Doppeluhr – Die Zeit aus allen Richtungen

Freitag 27. August 2010 von Christian Pohle

An unserem Mutteruhrensystem (wir berichteten) haben wir heute eine weitere Uhr angeschlossen. Diese auf der Terrasse Richtung Osten und ist was ganz besonderes, denn Sie zeigt die Zeit nicht nur aus der einen Richtung an:

Uhr-Rechts-1

sondern auch aus der anderen:

Uhr-Links-1

Es handelt sich natürlich einfach um zwei Uhren, die mit einem Rahmen zusammengeschraubt werden. Die Kabelzuführung findet direkt aus einem Leerrohr in der Wand statt, so daß die Uhr einfach an der Wand schwebt. Dank der Mutteruhr ist nachstellen oder Batteriewechseln überflüssig!

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Mutteruhr oder Uhrentechnik aus dem Museum

Samstag 14. August 2010 von Christian Pohle

Seit heute hängt eine Mutteruhr in unserem Rechenzentrum an der Wand und stellt 6 analoge Linien für die Versorgung von Nebenuhren bereit. Die Mutteruhr kam über eBay zu uns und ist eigentlich ein recht modernes System, denn sie ist bereits voll elektronisch:

Mutteruhr

  1. Die 6 ausgehenden Linien. Hier liefert die Uhr zu jeder vollen Minute ein mal so mal so gepoltes 24-Volt Signal ab. Die Signale unterscheiden sich, ob es sich um eine gerade oder eine ungerade Minute handelt.
  2. Der Stützakku, wenn mal Stromausfall ist, dann läuft die Mutteruhr weiter, allerdings werden die Nebenuhren erst nach der Rückkehr des Stroms auf die aktuelle Zeit eingestellt. Bei uns im Rechenzentrum muß der Strom aber so lange ausfallen, daß unsere USVs abschalten, so daß das selten vorkommen wird.
  3. Richtig modern ist sie, weil hier der Empfänger für das DCF-77 Zeitsignal angeschlossen wird.

Für den Empfänger für das DCF-77 Zeitsignal hatten wir zuerst den Plan, diesen auf dem Dachboden zu montieren und das Kabel über die Hausverkabelung runterzuführen. Wir haben ihn dann aber spaßeshalber mal an die Wand vom Rechenzentrum gehalten und über den Ohrhörer (ja, da mußte eines unserer iPhone Headsets dienen) hörte man einwandfrei das Signal des Senders in Mainflingen. Also wurde er dort gleich montiert:

DCF-77 Empfänger

Die Mutteruhr wurde dann verschlossen und strahlt mit ihrer Aufschrift “Telequartz” ein wenig den Charme der späten 70er Jahre aus, als Quartzuhren unheimlich modern waren:

telequartz

Das Kabel von den Linien wurde einfach in den Patchkasten unserer Telefonverteilung eingeführt und so können wir es von da durchs Haus einfach weiterverteilen.

Der DCF-77 Empfänger ist übrigens auch wieder zugeschraubt:

DCF-77 Empfänger

An dieser Stelle eine Erklärung zum roten Logo “WAPO” auf den Geräten: Das ist die Abkürzung von Warkalla und Pohle. Unser Nachbar Günter Warkalla ist nämlich der Auslöser dieses Projektes. Er ist Uhrmachermeister im Ruhestand und war früher bei der Deutschen Bahn zuständig für die Uhrenanlage, die aus Mutteruhren und Nebenuhren besteht. Seine Erzählungen begeisterten Thomas so sehr, daß er eBay durchforstete und die oben gezeigte Mutteruhr, sowie einige sehr schöne Nebenuhren ersteigerte, die nun nach und nach installiert werden.

Die erste hängt im Raum “Housekeeping”, dort war bereits eine nicht benutzte Telefonleitung vorhanden und so ging das recht schnell:

Uhr im Housekeeping

Die zweite Uhr, die wir heute montierten, hängt im Garten. Sie ist recht groß, daher habe ich zum Vergleich mal die Glühbirnen der Lichterkette mit auf dem Bild gelassen. Die Uhr kam recht demoliert und ohne Glas zu uns, aber das war kein Problem. Ein Glaser in Erding sorgt für eine passende Scheibe, unser Reifenservice für die Spraylackierung in mattem Silber, Günter für ein funktionierendes Uhrwerk und wir für die Leitung:

Uhr im Garten

Im Prinzip ist so ein Mutteruhrsystem eine feine Sache: Die Mutteruhr hat ein Quarzwerk, das von Haus aus mit einer relativ hohen Gangenauigkeit läuft. Sie paßt ihre Zeit immer wieder an die Zeit an, die sie vom DCF-77 Sender in Mainflingen empfängt, also die Zeit der Cäsium Atomuhr der PTB in Braunschweig. Somit ist eine Gangenauigkeit von 1 Sekunde in 30.000 Jahren erreichbar – gut, das werden wir nicht mehr erleben.

Die Linien sind normale 2-draht Telefonkabel, die von der Mutteruhr aus zu den Nebenuhren gehen. Man kann mehrere Nebenuhren an eine Linie hängen, so daß die Mutteruhr eine hohe Zahl von Nebenuhren versorgen kann. Immer wenn eine Minute vergangen ist, schickt die Mutteruhr einen Stromimpuls von einer Sekunde Dauer auf die Leitungen und die Uhren schalten eine Minute weiter.

Die Uhren selbst benötigen keine eigene Stromversorgung, brauchen also auch keine Batterie, und kein Akku, was man regelmäßig tauschen müßte. Sie werden durch die Mutteruhr automatisch auf Sommerzeit vor und auf Normalzeit wieder zurückgestellt. Eigentlich doch eine feine Sache, oder?

Natürlich gibt es inzwischen modernere Systeme, wo als Mutteruhr einfach ein NTP Server dient, der sich mit einem Zeitserver im Internet synchronisert. Die Uhren werden hierbei ans Ethernet angeschlossen, via POE mit Strom versorgt und holen sich ihre Zeit vom NTP Server.

Schön und gut, aber wir halten unsere analogen zweidrahtverkabelten Nebenuhren, die zu jeder vollen Minute vernehmlich klicken einfach für romantischer.

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Probesitzen in der Mooney

Samstag 7. August 2010 von Christian Pohle

Heute war Probesitzen für Timmy und Tobi in der Mooney geplant. Ich hatte ja schon berichtet, daß ich vor 10 Tagen ein neues Flugzeug in unseren aktiven Flugzeugpark aufgenommen habe, eine Mooney M20M TLS, die mir alleine zunächst mal für geschäftliche Reisen dienen soll, aber auch unser persönliches Reiseflugzeug werden könnte, wenn wir zu viert, Thomas und ich und Timmy und Tobi, unterwegs sind.

Mooney M20M D-EVVA

Das Flugzeug eignet sich dafür prächtig, denn es ist schlechtwettertauglich (außer bei Vereisung), schnell und vergleichsweise zur Seneca etwas günstiger im Preis. Vorher allerdings gilt es noch einige Lösungen zu entwickeln, denn der Platz für Timmy und Tobi ist nicht so einfach zu finden, wie vor 8 Jahren für Ajax, der oft und gerne in einer Mooney M20J mitgeflogen ist, auch wenn das Ein- und Aussteigen etwas mühsam war:

Ajax in der Mooney

Eigentlich wäre im Baggage Compartement, also im Kofferraum, ja genug Platz für die beiden, schließlich ist eine Mooney M20M um einige Zentimeter länger, als die älteren Modelle. Es wäre sogar mehr Platz, als in der Seneca:

Baggage Compartement

Timmy und Tobi sind dafür aber schlicht und einfach zu schwer! Das Baggage Compartment darf laut Beladungsplan mit maximal 54 Kilo beladen werden und die beiden bringen zusammen leicht über 60 Kilo auf die Waage und auf Diät setzen möchte ich sie natürlich nicht. Also mußte eine andere Lösung her. Das Studium des Handbuchs der Mooney brachte mich auf eine unkonventionelle Lösung: Die Rücksitze des Flugzeuges lassen sich ausbauen. Und: Sie lassen sich einzeln ausbauen:

Rücksitz einzeln ausgebaut

Für mich sah das so ganz toll aus, aber wir wollten einen unverbindlichen Test durchführen ob die beiden das auch akzeptieren. Und natürlich auch, ob das für Thomas bequem und akzeptabel ist, denn eigentlich mag er Mooneys überhaupt nicht, weil sie so eng sind (in eine Mooney steigt man nicht ein, die zieht man an). Er muß auch hinten sitzen, denn er muß darauf achtgeben, daß Timmy und Tobi sich nicht beide in hinterste Eck des Gepäckraumes verkrümeln und den Beladungsplan in die Illegalität und das Flugzeug aus der Balance führen.

Gesagt getan, im strömenden Regen das Flugzeug aus der Halle geholt, Sitz ausgebaut, Decke rein und mal einsteigen. Den Gesichtern der drei war sofort anzusehen, das es da hinten recht gemütlich ist und daß sie auf keinen Fall wieder in den Regen aussteigen möchten!

Ich hatte mich natürlich vorher schon in der Wetterkarte schlau gemacht, wo die Sonne scheint und die Webcam vom Flugplatz Bremgarten am Schwarzwald zeigte mir blauen Himmel ohne irgendwelche Wolken und direkt am Platz ist eine Gaststätte, die sehr lecker kocht. Perfekt für einen Kurztrip, denn Taxis oder Mietwagen zu organisieren, wo beide Hunde mitfahren können, schüttelt man nicht so leicht aus dem Ärmel.

Also im iPhone Blitzplan geoffnet, Ziel EDTG (Bremgarten) eingegeben, Route berechnen lassen und aktiviert:

Blitzplan

Während wir auf die Bestätigung aus Brüssel warten, lasse ich schon mal den Motor an und 5 Minuten später sind wir auch schon in der Luft und weitere 3 Minuten später unter Radarführung in den Wolken.

Ich hatte bei der Einweisung schon festgestellt, dass die Mooney M20M TLS ein heißer Ofen ist, aber meine Erwartungen wurden noch übertroffen: Selbst mit uns vieren an Bord und Sprit für 3 1/2 Stunden steigt sie ohne mit der Wimper zu zucken mit 1000 ft pro Minute bis auf Flightlevel 120. Und 202 Knoten True Air Speed im Reiseflug (das sind 375 km/h!) sind tatsächlich nicht von schlechten Eltern und um einiges Schneller, als die Seneca.

In der Gegend von Stuttgart riß dann die Bewölkung über uns auf

Bewölkung reißt auf

und Timmy wollte unbedingt aus dem Fenster sehen:

Timmy sieht aus dem Fenster

Man kann ganz gut sehen, daß es da hinten recht zwanglos zuging und sich alle 3 ziemlich wohl fühlten:

Alle 3 fühlen sich wohl

So waren wir nach 1 Stunde und 15 Minuten in Bremgarten, in der strahlenden Sonne und durften direkt vor dem Lokal parken:

Vor dem Lokal geparkt

Die Küche bruzzelte uns ein leckeres Schweinesteak mit Kräuterbutter, Bratkartoffeln und Salat und wir ließen es uns schmecken:

Schweinesteak mit Kräuterbutter, Salat und Bratkartoffeln

Timmy und Tobi schnüffelten beim anschließenden Spaziergang alle fremdartigen Gerüche im Rheintal und stellten fest, daß es ihnen dort ganz gut gefällt. Merkwürdig ist das halt, da ist man eine Stunde in was furchtbar lautem und dann riecht auf einmal alles ganz anders. Aber, wenn so ist, wirds schon normal sein.

Auf dem Rückflug kamen wir am Bodensee vorbei und das schöne Wetter, na, das haben wir gleich mitgebracht (vielleicht dauerte der Rückweg deswegen 3 Minuten länger, weil wir das Wetter ziehen mußten):

Bodensee

Hier die Route, die wir geflogen sind, Pink der Hinflug, Hellblau der Rückflug:

Google Earth Fans können den Flug natürlich auch herunterladen.

Fazit: Ja, die Mooney kann für uns 4 zukünftig die Reisemaschine sein und nimmt uns die Notwendigkeit, für jeden Flug zu viert gleich die zweimotorige Seneca zu benutzen. Als Rund-Flug-Zeug steht sie allerdings nicht zur Verfügung.

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Perfektes Recycling

Montag 14. Juni 2010 von Christian Pohle

Auf der Hütte gibts als “Zentral”-Heizung nur den Ofen in der Stube (der dann durch einen Luftschacht auch den ersten Stock versorgt). Thomas ist bekanntlich unser Feuermeister und seit heute auch für das Recycling zuständig, wenn man sieht, was der so alles verheizt:

Besen

Interessant übrigens die Frage, wozu dieser Besen früher benutzt wurde: Als Reinigungswerkzeug oder als Transportmittel (im letzteren Fall müßte er ja verpuffen)…

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Pizzafreuden

Mittwoch 2. Juni 2010 von Christian Pohle

Heute möchte ich von einer Pizza Salami schwärmen. Normalerweise wäre es ja Zeit für eine Twitter Meldung “Abendessen!”, an die dann das folgende Bild angehängt ist:

Pizzatisch

Nun hat sich aber Thomas bei dieser Pizza wahrlich selbst übertroffen. Diese Pizza ist aus Mehl, Wasser, Hefe, Tomaten, Käse und Salami hergestellt, ich habe vor ein paar Minuten alle Einzelteile noch in ihrer Ursprungsform gesehen und nun kommt so eine Pizza dabei raus – ein dünner Boden, knusprig aber nicht hart, tomatig aber nicht matschig, einfach lecker:

Pizza

Und aus dem Rest des Teiges formt er ein Brot, das werden Sie möglicherweise morgen beim Tweet “Frühstück!” wiederfinden (falls wir es nicht heute nacht aufessen):

Brot

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Schneefräse im Sommer

Montag 19. April 2010 von Christian Pohle

Thomas ist ja, wie berichtet, im Winter ganz begeisterter Anwender unserer Schneefräse. Wer nun glaubt, im Sommer könne er dieser Leidenschaft nicht frönen – der irrt. Denn Thomas besitzt sowas ähnliches, wie eine Schneefräse auch für den Sommer:

iPhone Benutzer klicken bitte hier.

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Tweet 2000

Donnerstag 15. April 2010 von Christian Pohle

Vor einigen Jahren war die Zahl “2000″ noch eine magische Zahl: 2000, das war Fortschritt, das war Zukunft, das war modern. Computer 2000, das Jahr 2000, die “Jahr 2000 Problematik” der Computer. Inzwischen ist das alles Schnee von gestern, 2000 ist nicht mehr in der Zukunft sondern kalter Kaffee und vorbei.

Heute abend habe ich aber meinen 2000sten Tweet gesendet, und das ist natürlich schon was besonderes. Wie den 1000sten Tweet widme ich auch diesen meinen 3 Lieblingen, den 3 Ts – Thomas, Timmy und Tobi:

So gefällt mir sogar die Zahl 2000 wieder.

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Gartenarbeit

Dienstag 9. März 2010 von Christian Pohle

Timmy und Tobi schlafen friedlich auf der Decke. Thomas läßt sie kurz alleine, um was im Haus zu erledigen. Auf einmal scheint es still zu werden. Viel zu still. So still, als ob die beiden was anstellen.

Herbeigeeilt erwischt er sie gerade noch, wie sie den Schauplatz des Geschehens verlassen. Gartenarbeit. Im Hause.

Gartenarbeit 2

Bestraft oder getadelt wird selbstverständlich nicht. Wenn der Hund was falsch macht, hat einfach der Mensch nicht aufgepaßt.

Die Pflanze wirds möglicherweise überleben:

Gartenarbeit 1

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Thomas prüft, ob das Eis noch trägt

Donnerstag 25. Februar 2010 von Christian Pohle

Anläßlich der Einweihung unseres Streichelzoo 2.0 hat Thomas heute überprüft, ob das Eis im Pool noch trägt:

Thomas prüft ob das Eis noch trägt

Bei seinem Lebendgewicht von 52 kg ist das allerdings für das Eis nicht wirklich eine Herausforderung…

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Streichelzoo 2.0

Donnerstag 25. Februar 2010 von Christian Pohle

Unser Artikel Streichelzoo zeigt, wie wir einen kleinen Zaun vor unserem Haus aufgebaut haben und so Timmy und Tobi einfach hinauslassen können, damit sie sich versäubern können.

Im Schnee, denn das sind sie aus Klecken gewöhnt. Strenggenommen sind sie beide Schneehunde, denn draußen liegt Schnee. Seit ihrer Geburt. Dieser Schnee tut jetzt was ganz furchtbares: Er taut weg. Tobi versucht zu beschützen, was noch da ist, aber ohne Erfolg:

Der letzte Schnee

Auf Pflastersteinen versäubern? Geht nicht. Da wollen wir sie auch garnicht zwingen. Also muß eine neue Lösung her. Streichelzoo 2.0.

Erst wird der kleine Zaun umgestaltet, so daß er nur noch die Tür umschließt und dann am Defender längs läuft

Streichelzoo 2

Vor der Garage biegt er ab und schließt die Verbindung zum Garten:

Eingang zum Garten

Und im Garten sieht man drei glückliche, Timmy und Tobi, die Nutznießer und Thomas, der Konstrukteur dieser Lösung:

Timmy und Tobi im Garten

Der Garten eröffnet für Timmy und Tobi eine neue Dimension: Im Garten Fangen spielen. Nur zu.

Eine kleine Badewanne, etwas Wasser und ein paar Handtücher warten schon auf Euch.

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1000 Tweets

Dienstag 16. Februar 2010 von Christian Pohle

Am 26.6.2009 eröffnete ich mein Konto bei Twitter. Seither habe ich 1000 Statusmeldungen, auch “Tweets” genannt, abgesetzt. Das sind zwar “nur” 4,25 Tweets pro Tag, trotzdem ist eine Menge gesagt.

Der 1000ste Tweet ist natürlich ein besonderer und wird daher meinen Lieblingen gewidmet:

1000ster Tweet

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Bildergalerie der ersten großen Fahrt

Sonntag 14. Februar 2010 von Christian Pohle

Nach dem umfangreichen Reisebericht von Timmy und Tobi’s erster großer Fahrt, nun die Bilder, die wir im Laufe der Reise gesammelt haben:

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Timmy und Tobi auf großer Fahrt

Samstag 13. Februar 2010 von Christian Pohle

Es ist soweit, Timmy und Tobi kommen nach Dorfen. Für uns heißt das “Früh aufstehen” unsere Nacht ist um 5 Uhr zuende. Da dieser Tag ein langer und anstrengender wird und wir nicht viele Pausen haben werden, hat auch Thomas sich schon an den beiden letzten Tagen recht früh aus dem Bett erhoben, um sich schon mal an das frühe Aufstehen zu gewöhnen. Um 5:33 Uhr ist es dann soweit, wir sitzen im Auto und fahren Richtung Flughafen München:

Abfahrt zum Flughafen

Am Flughafen München angekommen gibt’s dann ünseren Frühstückstweet, diesmal gleich aus Foursquare heraus, so kann man die Frühstücksmeldung mit dem Einchecken bei Foursquare verbinden und ist fertig, während man in der Schlange an der Kaffetheke steht:

Frühstück!

Um 6:53 Uhr ging es dann zum Boarden ans Gate. Leider gab es danach einen Haufen Verzögerungen, so daß wir erst um 8:15 Uhr in der Luft waren und nicht um 7:30, wie geplant.

Boarding

Diesmal muß ich auch anmerken, daß wir furchtbar gefroren haben an Bord, die Sitze waren kalt, der Boden war kalt, viele saßen im Mantel da. Ich bin mir nicht sicher, ob es so gut ist, an der Heizung zu sparen:

Kalt

Die Verspätung aus München hat sich nicht nur gehalten, wir haben vor Hamburg noch eine Zeitlang mit 200 Knoten in welchselnden Richtungen rumgetrödelt, anscheinend kamen wir durch die Verspätung gerade ungelegen. Interessant übrigens: jeder Pilot lernt noch das Fliegen von sogenannten “Holdings”, das ist ein Oval in der Luft, bei dem jeder Halbkreis eine Minute dauert und jede gerade Strecke auch eine Minute. Ein Holding dauert also genau 4 Minuten und es gibt genaue Vorschriften, wie das zu fliegen ist. Schade, daß man es im richtigen Leben nie mehr braucht, denn statt “Enter xy Holding” bekommt man vom Radarlotsen heutzutage einfach eine Richtung vorgegeben, die nicht zum Flugplatz führt und die Anweisung, möglichst langsam zu fliegen.

Holding

Bild aus: Wikipedia, Holding.

Mit tüchtiger Verspätung (ausgerechnet heute) kamen wir dann auch wieder in Hamburg an und meldeten dies aus dem Foursquare Client als Tweet, das #fb sorgt, wie immer dafür, daß die Meldung auch in unserem Blog landet:

Ankunft Hamburg

Ab jetzt geht es (zumindest in der Landkarte) wieder abwärts:

Nördlichster Punkt

Wir hatten von vorne herein beschlossen, daß wir zwar nach Hamburg fliegen, den Weg zurück aber mit Timmy und Tobi in einem Auto zurücklegen.

Sixt

Selber Fliegen kam noch nicht in Frage, weil wir die beiden erst allmählich an unsere Flugzeuge gewöhnen möchten und da fängt man besser mit ein paar Platzrunden an und dann mal einem Ausflug mit 10 bis 20 Minuten Flugzeit bei schönem Wetter – und nicht gleich einem 2 Stunden Winter-, Eis-, Turbulenzen – Instrumentenflug.

Linie sind wir mit Ajax schon nicht geflogen und auch Timmy und Tobi werden nie ein Linienflugzeug von innen sehen. Genügt schon, wenn wir Menschen durch die Scanner müssen, uns von irgendwem abtasten lassen und dann auch noch mit lauter Menschen, die man eigentlich nicht mögen möchte, auf engstem Raum zusammengepfercht sitzen muß.

Die Bahn kam für diesen Trip auch nicht in Frage, vor allem auch, weil die beiden noch nicht vollständig fertiggeimpft sind und der Kontakt mit anderen Menschen und auch Hunden noch vermieden werden sollte. Außerdem dauert die Fahrt noch länger, als mit dem Auto und wir müssten zweimal umsteigen.

Thomas hatte am Vorabend schon das Fahrzeug mit den Mitarbeitern von Sixt am Flughafen Hamburg rausgesucht und für uns vormerken lassen. Da die Fahrt recht stressig zu werden drohte, legten wir Wert darauf, ein Fahrzug zu bekommen, dessen Bedienung uns vertraut ist, so fiel die Wahl auf einen Mercedes E-Klasse mit Automatik – da kennen wir wenigstens jeden Schalter. Diesel, dann müssen wir nicht so oft an die Tanke und auch Winterreifen sind bei dem Wetter selbstverständlich:

Mercedes E-Klasse Sixt Hamburg

An dieser Stelle nochmals vielen Dank an die Mitarbeiter der Sixt Station am Hambuger Flughafen, daß das so gut geklappt hat!

Natürlich erreichte uns sofort eine Reklamation unseres Landrover Autohauses Esser, was uns sehr freut, sehen wir doch, daß unser Blog auch dort aufmerksam und zeitnah verfolgt wird:

Reklamation Landrover

Es ist leider so, daß die Autovermietung Sixt keine Landrover im Programm hat, warum auch immer, wir aber aufgrund des hervorragenden Service und der langjährigen Geschäftsbeziehung unsere Autos nur dort mieten.

Wenn es tröstet: Wir sind auf der Rückfahrt vielen Landrover Discovery (die meisten übrigens aus Dänemark) und auch einigen Landrover Defender begegnet und ich tausche natürlich den Mercedes morgen am Flughafen München wieder gegen unseren Freelander.

Um 3/4 11 (eigentlich wollten wir eine Stunde früher schon da sein), trafen wir dann bei Bärbel Somerville in Klecken ein

Ankunft in Klecken

Sie hatte bereits am Morgen Timmy und Tobi von den anderen 6 Welpen separiert, damit sie diese füttern konnte, denn Timmy und Tobi sollten vor der langen Fahrt nichts zu fressen bekommen. So trafen wir die beiden in der Küche an, natürlich zusammen mit Mutter Adja. Beim Tee wurde der notwendige Papierkram erledigt und es fiel auf, daß die Stimmung nicht ganz so ausgelassen fröhlich war, wie bei unseren bisherigen 4 Besuchen – für Frau Somerville, weil sie zwei Ihrer Lieblinge ziehen lassen muß, für uns, weil uns eine lange Autofahrt mit zwei jungen, lieben Hunden bevorstand. Nur Adja war happy, wie immer, wenn sie uns sieht – sie wußte noch nicht, daß sie in einer Stunde zwei Ihrer Kinder suchen wird.

Nach dem Tee (der, wie immer bei Frau Somerville, sehr lecker war), durften Timmy und Tobi nochmal im Garten tollen, während wir den Wagen für die beiden vorbereiteten:

  • Zwei Decken auf die Rücksitzbank, eine davon lag die letzten Wochen schon im Welpenzimmer in Klecken, so daß der Geruch vertraut ist
  • Wassernapf und Wassertank für die Welpen, Wasserflaschen für Thomas und mich
  • Etwas Spielzeug (was keiner gebraucht hat)
  • Zwei Geschirre in Welpengröße mit Befestigung im Sicherheitsgurtschloß, so daß die beiden Lieblinge bei einem Unfall nicht verletzt werden
  • Das iPhone wurde programmiert – ruhige Musik im Hintergrund, die Navigon Navigationssoftware mit Ziel “Zuhause”
  • Ein zweites iPhone für die Twittermeldungen, wo wir gerade sind

Wir hatten uns das natürlich vorher alles überlegt, denn wir wußten, wenn Timmy und Tobi mal im Auto sind, dann soll alles reibungslos funktionieren. Als Pilot bereitet man sein Flugzeug ja auch so vor, daß alles fix und fertig ist und man nur noch ein wenig lenken muß – so ist es natürlich auch, wenn wir auf große Fahrt gehen.

Eine kurze Verabschiedung, ein Abschiedsfoto

Abschiedsfoto in Klecken

einsteigen ins Auto und los geht’s:

TTT auf großer Fahrt

Auch die Route war natürlich schon vorab geplant und ins Navigationssystem eingegeben (einmal Pilot – immer Pilot). Aufgrund der Schneefälle im Westen Deutschlands hatte ich mich für die Route über die neuen Bundesländer entschieden. Ein paar Kilometer mehr, dafür dreistreifiger Autobahnausbau und weniger Schneefälle. Die Verkehrsmeldungen der Route Hannover – Kassel – Würzburg während des Tages haben mich dann davon überzeugt, daß unsere Wahl richtig war:


Größere Kartenansicht

Erstmal mußten wir aber in Klecken losfahren und durch das Fenster sahen wir noch Adja, die etwas aufgeregt ihre Jungen zählte und irgendwie feststellte: “Da fehlt wer!”. Die beiden hatten wir im Auto und mit jedem Meter Entfernung von ihrer Mutter und ihrer Welpenstube stieg die Lautstärke des Heulkonzertes. Richtig so, denn wenn zwei Welpen verlorengehen, müssen sie laut heulen, damit Mami sie findet. Problem nur: Wir waren nach kurzer Zeit schon so weit weg, daß Mami sie nicht mehr hören konnte.

Wie vorher besprochen, war Thomas die erste zeit sehr lieb, ruhig und tröstend zu beiden, auch wenn sie, abwechselnd, recht laut wurden. Nach etwa einer halben Stunde legte sich die erste Aufregung und Thomas konnte zur zweiten Strategie übergehen: Streicheln, solange sie ruhig waren, einfach nicht streicheln, wenn sie heulten. Das funktioniert überraschend gut und schnell, etwa bei Hannover war das Konzert zu Ende und bei Braunschweig legten wir unseren ersten Stopp ein und alle 4 durften auf einem Parkplatz mal raus und sich versäubern:

Stopp in Braunschweig

Timmy und Tobi gucken nun schon etwas gelassener in die Welt.

TTT in Braunschweig

Bis kurz vor Braunschweig schneite es, die Autobahn war zum größten Teil nur zweisteifig geräumt und wir kamen mit kaum mehr, als 80 km/h vorwärts. Ab Braunschweig ging dann auch draußen die Sonne auf, nicht nur im Herzen von Timmy und Tobi und so kamen wir dann über Magdeburg bis Leipzig sehr zügig voran. Dort wechselten wir dann die Richtung, vorher “Ost” nun “Süd”:

Leipzig

Pässe und Heimtierausweise (ja, die beiden sind schon gechipt und haben jeder schon seinen eigenen blauen Ausweis) hochhalten, es geht über die Grenze:

Rudolphstein

Als ich ein Kind war, fuhr meine Mutter von München nach Weiden immer über die Autobahn München-Nürnberg bis Pegnitz, dort ging’s dann runter und über die Bundesstraße nach Weiden (später fuhr sie dann München-Nürnberg-Amberg und dann auf der Bundesstraße, heute fährt sie nicht mehr mit dem Auto, wenn, dann würde sie sicher München-Holledau-Regensburg-Weiden fahren). Anyway, bevor es den Hienberg runter geht, brauchen wir einen Boxenstopp denn die Reifen glühen und der Tank ist leer:

Boxenstopp

Auf dem angrenzenden Parkplatz gibt es dann noch einen Boxenstopp für uns vier und der Rest ist Home-Run, denn die Strecke ist vertraut, Autobahn bis zum Flughafen München, da waren wir heute schon mal, ist aber schon eine Weile her.

Flughafen München

Um 18:18 Uhr dann die Landung in Dorfen

Landung

und die Statistik der Fahrt:

Statistik

Geschafft, alle sicher zuhause. Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase ging’s dann auch in Bett und Körbchen.

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Liebeserklärung an Adja

Mittwoch 10. Februar 2010 von Christian Pohle

Im Laufe unserer Besuche in Klecken haben wir auch ein paar Aufnahmen von Adja, der Mutter von Timmy und Tobi mit aufgenommen. Daraus haben wir eine kleine Liebeserklärung an Adja erstellt:

iPhone Benutzer klicken bitte hier.

Adja stammt aus der Zucht Infinite Love, Timmy und Tobi stammen von Trinity Sunfire, wo Adja auch lebt.

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Probeliegen im Hundebett

Sonntag 7. Februar 2010 von Christian Pohle

Adja, bekanntermaßen die Mutter unserer beiden Lieblinge Timmy und Tobi hat als Belohnung für die hervorragend gelungenen 8 Welpen und ihre liebevolle mütterliche Umsorgung von ihrem Frauchen Bärbel Somerville ein wunderschönes neues Hundebett geschenkt bekommen.

Das Bett ist der Natur nachgebaut und entspricht einem natürlichen Nest, das sich Hunde bauen würden, wenn sie hohes Gras zu einer Lagerstätte runtertrampeln würden. Hunde nehmen dieses Bett sehr gerne an, denn es vermittelt ein Nestgefühl, und durch den Rand liegt der Kopf etwas höher. Es ist aber kein Korb, denn wie wir erfahren mußten, liegen Hunde in einem Korb sehr unnatürlich mit gekrümmter Wirbelsäule, was in der Entwicklungsphase, wo die Wirbelsäule noch nicht so gefestigt ist, großen Schaden hervorrufen kann.

Adja hat Thomas ihr neues Bett ganz stolz gezeigt und ihn gleich mal zum Probewohnen eingeladen:

Thomas fügt hinzu, daß das Bett Silikon enthält und man dadurch wie in einer Art Wasserbett liegt. Der Kunstlederüberzug wäre sehr bequem (und ist auch strapazierfähig). Das Bett ist aus Barbara’s Dog Shop, Telefon 05127/9020207, E-Mail Ruffis_Quaxsus@t-online.de.

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