Schneller Online Rechner für Unterwegs

Sonntag 29. November 2009 von Christian Pohle

Ich versuche immer wieder, einen schnellen Rechner für unterwegs zu erhalten, bei dem das Akku lange hält und mit dem man sich schnell, ohne lange Wartezeiten und ohne viele Abstürze mit dem Internet verbinden kann und online ist. Klingt einfach? Ist es leider nicht.

Das “normale” Windows auf meinem DELL Latitude XT ist zwar universell einsetzbar und hat unverzichtbare Bürosoftware wie MindManager, Microsoft Office und Outlook installiert, ich kann es zu Flugplanung einsetzen und es kann dank WLAN und Vodafone UMTS überall online gehen. Vom einschalten bis zum Online arbeiten, vergehen aber zwischen 6 Minuten 12 Sekunden  und 8 Minuten 13 Sekunden. Klar, ich kann das Notebook in Standby schicken, aber mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit (geschätzte 30%, gefühlte 60%) überlebt die UMTS Karte das Standby nicht und läßt sich anschließend nur mit einem Neustart des Systems online bringen, goto begin.

Ich habe dann in einer zweiten Partition (mit dem genialen Partition Boot Manager) ein minimales Windows XP installiert, das nur die Treiber für die eingebaute Vodafone Karte und die WLAN Karte beinhaltet und natürlich Firefox und LogMeIn Ignition zum schnellen Aufruf der Fernsteuerung meiner Windows Rechner. Das ist schon deutlich besser mit einer Zeit Boot bis Online von 2 Minuten und 22 Sekunden, krankt aber genauso am Standbyfehler, auch wenn hier die Vodafone Karte nur in 10% bis 20% aller Fälle nicht wieder online geht. Hier ist die Batterielaufzeit mit

Mein Favorit in Sachen Speed ist Ubuntu 9.10 in der Version “Netbook Remix”. Da vergehen vom Einschalten des Rechners über Freischalten des Schlüsselbundes, Aktivieren der Voafone UMTS Verbindung und Starten Firefox genau 1 Minute und 42 Sekunden bis ich online bin. Danach kann ich zumindest alle webbasierten Dienste sofort benützen. Nachteil, gerade online ist, daß zwei der Java Anwendungen, die ich regelmäßig benutze, nicht sauber unter Linux funktionieren (war Java nicht mal “plattformübergreifend”?) und daß die Fernsteuerung meiner Windows Rechner mit GoToMy PC fast nicht und mit LogMeIn so gerade mal funktioniert. Dafür hat das Linux keine Probleme mit dem Standby, ich kann den Rechner auch zigmal hintereinander in Standby geben und wieder aktivieren, die UMTS Karte funktioniert immer problemlos.

Hier nochmal die Übersicht der Boot-Zeiten “Einschalten bis Online mit UMTS”:

  • Standard Windows XP SP3 – 08:13
  • Minimales Windows XP SP2 – 02:22
  • Ubuntu Netbook Remix – 01:42

Schlecht im Vergleich zu einem iPhone, das “always-on” ist. Das gibt Raum für die Initiative von DELL mit dem Latitude z600, der ein Always On Modul enthält, welches ein Splashtop Linux booted und in wenigen Sekunden online ist und einen Webbrowser und einen E-Mail Client bereitstellt. Allerdings ist das Latitude Z600 noch nicht ganz vollständig, denn in Deutschland kann es noch nicht mit einer eingebauten UMTS Karte bestellt werden, was in diesem Kontext hier dann aber keinen Sinn macht – zumindest ich würde kein “superchices-2 cm-dünnes-Supernotebook” durch die Gegend tragen mögen, aus dem dann ein USB Stick für die UMTS Verbindung herausragt….. Also abwarten, bis das auch mit UMTS Modul verfügbar ist.

Kategorie: Consulting, PSAG | Drucken | Keine Kommentare »

Ubuntu Netbook Remix auf DELL Latitude XT

Dienstag 17. November 2009 von Christian Pohle

Auf meinem DELL Latitude XT Notebook (mit eingebauter UMTS Karte und einer Bildschirmauflösung von 1280*800) möchte ich ein Betriebssystem installieren, mit dem ich möglichst schnell Online sein kann und das auch viele Standby hintereinander überlebt. Der heutige Versuch gilt dem Ubuntu Netbook Remix 9.10 im Gedanken, daß diese Distribution für kleine Bildschirmauflösungen optimiert ist (1280*800 erscheint mir heutzutage als klein) und daß sie für langsame Geräte optimiert ist (Nun ist das Dell Latitude XT nicht wirklich langsam, also hoffe ich, daß es mit dieser Distribution dauerhaft schnell läuft).

  • Zunächst mit Partition Boot Manager im freien Speicherbereich eine neue Partition mit 8 GB (eigentlich würden auch 4 GB gut ausreichen) anlegen und für die Installation eines Betriebssystems vorbereiten.
  • Dann Ubuntu Netbook Remix 9.10 herunterladen, entweder auf einen USB Stick bringen (Anleitung hier) oder auf CD brennen und den Latitude XT dann vom erstellten Medium booten.
  • Die Auswahlen sind recht einfach, Deutsch für Sprache und Tastatur. Wichtig ist, daß nicht die ganze Platte formatiert wird, sondern nur der freie Speicherbereich. Nach kurzer Zeit ist das Setup fertig.
  • Die eingebaute Netzwerkkarte fürs Kabelnetzwerk funktioniert dankenswerterweise sofort.
  • Für die WLAN Karte muß man nach “System” – “Hardware Treiber” und dort wird auch schon der “Broadcomm STA Funk LAN Treiber” angeboten. Installieren, rebooten und das WLAN funktioniert.
  • Die eingebaute Vodafone Karte funktioniert sofort, man muß nur einmal das richtige Profil auswählen und die PIN eingeben.
  • Dann den Firefox starten, nach http://pohle.de/tag/youtube/ gehen und die angebotene Auswahl “Adobe Flash Plugin Installer” für die fehlenden Plugins auswählen.
  • Nun brauchen wir Java, auf nach http://www.java.com/de/download/installed.jsp dann den Knopf “Java Installation überprüfen” klicken und die Firefox Auswahl für fehlende Plugins aufrufen. Ich bevorzuge das “Iced Tea Web Browser Plugin”, für meine Java Anwendungen reicht das.
  • Die Logitech Mouse M555b verbindet sich mit: Maus einschalten, Connect Knopf drücken, auf dem Laptop Bluetooth Icon anklicken, Maus auswählen, Verbinden klicken.

Zuletzt kommen noch die Add-Ons für Firefox auf den Rechner und fertig ist er:

Ubuntu Netbook Remix

Hochfahren in 1 Minute, Online nach 2 Minuten. UMTS trennen, Deckel Zu = Standby, Deckel auf, UMTS verbinden und nach 30 Sekunden wieder online sein. So sollte es sein. Bin mal gespannt, ob das so bleibt.

Kategorie: Consulting, PSAG | Drucken | Keine Kommentare »

Merk-Hilfe

Sonntag 15. November 2009 von Christian Pohle

Für Open-Source Produkte gibt es in vielen Fällen T-Shirts zu kaufen, mit dem Kauf wird die Entwicklung des Produktes dann gleich unterstützt. Ehrensache, daß wir immer zwei kaufen (in S oder XS und in L), eines für Thomas, eines für mich. Auf Anhieb fallen mir hier Firefox, Nagios, Ubuntu oder Wordpress ein, vielleicht sollte ich mal eine Liste machen, welches T-Shirt man wo kaufen kann.

Das T-Shirt für Ubuntu ist aber ganz nebenbei ein Bildungsevent, denn wenn Thomas dieses T-Shirt anhat, dann kann man, wenn man hinter ihm steht, so ganz locker die Namen der Ubuntu Releases schlaumeiern:

Ubuntu Releases

Hätten Sie alle gewußt?

Kategorie: Consulting, PSAG | Drucken | Keine Kommentare »

Passwort Attacke auf Verschlüsselte Laptop Festplatten

Montag 2. November 2009 von Christian Pohle

Wir empfehlen unseren Kunden, Festplatten von Laptops auf jeden Fall zu verschlüsseln. Dafür steht unseren Kunden das OpenSource Produkt TrueCrypt und das kommerzielle Produkt SafeGuardEasy zur Verfügung.

Nun wird in den Medien eine Passwort Attacke auf solche verschlüsselte Laptop Festplatten genannt. Wir haben das im Sinne unserer Kunden, wie folgt, untersucht:

Ausgangsunkt ist der Blog Eintrag von Joanna Rutkowska, in welchem Sie einen Proof-of-Concept vorstellt, wie man an das Bootkennwort des Anwenders für TrueCrypt rankommt und somit die Festplatte entschlüsselt bekommt:

  • Der Laptop muß mit der TrueCrypt Full Disk Encryption verschlüsselt sein.
  • Dann fordert er ein Passwort beim Booten an, welches die Encryption freischaltet und das Betriebssystem des Laptop booten läßt.
  • Dieser Laptop steht heruntergefahren und ausgeschaltet in einem Hotelzimmer, der Anwender ist unterwegs.
  • Das Zimmermädchen (daher der Name “Evil Maid”) kommt ins Zimmer mit einem präparierten USB Stick, steckt diesen in den Laptop und schaltet ihn ein.
  • Der Laptop booted vom USB Stick, installiert den dort gespeicherten Keylooger und wird dann wieder ausgeschaltet.
  • Nun kommt der Anwender zurück, schaltet den Laptop ein, gibt das Kennwort ein (das wird vom installierten Keylooger in einen Speicherbereich auf dem Laptop geschrieben) und der Anwender arbeitet ganz normal. Am Ende schaltet er den Laptop wieder aus.
  • Das Zimmermädchen kommt am nächsten Tag, steckt den USB Stick wieder rein, booted und liest dann das gespeicherte Passwort aus.

Soweit die Theorie. Daß das ganze funktioniert, kann man selbst ausprobieren, indem man das USB Image aus dem Blogeintrag von Joanna Rutkowska herunterlädt, auf einem USB Stick installiert:

Installation Evil Maid

und dann von diesem Booted:

Test der Evil Maid Attacke

Nun teilt sich die Lösungswelt, während die Attacke bei einem Laptop mit TrueCrypt genau so funktioniert, wie von Frau Rutkowska gezeigt, so baut das kommerzielle Produkt “SafeGuard Easy” durch seinen Schutz des Master Boot Record eine Hürde ein (abgesehen davon, daß der Exploit von Frau Rutkowska ein SafeGuard Easy System zurückweist, würde er doch im Prinzip funktionieren).

Wird nun auf einem SafeGuard Easy System die MBR Protection aktiviert (was standardmäßig der Fall ist):

SafeGuard Easy Options

dann erhält der Anwender eines so gehackten Notebooks beim nächsten Start, allerdings erst nachdem er das Kennwort eingegeben hat, eine Meldung:

SafeGuardEasy MBR Protection

Hier wäre es nun Zeit, das Notebook nicht mehr aus den Augen zu lassen und sofort der IT Abteilung zur Analyse zu übergeben. Somit könnte zumindest der Diebstahl des Passwortes verhindert werden.

Ungeachtet dieser eindrucksvollen Demonstration der Möglichkeit, sich das Kennwort für eine Festplattenverschlüsselung via Software zu beschaffen, ist der Schutz gegen diese Attacke recht einfach und von allen unseren Kunden realisiert:

  • Im BIOS das booten von anderen Medien, als der eingebauten Festplatte verbieten
  • Ein Passwort für den Zugang zur BIOS Konfiguration vergeben

Das war’s schon. Ist ein Notebook so geschützt, muß das hier im Beispiel verwendete Zimmermädchen schon genau wissen, wie man bei diesem speziellen Notebook das BIOS Kennwort zurücksetzt oder die Festplatte ausbaut. In beiden Fällen muß die Festplatte ausgebaut werden – dann kann aber auch ein Hardware Keylogger installiert werden, der im Gegensatz zur hier gezeigten Softwarevariante absolut zuverlässig funktioniert.

Kategorie: Consulting, PSAG | Drucken | Keine Kommentare »

Nagios eröffnet selbst Tickets in unserem OTRS

Dienstag 13. Oktober 2009 von Christian Pohle

Seit heute kann unser Nagios bei Systemstörungen ein Ticket im OTRS eröffnen und auch wieder schließen, wenn die Störung vorbei ist. Im Gegenzug hat OTRS gelernt, die Störung im Nagios zu acknowledgen, wenn das Ticket zur Bearbeitung geöffnet wird.

Zunächst wird im OTRS in der Paketverwaltung das Modul “System Monitoring” installiert. Die Konfiguration besteht aus zwei Teilen, dem E-Mail Script, das eingehende Mails von Nagios interpretiert und dem Acknowledge Teil, der im Nagios die Störung acknowledged.

Nagios wird nun so eingestellt, daß er alle, oder auch nur ausgewählte Alarme an eine Mailbox sendet, die von OTRS ausgelesen wird (Nagios contacts.cfg). OTRS wird nun der Absender der E-Mails mitgeteilt (“FromAddressRegExp” in “PostMaster::PreFilterModule###1-SystemMonitoring”):

Konfiguration für eingehende Mails von Nagios

Wenn im Nagios alles standardmäßig konfiguriert ist, dann hat OTRS schon alle Parameter per Default dabei, um aus dem nächsten eingehenden Mail von Nagios ein Ticket zu erstellen, hier habe ich einfach einen Service auf einem überwachten System gestoppt, Nagios hat die E-Mail Notification an OTRS gesendet und OTRS hat ein Ticket eröffnet und sogar die beiden freien Felder “Host” und “Service” gefüllt:

NAGIOS Ticket im OTRS

Nun wird das Acknowledgement konfiguriert, hier gibt es zwei Möglichkeiten, per HTTP oder per Named Pipe. Da unser OTRS Server und der Nagios Server durch einige Firewalls getrennt sind, benutze ich die HTTP Methode. Diese wird eingestellt und es wird die URL zum Nagios System und User und Passwort angegeben:

NAGIOS Acknowledgement durch OTRS

Wichtig: Die beiden freien Felder, in die OTRS den Host und den betroffenen Service einträgt, sollte man nicht verändern, sonst klappt das Acknowledgement nicht!

Wird nun im OTRS das Ticket gesperrt

Sperren des Tickets im OTRS

dann wird der Alarm sofort im Nagios acknowledged:

Acknowledge des Alarms

Ist die Notification im OTRS aktiviert, dann erhält der zuständige Techniker natürlich auch die Nachricht, über das neue Ticket, aber auch über das Acknowledgement:

Nachricht von OTRS über NAGIOS Ticket

Das Acknowledgement wird natürlich auch in das Ticket hineingefügt, so daß man den gesamten Verlauf des Problemes schön dokumentiert hat:

Acknowledgement im Ticket

Wenn das Problem dann behoben ist, schickt Nagios die RECOVERY Meldung per E-Mail und OTRS schließt automatisch das Ticket:

Ticket wird geschlossen

Auch darüber wird man, bei aktivierter Benachrichtigung, per Mail informiert, weil das Recorverymail ja zunächst eine Nachfrage ist:

Mail über Close des Ticket

Variationen sind leicht möglich, durch verschiedene Contacts im Nagios, welche dann die Mails an verschiedene Adressen senden und somit in verschiedene OTRS Queues einsortieren, ich empfehle natürlich immer, das System so simpel, wie möglich, zu halten!

Kategorie: Consulting, PSAG | Drucken | Keine Kommentare »

Neues Design für das Blog

Montag 28. September 2009 von Christian Pohle

Unser Weblog hat heute ein neues Design erhalten, Thomas fand die Zeit für die Ablösung des Standard Thema “Kubrick” von Wordpress nun für gekommen, das uns die ersten Monate begleitet hat. Genauso stand der Untertitel “Mal sehen, wie lange ich das Durchhalte” auf seiner Liste und wurde durch “Weblog der Pohle Air und Pohle & Schultes AG” ersetzt.

Das neue Design von pohle.de basiert im wesentlichen auf dem WP-Multiflex-3 Theme wir haben vor allem den Kopfbereich abgewandelt, indem wir dort eine genau passende Grafik mit 900 Pixeln Breite eingefügt haben:

Neues Design fürs Weblog

Die Anpassungen im Einzelnen:

  • Thomas hat die Grafik für den Header mit 900 * 241 Pixeln als JPG erstellt
  • Die Grafik wurde in die Datei header-text.php eingebunden
  • Aus header.php wurde der letzte Absatz mit dem Suchfeld und der breadcrumb navigation entfernt
  • Im footer.php wurde der Copyright Vermerk angepaßt. Die Credits für die Ersteller des Theme haben wir natürlich drin gelassen, Ehrensache!
  • Im style.css haben wir in der Sektion #header und bei #header #textbox die Höhe von 150px auf 241px erhöht
  • Unsere Favicon.ico reinkopiert

Wir haben das neue Design von pohle.de auf folgenden Browsern getestet:

  • Firefox 3.5, 3.0, 2.0
  • Internet Explorer 8, 7, 6
  • Safari auf dem iPhone

Soweit wir finden konnten, wird pohle.de überall einwandfrei angezeigt, die Navigation funktioniert und die Bilder auch. Schließlich war die Kompatibilität eines meiner Hauptargumente für das Kubrick Thema, das wir bisher verwendet haben.

Wie finden Sie unser neues Design? Schreiben Sie mir!

Kategorie: Consulting, PSAG | Drucken | 1 Kommentar »

Status eines OTRS Tickets über Notizen ändern

Dienstag 22. September 2009 von Christian Pohle

Es sollen die OTRS Notizen so eingerichtet werden, daß der Status des Tickets beim Erfassen einer Notiz geändert werden kann.

Config Einstellungen: Ticket -> Frontend::Agent::Ticket::ViewNote
Ticket::Frontend::AgentTicketNote###State
Ja = Eingabefelder für Status des Tickets werden angezeigt

Dann sollte man auch gleich den voreingestellten Notiz Typ auf Extern ändern, damit Kunden im Kundenfrontend diese Notizen auch sehen können:

Ticket::Frontend::AgentTicketNote###ArticleTypeDefault
note-external

Kategorie: Consulting, PSAG | Drucken | Keine Kommentare »

Ubuntu auf meinem Netbook

Mittwoch 16. September 2009 von Christian Pohle

Ich habe gerade meinen eee PC 900A aus dem Regal gezogen, der hing dort am Akku aufladen und wurde eigentlich nie benutzt, weil auf dem Rechner der RDesktop immer wieder abbrach und das WLAN auch nicht so stabil war.

Ich habe inzwischen gelesen, daß Ubuntu eine eigene Distribution für Netbooks hat und sofort auf der Kompatibiltitäts Seite für Ubuntu Netbook Remix nachgesehen, ob der Asus eee PC 900 a unterstützt wird:

Works very well.

steht da. Prima, auf gehts, Ubuntu 9.04 Netbook Remix runterladen und den Flash Image Writer runterladen. Den ZIP File vom Flash Image Writer auspacken.

Nun einen leeren (!) USB Stick einstecken, alles mit 1 GB oder größer ist zu gebrauchen, FAT32 formatiert ist am besten. Dann den Win32DiskImager.exe aufrufen, das heruntergeladene Ubuntu IMG auswählen und den Laufwerksbuchstaben des USB Sticks:

Win32 Disk Imager

Ach ja, das ist ein Programm für Windows, unter Ubuntu gehts mit dem Paket “usb-imagewriter”, das in der Distribution enthalten ist.

Wenn der USB Stick fertig geschrieben ist, dann den USB Stick an das Netbook anstecken, einschalten und mit F2 ins Setup, um die BOOT Reihenfolge so einzustellen, daß der USB Stick als erstes kommt. Funktioniert sofort und vorsichtshalber wähle ich “Ubuntu Netbook Remix ausprobieren”, bevor ich installiere, dann läuft das gesamte Betriebssystem vom USB Stick. Das dauert nur wenige Sekunden und die Oberfläche ist da:

Bildschirmfoto Ubuntu Netbook Remix

Da ich ein Netzwerkkabel eingesteckt habe, klappt natürlich der Internet- und Netzwerkzugriff auch sofort. Witziger ist, den Zugriff über WLAN zu testen, auch das klappt sofort.

Also das Netbook nochmal booten und diesmal “Einrichten” wählen, hier den Assistenten einfach durchklicken, der schlägt alles richtig vor inklusive natürlich Neupartitionierund der Platte (Achtung: Eventell gespeicherte Daten sind weg, vorher sichern) und das Netbook erstrahlt nach einigen Minuten im neuen Glanze von Ubuntu 9.04!

Kategorie: Consulting, PSAG | Drucken | Keine Kommentare »

Wenn der TinyMCE Editor langsam ist

Montag 14. September 2009 von Christian Pohle

Wenn der TinyMCE Editor im Firefox quälend langsam ist, dann macht das Eingeben von Texten in Wordpress oder das Ergänzen von Tickets in OTRS keinen wirklichen Spaß, weil der Editor der Eingabe weit hinterherhinkt.

In allen Fällen hilft, den Cache im Firefox zu löschen, den erreicht man über das Menü “Tools” dann “Clear Recent History”:

Clear Firefox History

Danach hat Firefox allerdings alles gemerkte vergessen, vielleicht hat mal jemand Zeit, herumzuexperimentieren, welches der Settings es genau ist, das den TinyMCE Editor so ausbremst.

Kategorie: Consulting, PSAG | Drucken | Keine Kommentare »

Firefox 100% CPU Auslastung mit Copernic Desktop Search

Samstag 12. September 2009 von Christian Pohle

Wir beobachten an allen Rechnern, auf denen Copernic Desktop Search installiert ist und auf denen mit Firefox gesurft wird, daß Firefox nach einiger Zeit die CPU mit 100% belastet (bei Multi Core Systemen nur einen Kern) und sich Firefox auch nur noch über den Task Manager beenden läßt, das Programmfenster verschwindet zwar, der Task Firefox.exe ist aber noch aktiv.

Nach einigen Versuchen mit Add-Ons, die wir natürlich zunächst im Verdacht hatten, stellte sich heraus, daß es die Option von Copernic ist, den Verlauf und die Favoriten von Firefox zu indexieren. Dies schaltet man direkt im Copernic Fenster aus:

Copernic Browser Indizierung

Das Add-On im Firefox kann man dabei aktiviert lassen. Nach dieser Änderung tritt der Fehler nicht mehr auf.

Kategorie: Consulting, PSAG | Drucken | Keine Kommentare »

Wartungsarbeiten am Blog pohle.de

Montag 7. September 2009 von Christian Pohle

Heute Abend habe ich einige Änderungen an meinem Wordpress Server vorgenommen, die der Sicherheit dienen aber auch manche Fehlerchen beheben.

1) Wartungsmodus

Als erstes habe ich den Wordpress in den Wartungsmodus versetzt, so daß ich niemanden beim Lesen störe, sondern das Blog gleich komplett gesperrt wird und angezeigt wird, wie lange das dauern wird. Das Plugin für den Wartungsmodus gibt es bei Frank Bültge, er ist auch einer der beiden Autoren der deutschen Wordpress Bibel “Das Wordpress Buch“, ohne Frage DAS Buch zu Wordpress.

Plugin Downloaden, Spende nicht vergessen (geht ganz einfach mit PayPal), ZIP auspacken und den Inhalt in den Ordner /wordpress/wp-content/plugins kopieren. In den Admin Bereich, Plugins, “!Wartungsmodus” aktivieren, dann auf Einstellungen und den Text eingeben:

Entschuldigung, mein Blog ist nicht erreichbar, derzeit werden Wartungsarbeiten durchgeführt.<br /><strong>Bitte besuchen Sie es in %s %s wieder.</strong><br />Vielen Dank für Ihr Verständnis!<br>Ihr Christian Pohle.

Wichtig: Unter der Textbox ist ein kleiner Knopf “Speichern”, den übersieht man leicht und dann bleibt der Text englisch….

Wartungsmodus

2) Deutsche Wordpress Edition

Ich hatte ein amerikanisches Wordpress installiert und dieses dann mit der deutschen Wordpress Sprachdatei ausgestattet. So hatte ich noch das Problem, daß nicht alles im Wordpress übersetzt war. Daher habe ich die komplette Deutsche Distribution geladen, ausgepackt und den Inhalt des ZIP in den Ordner “Wordpress” gespeichert.

Dann in der WP-Config.php kontrolliert, daß Deutsch eingestellt ist:

define (‘WPLANG’, ‘de_DE’);

das macht dann auch die Beschriftungen unter einem Artikel deutsch:

Beschriftungen unter einem Artikel

und im Dashboard kann ich nun endlich die Meldung

Wordpress 2.8.4 verfügbar

ausblenden.

3) Session Keys vergeben

Workpress wird standardmäßig mit leeren Session Keys installiert. Diese habe ich verändert, die Keys dienen zur Absicherung von Cookies und des Backend. Wordpress stellt einen Keygeneratur zur Verfügung, der erzeugt dann gleich die richtigen Zeilen für die wp-config.php Datei:

define(‘AUTH_KEY’, ‘`###);
define(‘SECURE_AUTH_KEY’, ‘H(`###);
define(‘LOGGED_IN_KEY’, ‘###);
define(‘NONCE_KEY’, ‘###’);

Die fügt man in die wp-config.php Datei ein. Seither funktioniert auch der Haken “Erinnere Dich an mich” und ich muß mich nicht mehr anmelden:

Erinnere dich an mich

So, das waren aber auch schon genug Aktualisierungen für heute, das Blog geht wieder online.

Kategorie: Consulting, PSAG | Drucken | Keine Kommentare »

Reihenfolge der Textbausteine in OTRS beeinflussen

Donnerstag 3. September 2009 von Christian Pohle

Benutzt man in OTRS die Bausteine “Anrede”, “Signatur” und “Antworten” so muß man leider festestellen, daß diese in einer recht ungebräuchlichen Reihenfolge zusammengebaut werden. Da kommt beim Erstellen einer Standard e-Mail Antwort zunächst die Anrede, dann das Mail, das der Kunde geschickt hat als Zitat, dann der Inhalt der eigenen Standardantwort und am Ende die Signatur. Steht übrigens auch so im OTRS Handbuch:

Diese Elemente sind standardmäßig so angeordnet, dass beim Antworten zuerst die Anrede, danach der zitierte Text des zu beantwortende Ticket, anschließend ggf. der Text der Antwortvorlage und zum Schluss die Signatur ausgegeben wird.

Zum Glück ist ORTS voll parametrisierbar und so ist die Änderung über das Sysconfig Modul einfach. Man sucht nach “ResponseFormat” und findet den Parameterblock “Frontend::Agent::Ticket::ViewCompose” und dort den Parameter “Ticket::Frontend::ResponseFormat”. Der enthält standardmäßig:

$QData{“Salutation”}
$TimeShort{“$QData{“Created”}”} – $QData{“OrigFromName”} $Text{“wrote”}:
$QData{“Body”}

$QData{“StdResponse”}

$QData{“Signature”}

und ich habe ihn geändert auf die für uns passendere Variante:

$QData{“Salutation”}
$QData{“StdResponse”}
$QData{“Signature”}

$TimeShort{“$QData{“Created”}”} – $QData{“OrigFromName”} $Text{“wrote”}:
$QData{“Body”}

So kommt nun zunächst die Anrede, dann die Standard-Antwort, die Signatur und unten das bisherige Mail:

OTRS Standardantwort

Kategorie: Consulting, PSAG | Drucken | Keine Kommentare »

Von uns eingesetzte Open Source Produkte

Dienstag 21. Juli 2009 von Christian Pohle

Von uns eingesetzte Open Source Produkte

  • Nagios – der Netzwerkmonitor, paßt aber nicht nur auf, daß nichts ausfällt, sondern liefert auch noch Statistiken über die Verfügbarkeit.
  • OTRS – Ticketsystem, das unseren Support organisiert und ITIL konform abbildet.
  • FreeNAS – Storage Server, der iSCSI Targets, Windows Shares, NFS Shares, FTP Laufwerke in unserem Netzwerk zur Verfügung stellt.
  • KeePass – sicherer Passwortsafe.
  • Firefox – der Browser für’s Internet.
  • Ubuntu – Linux Distribution für ein DELL Notebook und unser Netbook.
  • Asterisk – Freie Telefonanlage, die uns als Vermittlungsstelle für unsere Telefonnummern in Österreich, der Schweiz und Spanien dient.
  • Wordpress – Das Weblogging System, auf dem dieses Blog hier läuft.
  • TightVNC und System Tools Remote Control Manager zum Fernsteuern von Systemen im LAN (beschrieben hier).

Kategorie: Consulting, PSAG | Drucken | Keine Kommentare »

Ein Statement zu Open Source

Montag 13. Juli 2009 von Christian Pohle

Wir setzen, wo es möglich und sinnvoll ist, auf Open Source Produkte, weil man dort das Geschick des Programmes beeinflussen kann, weil sich Open Source Produkte an den Bedürfnissen des Marktes orientieren, also, was der Anwender braucht und nicht an den Ideen einiger Marketingstrategen, was der Anwender haben wollen soll.

Außerdem kann man zu Open Source Produkten selbst etwas beitragen, am Entstehungsprozeß und an der Weiterentwicklung mitwirken. Daher erwarten wir auch von unseren Kunden, für die wir Open Source Produkte zum Einsatz bringen, daß wir Erweiterungen, die wir für unsere Kunden erstellen, wieder an die Gemeinschaft zurückgeben dürfen, wenn sie dafür geeignet sind.

Kategorie: Consulting, PSAG | Drucken | Keine Kommentare »

Nagios View fürs iPhone

Sonntag 5. Juli 2009 von Christian Pohle

Mein täglicher Check auf dem iPhone erfolgt jetzt nicht mehr über den Safari Browser, wo man jedesmal den Namen und sein Passwort für Nagios eingeben muß (oder das unsichererweise in der URL des Bookmarks einfügt), sondern über NagiosView eine kleine Applikation aus dem AppStore:

NagiosView

Interessant dabei ist, daß diese App keine Installation auf dem Server braucht, die Zugangsdaten werden über die Einstellungen des iPhone eingetragen und es gibt sogar den Quellcode auf der Website des Herstellers. Gut gemacht! NagiosView gibt’s im AppStore

Kategorie: Consulting, PSAG | Drucken | Keine Kommentare »