Veggieburger

Mittwoch 10. März 2010 von Christian Pohle

Im September letzten Jahres habe ich berichtet, daß ich so gerne den Vegi-Mac esse (früher in Deutschland hieß der “Gemüsemac”), bei der Rückfahrt aus der Schweiz habe ich sogar 4 Stück importiert und es gab sie mal wieder in Dorfen.

Das war so lecker, daß ich glatt an McDonalds schreiben wolle, ich mußte allerdings bis Oktober waren, bis von McDonalds ein Kontaktformular auf der Website erstellt wurde:

Kontakt

Die Antwort kam schnell. Man hat mich leider ein wenig falsch verstanden, ich bin ja kein Vegetarier, ich finde nur den Vegi-Mac so lecker:

Antwort von McDonalds

Das hatte ich so erwartet, ich habe die Angelegenheit dann ad acta gelegt und mich auf meinen nächsten Auftrag in der Schweiz gefreut.

Was dann kam, hatte ich nicht erwartet. Ein Mail von McDonalds, daß es nun auch in Deutschland wieder einen vegetarischen Burger gibt:

Antwort von McDonalds

Großes Kompliment an McDonalds. Mir ist klar, daß der Veggieburger nicht für mich alleine gemacht wurde, aber alleine die Organisation, daß meine E-Mail Adresse gespeichert wurde als “Interessent für vegetarischen Burger” finde ich schlicht und einfach großartig. Und es gibt mir ein gewisses Gefühl, “die hören auf ihre Kunden”.

Es hat leider 3 Wochen gedauert, bis wir zu McDonalds kamen. Gestern abend war es dann soweit. Ich bestellte einen Vegi-Mac und der freundliche Mitarbeiter korrigierte mich, daß das “Vetschibörger” heißen würde. Nun gut, er sollte Recht behalten, Vegi-Mac ist das wirklich keiner.

In der Verpackung sieht er noch ganz adrett aus, auch wenn der Preis ihn in die Nähe der 1-Euro Burger bringt. Und nicht nur das, er teilt sich auch das Papier mit dem Chickenburger, es ist dieselbe Verpackung, es wird nur durch einen M-Aufkleber gekennzeichnet, welcher drin ist:

Veggieburger verpackt

ohne Papier ist dann alle Illusion dahin. Der Veggieburger mag ein vegetarischer Hamburger sein, ein Ersatz für den Vegi-Mac (ehemals “Gemüsemac” in Deutschland) ist er definitiv nicht. Zu langweilig im Geschmack, der Gemüsebratling ist zu klein und überhaupt nicht knusprig und die weiße Sauce ist zu viel.

Veggieburger offen

Schade. Bleibt mir nur, das Customer Relationship von McDonalds nochmals zu loben, denn die personalisierte E-Mail Nachricht war klasse. Ich schick den Link zu diesem Artikel nochmal hin, vielleicht gibt es ja eines Tages doch mal wieder den Original Gemüsemac.

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Eine kleine Weihnachtsgeschichte

Mittwoch 23. Dezember 2009 von Christian Pohle

Am 23. Dezember vor genau 14 Jahren, also im Jahre 1995 trug sich eine Geschichte zu, die mein Leben nachhaltig verändert hat.

Eigentlich begann die Geschichte bereits am 27. Februar 1992, als Stella Liebeck sich im Auto vor einem McDonalds Restaurant heißen Kaffee über ihre Hose schüttete. Der nachfolgende Gerichtsprozeß führte dazu, daß McDonalds den Kaffee nur noch mit Temperaturen servierte, die ihn bestenfalls als Arzneimittel tauglich machten.

McDonalds

Glücklicherweise wurde kurze Zeit später die goldene Temperaturmitte wiedergefunden und der Kaffee bei McDonalds schmeckt wieder ganz hervorragend, sowohl an der McCafé Theke, wie auch an der klassischen Theke – allerdings wäre die hier erzählte Geschichte dann nie passiert, was wiederum schade wäre.

Die Kaffeetemperatur Ende 1995 führte nämlich dazu, daß ich, nachdem ich am 22. Dezember 1995 kurz vor Mitternacht bei McDonalds am Stachus in München zu Abend speiste, meine Lust auf einen Kaffee nicht dortselbst, sondern schräg gegenüber in der einschlägigen Diskothek “Soul City” stillen wollte, wo der Kaffee heiß war (anders wäre ich ja im Leben nie bereits um 0:30 in einer Diskothek gelandet, sondern hätte mich noch einmal 2 Stunden hingelegt).

Soul City München

Eine zweite Geschichte begann am Abend des 22. Dezember als Thomas mit einer Freundin aus Dorfen einige Abendlokale im Münchner Norden unsicher machte. Zum Abschluß dieser Tour, beide wollten noch nicht gleich nach Hause, bat ihn diese Freundin, Ihr doch mal zu zeigen, wo er sonst so hingeht (wenn Sie nicht dabei ist). Diese Aufforderung verschlug die beiden um 0:30 Uhr in die Diskothek “Soul City”, was eigentlich unsinnig war, denn um diese Zeit sind sicher keine Gäste in einer Münchener Diskothek.

Außer, wenn sie zum Kaffeetrinken dort sind.

So liefen dann dort die beiden Geschichten, die bisher voneinander getrennt stattfanden, zusammen und diese gemeinsame Geschichte begann mit dem Satz: “Darf ich mein duplo mit Dir teilen” (denn zur damaligen Zeit reichte man im Soul City zum Kaffee ein duplo und das ist groß genug, um es zu teilen – nicht auszudenken, was geschehen wäre, wenn es dort eine kleine Schoko-Bohne zum Kaffee gegeben hätte):

Duplo

Von nun an sollte es also eine gemeinsame Geschichte werden und die erste Stunde verging wie im Fluge mit einem mehr oder minder belanglosen, aber heiteren Gespräch und meine Begeisterung stieg von Minute zu Minute (wobei ich mich noch heute bei Thomas’ Freundin entschuldigen möchte, daß ich sie von Minute zu Minute ob meiner ständig steigenden Begeisterung dann immer weniger beachtet hatte).

Thomas ist aber immer für eine Überraschung gut und so tat er bereits nach einer Stunde das unerwartete und wollte nach Hause – um 1:30 Uhr!

Er lieferte auch eine Begründung mit – er müsse Zeitungen austragen, in Taufkirchen und in Armstorf (ich hatte damals noch nicht einmal eine entfernte Ahnung, wo das liegen könnte. Auch die Beschreibung, daß diese beiden Orte in der Nähe von “Dorfen” lägen, half mir nicht wirklich weiter. Seinen Erzählungen zufolge konnte man die Orte aber mit dem Auto erreichen, das machte mich zuversichtlich, daß es nicht allzu weit sein könnte.

München - Dorfen

Es war Samstag morgen. Ich hatte mir gerade eben für die Nacht freigenommen und genau betrachtet hatte ich auch den ganzen Tag und den Sonntag und noch genauer betrachtet, eigentlich auch alle folgenden Tage frei – so bot ich an, ich käme mit und helfe ihm beim Austragen der Zeitungen – dann geht’s leichter.

Gesagt, getan. Die Fahrt aufs Land verging gefühlt wie im Fluge, die Freundin wurde bei sich zuhause ausgeladen und wir holten Berge von Zeitungen im jeweiligen Depot ab und stellten diese den Abonnenten zu. Da der 23. Dezember ein Samstag und der Heilig Abend bereits am nächsten Tag war, handelte es sich hier um eine spezielle

Samstags-Wochenende-Weihnachten-Spezialausgabe

der Zeitungen mit entsprechendem Umfang und Gewicht. Als Entschädigung steckten in den meisten Zeitungsröhren Weihnachtskarten für den Zeitungszusteller, seltener kleinere Geldpräsente, aber sehr häufig leckere Plätzchentüten, was die Zustellung von Zeitungen an diesem Tag übrigens zu einer überaus leckeren Angelegenheit machte:

Zeitungen und Plätzchen

Meine kleine Weihnachtsgeschichte ist hier zuende. Wäre sie ein Kinofilm, so käme jetzt der Abspann, wäre sie ein Märchen, würde Omi jetzt sagen “Und wenn sie nicht…, dann leben Sie noch heute”. Unsere Geschichte fand aber genau so im wirklichen Leben statt und wie ich zu Beginn schon ausführte, hat sie mein Leben (und natürlich auch das von Thomas) nachhaltig verändert. Wir tragen heute keine Zeitungen mehr aus, erinnern uns aber jedes Jahr am 23. Dezember daran, wie lecker die Plätzchen schmeckten und wie schwer die Zeitungen waren und sinnieren darüber, was damals seinen Anfang nahm.

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Adventsfrühstück in Amerika

Sonntag 13. Dezember 2009 von Christian Pohle

Unser Frühstück am 3. Advent beschlossen wir heute in Amerika einzunehmen. Der Trick ist bekannt, wir nehmen unseren Defender und schon erscheint die Reise nach Wasserburg wie eine um die halbe Welt:

Defender vor McDonalds

Nett Serviert, ein leckeres Frühstück aus der Pappschachtel:

Frühstück bei McDonalds

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Ajax und seine Cheeseburger

Montag 30. November 2009 von Christian Pohle

Wir hatten Ajax bei der Abreise zu McDonalds in Wasserburg versprochen, daß wir ihm was mitbringen. Gesagt getan, 3 Cheeseburger in der Tüte trägt Ajax als Beute ins Haus (möglicherweise glaubt er, Cheesburger wachsen im Kofferraum unseres Wagens):

Ajax und die Beute

Man sieht es ganz deutlich an seinen Augen: Cheeseburger von McDonalds machen glücklich:

Ajax mit Cheeseburger

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McDonalds Flagship Restaurant am Flughafen München

Montag 23. November 2009 von Christian Pohle

Große Werbung am Flughafen München, die Front des ganzen Terminal 2 ist mit einem Plakat verhängt:

Werbung für McDonalds

Und tatsächlich, da, wo früher der Burger King am Flughafen München war, auf dem Freigelände zwischen Terminal 1 und 2, leuchtet nun das verheissungsvolle goldene M:

McDonalds Restaurant

Es soll ja im neuen McDonalds alles anders sein. Die Verpackungsentsorgung vor den Toren des Restaurants sieht schon mal anders aus:

McDonalds Mitarbeiter der Verpackungsentsorgung

Nichts, wie hinein. Erwartungsvoll. Am Eingang wurden wir von den neuen Mitarbeitern in der chicen Blechuniform begrüßt, sie hören auf den Namen “Easy Order”:

Easy Order

Thomas freundete sich gleich mit einem der neuen Mitarbeiter an und gab seine Bestellung bei ihm auf:

Thomas beim Bestellen am Easy Order Automaten

Wir finden das praktisch, denn der Blechkumpan versteht einen perfekt und es ist ihm wurscht, ob man’s als Menü, als Maxi oder einfach so haben möchte.

Menüauswahl

Das einzige, was nicht McDonalds-like ist – er schaut einem nicht in die Augen, aber mit was sollte er das auch?

Danach holt man sein Tablett an der Easy Order Ausgabe ab:

Easy Order Ausgabe

Thomas nimmt in der Lounge an einem der runden Tische Platz:

Thomas in der McDonalds Lounge

Aber, was guckt denn da rechts hervor, sind wir zu weit gelaufen und schon im Terminal 2 gelandet? Nein, der Schein trügt nicht, hier, mitten im McDonalds steht ein Check In Automat der Lufthansa. Wir fragen uns, hatte er Hunger oder ist er hier als Servicekommando abgestellt? Fragen über Fragen:

Lufthansa Check In Automat

Immerhin wir sitzen in der WLAN Lounge

WLAN Lounge

und da haben die Tische sogar Steckdosen für den Laptop:

Steckdosen für den Laptop

Aber, beruhigend ist: Der Burger schmeckt, wie gewohnt und sieht auch aus, wie immer!

BigTasty

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Heidi

Dienstag 8. September 2009 von Christian Pohle

Heute habe ich bei YouTube durch eine zufällige Idee ein Video wiedergefunden, einen Werbespot, den ich vor vielen Jahren im Kino zum ersten Mal gesehen habe – damals gab es stehenden Applaus im Kino und vom nächsten Werbespot hat man garnichts mehr mitbekommen.

Heye & Partner hat es damals geschafft, einen Werbespot mit einem wirklichen Überraschungseffekt zu entwickeln. Danke dafür und Danke an YouTube, das einem solche Momente wiederschenkt.

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Vegi-Mac in Dorfen

Mittwoch 2. September 2009 von Christian Pohle

Heute gab es die “Echt-Schweizer-Spezialität”, nämlich den Vegi-Mac auch in Dorfen:

Ich habe auf dem Rückweg von Zürich im letzten McDonalds vor der Grenze 4 Vegi-Macs in Einzelteilen gekauft, das heißt, die lieben Mitarbeiter dort haben mir die 4 Bratlinge einzeln verpackt und die 4 Vegi-Macs mit Salat und Tomate aber ohne die Bratlinge in die Schachteln getan. So wurden sie während der 4 Stunden Autofahrt nicht matschig.

Thomas habe ich kurz vor Dorfen angerufen, daß er Country Potatoes in den Ofen tun soll und er hat dann, als ich zuhause war, die 4 Bratlinge vorsichtig in der Pfanne erhitzt und die Vegi-Macs zusammengebaut. Was soll ich sagen – es hat umwerfend geschmeckt.

Vielen Dank aber auch an das Super Team vom McDonalds in St. Margarethen, die mir diese Überraschung und das Geschmackserlebnis ermöglicht haben. Die waren übrigens ziemlich überrascht, daß es den Gemüsemac in Deutschland nicht mehr gibt und hatten mir erst vorgeschlagen, daß ich halt in einem McDonalds auf dem Weg die Burger beschaffe, wenn ich näher an zuhause bin. Als ich erklärte, daß es die bei uns nicht gibt, haben sie dann alles dran gesetzt, mir die so gut, wie möglich zu verpacken.

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Vegi-Mac

Dienstag 1. September 2009 von Christian Pohle

Heute abend war es (endlich) mal wieder so weit: Ich bekam meinen geliebten Vegi-Mac (in Deutschland hieß der früher “Gemüsemac”). Da ihn die Deutschen leider vor Jahren abgeschafft haben, muß ich immer einen Abend in der Schweiz abpassen, an dem ich zu McDonalds gehen kann – nicht jeder meiner Kunden macht das mit ;-)

Heute nun liegt er in voller Knusprigkeit vor mir:

Vegi-Mac

Gleich ist er weg.

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