Probeliegen im Hundebett

Sonntag 7. Februar 2010 von Christian Pohle

Adja, bekanntermaßen die Mutter unserer beiden Lieblinge Timmy und Tobi hat als Belohnung für die hervorragend gelungenen 8 Welpen und ihre liebevolle mütterliche Umsorgung von ihrem Frauchen Bärbel Somerville ein wunderschönes neues Hundebett geschenkt bekommen.

Das Bett ist der Natur nachgebaut und entspricht einem natürlichen Nest, das sich Hunde bauen würden, wenn sie hohes Gras zu einer Lagerstätte runtertrampeln würden. Hunde nehmen dieses Bett sehr gerne an, denn es vermittelt ein Nestgefühl, und durch den Rand liegt der Kopf etwas höher. Es ist aber kein Korb, denn wie wir erfahren mußten, liegen Hunde in einem Korb sehr unnatürlich mit gekrümmter Wirbelsäule, was in der Entwicklungsphase, wo die Wirbelsäule noch nicht so gefestigt ist, großen Schaden hervorrufen kann.

Adja hat Thomas ihr neues Bett ganz stolz gezeigt und ihn gleich mal zum Probewohnen eingeladen:

Thomas fügt hinzu, daß das Bett Silikon enthält und man dadurch wie in einer Art Wasserbett liegt. Der Kunstlederüberzug wäre sehr bequem (und ist auch strapazierfähig). Das Bett ist aus Barbara’s Dog Shop, Telefon 05127/9020207, E-Mail Ruffis_Quaxsus@t-online.de.

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Gowalla – Position melden und einchecken

Dienstag 26. Januar 2010 von Christian Pohle

Seit kurzem ist in der rechten Leiste unseres Blog ein Abschnitt “Checkings (Gowalla)” zu sehen, der auflistet, wo ich mich gerade aufhalte:

Gowalla

Hier sieht man z.B. unsere Reise von Klecken nach Hause:

  • Ab 12:17 sind wir bei “Trinity Sunfire”, das ist die Züchtung von Timmy und Tobi. Den Ort habe ich (wie viele andere Orte auch) in Gowalla angelegt, weil es ihn natürlich nicht gab.
  • Um 16:45 dann eine Shell Tankstelle, offensichtlich mußte der Mietwagen vollgetankt werden vor der Rückgabe.
  • Denn um 16:53 sind wir am Airport Hamburg
  • Aha, Kaffee oder einen Snack – um 17:06 am Mövenpick. Klickt man auf das Mövenpick sieht man, daß es das an den Gates ist, also ist die Security schon passiert.
  • Um 19:00 Uhr sind wir wieder am Flughafen München
  • Schlemmer – um 19:24 im Il Mondo, es scheint noch ein leckeres Abendessen zu geben
  • Um 20:57 dann wieder zuhause

Wozu das gut ist? Zunächst mal macht der Gowalla Client auf dem iPhone viel Spaß, funktioniert einigermaßen absturzsicher und ist vom Design her hübscher, als das Konkurrenprodukt Foursquare (das übrigens anscheinend beliebter ist, möglicherweise, weil es Clients für die anderen Smartphone Plattformen gibt). Ich habe mich jedenfalls vom Gefühl leiten lassen, beide ausprobiert und gebe (im Augenblick) Gowalla den Vorzug, weil mir die Optik symphatischer ist und ich leichter zurecht komme.

Auf dem iPhone startet man Gowalla, es übernimmt das GPS Signal (daher wird es auf dem iPhone 2G, also der ersten Generation, nicht funktionieren) und zeigt die “Spots” an, die in der näheren Umgebung liegen. Die Spots an denen man schon mal eingecheckt war, sind mit einem Haken versehen:

Nearby Spots

Man wählt den aus, der genau beschreibt, wo man ist und klickt “Check in Here”:

Check In

Nun kann man sogar eine Statusmeldung eingeben, die dann zu Twitter und auch Facebook gepostet wird. Hier darf man das Feld allerdings nicht vollschreiben, denn Gowalla hängt hinten noch “at Name des Spots” und den Link an und schneidet alle Zeichen der eingegebenen Nachricht ab, die das 140 Zeichen Limit überschreiten würden. Meine Kürzel #fb #li oder #xng funktionieren natürlich auch hier:

Twitter Nachricht

So ist man dann eingecheckt:

Confirm Check In

Die Nachricht, die, wenn man das aktiviert hat, auf Twitter gepostet wird, sieht dann so aus:

Tweet

Hier treten, neben der Optik der Gowalla iPhone Applikation, zwei weitere Vorteile gegenüber Foursquare zutage:

  • Bei Foursquare kann ich keine eigene Nachricht dazugeben, es wird nur, in Englisch, gepostet, wo ich bin. Also keine Kürzel für Facebook, Xing oder LinkedIn und keine weitere Erklärung. Dadurch sind die Tweets eher langweilig. Das englische “at” fällt hingegen kaum auf, wenn man vorher was deutsches schreibt.
  • Bei Foursquare kann ich man nur generell aktivieren, daß alle Check In Vorgänge getwittert werden sollen, während ich bei Gowalla bei jedem Tweet einzeln entscheiden kann, ob ich das auch noch auf Twitter melden möchte. Das dient vor allem dazu, die Timeline nicht allzu sehr zu langweilen mit Positionsmeldungen.

So sieht die Twitterei zur obigen Reise nicht ganz so umfangreich aus, denn einige Spots habe ich mir einfach gespart. Andererseits erfährt der geneigte Leser aber, was wir da jeweils gemacht haben:

Tweets

Das Twittern aus Gowalla hat übrigens noch den Nebeneffekt, daß die Positionsmeldungen exakter sind. Ich hatte mich ja schon mal darüber belustigt, daß ich in Unterhausmehring, also etwa 700 Meter von meinem Bett aufzuwachen scheine. Mit Gowalla würde das nicht passieren, denn da ist die Position des Tweets exakt. Allerdings ist das nur in Geolocation enabled Clients zu sehen, wie hier in Twittelator for iPhone:

Twitter Nachricht

Klickt man auf die rote Stecknadel wird genau die GPS Position des Spots angezeigt und nicht die GPS Position, die das iPhone aktuell glaubt:

Twitter Position

Das liegt aber vor allem daran, daß man nach dem Erstellen eines neuen Spots auf der Gowalla Website dessen Position exakt festlegen kann:

Position exakt festlegen

Auf die Spielfähigkeiten von Gowalla bin ich (als alter Nichtspieler) garnicht eingegangen. Man kann virtuelle Gegenstände finden, an Spots gegen andere Gegenstände tauschen und Gegenstände in seinen eigenen Tresor legen. Ziel ist es wohl, von jedem Gegenstand einen im Tresor zu haben. Ich gebe zu, ich habe mich bisher nicht sonderlich dafür interessiert, aber an jedem Spot, den ich erstellt habe brav ein Item abgelegt, damit es von jemand anderem gefunden werden kann. Dadurch ist mein Tresor natürlich gähnend leer.

Außerdem kann man sogenannte “Trips” komplettieren, das sind eigentlich Reiserouten. Als Belohnung gibt es dann einen Pin dafür. Es gibt aber auch Trips wie “Einchecken an 25 verschiedenen Spots”. Die sammelt man eher so nebenbei.

Was es als nächstes im Real Life auszuprobieren gilt ist, andere Menschen zu treffen, die sich am gleichen Ort aufhalten und die man dadurch findet, daß sie auch am gleichen Gowalla Spot einchecken. Dazu muß ich aber erstmal meine analogen Kontakte mit iPhone davon überzeugen, Gowalla zu laden und zu regelmäßig zu benutzen und dann auch in Gowalla eine “Freundschaft” mit mir einzugehen. Mal sehen, ob das gelingt.

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Canon EOS 350D

Samstag 23. Januar 2010 von Christian Pohle

Anfang 2007 kaufte ich meine erste Canon EOS 350D, um meine schon in die Jahre gekommene Powershot G2 abzulösen und wieder zur Spiegelreflextechnik zurückzukehren (die ich Ende 2001 nach einer Pentax MX und einer Nikon F1 in Richtung Digital verlassen hatte):

Canon EOS 350D

Die Kamera kaufte ich seinerzeit gebraucht von Erik Strauch, der damit zwei Jahre zuvor am 12.4.2005 auf der Feier zu meinem 40sten Geburtstag fotografiert hat – darunter sind die beiden Fotos von unserem Mireille Double auf ihrer Homepage:

www.mireille.tv

So hat die Kamera Geschichte und fernab aller Megapixel ist sie auch heute noch meine primäre Kamera.

Das war übrigens die Welcome Couch für die neue/alte Kamera:

Welcome Couch

Inzwischen habe ich eine zweite EOS 350D, die ich anstelle meiner Ixus 400 im täglichen Gepäck habe. Ohne Battery Pack und mit der Standardlinse läßt sie sich gut in meiner Tasche verstauen. Wenn ich also nicht mit dem iPhone fotografiere, dann ist’s immer eine meiner EOS 350D.

Eine Spiegelreflex als tägliche-immer-dabei Kamera? Na gut, das hat Nachteile:

  • Sie ist schwerer als eine Kompakte (mit Laptop und allem Zubehör kommen da schon gute 8 Kilo zusammen für’s Handgepäck)
  • Sie ist größer als eine Kompakte (in die Hosentasche paßt sie nicht)

Hat aber auch Vorteile:

  • Ich habe auch einen Canon Speedlite 420EX Blitz dabei, so kann ich indirekt blitzen und wenn ich direkt blitze gibt’s trotzdem keine roten Augen.
  • Das Handling der immer-dabei Canon EOS 350D ist das gleiche, wie das der “großen” Canon EOS 350D in der Fototasche – ich muß nie umdenken (sowas ist in meinem Alter garnicht so unwichtig).
  • Eine Kompaktknipse 30 cm vor’s Gesicht halten und dann ein Foto machen sieht ulkig aus. Das liegt vielleicht auch an meinem Alter, früher hat man halt durch einen Sucher geschaut (wo es übrigens auch im prallen Sonnenlicht kein Problem mit der Helligkeit des Display gibt).
  • Ich kann jederzeit HDR Bilder schießen
  • Bei Einsätzen mit Reisegruppen oder bei Veranstaltungen kann ich mir beide Kameras umhängen. Sieht nicht nur professionell aus, ich kann beide Kameras auch unterschiedlilch benutzen, z.B. eine mit Blitz, die andere ohne.

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Sicherheitsfehler auf Verschlüsselten USB Sticks

Montag 11. Januar 2010 von Christian Pohle

Die von unserem Haus seit einigen Jahren empfohlenen USB Sticks der Typen

Kingston DataTraveller Secure – Privacy Edition
Kingston DataTraveller Elite – Privacy Edition
Kingston DataTraveller BlackBox
SanDisk Cruzer Enterprise USB flash drive
SanDisk Cruzer Enterprise FIPS Edition USB flash drive
SanDisk Cruzer Enterprise with McAfee USB flash drive
SanDisk Cruzer Enterprise FIPS Edition with McAfee USB flash drive

weisen einen Softwarefehler auf, den die SYSS GmbH gefunden hat. Das Windows Programm, welches das Passwort überprüft, schickt als Freigabe immer die gleiche Zeichenfolge an den Stick. Fälscht man diese Zeichenfolge durch Überschreiben im Arbeitsspeicher des Passwort Programmes, so kann man den Stick mit einem beliebigen Passwort freischalten.

Bitte kontakten Sie zur Organisation eines Updates für ihre Sticks uns oder die Hersteller direkt:

Die gefundene Sicherheitslücke ist in mehrfacher Hinsicht peinlich für die Hersteller: Man hat sich zwar bemüht, die Windows Software zur Passworteingabe verschieden aussehen zu lassen, daß sie den gleichen Softwarefehler aufweist, zeigt aber, daß beide, konkurrierenden Hersteller den gleichen Kern und auch den gleichen Chip verwenden. Peinlich ist auch, daß die genannten Sticks nach FIPS 140 Level 2 zertifiziert sind, was sie unter anderem für die Daten von Regierungsbehörden der USA tauglich erklärt und diesen Softwarefehler seit Jahren keiner gefunden hat.

Anyway, nicht peinlich ist die Rückrufaktion der beiden Hersteller, die die Sticks unbürokratisch austauschen bzw. einen Softwareupdate bereitstellen. Sollte es hier zu Problemen kommen, berichten wir natürlich.

Updates am 13.01.2010:

  • Kingston hat mich gerade telefonisch vertröstet, es wird einen Fix auf der Website zum Download geben, der wird gerade “eingehend getestet”, das wird aber noch zwei Wochen dauern.
  • Es sind auch Sticks des “Herstellers” Verbatim betroffen, es arbeiten also schon 3 Marken anscheinend mit dem gleichen Chip.
  • Das SANS Institute stellt in seinem aktuellen Newsletter fest, daß das Problem eher nicht darin liegt, daß die Windows Software zum prüfen des Passwortes fehlerhaft ist, sondern eher darin liegt, daß alle Sticks mit diesen Chips (also die Chips von 3 Herstellern!) den gleichen Schlüssel zum decrypten des Inhaltes benutzen.
  • Nun wird, so, wie es derzeit aussieht, die Windows Software für die Passworteingabe getauscht, vielleicht wird sie gehärtet, so daß man den Schlüssel nicht mehr einfach im Hauptspeicher durch den Generalschlüssel ersetzen kann – wird sich dadurch aber etwas am Schlüssel der Sticks ändern?

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LogMeIn Plugin für Ubuntu

Sonntag 10. Januar 2010 von Christian Pohle

In den LogMeInLabs befindet sich ein neues Browser Plugin für LogMeIn auf Linux.

Dies soll die Bedienbarkeit von per LogMeIn ferngesteuerten Systemen auf Linix verbessern Das bisherige Plugin ist in Sachen Skalierbarkeit, Performance aber auch Bedienbarkeit nicht wirklich ansprechend gewesen und hat mich immer dazu gebracht, schnell ein Windows hochzufahren (was für ein Oxymoron, “schnell ein Windows hochzufahren). Nun soll alles anders werden.

Das Plugin läßt sich durch Anklicken des Links zur .deb Datei auf Ubuntu einfach installieren, nicht einmal der Browser muß neu gestartet werden. Anschließend teste ich gleich mal die Fernsteuerung eines Rechners im Browserfenster (aus LogMeIn Central heraus) Hier merke ich, daß die Geschwindigkeit drastisch verbessert ist und man jetzt halbwegs zügig im Fenster arbeiten (und vor allem tippen) kann:

Wichtig aber der Test, wie die Fernsteuerung im Full Screen Modus funktioniert:

Ja – das ist (endlich) so, wie man das bisher von LogMeIn unter Windows gewohnt war. Ohne Fensterrände, flott zu bedienen. Kompliment an LogMeIn für dieses neue Plugin, ich muß auf meinem Unterwegs Laptop nun viel seltener das Windows starten, nur um LogMeIn Central oder LogMeIn Ignition zur Fernsteuerung zu starten.

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Blog Kommentare moderieren mit dem iPhone

Donnerstag 24. Dezember 2009 von Christian Pohle

Ich habe zwar schon einen Beitrag fürs Blog mit der Wordpress Anwendung für’s iPhone geschrieben, die wahre Killerapplikation ist aber das Moderieren von Kommentaren. Die Wordpress Anwendung zeigt beim Start sofort alle “Pending” Kommentare an

Pending Kommentare

Entsprechenden Kommentar anklicken, lesen, approven:

Approve

Geht ganz schnell und ist besser aufzurufen, als die Moderation der Kommentare im Webfrontend von Wordpress. Der tägliche Check der Kommentare wird so ganz einfach und die Kommentare müssen nicht lange auf das Approval warten.

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Der Bulle – Die Prachtschatulle

Dienstag 10. November 2009 von Christian Pohle

Der Bulle von Tölz ist ein bayerisches Original und sticht aus dem Einheitsbrei der Krimis angenehm heraus. Nachdem die Serie ja nun – leider – vollständig ist und nicht weitergeführt wird, wurde nun die komplette Serie von 69 Folgen auf 36 DVDs veröffentlicht:

Der Bulle von Tölz - Das Komplettpaket

Der Hammer ist die Verpackung – klar, der Bulle von Tölz ist ein Schwergewicht, aber auch die Verpackung der gesamten Serie ist schwer: Die Box hat das Format eines alten Fotoalbums und enthält auf jeder Pappkartonseite rechts 4 DVDs und links die Titel der Folgen. Das ganze steckt in einem schweren Schuber und kann keinen normalen Platz im Regal einnehmen, sondern nur einen Ehrenplatz. So eine schöne Verpackung habe ich für 36 DVDs noch nie gesehen.

Die Videoqualität ist klasse, 2 Folgen auf jeweils einer DVD, keine großen Spielereien in den Menüs, kein “noch dreimal singen für Papi” – Vorspann. DVD einlegen, Folge wählen, zurücklehnen und los gehts. Die Zahl von 36 DVDs kommt zustande, weil 3 DVDs nur eine Folge enthalten.

Wer noch ein gewichtiges Geschenk für einen Krimifan für Weihachten braucht – hier ist es!

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USB Stick Sieger aus CHIP September 2009

Donnerstag 5. November 2009 von Christian Pohle

Der Sieger aus dem USB Stick Test der Zeitung Chip September 2009 ist heute geliefert worden. Er kommt bereits fix und fertig mit NTFS formatiert, ich mußte nur noch den Laufwerksbuchstaben umlegen:

USB Stick NTFS formatiert

Nun noch einen Container für die vertraulichen Daten mit  TrueCrypt erstellen und fertig ist er. Interessanterweise meldet sich dieser USB Stick nicht als USB Stick am Rechner an, sondern als Laufwerk, daher sollte man immer daran denken, ihn von Windows abzumelden, bevor man ihn abzieht. Die Geschwindigkeit ist allerdings tatsächlich überragend, ich habe sogar eine VMWare Virtual Machine darauf gespeichert, die mit einer tollen Performance vom Stick läuft. Er faßt sich gut an und macht durch das feste Gehäuse einen wertigen Eindruck. Begeisterung!

Den Stick gibt’s hier:

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VMware Workstation 7

Mittwoch 4. November 2009 von Christian Pohle

Die neue Version der VMware Workstation , Version 7 ist erschienen und begeistert mich. Daher hier ein Bericht meiner ersten Eindrücke auf meinem Rechner.

Ob das Zufall ist, daß die Version 7 von nun auch genau die erste ist, die Windows 7 unterstützt? Das ist natürlich die größte Neuerung auf den ersten Blick – Untersützung von Windows 7 in 32-bit und 64-bit Editions, inklusive der Aero Oberfläche dank des neuen WDDM Grafiktreibers, kann Windows 7 (und natürlich auch Vista) nun auch in einer VM alle Reize der neuen Oberfläche ausspielen:

Windows 7 Aero unter VMWare Workstation 7

Das gilt allerdings auch für Windows XP, denn ein neuer SVGAII Grafiktreiber ermöglicht es Windows XP, nun auch anspruchsvolle Grafikanwendungen, in der VM laufen zu lassen:

Google Earth in VMWare Workstation

Neu ist, daß man jeder virtuellen Maschine konfigurieren kann, wieviele Prozessoren und auch, wieviele Cores pro Prozessor sie erhalten soll. Natürlich kann man nicht mehr Cores konfigurieren, als der Host hat ;-)

Cores pro Maschine

Der Netzwerkeditor ist viel übersichtlicher geworden, auf meinem Laptop mit den verschiedenen Netzwerkkarten für meine Kundennetze ist das eine schöne Verbesserung:

Netzwerkeditor von VMWare Workstation 7

Tipp: Wenn man Netzwerkkarten fürs manuelle Bridging eintragen möchte, dann muß man zunächst das “Auto Bridging” auf dem Adapter 0 rausnehmen, sonst kann man keinen anderen Adapter auf Bridging umstellen.

Noch ein rasantes Feature, auf das ich schon lange gewartet habe: “Pause”. Man kann eine Virtuelle Maschine, in der gerade Programme laufen, die den Prozessor belasten (gutes Beispiel ist der Virenscanner) in die Pause schicken und wieder loslassen, wenn man gerade nicht am PC sitzt:

VMWare Pause

dann wird die Maschine angehalten und abgedunkelt. Der Prozessor wird frei, der Speicher allerdings nicht. Dafür geht der Prozess dramatisch schneller, als Suspend (und auch sicherer). Wenn man dann wieder möchte, läßt man die Maschine wieder los:

Pause

Man kann nun einen Virtuellen Drucker hinzufügen,

Virtual Printer

und über diesem aus der Virtuellen Maschine heraus direkt auf einem beliebigen Drucker des Hostrechners ausdrucken:

Drucker des Hosts

Das wird übrigens mit ThinPrint gemacht, die kennen wir aus der Terminalserverumgebung gut:

ThinPrint

Es können nun zeitgesteuert automatische Snapshots des Systems angelegt werden, wobei das Feature sich auch noch darum kümmert, die Snapshots entsprechend lange aufzuheben:

AutoProtect

Der Hammer zum Schluß: Die Zwischenablage kann jetzt Grafik! Bisher war es nur möglich, mit der gemeinsamen Zwischenablage zwischen Host und Guest reinen Text zu übertragen, seit Version 7 geht nun auch Grafik, das ist für mich, der ständig mit Screenshots rumhantiert, der Kaufgrund für die neue Version!

Weitere Features der neuen Version 7:

  • Es sollen jetzt bis zu 32 GB Speicher für die Guests möglich sein – das konnte ich mangels Masse nicht ausprobieren.
  • Die gleiche Lizenznummer kann nun für die Windows oder die Linux Version der VMWare Workstation verwendet werden, man kann also umsteigen, ohne sich eine neue Lizenz kaufen zu müssen (in der Vergangenheit war die Lizenznummer nur für eine der beiden Versionen gültig).
  • Man soll jetzt ESX 4.0 als Client laufen lassen können, offiziell supported. Inoffiziell ging das vorher auch schon. Praktisch, um neue Konfigurationen oder die HA Features vom ESX auszutesten oder zu demonstrieren.

VMWare Workstation zum 30-Tage ausprobieren gibt es hier, einen 10% Rabatt auf die VMWare Workstation Lizenz gibt’s hier.

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Performancegewinn mit VM Explorer

Donnerstag 15. Oktober 2009 von Christian Pohle

Vor kurzem habe ich ja den VM Explorer für das Backup von Virtuellen Maschinen auf ESXi Hosts empfohlen, nun bin ich einmal mehr entzückt, denn es geht noch besser. Mit der neuen Version 1.6.008, die heute erschienen ist, wird die Sicherung von VMs um den Faktor 2-4 beschleunigt. Ich habe die Betaversion schon einige Wochen im Einsatz und die Änderungen sind dramatisch:

  • Backup zweier VMs vorher 150 Minuten, jetzt 55 Minuten
  • Weitere zwei VMs vorher 48 Minuten, jetzt 21 Minuten

Ich habe natürlich auch den Restore gestestet und eine der Maschinen, die ich gesichert habe, zurückgespeichert, unter neuem Namen registriert, in ein anderes Netzwerk gehängt und hochgefahren. Läuft einwandfrei.

Das einzige, was ein wenig unbequem ist, ist daß man auf dem ESXi nun SSH einschalten muß, und nach dieser Änderung leider den ESXi neu starten muß. In der Hilfe des VM Explorer ist genau beschrieben, wie das geht:

SSH auf dem ESXi einschalten

Das läßt sich aber sicher nicht umgehen und in Zukunft weiß ich es von vorneherein, wenn ich einen ESXi einrichte, daß ich sofort SSH einschalte, denn der Geschwindigkeitsunterschied beim Sichern ist das wert.

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Ubuntu auf meinem Netbook

Mittwoch 16. September 2009 von Christian Pohle

Ich habe gerade meinen eee PC 900A aus dem Regal gezogen, der hing dort am Akku aufladen und wurde eigentlich nie benutzt, weil auf dem Rechner der RDesktop immer wieder abbrach und das WLAN auch nicht so stabil war.

Ich habe inzwischen gelesen, daß Ubuntu eine eigene Distribution für Netbooks hat und sofort auf der Kompatibiltitäts Seite für Ubuntu Netbook Remix nachgesehen, ob der Asus eee PC 900 a unterstützt wird:

Works very well.

steht da. Prima, auf gehts, Ubuntu 9.04 Netbook Remix runterladen und den Flash Image Writer runterladen. Den ZIP File vom Flash Image Writer auspacken.

Nun einen leeren (!) USB Stick einstecken, alles mit 1 GB oder größer ist zu gebrauchen, FAT32 formatiert ist am besten. Dann den Win32DiskImager.exe aufrufen, das heruntergeladene Ubuntu IMG auswählen und den Laufwerksbuchstaben des USB Sticks:

Win32 Disk Imager

Ach ja, das ist ein Programm für Windows, unter Ubuntu gehts mit dem Paket “usb-imagewriter”, das in der Distribution enthalten ist.

Wenn der USB Stick fertig geschrieben ist, dann den USB Stick an das Netbook anstecken, einschalten und mit F2 ins Setup, um die BOOT Reihenfolge so einzustellen, daß der USB Stick als erstes kommt. Funktioniert sofort und vorsichtshalber wähle ich “Ubuntu Netbook Remix ausprobieren”, bevor ich installiere, dann läuft das gesamte Betriebssystem vom USB Stick. Das dauert nur wenige Sekunden und die Oberfläche ist da:

Bildschirmfoto Ubuntu Netbook Remix

Da ich ein Netzwerkkabel eingesteckt habe, klappt natürlich der Internet- und Netzwerkzugriff auch sofort. Witziger ist, den Zugriff über WLAN zu testen, auch das klappt sofort.

Also das Netbook nochmal booten und diesmal “Einrichten” wählen, hier den Assistenten einfach durchklicken, der schlägt alles richtig vor inklusive natürlich Neupartitionierund der Platte (Achtung: Eventell gespeicherte Daten sind weg, vorher sichern) und das Netbook erstrahlt nach einigen Minuten im neuen Glanze von Ubuntu 9.04!

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Alternative zum CD oder DVD brennen

Freitag 11. September 2009 von Christian Pohle

Heute hatte ich eine Anfrage, ob man das CD Laufwerk im PC gegen ein DVD Laufwerk austauschen könne. Man wolle selbst erstellte Filme auf CD brennen und die sind größer als die CDs. Da fiel mir auf, daß wir Techniker ja schon lange nicht mehr an CD oder DVD brennen denken, aber Normalanwender denken beim Versand von Daten oft noch an CD oder DVD die erste Wahl.

Ich habe empfohlen, einen USB Stick zu benutzen, die gibt es für unter 10 EUR in brauchbaren Kapazitäten:

und wenn man überlegt, wieviel Brenn-Ärger man sich spart und daß man den Stick sogar wiederverwenden kann, dann sind die 10 EUR doch keine schlechte Anlage.

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VM Explorer für das Backup des ESXi Host

Montag 7. September 2009 von Christian Pohle

Für das Backup unserer VMs auf dem ESXi Host habe ich ein Produkt gefunden, daß perfekt für ein einfaches und gutes Backup geeignet ist: VM Explorer vom Schweizer Hersteller Trilead. VMExplorer verbindet sich, einmal auf einer Windows Station installiert, mit dem oder den ESX Servern und bietet für jeden Server die Möglichkeit, ein Backup durchzuführen. Dabei wird dann von der VM ein Snapshot erstellt und dieser Snapshot auf den Backup Speicherplatz übertragen, dieser ist in unserem Fall eine 2 TB Festplatte, die an der Windows Station angeschlossen ist.

VM Explorer Ansicht der ESXi Systeme

In der Free Edition war’s das auch schon, man braucht dann die Pro Edition, damit man einen Backup Scheduler aktivieren kann. In diesem legt man dann die Backups nach eigenem Gusto und gewünschter Häufigkeit an. In unserem Falle wird die externe 2 TB USB Festplatte jeden Freitag ausgetauscht und so sind die Backup Jobs darauf ausgerichtet, den Exchange, den SQL Server und die Kundensysteme täglich zu sichern und die restlichen VMs im Laufe der Woche jeweils einmal:

VM Explorer Backup Jobs

Einmal am Tag schickt VM Explorer dann ein E-Mail mit der Nachricht, ob alle Backups gut verlaufen sind:

VM Explorer Status Report

Die Sicherungen selbst werden standardmäßig in Verzeichnissen abgelegt, die mit dem Namen der VM und Datum und Uhrzeit der Sicherung gekennzeichnet sind. Hier sind die normalen Dateien der VM abgelegt, diese können dann mit VMExplorer auf den ESXi Host zurückgesichert werden, auch unter anderem Namen, so daß die laufende Instanz nicht beeinträchtigt wird.

Kopie der VM Dateien

Es ist auch möglich, aus dem Sicherungsverzeichnis heraus eine VM mit vCenter Converter ins VMWare Workstation Format zu konvertieren – für Notfälle beim Totalausfall des ESXi sicher eine mögliche Option.

Insgesamt macht das Produkt einen runden Eindruck und ist die Lizenzkosten von 490 EUR absolut wert, wenn man regelmäßige Backups anfertigen möchte. Für Einmalbackups oder gelegentliche Backups von Hand genügt die Free Edition, die es glücklicherweise auch gibt.

Ich habe natürlich auch einige Restore Tests gemacht und dabei festgestellt, daß ich die Option “Compress Disk Files” im Tab “Connection” keinesfalls aktivieren darf, da sonst mein ESXi bei der Rücksicherung abbricht. Die Option ist allerdings standardmäßig beim Einrichten eines Backups auch nicht aktiviert.

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Fernzugriff mit LogMeIn

Sonntag 6. September 2009 von Christian Pohle

Sie haben eine Einladung per E-Mail für unser Fernzugriffssystem erhalten, die Sie durch Klicken des Links annehmen:

Einladung

Dort tragen Sie bitte Ihren Namen ein und vergeben ein Kennwort:

Name und Kennwort

Sie sehen in der Übersicht nur “Ihre” Computer, also die, für die Sie freigegeben wurden:

Freigegebene Computer

Mit “Remote Control” gelangen Sie zur Seite, mit der Fernsteuerung des Rechners, vorher müssen Sie sich anmelden. Da Ihr Rechner sicherlich in einer Domäne ist, klicken Sie auf den Knopf “More”:

More

Nun können Sie das Kennwort so eingeben, wie Sie das direkt am Rechner auch eingeben würden (also beim Server z.B. das Kennwort vom Administrator):

Kennwort eingeben

dann können Sie den Rechner fernsteuern:

Fernbedienung

Beachten Sie die Links in der Leiste auf der linken Seite, dort können Sie mit dem Rechner Dateien austauschen (File-Manager):

File Manager

Interessant für das Management der Rechner ist das Dashboard mit einer Systemübersicht:

DashBoard

Für weitere Zugriffe greifen Sie direkt auf die Anmeldeseite von LogMeIn zu:

Anmeldeseite von LogMeIn

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Frisch gepreßter Orangensaft

Freitag 21. August 2009 von Christian Pohle

Heute ist frisch gepreßter Orangensaft bei uns gelandet, nein nicht in Form von Orangen zum selbst auspressen – sondern in Form einer handlichen 1 Liter Flasche, tiefgekühlt:

BoFrost frischer OrangensaftBofrost liefert (derzeit nur in einigen Testgebieten) frisch gepreßten Orangensaft aus – laut Bofrost ist der direkt nach dem Auspressen sofort abgefüllt und tiefgefroren. Mit knapp 5 EUR pro Flasche kein ganz billiger Spaß aber er schmeckt wirklich, wie gerade eben frisch ausgepreßt, da schmeckt man keinen Unterschied. Wir haben gleich ein paar Flaschen eingelagert, wenn wir mal keine Gelegenheit haben, frische Orangen zu kaufen oder auszupressen.

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