Eye-Fi die Fotos nur in Originalgröße übertragen, jedes Foto ist somit 5 MB groß und blockiert die Internetverbindung unterwegs.
  • Das Foto ist in Originalauflösung, für den Zweck “Fototweets” kommt aber höchstens 1024*768 als Auflösung in Betracht.
  • Gerade bei Fototweets unterwegs will ich ja keinen Rechner verwenden müssen, sonst könnte ich ja auch die Speicherkarte in den Rechner stecken und alles weitere hier machen.

Die interessante Option ist aber, “Bilder zu Online Fotodiensten hochzuladen”. Neben bekannten Diensten (eine vollständige Liste findet sich hier) kann man nämlich auch einen eigenen FTP Server eintragen:

Online Services der Eye-Fi Karte

Das ist die Option meiner Wahl, denn ich möchte ja meine Fotos gerade nicht zu einem der Online Foto Dienste hochladen (ich habe ein wenig mit Picasa und Mobile.Me getestet, da ist es aber problematisch, vom iPhone aus den Link zum einzelnen Foto zu extrahieren und es lädt im Browser immer gleich die ganze Galerie nach, so daß man nicht nur das einzelne Foto sieht, auf das sich der Tweet gerade bezieht, sondern alle Fotos).

In den Advanced Options ist nun die wichtige Option, daß das Bild von der Eye-Fi Karte heruntergerechnet wird, ich habe 1024px eingestellt. Ferner wird noch ein Unterordner für jeden Monat erstellt, damit die Verzeichnisse nicht zu groß werden:

Herunterrechnen auf 1024 px

In den Notifications der Eye-Fi Karte habe ich eingestellt, daß ich ein e-Mail erhalten soll, wenn Foto(s) hochgeladen wurden. Da ich im Workflow später auf dem iPhone oder iPad weitermache, ist das eine prima Möglichkeit, den Dateinamen zu erfahren:

Notification

Zuletzt stelle ich den Transfer Mode der Eye-Fi Karte auf “Selective Transfer” ein, sonst lädt sie mir alle Fotos hoch, die ich mache und das flutet meinen Webserver dann doch ziemlich. Mit Selective Transfer werden nur Fotos hochgeladen, die in der Kamera als “Protected” markiert sind.

Selective Transfer

Den virtuellen Host “pictures.pohle.de” habe ich dann auf meinem Webserver eingerichtet und einen FTP Zugang hierfür geschaffen (es muß aber kein eigener virtueller Server sein, auch ein Unterverzeichnis im Blog oder auf einem Webserver tut es, solange man den per FTP erreichen und Dateien hochladen kann):

Webserver pictures.pohle.de

Jetzt kanns losgehen:

  • Foto schießen (was wäre im Augenblick besser geeignet, als die duftende Tasse Kaffee neben mir?)
  • Das Foto muß allerdings bei Aufnahme perfekt sein, weil mein Workflow derzeit keine Möglichkeit zur Nachbearbeitung bietet. Also muß der Ausschnitt stimmen, die Helligkeit und der Weißabgleich (ich gebe allerdings zu, daß ich aus Gründen der Faulheit sowieso darauf achtgebe, daß ich die Fotos nicht nachbearbeiten muß, denn so gerne mag ich den Editor von Photoshop nicht).
  • ggf. den WLAN Router einschalten und den Internet Zugang herstellen.
  • Im Menü “Bilder schützen” das beste Foto raussuchen und schützen.
  • Die Eye-Fi Karte lädt nun das Foto via WLAN auf den FTP Server hoch.
  • Ist das geschehen, schickt sie mir ein E-Mail, daß der Upload erfolgreich ist. Darin enthalten ist der Dateiname des Fotos (gut ich könnte den auch über die Kamera ermitteln):

Eye-Fi Upload Mail

  • Im Safari auf dem iPhone gebe ich nun den Link zur Datei ein und zeige sie an:

Safari Link zur Datei

  • Nun kann ich die URL zur Datei verkürzen, auch dazu verwende ich einen Dienst, den ich selbst hosten kann, Pretty Link Pro, ein Plugin in meinem Wordpress Blog (natürlich kann man hier jeden URL Shortener verwenden):

Pretty Link Pro

  • Nun gebe ich einen Titel für das Pretty Link ein, der wird dann beim Anzeigen des Bildes sehr schön als Titel des Browsers angezeigt:

Pretty Link Pro Titel

  • Den Titel kopiere ich mir gleich, denn ich brauche ihn für den Tweet nochmal:

Titel kopieren

  • Jetzt wird in Pretty Link Pro auf “Tweet” geklickt und die Twitter Mobile Seite öffnet sich und der Link ist gleich vorgegeben. Dort füge ich den vorher kopierten Titel vor den Link ein und hinter den Link meine Kennzeichen #wp und #fb

Tweet senden

Dieser Tweet kam dabei raus:

Tweet

und wenn man auf den Link klickt, wird das Bild angezeigt:

Bild

Ein Nachteil dieses Verfahrens ist, daß Twitter-Clients, wie Twittelator oder HootSuite das Foto nicht direkt anzeigen, das tun sie nur von den etablierten Online Foto Sharing Diensten.

Aber die Vorteile überwiegen (für mich persönlich):

  • Ich kann auch die Fotos für die Tweets mit meiner Canon 550D machen, ich habe also auch hier vollen Zugriff auf alle Gestaltungsmöglichkeiten und die volle Qualität dieser Kamera.
  • Die Fotos sind später in Originalauflösung im Photoshop verfügbar, wenn ich die Fotos von der Kamera herunterlade.
  • Ich habe volle Kontrolle über die Anzeige der Fotos, denn sowohl der Link-Verkürzer Pretty Link Pro, als auch der Webserver, auf dem die Fotos gespeichert werden, laufen auf meinen eigenen Servern.
  • Ich muß die Rechte an meinen Fotos an niemand abtreten (wenn mir Fotos geklaut werden, erachte ich das übrigens eher als Kompliment).

Meine Twitter Follower haben sicherlich gemerkt, daß ich in den letzten Wochen etwas sparsam mit meinen Fototweets war. Nun erklärt sich das, denn ich habe verschiedenste Möglichkeiten durchprobiert, immer unter der Prämisse, daß ich die Fotos mit der Canon EOS 550D schießen möchte und dann mit dem iPhone den Link zum Foto und den Tweet erstelle. Einige Möglichkeiten, die ich fand, funktionierten nur mit einem Rechner sauber, andere gerade mal so mit dem iPad. Manche Ideen, die ich hatte, endeten in einer wahren Klick-Orgie. Die hier gezeigte Lösung funktioniert stabil und ist schnell durchgeklickt, denn meist geht’s ja ums Essen und da möchte ich meine Gesellschaft am Tisch nicht zu lange warten lassen.

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Photoshop Mobile kann jetzt twittern

Freitag 30. April 2010 von Christian Pohle

Ich fotografiere ja auf meinem iPhone mit Photoshop Mobile, weil ich dann die Fotos direkt bearbeiten kann (Ausschneiden, Farbe, Helligkeit und Kontrast ändern) – das habe ich in meinem Beitrag “Fototweets” ja bereits beschrieben.

Dort steht allerdings noch, daß ich danach in Twittelator gehen muß, um den Tweet abzusetzen – das ist nicht mehr richtig, denn Photoshop Mobile kann jetzt Fotos auch direkt zu TwitPic hochladen:

und damit kann man direkt twittern:

Wieder ein Schritt gespart, denn man muß nun den Photoshop Mobile nicht mehr verlassen und kann, noch während ein Foto hochlädt, gleich das nächste schießen.

Man kann auch ein Facebook Profil hinterlegen, das habe ich aber nicht getestet, weil ich das in meinem Workflow nicht brauchen kann.

Nachtrag:

Ich habe meinen Workflow wieder zurückgestellt und schicke das Foto wieder mit Twittelator hoch. Der kann nämlich zu Mobypicture hochladen und die zeigen neben meinen Bildern keine nackten Menschen an, um für irgendwelche Chats zu werben. Außerdem kann Twittelator den Link zum Foto vor das letzte #fb stellen, und so erkennt der Facebook Sync auch diese Tweets (das #fb funktioniert leider nur, wenn es ganz am Ende des Tweets steht).

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Tweet 2000

Donnerstag 15. April 2010 von Christian Pohle

Vor einigen Jahren war die Zahl “2000″ noch eine magische Zahl: 2000, das war Fortschritt, das war Zukunft, das war modern. Computer 2000, das Jahr 2000, die “Jahr 2000 Problematik” der Computer. Inzwischen ist das alles Schnee von gestern, 2000 ist nicht mehr in der Zukunft sondern kalter Kaffee und vorbei.

Heute abend habe ich aber meinen 2000sten Tweet gesendet, und das ist natürlich schon was besonderes. Wie den 1000sten Tweet widme ich auch diesen meinen 3 Lieblingen, den 3 Ts – Thomas, Timmy und Tobi:

So gefällt mir sogar die Zahl 2000 wieder.

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Geschichten in 140 Zeichen

Donnerstag 1. April 2010 von Christian Pohle

Ich glaube, daß eine der Grundlagen für den Erfolg von Twitter (und auch für die Twitter eigentlich zugrundeliegenden Mobiltelefon SMS) die Beschränkung auf 140 Zeichen ist. Ja, eine Beschränkung, ein Nicht-Können ist es, das dieses System letztendlich erfolgreich macht.

Und man kann eine ganze Riesenmenge aus so einer 140-Zeichen Geschichte herauslesen, wie man an meinem Tweet von heute nacht sieht:

  • “Jappadappadu” – Es ist etwas, das mich furchtbar freut
  • Davon zeugt auch das kleine gelbe Sternchen rechts oben – ich habe diesen Tweet in meine Favoriten aufgenommen.
  • Ich habe eine Auktion gewonnen
  • Es ist eine eBay Auktion, wie der Link http://bit.ly/am2zh9 zeigt, wenn man ihn klickt:

  • Ich habe eine Menükarte ersteigert, wie man in der Auktion sieht:

  • @frauenfuss sagt aus, daß es irgendwas mit Michaela Aichberger und ihrem Projekt “Ich male meine Follower” zu tun haben muß und tatsächlich, in der eBay Auktion findet sich der Hinweis darauf, daß der Höchstbietende im Rahmen des Projektes gemalt wird:

  • Es scheint also eine gewisse Eitelkeit mitgewirkt zu haben, daß ich an dieser Auktion teilgenommen habe.
  • #Aidshilfe habe ich in den Tweet hineingeschrieben, weil der Erlös dieser A(u)ktion an die Kölner Aidshilfe geht:

Soweit zum Inhalt des Tweets. Was kann man noch herauslesen?

  • Es plagen mich nächtliche Schlafstörungen, sonst hätte ich nicht morgens um 3 getwittert (und die Überweisung an die Bank gesendet)
  • Ich verwende für eBay Auktionen eine Automatik, denn um 23 Uhr, dem Ende dieser Auktion, war ich schon sanft entschlummert

Sie müssen zugeben, für das Lesen dieses Blog Artikels braucht man, alleine schon aufgrund der enthaltenen Wörter und Bilder, länger, als für das Lesen des Tweets. Der Inhalt ist aber, wie ich zeigen konnte, der gleiche. Also: Viel Inhalt auf wenig Raum. Das scheint das Geheimnis von Twitter zu sein.

Und ganz nebenbei durfte ich nochmal erzählen, wie sehr ich mich freue, diese Auktion gewonnen zu haben!

Nachtrag: Das Bild ist inzwischen fertig: http://twitpic.com/1d5lho

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Abendzeitung, wohin gehst Du?

Mittwoch 24. März 2010 von Christian Pohle

Die Redaktion der Abendzeitung in München twitterte viel, sympathisch und interaktiv. Mir fehlen die Tweets der Abendzeitung gestern und heute, ich habe sie so gerne in der Timeline gehabt und ich antwortete auch gerne, denn sie forderten dazu auf und sind nicht nur “Hallo, wir wissen was neues” oder “Kauft mein Produkt” Meldungen. Seit gestern ist dieser Kanal im Krankenbett:

Was ist passiert? Es sollen 22 von 80 Stellen abgebaut werden. Das heißt, jeder vierte soll gehen.

Chefredakteur Arno Makowsky sagt, daß er vorhat, daß die Abendzeitung auch mit weniger Redakteuren als bisher “ein Produkt in der gewohnten journalistischen Qualität herausbringen” werde. Wenn jedem 4ten gekündigt wird? Wie soll das bitte funktionieren? Die Motivation der Mitarbeiter der Abendzeitung ist seit gestern vorüber und wenn es überhaupt gelingt, wieder treue, motivierte Mitarbeiter aufzubauen, die sich mit dem Unternehmen gerne identifizieren, dann wird das ein Prozeß von Jahren sein, denn Vertrauen muß sich auch eine Geschäftsleitung langsam erarbeiten. Verspielt ist es leider schnell. So, wie gestern morgen.

Die restlichen 3 der 4 Mitarbeiter sitzen jetzt da und haben Angst. Angst um ihren eigenen Arbeitsplatz, der bei der nächsten überraschenden Einladung der Geschäftsleitung zur Versammlung gekippt werden kann. Angst lähmt. Ich befürchte, die fröhlich twitternde Redation wird es auf absehbare Zeit nicht mehr geben.

Bitte lesen Sie dazu auch “Ein Wunder, wenn da überhaupt noch wer twittert…” von Michael Jäger in seinem Blog.

Die Abendzeitung als verläßliche und ehrliche Lokalzeitung soll und darf nicht sterben, nicht nur wegen der Twitternden Redaktion – seit meiner Kindheit gibt es die Abendzeitung. Doch sie wird sterben, wenn sie in Zukunft vom Kaufmännischen Direktor regiert wird, denn dann fehlen die Visionen. Aber Visionen schaffen Großes und Großes verdient von selbst Geld.

Twitter Comments

Lokoschat RT @cpohle @Abendzeitung wohin gehst Du? http://pohle.de/dtz #Abendzeitung
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Isarnixe RT @cpohle ! @Abendzeitung wohin gehst Du? http://pohle.de/dtz #wp #fb #Abendzeitung #München #Zeitung #Medien #Presse
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MarcusSchuler RT @cpohle @Abendzeitung wohin gehst Du? http://pohle.de/dtz #wp #fb
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calceola RT @cpohle:! @Abendzeitung wohin gehst Du? http://pohle.de/dtz #wp #fb
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mmjox Danke! RT @cpohle: Abendzeitung, wohin gehst Du? http://pohle.de/dtz
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cpohle ! @Abendzeitung wohin gehst Du? http://pohle.de/dtz #wp #fb
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Rouge et Noir in der Spielbank Bad Wiessee

Samstag 13. März 2010 von Christian Pohle

3:33:45 PM: Live gebloggt von der Pohle Air Tagesfahrt “Rouge et Noir”

3:34:32 PM: Das Programmheft zu dieser Veranstaltung finden sie hier.

3:38:53 PM: Der Bus ist beladen, der Kaffee duftet und wir starten pünktlich in Moosen – noch ohne Passagiere.

3:49:07 PM: Pünktlich zum ersten Halt on Dorfen (@ Bushaltestelle am Thalmeier) http://4sq.com/cR7UBu

3:59:40 PM: Alle Dorfener Gäste an Bord

4:17:47 PM: Die heutige Bordverpflegung für unsere Gäste

4:24:23 PM: Erding – Kaffeeservice

5:04:17 PM: Pünktlich in München, die nächsten Gäste aufnehmen

5:15:28 PM: Alle Gäste an Bord – auf nach Bad Wiessee

5:40:05 PM: Wir haben auch Tee an Bord, nicht nur Kaffee

6:10:49 PM: Angekommen. Unsere Gäste gehen zum Check In. (@ Spielbank) http://4sq.com/aBXJim

6:43:08 PM: Der Check in erfolgt schnell, denn wir haben alle Gäste samt ihren Ausweisnummern bereits angemeldet.

6:43:38 PM: Für mich beginnt die Aufbauarbeit

7:07:46 PM: Die Anlage steht und klingt wohl

7:09:45 PM: Soundcheck mit Mireille

7:12:22 PM: Unsere Gäste sind noch bei der Spieleinführung im Casino, die Tische sind scho/ön gedeckt

7:36:00 PM: Vorspeise: Geräuchertes Forellenfilet mit Sahnemeerettich, Feldsalat und Baguette

7:48:22 PM: Showtime mit Mireille

8:00:15 PM: Ich bin heute Ihr Vorspiel, bis die Kugel rollt (Mireille)

8:12:03 PM: Du bist die Zeit

8:25:01 PM: Akropolis Adieu – aber sie kommt wieder, nach dem Hauptgang

8:39:33 PM: Hauptspeise: Gekochter Tafelspitz serviert mit Schnittlauchsauce und Apfelkren, dazu Rahmspinat und Röstkartoffeln

9:03:49 PM: Showtime mit Mireille (Teil 2)

9:12:32 PM: Bravo tu as gagne (The Winner takes it all) – hoffentlich können das unsere Gäste nachher beim Spiel auch sagen

9:22:47 PM: Schau mich bitte nicht so an

9:39:48 PM: Mireille übertrifft sich heute selbst. ***** für ihre Show heute abend

9:40:29 PM: Ende zweiter Showteil. Sie kommt nochmal wieder fürs Finale.

9:43:08 PM: Nachspeise: Topfen- und Apfelstrudel mit Vanillesauce

10:07:38 PM: Ein letztes Mal für heute: Showtime mit Mireille

10:12:09 PM: Mireille Mathieu kommt auf die Bühne (im Musikantenstadl in Garmisch-Partenkirchen), während “unsere” Mireille hier singt. Wunder!

10:16:57 PM: Gänsehaut (Der wundervollste Mensch)

10:22:42 PM: Thomas und Mireille wünschen den Gästen des heutigen Abends nun viel Glück beim Spiel

10:49:00 PM: Technik wieder abgebaut, bereit zum Verladen in den Bus

10:59:28 PM: Die Spielbank Bad Wiessee war ein äußerst würdiger Rahmen für unsere vorerst letzte Veranstaltung

11:00:49 PM: Vielen vielen Dank am das Team von Brenner im Casino für den hervorragenden Service. Unsere Gäste sind begeistert.

11:27:09 PM: Unsere Gäste spielen, sehen zu, haben Glück, sind Vergnügt (@ Spielbank) http://4sq.com/aBXJim

11:47:25 PM: Adjeu Spielbank. Alle wieder im Bus, wir treten die Rückreise an.

11:49:04 PM: Im Bordentertainment auf der Rückfahrt die Filme von Timmy und Tobi http://pohle.de/timmy

12:11:50 AM: Ruhige Rückfahrt nach München. Nochmal Kaffeeservice von Thomas. Eindrücke verarbeiten, Träumen.

12:36:23 AM: Unsere Münchner Gäste verlassen uns – kommt gut nach Hause! (@ Bayerische Staatsoper (Bavarian Country Opera)) http://4sq.com/dlcLq9

1:42:06 AM: Wieder in Dorfen. Unsere Gäste verlassen uns – guten Nachhauseweg! (@ Bushaltestelle am Thalmeier) http://4sq.com/cR7UBu

1:56:46 AM: Bus aufräumen – nur 20 Minuten Zeit bis zum Betriebshof

2:11:34 AM: Alles wieder verpackt, auf nach Hause (@ Busbetriebshof Nagl) http://4sq.com/93KqYC

2:26:08 AM: Wieder zuhause. Die Anlage wird erst morgen ausgepackt. (@ Pohle & Schultes) http://4sq.com/d1jq4u

2:27:36 AM: Ende des Live Blogging, vielen Dank für die Aufmerksamkeit.

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cpohle @Abendzeitung Verpaßt? Mireille hat gestern gleichzeitig an 2 Orten gesungen: In Garmisch und bei uns in in Wiessee http://pohle.de/hd7
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cpohle Live Blog Artikel Rouge et Noir von gestern überarbeitet - die Bilder sind jetzt direkt im Artikel http://pohle.de/hd7 #wp #li #xng #fb
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cpohle @MichaelJaegerTV Bei uns wars halt intimer, nicht der ganze Fernsehzinnober dabei. Bericht ist fast fertig http://pohle.de/hd7
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LiveBlogging von Twitter aus

Sonntag 7. März 2010 von Christian Pohle

Ich habe ein neues Plugin “Twitter LiveBlog” installiert, das es ermöglicht, Twittermeldungen, so, wie sie gesendet werden, in einen Blogartikel einzufügen. Dieser Blogartikel entsteht dabei in Echtzeit und wird von jeder neuen Twittermeldung ergänzt. Ich habe das gestern anhand eines Besuches für Timmy und Tobi mal getestet, der entstandene Artikel sah so aus:

Live Blogging

Es funktioniert eigentlich ganz einfach, man stellt in den Optionen des Plugins ein, wie oft Twitter geprüft werden soll, ich habe das so eingestellt, daß das Plugin alle Viertelstunde auf die Eröffnungsmeldung prüft und nachdem ein LiveBlog eröffnet wurde, soll es dann alle 3 Minuten nachsehen, ob eine neue Meldung da ist. Die Timestamps der Meldungen im Artikel sind übrigens die von Twitter, also hat die hier eingestellte Zeit nur mit der Verzögerung zu tun, mit welcher die Meldungen in den Artikel ergänzt werden:

LiveBlogging Options

Als Eröffnung schickt man einen speziellen Tweet los, “New Live Blog”, der enthält auch die Überschrift des Artikels (die ich später geändert habe):

New Live Blog

Alle Tweets, die man dann sendet, werden in den Artikel eingefügt, bis man das Ende Kommando “End Live Blog” schickt. Einzige ausnahme: Direktnachrichten und @Replies, die direkt mit @ beginnen, werden nicht in den Artikel eingefügt.

Zugegeben, der Bericht von einem Besuch bei Timmy und Tobi ist jetzt nicht so wirklich prickelnd interessant für den Leser, aber beim Bericht unserer Rückreise aus Klecken wäre dieses Plugin sehr praktisch gewesen. Ich kann mir auch gut vorstellen, bei interessanten Veranstaltungen live einen Blog Artikel zu schreiben.

Ich habe übrigens anschließend die Bilder von Mobypicture heruntergeladen und in den Artikel direkt eingefügt, so daß er etwas lesefreundlicher aussieht und man nicht auf alle Links klicken muß, um die Bilder zu sehen:

Artikel mit Bildern

Dieser Artikel erscheint in der Serie Instantblog, in welcher ich meine Blogging Techniken vorstelle.

Twitter Comments

cpohle LiveBlogging - Einen Blog-Artikel in Echtzeit mit Twitter Meldungen schreiben http://pohle.de/ghk #wp #fb
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Backup der Social Networks

Sonntag 7. März 2010 von Christian Pohle

Ich habe einen neuen Service entdeckt, der es ermöglicht, meine Daten aus den Social Networks, wie Twitter und Facebook zu sichern. Der nennt sich Backupify und speichert seine Daten auf Amazon Servern:

Backupify

Folgende Dienste werden derzeit unterstützt:

Dienste

Der Dienst ist derzeit noch kostenlost, eine Preisstruktur ist noch nicht veröffentlicht. Man muß für seine Online Accounts entweder Name und Passwort hinterlegen oder, wie bei Twitter, eine Authentisierung vornehmen. Die Leute von Backupify versichern mehrfach, daß sie mit den gesicherten Daten nichts anfangen. Mehr, als Vertrauen kann man da nicht.

Für mich sind derzeit nur zwei Backups brauchbar, Twitter und Facebook. Die habe ich vor einiger Zeit aktiviert und möchte hier mal Zeigen, was dann an Backups rauskommt:

Die Backups sind pro Konto abrufbar, interessant ist für die hinterlegten Twitter Konten auf jeden Fall das PDF Book, in dem man sich seinen gesamten Account in einem übersichtlichen PDF herunterladen kann:

PDF Book

Das Inhaltsverzeichnis listet die einzelnen Nachrichtentypen auf:

PDF Book

So kann ich recht schnell nachsehen, was denn der erste Tweet war, den ich gesendet habe. Bei Twitter zu blättern wäre viel zeitaufwändiger:

Erster Tweet

auch die Favoriten sind komplett aufgelistet und sogar die Links sind anklickbar:

Favoriten und Links

Das Backup von Facebook ist für mein Konto weniger interessant, weil ich Facebook ja eigentlich nur benutze, um meine Twittermeldungen zu verbreiten. Daher habe ich nur ein JPG File mit meinem Profilfoto drin. Kann sein, daß bei bei aktiveren Facebook Accounts mehr gespeichert wird:

Facebook

Das XML File hats aber in sich: Es listet alle Freunde mit deren Username, uid des Facebook Accounts und dem Geburtstdatum (!):

XML File

Services, wie Flickr sollen sich aus dem Backup komplett zurückspeichern lassen, wenn z.B. der Account mal gehackt wird oder versehentlich gelöscht wird. Bei Twitter geht das natürlich nicht, weil man die Timestamps nicht künstlich erzeugen kann – es würden alle Nachrichten mit dem aktuellen Datum/Zeit eingestellt werden und erneut in der Timeline der Follower auftauchen.

Aber das PDF Book meines Twitter Accounts alleine ist es schon wert, diesen Dienst zu nutzen!

Twitter Comments

cpohle Backup der Social Networks mit Backupify - Nützliches "PDF Book" aus meinem Twitter Account http://pohle.de/c6n #wp #fb
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Besuch bei Timmy und Tobi

Samstag 6. März 2010 von Christian Pohle

2:16:50 PM: Ich habe ein neues Plugin auf unserem Blog installiert, das es erlaubt mit Twittermeldungen live einen Blogbeitrag zu schreiben.

2:23:30 PM: Timmy und Tobi bekommen gleich Besuch – der Termin wurde über unseren Kalender http://pohle.de/ey9 gebucht

2:25:17 PM: Die beiden warten schon, daß ihr Besuch bald eintrifft. Kann aber etwas dauern bei dem Schnee auf den Straßen

2:48:27 PM: Wenn wir von Dorfen nach München fahren, sind das 60 km. Der ungekehrte Weg scheint etwa 5 mal so lang zu sein #Verspätung

3:01:27 PM: Timmy und Tobi ruhen sich nochmal aus, bevor der Besuch ankommt

3:04:18 PM: Der Besuch für Timmy und Tobi ist da!

3:10:00 PM: Erstmal Kaffee und Kuchen für unseren Besuch und uns – Timmy und Tobi schlafen noch


3:45:12 PM: Kaffeeklatsch beendet, Timmy und Tobi sind wach = Spielrunde

5:08:48 PM: Besichtigung der Welpenstube http://pohle.de/hlx
Timmy und Tobi zeigen ihr Spielzeug her

5:19:02 PM: Sehen den neuesten Film mit unseren Stars an http://pohle.de/ior

5:47:17 PM: Gerade beschlossen, daß es italienisches Abendessen gibt

6:18:12 PM: Das Abendessen ist geliefert: Rigatoni Bolognese, Spaghetti Napoli, Eine Pizza Regina und eine Pizza Salami

7:06:45 PM: Spielrunde mit Timmy und Tobi

7:57:54 PM: Raubtierfütterung: Abendessen für Timmy und Tobi

8:14:17 PM: Fotoshooting – Besuch macht Fotos von Timmy und Tobi beim Spielen mit einer Kugel, die Leckerlis fallen läßt

9:01:04 PM: Abreise. Besuch beendet, Timmy und Tobi winken hinterher

9:01:50 PM: Ende des Liveblogging

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Erste Fahrt im Kofferraum

Mittwoch 3. März 2010 von Christian Pohle

Timmy und Tobi kennen Autofahren bisher nur auf der Rücksitzbank. Da sie beide aber ungemein schnell wachsen ist es nun, mit 10 1/2 Wochen, Zeit, auf das Reisen im Kofferraum umzusteigen.

Als Starthilfe hat Thomas ein Körbchen in den Kofferaum vom Freelander gestellt und Timmy und Tobi sind schon ganz gespannt, was da nun tolles passieren wird:

Timmy und Tobi im Kofferraum

Auf der Wiese angekommen (dort scheint die Sonne, in Dorfen hat es heute nur Nebel), müssen die beiden zunächst mal lernen, daß man aus dem Auto nicht einfach hinausspringen darf:

Nicht hinausspringen

Einmal ausgestiegen gibt’s aber kein Halten mehr und die Wiese gehört für 10 Minuten uns:

Wiese

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1000 Tweets

Dienstag 16. Februar 2010 von Christian Pohle

Am 26.6.2009 eröffnete ich mein Konto bei Twitter. Seither habe ich 1000 Statusmeldungen, auch “Tweets” genannt, abgesetzt. Das sind zwar “nur” 4,25 Tweets pro Tag, trotzdem ist eine Menge gesagt.

Der 1000ste Tweet ist natürlich ein besonderer und wird daher meinen Lieblingen gewidmet:

1000ster Tweet

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Fototweets

Mittwoch 27. Januar 2010 von Christian Pohle

Meine typischen Tweets über unsere Speisenfolgen, wie z.B. dieser hier aus dem Il Mondo am Flughafen München listen, was wir so essen

Essenstweet

und es hängt meistens ein Foto dran, das die Speise (vor dem Verzehr) zeigt:

Spaghetti mit Knoblauch und Olivenöl

Thomas hat sich inzwischen daran gewöhnt, daß ich nach dem Servieren etwa 1 Minute brauche, um die Nachricht abzusetzen. 1 Minute? Klingt interessant kurz, nicht? Wer bis jetzt geglaubt hat, ich trage ein ganzes Fotolabor mit mir rum, nur um Speisen zu fotografieren, anstatt sie zu essen, der hört hier bitte auf zu lesen.

Für alle anderen zeige ich, wie das geht.

Auf meinem iPhone ist Photoshop Mobile installiert (kostenlos), das starte ich, gehe ins Register “Edit” und klicke “Take Photo” (nachdem ich kurz über die Linse des iPhone gewischt habe, denn die verschmutzt während des Tages immer):

Take Photo

Dann wird die Speise genau ins Visier genommen und fotografiert. Der Autofocus des iPhone 3Gs sorgt für ein scharfes Bild (das Bild ist übrigens am Abend aufgenommen worden, da war mein Akku schon auf 30% runter, das ist normal während eines Tages). Den Bildausschnitt lege ich bereits hier fest, das spart einen Arbeitsgang im Photoshop:

Speise fotografieren

Das aufgenommene Bild wird dann aus dem Bearbeitungsmenü mit Exposure (fast ganz nach rechts) und Saturation (etwa +20 bis +30%) behandelt, bis es knackig aussieht:

Exposure und Saturation

Dann mit “Save and Exit” gespeichert. Die dazu notwendige Pause nutze ich, um die Serviette zu entfalten, auf meinen Schoß zu legen und schon mal einen Bissen zu probieren.

Dann wird Photoshop verlassen und Twittelator gestartet, die Nachricht getippt (natürlich mit #fb als Hasthag, damit die Twitternachricht von Selective Twitter nach Facebook übernommen wird und auch, damit sie in unserem Blog erscheint. Das #ilmondo ist so geschrieben, damit man a) durch reines draufklicken nach anderen Beiträgen mit diesem “Hashtag” suchen kann, zum anderen ist #ilmondo schneller getippt als Il Mondo am Flughafen München – Twitter ist ein kurznachrichtendienst):

Twittelator

Mit dem Fotoknopf rechts in der Mitte und der Auswahl “Bild aus Fotoarchiv” wird das von Photoshop modifizierte Bild dann ausgewählt (es ist auch in der Camera Roll, direkt hinter dem nicht bearbeiteten Bild):

Image 2010123201332

Nun kann der Tweet gesendet werden. Während das Bild überträgt, das iPhone weglegen und schlemmen:

Bild angehängt

Als Bilderdienst verwende ich das im Twittelator voreingestellte Mobypicture, dorthin wird das Bild hochgeladen, von Mobypicture automatisch in 6 verschiedene Größen berechnet, die dann von den jeweiligen Clients angefordert werden können, z.B. als Vorschaubild. Hier können übrigens alle meine Fototweets angesehen werden:

Mobypicture

Entzaubert? Tut mir leid. Nachmachen!

Nachtrag: Dieser Workflow ist nicht mehr in Betrieb, die Fototweets kommen jetzt aus der Canon 550D und werden auf meinen eigenen Webserver hochgeladen. Genaue Beschreibung hier.

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Gowalla – Position melden und einchecken

Dienstag 26. Januar 2010 von Christian Pohle

Seit kurzem ist in der rechten Leiste unseres Blog ein Abschnitt “Checkings (Gowalla)” zu sehen, der auflistet, wo ich mich gerade aufhalte:

Gowalla

Hier sieht man z.B. unsere Reise von Klecken nach Hause:

  • Ab 12:17 sind wir bei “Trinity Sunfire”, das ist die Züchtung von Timmy und Tobi. Den Ort habe ich (wie viele andere Orte auch) in Gowalla angelegt, weil es ihn natürlich nicht gab.
  • Um 16:45 dann eine Shell Tankstelle, offensichtlich mußte der Mietwagen vollgetankt werden vor der Rückgabe.
  • Denn um 16:53 sind wir am Airport Hamburg
  • Aha, Kaffee oder einen Snack – um 17:06 am Mövenpick. Klickt man auf das Mövenpick sieht man, daß es das an den Gates ist, also ist die Security schon passiert.
  • Um 19:00 Uhr sind wir wieder am Flughafen München
  • Schlemmer – um 19:24 im Il Mondo, es scheint noch ein leckeres Abendessen zu geben
  • Um 20:57 dann wieder zuhause

Wozu das gut ist? Zunächst mal macht der Gowalla Client auf dem iPhone viel Spaß, funktioniert einigermaßen absturzsicher und ist vom Design her hübscher, als das Konkurrenprodukt Foursquare (das übrigens anscheinend beliebter ist, möglicherweise, weil es Clients für die anderen Smartphone Plattformen gibt). Ich habe mich jedenfalls vom Gefühl leiten lassen, beide ausprobiert und gebe (im Augenblick) Gowalla den Vorzug, weil mir die Optik symphatischer ist und ich leichter zurecht komme.

Auf dem iPhone startet man Gowalla, es übernimmt das GPS Signal (daher wird es auf dem iPhone 2G, also der ersten Generation, nicht funktionieren) und zeigt die “Spots” an, die in der näheren Umgebung liegen. Die Spots an denen man schon mal eingecheckt war, sind mit einem Haken versehen:

Nearby Spots

Man wählt den aus, der genau beschreibt, wo man ist und klickt “Check in Here”:

Check In

Nun kann man sogar eine Statusmeldung eingeben, die dann zu Twitter und auch Facebook gepostet wird. Hier darf man das Feld allerdings nicht vollschreiben, denn Gowalla hängt hinten noch “at Name des Spots” und den Link an und schneidet alle Zeichen der eingegebenen Nachricht ab, die das 140 Zeichen Limit überschreiten würden. Meine Kürzel #fb #li oder #xng funktionieren natürlich auch hier:

Twitter Nachricht

So ist man dann eingecheckt:

Confirm Check In

Die Nachricht, die, wenn man das aktiviert hat, auf Twitter gepostet wird, sieht dann so aus:

Tweet

Hier treten, neben der Optik der Gowalla iPhone Applikation, zwei weitere Vorteile gegenüber Foursquare zutage:

  • Bei Foursquare kann ich keine eigene Nachricht dazugeben, es wird nur, in Englisch, gepostet, wo ich bin. Also keine Kürzel für Facebook, Xing oder LinkedIn und keine weitere Erklärung. Dadurch sind die Tweets eher langweilig. Das englische “at” fällt hingegen kaum auf, wenn man vorher was deutsches schreibt.
  • Bei Foursquare kann ich man nur generell aktivieren, daß alle Check In Vorgänge getwittert werden sollen, während ich bei Gowalla bei jedem Tweet einzeln entscheiden kann, ob ich das auch noch auf Twitter melden möchte. Das dient vor allem dazu, die Timeline nicht allzu sehr zu langweilen mit Positionsmeldungen.

So sieht die Twitterei zur obigen Reise nicht ganz so umfangreich aus, denn einige Spots habe ich mir einfach gespart. Andererseits erfährt der geneigte Leser aber, was wir da jeweils gemacht haben:

Tweets

Das Twittern aus Gowalla hat übrigens noch den Nebeneffekt, daß die Positionsmeldungen exakter sind. Ich hatte mich ja schon mal darüber belustigt, daß ich in Unterhausmehring, also etwa 700 Meter von meinem Bett aufzuwachen scheine. Mit Gowalla würde das nicht passieren, denn da ist die Position des Tweets exakt. Allerdings ist das nur in Geolocation enabled Clients zu sehen, wie hier in Twittelator for iPhone:

Twitter Nachricht

Klickt man auf die rote Stecknadel wird genau die GPS Position des Spots angezeigt und nicht die GPS Position, die das iPhone aktuell glaubt:

Twitter Position

Das liegt aber vor allem daran, daß man nach dem Erstellen eines neuen Spots auf der Gowalla Website dessen Position exakt festlegen kann:

Position exakt festlegen

Auf die Spielfähigkeiten von Gowalla bin ich (als alter Nichtspieler) garnicht eingegangen. Man kann virtuelle Gegenstände finden, an Spots gegen andere Gegenstände tauschen und Gegenstände in seinen eigenen Tresor legen. Ziel ist es wohl, von jedem Gegenstand einen im Tresor zu haben. Ich gebe zu, ich habe mich bisher nicht sonderlich dafür interessiert, aber an jedem Spot, den ich erstellt habe brav ein Item abgelegt, damit es von jemand anderem gefunden werden kann. Dadurch ist mein Tresor natürlich gähnend leer.

Außerdem kann man sogenannte “Trips” komplettieren, das sind eigentlich Reiserouten. Als Belohnung gibt es dann einen Pin dafür. Es gibt aber auch Trips wie “Einchecken an 25 verschiedenen Spots”. Die sammelt man eher so nebenbei.

Was es als nächstes im Real Life auszuprobieren gilt ist, andere Menschen zu treffen, die sich am gleichen Ort aufhalten und die man dadurch findet, daß sie auch am gleichen Gowalla Spot einchecken. Dazu muß ich aber erstmal meine analogen Kontakte mit iPhone davon überzeugen, Gowalla zu laden und zu regelmäßig zu benutzen und dann auch in Gowalla eine “Freundschaft” mit mir einzugehen. Mal sehen, ob das gelingt.

Nachtrag: Da ich inzwischen fast nur Foursquare benutze, habe ich das Gowalla Plugin im Blog wieder deaktiviert.

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DandyID

Montag 25. Januar 2010 von Christian Pohle

DandyID ist ein Service, bei dem man alle seine Online Profile hinterlegen kann und sozusagen seine “Online Identität” übersichtlich auf einer Seite sehen kann. Na gut, es fehlen noch einige (Formspring, Stayfriends, Gowalla), aber die kann man vorschlagen, mal sehen, wie schnell die dann eingebunden werden. Ich habe mir mal so ein Profil für mich erstellt:

DandyID

Das wirklich interessante an diesem Dienst ist die Liste der Dienste, in die man seine Online Profile eingibt, ich habe einige entdeckt (Amazon, eBay), an die hätte ich auf die Frage “Wo bis Du überall im Netz sichtbar”, nicht gedacht:

Identities

Natürlich gibt es dann auch ein Wordpress Plugin für DandyID, das installiert sich in der Sidebar und zeigt alle gespeicherten IDs an:

DandyID

und eine DandyID App für Facebook ist auch erhältlich, diese soll im eigenen Facebook Profil dann die konfigurierten IDs anzeigen. Bei meinem Facebook Account kam die allerdings nicht über wiederholte Anfragen, ob ich DandyID zulassen möchte hinaus. Vielleicht wird das ja noch nachgebessert.

Eine schöne Möglichkeit, seine Online Profile aufzulisten und auch selbst mal einen Überblick über seine Online Identität zu erhalten. Denn nur, wenn man sie kennt kann man Sie auch managen.

Sie glauben, Sie haben keine Online Identität? Geben Sie mal Ihren Namen in das Google Suchfeld ein!

Nachtrag: Ich habe das DandyID Widget in meinem Wordpress wieder deaktiviert. Es ist mit dem Plugin, das die Bilder dynamisch lädt, nicht kompatibel.

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