LiveBlogging von Twitter aus

Sonntag 7. März 2010 von Christian Pohle

Ich habe ein neues Plugin “Twitter LiveBlog” installiert, das es ermöglicht, Twittermeldungen, so, wie sie gesendet werden, in einen Blogartikel einzufügen. Dieser Blogartikel entsteht dabei in Echtzeit und wird von jeder neuen Twittermeldung ergänzt. Ich habe das gestern anhand eines Besuches für Timmy und Tobi mal getestet, der entstandene Artikel sah so aus:

Live Blogging

Es funktioniert eigentlich ganz einfach, man stellt in den Optionen des Plugins ein, wie oft Twitter geprüft werden soll, ich habe das so eingestellt, daß das Plugin alle Viertelstunde auf die Eröffnungsmeldung prüft und nachdem ein LiveBlog eröffnet wurde, soll es dann alle 3 Minuten nachsehen, ob eine neue Meldung da ist. Die Timestamps der Meldungen im Artikel sind übrigens die von Twitter, also hat die hier eingestellte Zeit nur mit der Verzögerung zu tun, mit welcher die Meldungen in den Artikel ergänzt werden:

LiveBlogging Options

Als Eröffnung schickt man einen speziellen Tweet los, “New Live Blog”, der enthält auch die Überschrift des Artikels (die ich später geändert habe):

New Live Blog

Alle Tweets, die man dann sendet, werden in den Artikel eingefügt, bis man das Ende Kommando “End Live Blog” schickt. Einzige ausnahme: Direktnachrichten und @Replies, die direkt mit @ beginnen, werden nicht in den Artikel eingefügt.

Zugegeben, der Bericht von einem Besuch bei Timmy und Tobi ist jetzt nicht so wirklich prickelnd interessant für den Leser, aber beim Bericht unserer Rückreise aus Klecken wäre dieses Plugin sehr praktisch gewesen. Ich kann mir auch gut vorstellen, bei interessanten Veranstaltungen live einen Blog Artikel zu schreiben.

Ich habe übrigens anschließend die Bilder von Mobypicture heruntergeladen und in den Artikel direkt eingefügt, so daß er etwas lesefreundlicher aussieht und man nicht auf alle Links klicken muß, um die Bilder zu sehen:

Artikel mit Bildern

Dieser Artikel erscheint in der Serie Instantblog, in welcher ich meine Blogging Techniken vorstelle.

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Backup der Social Networks

Sonntag 7. März 2010 von Christian Pohle

Ich habe einen neuen Service entdeckt, der es ermöglicht, meine Daten aus den Social Networks, wie Twitter und Facebook zu sichern. Der nennt sich Backupify und speichert seine Daten auf Amazon Servern:

Backupify

Folgende Dienste werden derzeit unterstützt:

Dienste

Der Dienst ist derzeit noch kostenlost, eine Preisstruktur ist noch nicht veröffentlicht. Man muß für seine Online Accounts entweder Name und Passwort hinterlegen oder, wie bei Twitter, eine Authentisierung vornehmen. Die Leute von Backupify versichern mehrfach, daß sie mit den gesicherten Daten nichts anfangen. Mehr, als Vertrauen kann man da nicht.

Für mich sind derzeit nur zwei Backups brauchbar, Twitter und Facebook. Die habe ich vor einiger Zeit aktiviert und möchte hier mal Zeigen, was dann an Backups rauskommt:

Die Backups sind pro Konto abrufbar, interessant ist für die hinterlegten Twitter Konten auf jeden Fall das PDF Book, in dem man sich seinen gesamten Account in einem übersichtlichen PDF herunterladen kann:

PDF Book

Das Inhaltsverzeichnis listet die einzelnen Nachrichtentypen auf:

PDF Book

So kann ich recht schnell nachsehen, was denn der erste Tweet war, den ich gesendet habe. Bei Twitter zu blättern wäre viel zeitaufwändiger:

Erster Tweet

auch die Favoriten sind komplett aufgelistet und sogar die Links sind anklickbar:

Favoriten und Links

Das Backup von Facebook ist für mein Konto weniger interessant, weil ich Facebook ja eigentlich nur benutze, um meine Twittermeldungen zu verbreiten. Daher habe ich nur ein JPG File mit meinem Profilfoto drin. Kann sein, daß bei bei aktiveren Facebook Accounts mehr gespeichert wird:

Facebook

Das XML File hats aber in sich: Es listet alle Freunde mit deren Username, uid des Facebook Accounts und dem Geburtstdatum (!):

XML File

Services, wie Flickr sollen sich aus dem Backup komplett zurückspeichern lassen, wenn z.B. der Account mal gehackt wird oder versehentlich gelöscht wird. Bei Twitter geht das natürlich nicht, weil man die Timestamps nicht künstlich erzeugen kann – es würden alle Nachrichten mit dem aktuellen Datum/Zeit eingestellt werden und erneut in der Timeline der Follower auftauchen.

Aber das PDF Book meines Twitter Accounts alleine ist es schon wert, diesen Dienst zu nutzen!

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Besuch bei Timmy und Tobi

Samstag 6. März 2010 von Christian Pohle

2:16:50 PM: Ich habe ein neues Plugin auf unserem Blog installiert, das es erlaubt mit Twittermeldungen live einen Blogbeitrag zu schreiben.

2:23:30 PM: Timmy und Tobi bekommen gleich Besuch – der Termin wurde über unseren Kalender http://pohle.de/ey9 gebucht

2:25:17 PM: Die beiden warten schon, daß ihr Besuch bald eintrifft. Kann aber etwas dauern bei dem Schnee auf den Straßen

2:48:27 PM: Wenn wir von Dorfen nach München fahren, sind das 60 km. Der ungekehrte Weg scheint etwa 5 mal so lang zu sein #Verspätung

3:01:27 PM: Timmy und Tobi ruhen sich nochmal aus, bevor der Besuch ankommt

3:04:18 PM: Der Besuch für Timmy und Tobi ist da!

3:10:00 PM: Erstmal Kaffee und Kuchen für unseren Besuch und uns – Timmy und Tobi schlafen noch


3:45:12 PM: Kaffeeklatsch beendet, Timmy und Tobi sind wach = Spielrunde

5:08:48 PM: Besichtigung der Welpenstube http://pohle.de/hlx
Timmy und Tobi zeigen ihr Spielzeug her

5:19:02 PM: Sehen den neuesten Film mit unseren Stars an http://pohle.de/ior

5:47:17 PM: Gerade beschlossen, daß es italienisches Abendessen gibt

6:18:12 PM: Das Abendessen ist geliefert: Rigatoni Bolognese, Spaghetti Napoli, Eine Pizza Regina und eine Pizza Salami

7:06:45 PM: Spielrunde mit Timmy und Tobi

7:57:54 PM: Raubtierfütterung: Abendessen für Timmy und Tobi

8:14:17 PM: Fotoshooting – Besuch macht Fotos von Timmy und Tobi beim Spielen mit einer Kugel, die Leckerlis fallen läßt

9:01:04 PM: Abreise. Besuch beendet, Timmy und Tobi winken hinterher

9:01:50 PM: Ende des Liveblogging

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Erste Fahrt im Kofferraum

Mittwoch 3. März 2010 von Christian Pohle

Timmy und Tobi kennen Autofahren bisher nur auf der Rücksitzbank. Da sie beide aber ungemein schnell wachsen ist es nun, mit 10 1/2 Wochen, Zeit, auf das Reisen im Kofferraum umzusteigen.

Als Starthilfe hat Thomas ein Körbchen in den Kofferaum vom Freelander gestellt und Timmy und Tobi sind schon ganz gespannt, was da nun tolles passieren wird:

Timmy und Tobi im Kofferraum

Auf der Wiese angekommen (dort scheint die Sonne, in Dorfen hat es heute nur Nebel), müssen die beiden zunächst mal lernen, daß man aus dem Auto nicht einfach hinausspringen darf:

Nicht hinausspringen

Einmal ausgestiegen gibt’s aber kein Halten mehr und die Wiese gehört für 10 Minuten uns:

Wiese

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1000 Tweets

Dienstag 16. Februar 2010 von Christian Pohle

Am 26.6.2009 eröffnete ich mein Konto bei Twitter. Seither habe ich 1000 Statusmeldungen, auch “Tweets” genannt, abgesetzt. Das sind zwar “nur” 4,25 Tweets pro Tag, trotzdem ist eine Menge gesagt.

Der 1000ste Tweet ist natürlich ein besonderer und wird daher meinen Lieblingen gewidmet:

1000ster Tweet

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Fototweets

Mittwoch 27. Januar 2010 von Christian Pohle

Meine typischen Tweets über unsere Speisenfolgen, wie z.B. dieser hier aus dem Il Mondo am Flughafen München listen, was wir so essen

Essenstweet

und es hängt meistens ein Foto dran, das die Speise (vor dem Verzehr) zeigt:

Spaghetti mit Knoblauch und Olivenöl

Thomas hat sich inzwischen daran gewöhnt, daß ich nach dem Servieren etwa 1 Minute brauche, um die Nachricht abzusetzen. 1 Minute? Klingt interessant kurz, nicht? Wer bis jetzt geglaubt hat, ich trage ein ganzes Fotolabor mit mir rum, nur um Speisen zu fotografieren, anstatt sie zu essen, der hört hier bitte auf zu lesen.

Für alle anderen zeige ich, wie das geht.

Auf meinem iPhone ist Photoshop Mobile installiert (kostenlos), das starte ich, gehe ins Register “Edit” und klicke “Take Photo” (nachdem ich kurz über die Linse des iPhone gewischt habe, denn die verschmutzt während des Tages immer):

Take Photo

Dann wird die Speise genau ins Visier genommen und fotografiert. Der Autofocus des iPhone 3Gs sorgt für ein scharfes Bild (das Bild ist übrigens am Abend aufgenommen worden, da war mein Akku schon auf 30% runter, das ist normal während eines Tages). Den Bildausschnitt lege ich bereits hier fest, das spart einen Arbeitsgang im Photoshop:

Speise fotografieren

Das aufgenommene Bild wird dann aus dem Bearbeitungsmenü mit Exposure (fast ganz nach rechts) und Saturation (etwa +20 bis +30%) behandelt, bis es knackig aussieht:

Exposure und Saturation

Dann mit “Save and Exit” gespeichert. Die dazu notwendige Pause nutze ich, um die Serviette zu entfalten, auf meinen Schoß zu legen und schon mal einen Bissen zu probieren.

Dann wird Photoshop verlassen und Twittelator gestartet, die Nachricht getippt (natürlich mit #fb als Hasthag, damit die Twitternachricht von Selective Twitter nach Facebook übernommen wird und auch, damit sie in unserem Blog erscheint. Das #ilmondo ist so geschrieben, damit man a) durch reines draufklicken nach anderen Beiträgen mit diesem “Hashtag” suchen kann, zum anderen ist #ilmondo schneller getippt als Il Mondo am Flughafen München – Twitter ist ein kurznachrichtendienst):

Twittelator

Mit dem Fotoknopf rechts in der Mitte und der Auswahl “Bild aus Fotoarchiv” wird das von Photoshop modifizierte Bild dann ausgewählt (es ist auch in der Camera Roll, direkt hinter dem nicht bearbeiteten Bild):

Image 2010123201332

Nun kann der Tweet gesendet werden. Während das Bild überträgt, das iPhone weglegen und schlemmen:

Bild angehängt

Als Bilderdienst verwende ich das im Twittelator voreingestellte Mobypicture, dorthin wird das Bild hochgeladen, von Mobypicture automatisch in 6 verschiedene Größen berechnet, die dann von den jeweiligen Clients angefordert werden können, z.B. als Vorschaubild. Hier können übrigens alle meine Fototweets angesehen werden:

Mobypicture

Entzaubert? Tut mir leid. Nachmachen!

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Gowalla – Position melden und einchecken

Dienstag 26. Januar 2010 von Christian Pohle

Seit kurzem ist in der rechten Leiste unseres Blog ein Abschnitt “Checkings (Gowalla)” zu sehen, der auflistet, wo ich mich gerade aufhalte:

Gowalla

Hier sieht man z.B. unsere Reise von Klecken nach Hause:

  • Ab 12:17 sind wir bei “Trinity Sunfire”, das ist die Züchtung von Timmy und Tobi. Den Ort habe ich (wie viele andere Orte auch) in Gowalla angelegt, weil es ihn natürlich nicht gab.
  • Um 16:45 dann eine Shell Tankstelle, offensichtlich mußte der Mietwagen vollgetankt werden vor der Rückgabe.
  • Denn um 16:53 sind wir am Airport Hamburg
  • Aha, Kaffee oder einen Snack – um 17:06 am Mövenpick. Klickt man auf das Mövenpick sieht man, daß es das an den Gates ist, also ist die Security schon passiert.
  • Um 19:00 Uhr sind wir wieder am Flughafen München
  • Schlemmer – um 19:24 im Il Mondo, es scheint noch ein leckeres Abendessen zu geben
  • Um 20:57 dann wieder zuhause

Wozu das gut ist? Zunächst mal macht der Gowalla Client auf dem iPhone viel Spaß, funktioniert einigermaßen absturzsicher und ist vom Design her hübscher, als das Konkurrenprodukt Foursquare (das übrigens anscheinend beliebter ist, möglicherweise, weil es Clients für die anderen Smartphone Plattformen gibt). Ich habe mich jedenfalls vom Gefühl leiten lassen, beide ausprobiert und gebe (im Augenblick) Gowalla den Vorzug, weil mir die Optik symphatischer ist und ich leichter zurecht komme.

Auf dem iPhone startet man Gowalla, es übernimmt das GPS Signal (daher wird es auf dem iPhone 2G, also der ersten Generation, nicht funktionieren) und zeigt die “Spots” an, die in der näheren Umgebung liegen. Die Spots an denen man schon mal eingecheckt war, sind mit einem Haken versehen:

Nearby Spots

Man wählt den aus, der genau beschreibt, wo man ist und klickt “Check in Here”:

Check In

Nun kann man sogar eine Statusmeldung eingeben, die dann zu Twitter und auch Facebook gepostet wird. Hier darf man das Feld allerdings nicht vollschreiben, denn Gowalla hängt hinten noch “at Name des Spots” und den Link an und schneidet alle Zeichen der eingegebenen Nachricht ab, die das 140 Zeichen Limit überschreiten würden. Meine Kürzel #fb #li oder #xng funktionieren natürlich auch hier:

Twitter Nachricht

So ist man dann eingecheckt:

Confirm Check In

Die Nachricht, die, wenn man das aktiviert hat, auf Twitter gepostet wird, sieht dann so aus:

Tweet

Hier treten, neben der Optik der Gowalla iPhone Applikation, zwei weitere Vorteile gegenüber Foursquare zutage:

  • Bei Foursquare kann ich keine eigene Nachricht dazugeben, es wird nur, in Englisch, gepostet, wo ich bin. Also keine Kürzel für Facebook, Xing oder LinkedIn und keine weitere Erklärung. Dadurch sind die Tweets eher langweilig. Das englische “at” fällt hingegen kaum auf, wenn man vorher was deutsches schreibt.
  • Bei Foursquare kann ich man nur generell aktivieren, daß alle Check In Vorgänge getwittert werden sollen, während ich bei Gowalla bei jedem Tweet einzeln entscheiden kann, ob ich das auch noch auf Twitter melden möchte. Das dient vor allem dazu, die Timeline nicht allzu sehr zu langweilen mit Positionsmeldungen.

So sieht die Twitterei zur obigen Reise nicht ganz so umfangreich aus, denn einige Spots habe ich mir einfach gespart. Andererseits erfährt der geneigte Leser aber, was wir da jeweils gemacht haben:

Tweets

Das Twittern aus Gowalla hat übrigens noch den Nebeneffekt, daß die Positionsmeldungen exakter sind. Ich hatte mich ja schon mal darüber belustigt, daß ich in Unterhausmehring, also etwa 700 Meter von meinem Bett aufzuwachen scheine. Mit Gowalla würde das nicht passieren, denn da ist die Position des Tweets exakt. Allerdings ist das nur in Geolocation enabled Clients zu sehen, wie hier in Twittelator for iPhone:

Twitter Nachricht

Klickt man auf die rote Stecknadel wird genau die GPS Position des Spots angezeigt und nicht die GPS Position, die das iPhone aktuell glaubt:

Twitter Position

Das liegt aber vor allem daran, daß man nach dem Erstellen eines neuen Spots auf der Gowalla Website dessen Position exakt festlegen kann:

Position exakt festlegen

Auf die Spielfähigkeiten von Gowalla bin ich (als alter Nichtspieler) garnicht eingegangen. Man kann virtuelle Gegenstände finden, an Spots gegen andere Gegenstände tauschen und Gegenstände in seinen eigenen Tresor legen. Ziel ist es wohl, von jedem Gegenstand einen im Tresor zu haben. Ich gebe zu, ich habe mich bisher nicht sonderlich dafür interessiert, aber an jedem Spot, den ich erstellt habe brav ein Item abgelegt, damit es von jemand anderem gefunden werden kann. Dadurch ist mein Tresor natürlich gähnend leer.

Außerdem kann man sogenannte “Trips” komplettieren, das sind eigentlich Reiserouten. Als Belohnung gibt es dann einen Pin dafür. Es gibt aber auch Trips wie “Einchecken an 25 verschiedenen Spots”. Die sammelt man eher so nebenbei.

Was es als nächstes im Real Life auszuprobieren gilt ist, andere Menschen zu treffen, die sich am gleichen Ort aufhalten und die man dadurch findet, daß sie auch am gleichen Gowalla Spot einchecken. Dazu muß ich aber erstmal meine analogen Kontakte mit iPhone davon überzeugen, Gowalla zu laden und zu regelmäßig zu benutzen und dann auch in Gowalla eine “Freundschaft” mit mir einzugehen. Mal sehen, ob das gelingt.

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DandyID

Montag 25. Januar 2010 von Christian Pohle

DandyID ist ein Service, bei dem man alle seine Online Profile hinterlegen kann und sozusagen seine “Online Identität” übersichtlich auf einer Seite sehen kann. Na gut, es fehlen noch einige (Formspring, Stayfriends, Gowalla), aber die kann man vorschlagen, mal sehen, wie schnell die dann eingebunden werden. Ich habe mir mal so ein Profil für mich erstellt:

DandyID

Das wirklich interessante an diesem Dienst ist die Liste der Dienste, in die man seine Online Profile eingibt, ich habe einige entdeckt (Amazon, eBay), an die hätte ich auf die Frage “Wo bis Du überall im Netz sichtbar”, nicht gedacht:

Identities

Natürlich gibt es dann auch ein Wordpress Plugin für DandyID, das installiert sich in der Sidebar und zeigt alle gespeicherten IDs an:

DandyID

und eine DandyID App für Facebook ist auch erhältlich, diese soll im eigenen Facebook Profil dann die konfigurierten IDs anzeigen. Bei meinem Facebook Account kam die allerdings nicht über wiederholte Anfragen, ob ich DandyID zulassen möchte hinaus. Vielleicht wird das ja noch nachgebessert.

Eine schöne Möglichkeit, seine Online Profile aufzulisten und auch selbst mal einen Überblick über seine Online Identität zu erhalten. Denn nur, wenn man sie kennt kann man Sie auch managen.

Sie glauben, Sie haben keine Online Identität? Geben Sie mal Ihren Namen in das Google Suchfeld ein!

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Twitter Ortsidentifizierung

Samstag 16. Januar 2010 von Christian Pohle

Twitter hat in den Einstellungen eine Option zur “Ortsidentifizierung”:

Twitter Ortsidentifizierung

In der Hilfe zur Geolocation ist auch beschrieben, warum man auf Twitter.com überhaupt nichts sieht, wenn man das aktiviert hat (und warum Tweets, die man über das Webinterface von Twitter sendet, natürlich auch keine Ortsdaten enthalten):

Twitter Hilfe zur Geolocation

So ist mein üblicher Morgentweet trotz eingeschalteter Geolocation auf Twitter.com immer noch der gleiche:

Morgentweet auf Twitter.com

Sehe ich ihn aber auf dem iPhone im Twittelator an (von dem ich ihn auch gesendet habe), dann ist da eine rote Stecknadel zu sehen:

Geolocation im Twittelator

Klickt man drauf, öffenet sich eine Google Maps Karte und die zeigt an, von wo aus der Tweet gesendet wurde:

Google Maps

Aber halt, die grüne Stecknadel ist garnicht bei uns zuhause. Wie gut, daß Thomas gerade neben mir war als ich den Tweet gesendet habe, nicht auszudenken, wenn er dächte, ich würde in einem fremden Bett ein paar hundert Meter weiter aufgewacht sein…

Das hängt natürlich mit der mangelnden Genauigkeit des GPS Signals zusammen und damit, daß mein iPhone im Hause nicht in der Lage ist, genügend Satelliten für eine genauere Ortsbestimmung zu empfangen – das kennen Sie vielleicht von Ihrem mobilen Navigationsgerät, wenn Sie in einer Großstadt durch die Häuserschluchten fahren: Je mehr Satelliten im Sichtbereich des GPS Empfängers sind, desto genauer kann die Ortsbestimmung durchgeführt werden.

Trotzdem werde ich die Ortsbestimmung erstmal an lassen, außer, wenn ich zu einem Kunden fahre, dort werde ich aus Gründen des Datenschutzes die Ortsbestimmung abschalten. Somit werden alle Tweets, die ich vom iPhone aus sende, mit einer Ortsmarke versehen sein und Sie wissen immer, wo ich bin.

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Die Sehnsucht nach Ruhe

Mittwoch 13. Januar 2010 von Christian Pohle

Das interaktive Internet, meist auch Web 2.0 genannt, ist uns vertraut. Formulare, die zum Kommentieren einladen, Felder, die die Mailadresse aufnehmen, Seiten, die den eigenen Avatar anzeigen beherrschen uns. Wir wissen alles um jeden und geben alles Preis. Doch da kommt eine neue Seite, die mit alledem aufräumt, eine Seite ohne Schnickschnack, ein Ruheraum vor dem Web 2.0. Klicken Sie, lehnen Sie sich zurück, atmen Sie tief durch, hier ist er: Der Ruheraum des Web 2.0

Wenn Ihnen das gefallen hat (wie lange waren Sie dort, ehrlich?), und sie über einen endgültigen Ausstieg aus dem Web 2.0 nachdenken – dafür gibt es eine Lösung: Die Web 2.0 Suizide Machine. Nach Eingabe Ihrer Userdaten bei Twitter, LinkedIn, Facebook und Co löscht die Selbstmordmaschine alle erreichbaren Tweets, Fotos, Statusupdates und zuletzt Ihr Konto. Das ist übrigens keine Demo, die Daten sind wirklich weg, oder zumindest nicht mehr erreichbar, denn was Twitter, Facebook etc. mit unseren Daten machen, wissen wir ja nicht mit Sicherheit:

Sie halten das alles für tolle neue Ideen? Nicht ganz, denn das Ende des Internets, das gab es schon im Web 1.0:

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Follow Friday bei Twitter

Samstag 9. Januar 2010 von Christian Pohle

Eine Twitter Nachricht von mir löste leichte Verwirrung und Rückfragen aus. Verwirrung mit Rückfrage ist sehr gut, denn dann kann man erklären. Die fragliche Nachricht war diese:

Follow Friday

Die Benutzer von Twitter haben diesen sogenannten “Follow Friday” erfunden (bei Twitter sind es meistens die Benutzer, die etwas erfinden), das bedeutet, daß man am Freitag eine Liste derjenigen Benutzer herumschickt, denen es sich zu folgen lohnt (“folgen” nennt man bei Twitter, wenn man die Nachrichten eines anderen Benutzer quasi “abonniert”).

Diese Nachricht wird dann von allen Abonnenten der eigenen Nachrichten (bei Twitter “Freunde” genannt) empfangen (das heißt natürlich nicht, daß sie auch gelesen wird, was bei interessanten Nachrichten schade ist) und sie erhalten eine Empfehlung dafür, wessen Nachrichten ich besonders gerne abonniert habe.

Mehr noch, man kann gleich auf den/die Namen der Empfohlenen klicken und sieht deren Profil und die letzten Twitter Nachrichten und kann, wenn man möchte, gleich folgen.

Der Follow Friday erleichtert bei Twitter das Auffinden interessanter Leute. man muß ja nicht alle persönlich kennen, wenn man ihnen folgt (=ihre Nachrichten abonniert). Folgt man ihnen eine Weile, lernt man sie aber irgendwie kennen.

Für die Nachricht am Followfriday senden manche einfach eine Liste von Benutzerkennungen raus, ich persönlich finde das wenig aussagefähig, sondern favorisiere eher eine kurze Erklärung, warum man jemanden empfiehlt.

Als Kennzeichen für den Followfriday werden sogenannte Hastags verwendet, das sind Worte mit einem Nummernzeichen davor (das auf English “Hash” genannt wird) und an meiner Nachricht sieht man schon die Dynamik von Twitter: Ursprünglich wurde der Hashtag #followfriday verwendet oder, wegen der Beschränkung auf 140 Zeichen auf nur #ff. Mein Hashtag “#Follow Friday” ist nicht etwa ein Schreibfehler, sondern war gestern, als ich die Nachricht schrieb, Platz 2 der sogenannten “Trending Topics” also der im Augenblick meistverwendeten Suchbegriffe, daher habe ich mich gestern dafür entschieden, die beiden Worte auseinander zu schreiben (die letzten drei Worte wollte ich eigentlich zusammenschreiben, aber das sieht komisch aus).

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Seltsame Kürzel am Ende meiner Tweets

Dienstag 29. Dezember 2009 von Christian Pohle

Wer mit auf Twitter folgt, wird sich manchmal über seltsame Kürzel am Ende meiner Tweets wundern:

Hashtags

Eigentlich dienen diese sogenannten Hashtags ja dazu, daß man auf Twitter nach Nachrichten zum gleichen Thema suchen kann (dazu klickt man sie einfach an). In meinem Fall verfolgen diese aber einen anderen Zweck:

#wp sorgt dafür, daß die Nachricht rechts oben in der “Neueste Tweets” in diesem Blog angezeigt wird (dafür sorgt ein von mir überarbeitetes “Twitter for Wordpress Extended“, das nur die Nachrichten von mir mit dem Tag #wp anzeigt und außerdem die 4 von mir verwendeten Tags rausfiltert):

Twitter for Wordpress Extended

#xng ist dafür zuständig, daß Xwitter, die neue Applikation von Xing den Tweet rausfischt und in mein Xing Profil als Statusmeldung einbaut (das macht natürlich nur bei einem Xing Premium Acount Sinn, da der Basic Account keine Statusmeldungen kennt. Derzeit ist Xwitter noch im Teststadium, um daran teilzunehmen folgt man Xwitterinvite bei Twitter und wartet ab):

Statusmeldung bei Xing

#fb wird von der Facebook Anwendung Selektive Tweet Status ausgewertet und fügt so markierte Twitter Nachrichten von mir als Statusupdate in Facebook ein:

Facebook Statusupdate

Zuletzt noch #li – damit horcht LinkedIn auf meine Tweets und veröffentlicht diese als Statusupdates (das konfiguriert man in seinem LinkedIn Konto)

Linked In Statusmeldung

So habe ich alle meine Social Networks unter einem Dach und brauche nur einen Twitter Client oder die Twitter Weboberfläche und kann bestimmen, in welchen Diensten der Statusupdate auftauschen soll.

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Ego

Sonntag 27. Dezember 2009 von Christian Pohle

Eine Anwendung, um täglich das Ego aufzubauen (wahrscheinlich heißt sie deswegen so) benutze ich seit einigen Wochen. Sie wirkt tatsächlich, vor allem abends aufgerufen.

Ego zeigt die Anzahl der Follower auf Twitter an und, wenn man seinen Webspace oder sein Blog mit Google Analytics überwacht, die Anzahl der Visits und der Pageviews auf der Seite:

Ego

Braucht man’s noch dicker, tippt man am Ende des Monats mal auf die angezeigten Einträge und erhält die Tweets, die man gesendet hat und die Zugriffszahlen aus Google Analytics für den aktuellen Monat:

Updates

Die Anwendung ist inzwischen meine tägliche Kost vor dem Schlafengehen…

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Fragen Sie mich…

Samstag 12. Dezember 2009 von Christian Pohle

Mir geht’s da wie vielen anderen, ein neuer Dienst ist aufgetaucht, im typischen Twitter Design und ich muß ihn ausprobieren: Formspring.me

Eine Plattform, bei der man mir Fragen stellen kann und ich beantworte die dann:

Formspring Frage

Die Plattform sieht irgenwie verdächtig nach Twitter aus, das braucht man wohl heutzutage, um trendy zu wirken. Ich bin noch nicht wirklich sicher, ob sich das zum Renner entwickelt, aber stellen Sie mir ruhig mal Ihre Fragen, ich werde die ersten Tage sicher öfter mal auf formspring.me vorbeischauen und anfallende Fragen beantworten.

Sie können auch gleich hier fragen:

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Bücher über Twitter

Dienstag 24. November 2009 von Christian Pohle

Kauft man heute noch Bücher? Fachbücher über schnelle elektronische Medien? Kauft man sich ein Buch über Twitter? Oder ist das ein Anachronismus?

Ich zumindest, zur Generation 40+ gehörend, dem gedruckten Buch noch verwandt und selbst alles was ich tue dokumentierend, tue dies regelmäßig, um mich in neue Themen einzuarbeiten. Ich kaufe dann auch ein richtiges Buch aus Papier, kein eBook, denn die Papierdinger sind einfacher zu lesen (morgens auf dem ergotrainer zum Beispiel oder im Fluzgzeug bei Start und Landung – zumindest wenn ich nicht selbst fliege).

So war es nur natürlich, daß ich mir zum Start meiner Mitgliedschaft bei Twitter auch gedruckte Bücher über Twitter beschaffe habe und diese gelesen habe. Zwei davon halte ich für empfehlenswert für jeden, der sich auf die gleiche Weise in Twitter einarbeiten möchte:

Das erste ist ein amerikanisches Buch von Tim O’Reilly und Sarah Milstein, natürlich ins Deutsche übersetzt. Es bezieht sich zunächst sehr auf das amerikanische Verständnis von Twitter und wurde dann um ein Kapitel über Twitter in Deutschland ergänzt. Der Aufbau des Buches gefällt mir sehr gut, es ist im großzügigen Querformat, links die Screenshots von Twitter, rechts die Erklärungen dazu, ein Topic pro Doppelseite. Locker und leicht, macht Spaß, zu lesen und meine Empfehlung als erster Einstieg zu Twitter:

Das zweite Buch ist ein deutsches Buch aus Deutschland und mit entsprechender Gründlchkeit geschrieben. Mir diente es als Ergänzung zum ersten Buch, vor allem geht dieses Buch auf die Nutzung von Twitter in und für Unternehmen ein:

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