Live Kamera Überwachung go1984 nun auch fürs iPad

Mittwoch 25. August 2010 von Christian Pohle

Die Live Kamera Überwachung go1984, die seit einigen Jahren mit Kameras rund ums Haus bei uns guten Dienst tut, wurde in einer neuen Version aufgelegt, die nun auch die gleichzeitige Darstellung der Kamerabilder auf dem iPad ermöglicht:

go1984 auf dem iPad

Da die Darstellung fürs iPad brandneu ist, braucht man einen aktuellen Wartungsvertrag für go1984, denn man muß die Version 3.8.1.5 der Serversoftware installiert haben. Bei uns ist die Pro Version von go1984 im Einsatz, die 99 € pro Jahr kostet:

Aktuelle Version

Die spezielle App dazu findet man unter dem Stichwort “iGo1984″ im App Store. Zugegeben, sie kostet auch ein paar Euros, im Vergleich zu den Gesamtkosten von Installationen, die ohne Client für iPad oder iPhone daherkommen, ist das aber eher günstig:

iGo1984

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Fotos aus der Canon 550d mit dem iPhone zu Twitter senden

Samstag 24. Juli 2010 von Christian Pohle

Im Rahmen meines Projektes “Mehr Qualität in der Fotografie” bemühe ich mich seit Eintreffen der Canon 550D um einen Ersatz für meinen Workflow “Fototweets”. Sie erinneren sich? Essen gehen und während man schlemmt, das Foto schon auf Twitter veröffentlichen:

Fototweets

Dabei fasziniert es mich, wieviel Funktionen das iPhone in ein handliches Gerät verpackt:

  • aufnehmen mit der integrierten Kamera
  • bearbeiten mit Photoshop Mobile
  • hochladen zu Mobypicture
  • Text eingeben und Twitter Statusmeldung mit angehängtem Link zum Foto senden

An diesem Workflow stören mich seit Beginn 3 Dinge:

  1. Ich muß die Verwertungsrechte für meine Fotos, die ich hochlade, an den Betreiber des Dienstes abtreten. Soweit ich die Lizenzvereinbarungen studiert habe, ist das (leider) bei allen Foto-Sharing-Diensten so.
  2. Ich habe keine Kontrolle über die Verfügbarkeit oder die Performance der Server (Mobypicture war noch der beste von allen und blendet vor allem keine aufdringliche Werbung ein).
  3. Die Fotos vom iPhone sind qualitativ einfach schlecht (das ist kein Hieb gegen das iPhone, alle Bilder aus Fotohandies sind grottenschlecht, wenn man sie mit den Bildern aus einer Spiegelreflex vergleicht).

Es muß möglich sein, dachte ich mir, diesen Workflow mit der EOS 550D und dem iPhone nachzubauen, denn ich habe die folgenden Voraussetzungen:

  • Ich habe eine Samsonite Kameratasche, die ich an den Gürtel hängen kann und die in meinen Computerkoffer paßt, so daß ich die Kamera eigentlich immer dabei habe:

Samsonite Trekking Premium DF 72 Colt Kameratasche

  • In der Kamera steckt eine Eye-Fi Pro X2 Speicherkarte mit Wi-Fi

Eye-Fi Pro X2 Speicherkarte mit WiFi

  • Ich habe zuhause WLAN, wenn mein Computer woanders aufgestellt ist, sorgt der Linksys Router
    für Internetzugang und für mobile Einsätze habe ich einen Huawei E5 Router, der mir auch unterwegs ein WLAN mit Internetzugang aufspannt:

Huawei E5 Router

Somit kann ich gewährleisten, daß meine Kamera, wenn ich ein Foto gemacht habe, über die Eye-Fi Karte und eines meiner WLANs online gehen kann. Die Eye-Fi Karte kann Fotos sowohl auf den Rechner hochladen, auf dem die Eye-Fi Software installiert ist, als auch zu vielen Online Foto Sharing Diensten.

Die erste Möglichkeit, also das Foto auf meinen Rechner hochladen, funktioniert prima, ist aber für den Zweck “Fototweets” nicht geeignet:

  • Auf den Rechner kann Eye-Fi die Fotos nur in Originalgröße übertragen, jedes Foto ist somit 5 MB groß und blockiert die Internetverbindung unterwegs.
  • Das Foto ist in Originalauflösung, für den Zweck “Fototweets” kommt aber höchstens 1024*768 als Auflösung in Betracht.
  • Gerade bei Fototweets unterwegs will ich ja keinen Rechner verwenden müssen, sonst könnte ich ja auch die Speicherkarte in den Rechner stecken und alles weitere hier machen.

Die interessante Option ist aber, “Bilder zu Online Fotodiensten hochzuladen”. Neben bekannten Diensten (eine vollständige Liste findet sich hier) kann man nämlich auch einen eigenen FTP Server eintragen:

Online Services der Eye-Fi Karte

Das ist die Option meiner Wahl, denn ich möchte ja meine Fotos gerade nicht zu einem der Online Foto Dienste hochladen (ich habe ein wenig mit Picasa und Mobile.Me getestet, da ist es aber problematisch, vom iPhone aus den Link zum einzelnen Foto zu extrahieren und es lädt im Browser immer gleich die ganze Galerie nach, so daß man nicht nur das einzelne Foto sieht, auf das sich der Tweet gerade bezieht, sondern alle Fotos).

In den Advanced Options ist nun die wichtige Option, daß das Bild von der Eye-Fi Karte heruntergerechnet wird, ich habe 1024px eingestellt. Ferner wird noch ein Unterordner für jeden Monat erstellt, damit die Verzeichnisse nicht zu groß werden:

Herunterrechnen auf 1024 px

In den Notifications der Eye-Fi Karte habe ich eingestellt, daß ich ein e-Mail erhalten soll, wenn Foto(s) hochgeladen wurden. Da ich im Workflow später auf dem iPhone oder iPad weitermache, ist das eine prima Möglichkeit, den Dateinamen zu erfahren:

Notification

Zuletzt stelle ich den Transfer Mode der Eye-Fi Karte auf “Selective Transfer” ein, sonst lädt sie mir alle Fotos hoch, die ich mache und das flutet meinen Webserver dann doch ziemlich. Mit Selective Transfer werden nur Fotos hochgeladen, die in der Kamera als “Protected” markiert sind.

Selective Transfer

Den virtuellen Host “pictures.pohle.de” habe ich dann auf meinem Webserver eingerichtet und einen FTP Zugang hierfür geschaffen (es muß aber kein eigener virtueller Server sein, auch ein Unterverzeichnis im Blog oder auf einem Webserver tut es, solange man den per FTP erreichen und Dateien hochladen kann):

Webserver pictures.pohle.de

Jetzt kanns losgehen:

  • Foto schießen (was wäre im Augenblick besser geeignet, als die duftende Tasse Kaffee neben mir?)
  • Das Foto muß allerdings bei Aufnahme perfekt sein, weil mein Workflow derzeit keine Möglichkeit zur Nachbearbeitung bietet. Also muß der Ausschnitt stimmen, die Helligkeit und der Weißabgleich (ich gebe allerdings zu, daß ich aus Gründen der Faulheit sowieso darauf achtgebe, daß ich die Fotos nicht nachbearbeiten muß, denn so gerne mag ich den Editor von Photoshop nicht).
  • ggf. den WLAN Router einschalten und den Internet Zugang herstellen.
  • Im Menü “Bilder schützen” das beste Foto raussuchen und schützen.
  • Die Eye-Fi Karte lädt nun das Foto via WLAN auf den FTP Server hoch.
  • Ist das geschehen, schickt sie mir ein E-Mail, daß der Upload erfolgreich ist. Darin enthalten ist der Dateiname des Fotos (gut ich könnte den auch über die Kamera ermitteln):

Eye-Fi Upload Mail

  • Im Safari auf dem iPhone gebe ich nun den Link zur Datei ein und zeige sie an:

Safari Link zur Datei

  • Nun kann ich die URL zur Datei verkürzen, auch dazu verwende ich einen Dienst, den ich selbst hosten kann, Pretty Link Pro, ein Plugin in meinem Wordpress Blog (natürlich kann man hier jeden URL Shortener verwenden):

Pretty Link Pro

  • Nun gebe ich einen Titel für das Pretty Link ein, der wird dann beim Anzeigen des Bildes sehr schön als Titel des Browsers angezeigt:

Pretty Link Pro Titel

  • Den Titel kopiere ich mir gleich, denn ich brauche ihn für den Tweet nochmal:

Titel kopieren

  • Jetzt wird in Pretty Link Pro auf “Tweet” geklickt und die Twitter Mobile Seite öffnet sich und der Link ist gleich vorgegeben. Dort füge ich den vorher kopierten Titel vor den Link ein und hinter den Link meine Kennzeichen #wp und #fb

Tweet senden

Dieser Tweet kam dabei raus:

Tweet

und wenn man auf den Link klickt, wird das Bild angezeigt:

Bild

Ein Nachteil dieses Verfahrens ist, daß Twitter-Clients, wie Twittelator oder HootSuite das Foto nicht direkt anzeigen, das tun sie nur von den etablierten Online Foto Sharing Diensten.

Aber die Vorteile überwiegen (für mich persönlich):

  • Ich kann auch die Fotos für die Tweets mit meiner Canon 550D machen, ich habe also auch hier vollen Zugriff auf alle Gestaltungsmöglichkeiten und die volle Qualität dieser Kamera.
  • Die Fotos sind später in Originalauflösung im Photoshop verfügbar, wenn ich die Fotos von der Kamera herunterlade.
  • Ich habe volle Kontrolle über die Anzeige der Fotos, denn sowohl der Link-Verkürzer Pretty Link Pro, als auch der Webserver, auf dem die Fotos gespeichert werden, laufen auf meinen eigenen Servern.
  • Ich muß die Rechte an meinen Fotos an niemand abtreten (wenn mir Fotos geklaut werden, erachte ich das übrigens eher als Kompliment).

Meine Twitter Follower haben sicherlich gemerkt, daß ich in den letzten Wochen etwas sparsam mit meinen Fototweets war. Nun erklärt sich das, denn ich habe verschiedenste Möglichkeiten durchprobiert, immer unter der Prämisse, daß ich die Fotos mit der Canon EOS 550D schießen möchte und dann mit dem iPhone den Link zum Foto und den Tweet erstelle. Einige Möglichkeiten, die ich fand, funktionierten nur mit einem Rechner sauber, andere gerade mal so mit dem iPad. Manche Ideen, die ich hatte, endeten in einer wahren Klick-Orgie. Die hier gezeigte Lösung funktioniert stabil und ist schnell durchgeklickt, denn meist geht’s ja ums Essen und da möchte ich meine Gesellschaft am Tisch nicht zu lange warten lassen.

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Hütten-Kaffee-Bar

Montag 17. Mai 2010 von Christian Pohle

Thomas hat für die Hütte eine Tassimo T65 in schönem Braun gekauft, damit wir auch ausgefallenere Spezialitäten darbieten können, außer Filterkaffee und handgepumptem Espresso:

Dazu gibt es in einem ausgeklügeltem System alle möglichen Kaffee- und Teespezialitäten mit und ohne Milch. Thomas hat natürlich auf Vielfalt geachtet, und einen großen Teil des Tassimo Sortiments eingekauft:

Sogar Latte Macchiato gelingt ihm mit dieser Maschine perfekt:

Das Tassimo System ist toll und die Kaffees schmecken alle ganz ausgezeichnet (bis auf den Espresso, da sind wir wohl zu sehr verwöhnt). Das einzige was und zu denken gibt, ist der Plastikmüll, den man produziert, das ist hier im Hüttenbetrieb mit 8 Personen schon eine Menge (zum Frühstück kochen wir allerdings normalen Filterkaffee mit dem herkömmlichen Kaffeeautomaten ):

Nachtrag:

Das Tassimo Kaffeesystem ist nicht vollständig kompatibel mit unserer Hütte, zumindest nicht mit deren Stromversorgung. Wenn während der Kaffeezubereitung die Spülmaschine läuft oder sich jemand die Haare fönt, dann schaltet die Tassimo in einen Fehlermodus in dem beide unteren Lampen rot leuchten. Die Anweisung im Handbuch dazu lautet:

Schalten Sie die Maschine aus- und wieder ein und wenn der Fehler wieder auftritt, rufen Sie den Kundendienst an.

Brauchen wir garnicht. Ausschalten der anderen Stromverbraucher genügt völlig und die Tassimo kocht wieder Kaffee. Anscheinend mißt sie beim Start des Brühvorganges klugerweise, ob sie genügend Spannung erhalten kann, denn sie muß ja das Wasser recht schnell erhitzen. Läuft aber hier auf der Hütte der Geschirrspüler oder ein Haartrockner, fällt die Spannung beim Aktivieren der Heizung in der Kaffeemaschine so stark ab, daß sie den Brühvorgang verweigert.

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Rumdumschutz für Windows PCs

Samstag 20. März 2010 von Christian Pohle

Meine Haltung zu den Security Suiten wurde gerade in der ct Ausgabe 5/2010 auch von der heise Redaktion bestätigt: Weniger ist mehr. Die meisten von ct getesteten “Rundum-Sorglos” Security Suiten nerven mehr, als sie nützen und manchen Schutz erkauft man sich mit gravierenden Sicherheitslöchern in anderen Bereichen. Das geht soweit, daß der Netzwerkverkehr zu unserem Remote Support System als bedenklich eingestuft wird und man keine Möglichkeit hat, dafür eine Ausnahmeregel einzugeben. Wer das Heft nicht hat: Hier geht’s, kostenpflichtig, zum Artikel.

Die Empfehlung für unsere Kunden mit Windows lautet daher:

  • Die Windows Firewall aktivieren. Die blockt eingehende Verbindungen, wenn man im Internet ist und das hat sich als völlig ausreichend herausgestellt.
  • Microsoft Updates aktivieren und entweder automatisch installieren lassen oder sich benachrichtigen lassen, wenn Updates zur Verfügung stehen und die Installation dann starten, wenn es von der PC Nutzung her paßt.
  • E-Mails unserer Kunden werden bereits auf unserem Mailserver sehr effizient auf SPAM und Viren überprüft.
  • Einen Virenscanner installieren. Firmenkunden installieren wir McAfee Virus Scan zusammen mit ePolicy Orchestrator , bei einzelnen PCs und kleinen Netzwerken empfehle ich seit Jahren BitDefender AntiVirus:

BitDefender Antivirus 2010 Family Edition

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heroold Zu @cpohle PC Schutz http://pohle.de/5pk Nicht ganz neu. SCNR. Wpbei es bei SPAM auf den Mail-Server ankommt. Wie gut ist Bitdefender?
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cpohle Rumdumschutz für Windows PCs - Bordmittel und ein guter Virenscanner genügen http://pohle.de/5pk #wp #li #xng #fb
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Probeliegen im Hundebett

Sonntag 7. Februar 2010 von Christian Pohle

Adja, bekanntermaßen die Mutter unserer beiden Lieblinge Timmy und Tobi hat als Belohnung für die hervorragend gelungenen 8 Welpen und ihre liebevolle mütterliche Umsorgung von ihrem Frauchen Bärbel Somerville ein wunderschönes neues Hundebett geschenkt bekommen.

Das Bett ist der Natur nachgebaut und entspricht einem natürlichen Nest, das sich Hunde bauen würden, wenn sie hohes Gras zu einer Lagerstätte runtertrampeln würden. Hunde nehmen dieses Bett sehr gerne an, denn es vermittelt ein Nestgefühl, und durch den Rand liegt der Kopf etwas höher. Es ist aber kein Korb, denn wie wir erfahren mußten, liegen Hunde in einem Korb sehr unnatürlich mit gekrümmter Wirbelsäule, was in der Entwicklungsphase, wo die Wirbelsäule noch nicht so gefestigt ist, großen Schaden hervorrufen kann.

Adja hat Thomas ihr neues Bett ganz stolz gezeigt und ihn gleich mal zum Probewohnen eingeladen:

Thomas fügt hinzu, daß das Bett Silikon enthält und man dadurch wie in einer Art Wasserbett liegt. Der Kunstlederüberzug wäre sehr bequem (und ist auch strapazierfähig). Das Bett ist aus Barbara’s Dog Shop, Telefon 05127/9020207, E-Mail Ruffis_Quaxsus@t-online.de.

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Gowalla – Position melden und einchecken

Dienstag 26. Januar 2010 von Christian Pohle

Seit kurzem ist in der rechten Leiste unseres Blog ein Abschnitt “Checkings (Gowalla)” zu sehen, der auflistet, wo ich mich gerade aufhalte:

Gowalla

Hier sieht man z.B. unsere Reise von Klecken nach Hause:

  • Ab 12:17 sind wir bei “Trinity Sunfire”, das ist die Züchtung von Timmy und Tobi. Den Ort habe ich (wie viele andere Orte auch) in Gowalla angelegt, weil es ihn natürlich nicht gab.
  • Um 16:45 dann eine Shell Tankstelle, offensichtlich mußte der Mietwagen vollgetankt werden vor der Rückgabe.
  • Denn um 16:53 sind wir am Airport Hamburg
  • Aha, Kaffee oder einen Snack – um 17:06 am Mövenpick. Klickt man auf das Mövenpick sieht man, daß es das an den Gates ist, also ist die Security schon passiert.
  • Um 19:00 Uhr sind wir wieder am Flughafen München
  • Schlemmer – um 19:24 im Il Mondo, es scheint noch ein leckeres Abendessen zu geben
  • Um 20:57 dann wieder zuhause

Wozu das gut ist? Zunächst mal macht der Gowalla Client auf dem iPhone viel Spaß, funktioniert einigermaßen absturzsicher und ist vom Design her hübscher, als das Konkurrenprodukt Foursquare (das übrigens anscheinend beliebter ist, möglicherweise, weil es Clients für die anderen Smartphone Plattformen gibt). Ich habe mich jedenfalls vom Gefühl leiten lassen, beide ausprobiert und gebe (im Augenblick) Gowalla den Vorzug, weil mir die Optik symphatischer ist und ich leichter zurecht komme.

Auf dem iPhone startet man Gowalla, es übernimmt das GPS Signal (daher wird es auf dem iPhone 2G, also der ersten Generation, nicht funktionieren) und zeigt die “Spots” an, die in der näheren Umgebung liegen. Die Spots an denen man schon mal eingecheckt war, sind mit einem Haken versehen:

Nearby Spots

Man wählt den aus, der genau beschreibt, wo man ist und klickt “Check in Here”:

Check In

Nun kann man sogar eine Statusmeldung eingeben, die dann zu Twitter und auch Facebook gepostet wird. Hier darf man das Feld allerdings nicht vollschreiben, denn Gowalla hängt hinten noch “at Name des Spots” und den Link an und schneidet alle Zeichen der eingegebenen Nachricht ab, die das 140 Zeichen Limit überschreiten würden. Meine Kürzel #fb #li oder #xng funktionieren natürlich auch hier:

Twitter Nachricht

So ist man dann eingecheckt:

Confirm Check In

Die Nachricht, die, wenn man das aktiviert hat, auf Twitter gepostet wird, sieht dann so aus:

Tweet

Hier treten, neben der Optik der Gowalla iPhone Applikation, zwei weitere Vorteile gegenüber Foursquare zutage:

  • Bei Foursquare kann ich keine eigene Nachricht dazugeben, es wird nur, in Englisch, gepostet, wo ich bin. Also keine Kürzel für Facebook, Xing oder LinkedIn und keine weitere Erklärung. Dadurch sind die Tweets eher langweilig. Das englische “at” fällt hingegen kaum auf, wenn man vorher was deutsches schreibt.
  • Bei Foursquare kann ich man nur generell aktivieren, daß alle Check In Vorgänge getwittert werden sollen, während ich bei Gowalla bei jedem Tweet einzeln entscheiden kann, ob ich das auch noch auf Twitter melden möchte. Das dient vor allem dazu, die Timeline nicht allzu sehr zu langweilen mit Positionsmeldungen.

So sieht die Twitterei zur obigen Reise nicht ganz so umfangreich aus, denn einige Spots habe ich mir einfach gespart. Andererseits erfährt der geneigte Leser aber, was wir da jeweils gemacht haben:

Tweets

Das Twittern aus Gowalla hat übrigens noch den Nebeneffekt, daß die Positionsmeldungen exakter sind. Ich hatte mich ja schon mal darüber belustigt, daß ich in Unterhausmehring, also etwa 700 Meter von meinem Bett aufzuwachen scheine. Mit Gowalla würde das nicht passieren, denn da ist die Position des Tweets exakt. Allerdings ist das nur in Geolocation enabled Clients zu sehen, wie hier in Twittelator for iPhone:

Twitter Nachricht

Klickt man auf die rote Stecknadel wird genau die GPS Position des Spots angezeigt und nicht die GPS Position, die das iPhone aktuell glaubt:

Twitter Position

Das liegt aber vor allem daran, daß man nach dem Erstellen eines neuen Spots auf der Gowalla Website dessen Position exakt festlegen kann:

Position exakt festlegen

Auf die Spielfähigkeiten von Gowalla bin ich (als alter Nichtspieler) garnicht eingegangen. Man kann virtuelle Gegenstände finden, an Spots gegen andere Gegenstände tauschen und Gegenstände in seinen eigenen Tresor legen. Ziel ist es wohl, von jedem Gegenstand einen im Tresor zu haben. Ich gebe zu, ich habe mich bisher nicht sonderlich dafür interessiert, aber an jedem Spot, den ich erstellt habe brav ein Item abgelegt, damit es von jemand anderem gefunden werden kann. Dadurch ist mein Tresor natürlich gähnend leer.

Außerdem kann man sogenannte “Trips” komplettieren, das sind eigentlich Reiserouten. Als Belohnung gibt es dann einen Pin dafür. Es gibt aber auch Trips wie “Einchecken an 25 verschiedenen Spots”. Die sammelt man eher so nebenbei.

Was es als nächstes im Real Life auszuprobieren gilt ist, andere Menschen zu treffen, die sich am gleichen Ort aufhalten und die man dadurch findet, daß sie auch am gleichen Gowalla Spot einchecken. Dazu muß ich aber erstmal meine analogen Kontakte mit iPhone davon überzeugen, Gowalla zu laden und zu regelmäßig zu benutzen und dann auch in Gowalla eine “Freundschaft” mit mir einzugehen. Mal sehen, ob das gelingt.

Nachtrag: Da ich inzwischen fast nur Foursquare benutze, habe ich das Gowalla Plugin im Blog wieder deaktiviert.

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Canon EOS 350D

Samstag 23. Januar 2010 von Christian Pohle

Anfang 2007 kaufte ich meine erste Canon EOS 350D, um meine schon in die Jahre gekommene Powershot G2 abzulösen und wieder zur Spiegelreflextechnik zurückzukehren (die ich Ende 2001 nach einer Pentax MX und einer Nikon F1 in Richtung Digital verlassen hatte):

Canon EOS 350D

Die Kamera kaufte ich seinerzeit gebraucht von Erik Strauch, der damit zwei Jahre zuvor am 12.4.2005 auf der Feier zu meinem 40sten Geburtstag fotografiert hat – darunter sind die beiden Fotos von unserem Mireille Double auf ihrer Homepage:

www.mireille.tv

So hat die Kamera Geschichte und fernab aller Megapixel ist sie auch heute noch meine primäre Kamera.

Das war übrigens die Welcome Couch für die neue/alte Kamera:

Welcome Couch

Inzwischen habe ich eine zweite EOS 350D, die ich anstelle meiner Ixus 400 im täglichen Gepäck habe. Ohne Battery Pack und mit der Standardlinse läßt sie sich gut in meiner Tasche verstauen. Wenn ich also nicht mit dem iPhone fotografiere, dann ist’s immer eine meiner EOS 350D.

Eine Spiegelreflex als tägliche-immer-dabei Kamera? Na gut, das hat Nachteile:

  • Sie ist schwerer als eine Kompakte (mit Laptop und allem Zubehör kommen da schon gute 8 Kilo zusammen für’s Handgepäck)
  • Sie ist größer als eine Kompakte (in die Hosentasche paßt sie nicht)

Hat aber auch Vorteile:

  • Ich habe auch einen Canon Speedlite 420EX Blitz dabei, so kann ich indirekt blitzen und wenn ich direkt blitze gibt’s trotzdem keine roten Augen.
  • Das Handling der immer-dabei Canon EOS 350D ist das gleiche, wie das der “großen” Canon EOS 350D in der Fototasche – ich muß nie umdenken (sowas ist in meinem Alter garnicht so unwichtig).
  • Eine Kompaktknipse 30 cm vor’s Gesicht halten und dann ein Foto machen sieht ulkig aus. Das liegt vielleicht auch an meinem Alter, früher hat man halt durch einen Sucher geschaut (wo es übrigens auch im prallen Sonnenlicht kein Problem mit der Helligkeit des Display gibt).
  • Ich kann jederzeit HDR Bilder schießen
  • Bei Einsätzen mit Reisegruppen oder bei Veranstaltungen kann ich mir beide Kameras umhängen. Sieht nicht nur professionell aus, ich kann beide Kameras auch unterschiedlilch benutzen, z.B. eine mit Blitz, die andere ohne.

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Sicherheitsfehler auf Verschlüsselten USB Sticks

Montag 11. Januar 2010 von Christian Pohle

Die von unserem Haus seit einigen Jahren empfohlenen USB Sticks der Typen

Kingston DataTraveller Secure – Privacy Edition
Kingston DataTraveller Elite – Privacy Edition
Kingston DataTraveller BlackBox
SanDisk Cruzer Enterprise USB flash drive
SanDisk Cruzer Enterprise FIPS Edition USB flash drive
SanDisk Cruzer Enterprise with McAfee USB flash drive
SanDisk Cruzer Enterprise FIPS Edition with McAfee USB flash drive

weisen einen Softwarefehler auf, den die SYSS GmbH gefunden hat. Das Windows Programm, welches das Passwort überprüft, schickt als Freigabe immer die gleiche Zeichenfolge an den Stick. Fälscht man diese Zeichenfolge durch Überschreiben im Arbeitsspeicher des Passwort Programmes, so kann man den Stick mit einem beliebigen Passwort freischalten.

Bitte kontakten Sie zur Organisation eines Updates für ihre Sticks uns oder die Hersteller direkt:

Die gefundene Sicherheitslücke ist in mehrfacher Hinsicht peinlich für die Hersteller: Man hat sich zwar bemüht, die Windows Software zur Passworteingabe verschieden aussehen zu lassen, daß sie den gleichen Softwarefehler aufweist, zeigt aber, daß beide, konkurrierenden Hersteller den gleichen Kern und auch den gleichen Chip verwenden. Peinlich ist auch, daß die genannten Sticks nach FIPS 140 Level 2 zertifiziert sind, was sie unter anderem für die Daten von Regierungsbehörden der USA tauglich erklärt und diesen Softwarefehler seit Jahren keiner gefunden hat.

Anyway, nicht peinlich ist die Rückrufaktion der beiden Hersteller, die die Sticks unbürokratisch austauschen bzw. einen Softwareupdate bereitstellen. Sollte es hier zu Problemen kommen, berichten wir natürlich.

Updates am 13.01.2010:

  • Kingston hat mich gerade telefonisch vertröstet, es wird einen Fix auf der Website zum Download geben, der wird gerade “eingehend getestet”, das wird aber noch zwei Wochen dauern.
  • Es sind auch Sticks des “Herstellers” Verbatim betroffen, es arbeiten also schon 3 Marken anscheinend mit dem gleichen Chip.
  • Das SANS Institute stellt in seinem aktuellen Newsletter fest, daß das Problem eher nicht darin liegt, daß die Windows Software zum prüfen des Passwortes fehlerhaft ist, sondern eher darin liegt, daß alle Sticks mit diesen Chips (also die Chips von 3 Herstellern!) den gleichen Schlüssel zum decrypten des Inhaltes benutzen.
  • Nun wird, so, wie es derzeit aussieht, die Windows Software für die Passworteingabe getauscht, vielleicht wird sie gehärtet, so daß man den Schlüssel nicht mehr einfach im Hauptspeicher durch den Generalschlüssel ersetzen kann – wird sich dadurch aber etwas am Schlüssel der Sticks ändern?

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LogMeIn Plugin für Ubuntu

Sonntag 10. Januar 2010 von Christian Pohle

In den LogMeInLabs befindet sich ein neues Browser Plugin für LogMeIn auf Linux.

Dies soll die Bedienbarkeit von per LogMeIn ferngesteuerten Systemen auf Linix verbessern Das bisherige Plugin ist in Sachen Skalierbarkeit, Performance aber auch Bedienbarkeit nicht wirklich ansprechend gewesen und hat mich immer dazu gebracht, schnell ein Windows hochzufahren (was für ein Oxymoron, “schnell ein Windows hochzufahren). Nun soll alles anders werden.

Das Plugin läßt sich durch Anklicken des Links zur .deb Datei auf Ubuntu einfach installieren, nicht einmal der Browser muß neu gestartet werden. Anschließend teste ich gleich mal die Fernsteuerung eines Rechners im Browserfenster (aus LogMeIn Central heraus) Hier merke ich, daß die Geschwindigkeit drastisch verbessert ist und man jetzt halbwegs zügig im Fenster arbeiten (und vor allem tippen) kann:

Wichtig aber der Test, wie die Fernsteuerung im Full Screen Modus funktioniert:

Ja – das ist (endlich) so, wie man das bisher von LogMeIn unter Windows gewohnt war. Ohne Fensterrände, flott zu bedienen. Kompliment an LogMeIn für dieses neue Plugin, ich muß auf meinem Unterwegs Laptop nun viel seltener das Windows starten, nur um LogMeIn Central oder LogMeIn Ignition zur Fernsteuerung zu starten.

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Blog Kommentare moderieren mit dem iPhone

Donnerstag 24. Dezember 2009 von Christian Pohle

Ich habe zwar schon einen Beitrag fürs Blog mit der Wordpress Anwendung für’s iPhone geschrieben, die wahre Killerapplikation ist aber das Moderieren von Kommentaren. Die Wordpress Anwendung zeigt beim Start sofort alle “Pending” Kommentare an

Pending Kommentare

Entsprechenden Kommentar anklicken, lesen, approven:

Approve

Geht ganz schnell und ist besser aufzurufen, als die Moderation der Kommentare im Webfrontend von Wordpress. Der tägliche Check der Kommentare wird so ganz einfach und die Kommentare müssen nicht lange auf das Approval warten.

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Der Bulle – Die Prachtschatulle

Dienstag 10. November 2009 von Christian Pohle

Der Bulle von Tölz ist ein bayerisches Original und sticht aus dem Einheitsbrei der Krimis angenehm heraus. Nachdem die Serie ja nun – leider – vollständig ist und nicht weitergeführt wird, wurde nun die komplette Serie von 69 Folgen auf 36 DVDs veröffentlicht:

Der Bulle von Tölz - Das Komplettpaket

Der Hammer ist die Verpackung – klar, der Bulle von Tölz ist ein Schwergewicht, aber auch die Verpackung der gesamten Serie ist schwer: Die Box hat das Format eines alten Fotoalbums und enthält auf jeder Pappkartonseite rechts 4 DVDs und links die Titel der Folgen. Das ganze steckt in einem schweren Schuber und kann keinen normalen Platz im Regal einnehmen, sondern nur einen Ehrenplatz. So eine schöne Verpackung habe ich für 36 DVDs noch nie gesehen.

Die Videoqualität ist klasse, 2 Folgen auf jeweils einer DVD, keine großen Spielereien in den Menüs, kein “noch dreimal singen für Papi” – Vorspann. DVD einlegen, Folge wählen, zurücklehnen und los gehts. Die Zahl von 36 DVDs kommt zustande, weil 3 DVDs nur eine Folge enthalten.

Wer noch ein gewichtiges Geschenk für einen Krimifan für Weihachten braucht – hier ist es!

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USB Stick Sieger aus CHIP September 2009

Donnerstag 5. November 2009 von Christian Pohle

Der Sieger aus dem USB Stick Test der Zeitung Chip September 2009 ist heute geliefert worden. Er kommt bereits fix und fertig mit NTFS formatiert, ich mußte nur noch den Laufwerksbuchstaben umlegen:

USB Stick NTFS formatiert

Nun noch einen Container für die vertraulichen Daten mit  TrueCrypt erstellen und fertig ist er. Interessanterweise meldet sich dieser USB Stick nicht als USB Stick am Rechner an, sondern als Laufwerk, daher sollte man immer daran denken, ihn von Windows abzumelden, bevor man ihn abzieht. Die Geschwindigkeit ist allerdings tatsächlich überragend, ich habe sogar eine VMWare Virtual Machine darauf gespeichert, die mit einer tollen Performance vom Stick läuft. Er faßt sich gut an und macht durch das feste Gehäuse einen wertigen Eindruck. Begeisterung!

Den Stick gibt’s hier:

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VMware Workstation 7

Mittwoch 4. November 2009 von Christian Pohle

Die neue Version der VMware Workstation , Version 7 ist erschienen und begeistert mich. Daher hier ein Bericht meiner ersten Eindrücke auf meinem Rechner.

Ob das Zufall ist, daß die Version 7 von nun auch genau die erste ist, die Windows 7 unterstützt? Das ist natürlich die größte Neuerung auf den ersten Blick – Untersützung von Windows 7 in 32-bit und 64-bit Editions, inklusive der Aero Oberfläche dank des neuen WDDM Grafiktreibers, kann Windows 7 (und natürlich auch Vista) nun auch in einer VM alle Reize der neuen Oberfläche ausspielen:

Windows 7 Aero unter VMWare Workstation 7

Das gilt allerdings auch für Windows XP, denn ein neuer SVGAII Grafiktreiber ermöglicht es Windows XP, nun auch anspruchsvolle Grafikanwendungen, in der VM laufen zu lassen:

Google Earth in VMWare Workstation

Neu ist, daß man jeder virtuellen Maschine konfigurieren kann, wieviele Prozessoren und auch, wieviele Cores pro Prozessor sie erhalten soll. Natürlich kann man nicht mehr Cores konfigurieren, als der Host hat ;-)

Cores pro Maschine

Der Netzwerkeditor ist viel übersichtlicher geworden, auf meinem Laptop mit den verschiedenen Netzwerkkarten für meine Kundennetze ist das eine schöne Verbesserung:

Netzwerkeditor von VMWare Workstation 7

Tipp: Wenn man Netzwerkkarten fürs manuelle Bridging eintragen möchte, dann muß man zunächst das “Auto Bridging” auf dem Adapter 0 rausnehmen, sonst kann man keinen anderen Adapter auf Bridging umstellen.

Noch ein rasantes Feature, auf das ich schon lange gewartet habe: “Pause”. Man kann eine Virtuelle Maschine, in der gerade Programme laufen, die den Prozessor belasten (gutes Beispiel ist der Virenscanner) in die Pause schicken und wieder loslassen, wenn man gerade nicht am PC sitzt:

VMWare Pause

dann wird die Maschine angehalten und abgedunkelt. Der Prozessor wird frei, der Speicher allerdings nicht. Dafür geht der Prozess dramatisch schneller, als Suspend (und auch sicherer). Wenn man dann wieder möchte, läßt man die Maschine wieder los:

Pause

Man kann nun einen Virtuellen Drucker hinzufügen,

Virtual Printer

und über diesem aus der Virtuellen Maschine heraus direkt auf einem beliebigen Drucker des Hostrechners ausdrucken:

Drucker des Hosts

Das wird übrigens mit ThinPrint gemacht, die kennen wir aus der Terminalserverumgebung gut:

ThinPrint

Es können nun zeitgesteuert automatische Snapshots des Systems angelegt werden, wobei das Feature sich auch noch darum kümmert, die Snapshots entsprechend lange aufzuheben:

AutoProtect

Der Hammer zum Schluß: Die Zwischenablage kann jetzt Grafik! Bisher war es nur möglich, mit der gemeinsamen Zwischenablage zwischen Host und Guest reinen Text zu übertragen, seit Version 7 geht nun auch Grafik, das ist für mich, der ständig mit Screenshots rumhantiert, der Kaufgrund für die neue Version!

Weitere Features der neuen Version 7:

  • Es sollen jetzt bis zu 32 GB Speicher für die Guests möglich sein – das konnte ich mangels Masse nicht ausprobieren.
  • Die gleiche Lizenznummer kann nun für die Windows oder die Linux Version der VMWare Workstation verwendet werden, man kann also umsteigen, ohne sich eine neue Lizenz kaufen zu müssen (in der Vergangenheit war die Lizenznummer nur für eine der beiden Versionen gültig).
  • Man soll jetzt ESX 4.0 als Client laufen lassen können, offiziell supported. Inoffiziell ging das vorher auch schon. Praktisch, um neue Konfigurationen oder die HA Features vom ESX auszutesten oder zu demonstrieren.

VMWare Workstation zum 30-Tage ausprobieren gibt es hier, einen 10% Rabatt auf die VMWare Workstation Lizenz gibt’s hier.

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Performancegewinn mit VM Explorer

Donnerstag 15. Oktober 2009 von Christian Pohle

Vor kurzem habe ich ja den VM Explorer für das Backup von Virtuellen Maschinen auf ESXi Hosts empfohlen, nun bin ich einmal mehr entzückt, denn es geht noch besser. Mit der neuen Version 1.6.008, die heute erschienen ist, wird die Sicherung von VMs um den Faktor 2-4 beschleunigt. Ich habe die Betaversion schon einige Wochen im Einsatz und die Änderungen sind dramatisch:

  • Backup zweier VMs vorher 150 Minuten, jetzt 55 Minuten
  • Weitere zwei VMs vorher 48 Minuten, jetzt 21 Minuten

Ich habe natürlich auch den Restore gestestet und eine der Maschinen, die ich gesichert habe, zurückgespeichert, unter neuem Namen registriert, in ein anderes Netzwerk gehängt und hochgefahren. Läuft einwandfrei.

Das einzige, was ein wenig unbequem ist, ist daß man auf dem ESXi nun SSH einschalten muß, und nach dieser Änderung leider den ESXi neu starten muß. In der Hilfe des VM Explorer ist genau beschrieben, wie das geht:

SSH auf dem ESXi einschalten

Das läßt sich aber sicher nicht umgehen und in Zukunft weiß ich es von vorneherein, wenn ich einen ESXi einrichte, daß ich sofort SSH einschalte, denn der Geschwindigkeitsunterschied beim Sichern ist das wert.

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Ubuntu auf meinem Netbook

Mittwoch 16. September 2009 von Christian Pohle

Ich habe gerade meinen eee PC 900A aus dem Regal gezogen, der hing dort am Akku aufladen und wurde eigentlich nie benutzt, weil auf dem Rechner der RDesktop immer wieder abbrach und das WLAN auch nicht so stabil war.

Ich habe inzwischen gelesen, daß Ubuntu eine eigene Distribution für Netbooks hat und sofort auf der Kompatibiltitäts Seite für Ubuntu Netbook Remix nachgesehen, ob der Asus eee PC 900 a unterstützt wird:

Works very well.

steht da. Prima, auf gehts, Ubuntu 9.04 Netbook Remix runterladen und den Flash Image Writer runterladen. Den ZIP File vom Flash Image Writer auspacken.

Nun einen leeren (!) USB Stick einstecken, alles mit 1 GB oder größer ist zu gebrauchen, FAT32 formatiert ist am besten. Dann den Win32DiskImager.exe aufrufen, das heruntergeladene Ubuntu IMG auswählen und den Laufwerksbuchstaben des USB Sticks:

Win32 Disk Imager

Ach ja, das ist ein Programm für Windows, unter Ubuntu gehts mit dem Paket “usb-imagewriter”, das in der Distribution enthalten ist.

Wenn der USB Stick fertig geschrieben ist, dann den USB Stick an das Netbook anstecken, einschalten und mit F2 ins Setup, um die BOOT Reihenfolge so einzustellen, daß der USB Stick als erstes kommt. Funktioniert sofort und vorsichtshalber wähle ich “Ubuntu Netbook Remix ausprobieren”, bevor ich installiere, dann läuft das gesamte Betriebssystem vom USB Stick. Das dauert nur wenige Sekunden und die Oberfläche ist da:

Bildschirmfoto Ubuntu Netbook Remix

Da ich ein Netzwerkkabel eingesteckt habe, klappt natürlich der Internet- und Netzwerkzugriff auch sofort. Witziger ist, den Zugriff über WLAN zu testen, auch das klappt sofort.

Also das Netbook nochmal booten und diesmal “Einrichten” wählen, hier den Assistenten einfach durchklicken, der schlägt alles richtig vor inklusive natürlich Neupartitionierund der Platte (Achtung: Eventell gespeicherte Daten sind weg, vorher sichern) und das Netbook erstrahlt nach einigen Minuten im neuen Glanze von Ubuntu 9.04!

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