Die Sehnsucht nach Ruhe

Mittwoch 13. Januar 2010 von Christian Pohle

Das interaktive Internet, meist auch Web 2.0 genannt, ist uns vertraut. Formulare, die zum Kommentieren einladen, Felder, die die Mailadresse aufnehmen, Seiten, die den eigenen Avatar anzeigen beherrschen uns. Wir wissen alles um jeden und geben alles Preis. Doch da kommt eine neue Seite, die mit alledem aufräumt, eine Seite ohne Schnickschnack, ein Ruheraum vor dem Web 2.0. Klicken Sie, lehnen Sie sich zurück, atmen Sie tief durch, hier ist er: Der Ruheraum des Web 2.0

Wenn Ihnen das gefallen hat (wie lange waren Sie dort, ehrlich?), und sie über einen endgültigen Ausstieg aus dem Web 2.0 nachdenken – dafür gibt es eine Lösung: Die Web 2.0 Suizide Machine. Nach Eingabe Ihrer Userdaten bei Twitter, LinkedIn, Facebook und Co löscht die Selbstmordmaschine alle erreichbaren Tweets, Fotos, Statusupdates und zuletzt Ihr Konto. Das ist übrigens keine Demo, die Daten sind wirklich weg, oder zumindest nicht mehr erreichbar, denn was Twitter, Facebook etc. mit unseren Daten machen, wissen wir ja nicht mit Sicherheit:

Sie halten das alles für tolle neue Ideen? Nicht ganz, denn das Ende des Internets, das gab es schon im Web 1.0:

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Spezialmenüvariation

Sonntag 3. Januar 2010 von Christian Pohle

Heute abend wird ein leicht abgewandeltes Spezialmenü im Twitter gemeldet (nein, wir bestellen es nicht per Twitternachricht, denn Giuseppe hat keinen Computer im Lokal):

Abgewandeltes Spezialmenü

Zunächst die Vorspeise, von uns als “Insalata Mista Piccola” bezeichnet, in Langform ist es ein “Insalata Mista Piccola ohne Zwiebeln, dafür mit Schafskäse”. Der kommit im Isolabella übrigens fertig angemacht mit etwas Essig und Öl – man braucht nichts nachgießen, er schmeckt lecker so, wie er serviert wird:

Insalata Mista Piccola

Der Pastagang ist wie immer, Rigatoni Napoli:

Rigatoni Napoli

Als Pizzagang dann für jeden eine halbe Pizza Speciale, die ist mit Parmaschinken, Rucola und Parmesan:

Pizza Speciale

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Puzzletechnik

Freitag 25. Dezember 2009 von Christian Pohle

Laut Wikipedia wird ein “Puzzle zur Entspannung gelegt. Nach einer gewissen Zeit prägen sich Details der einzelnen Teile ein – im Gehirn wird quasi eine Datenbank angelegt -, so dass nach geraumer Zeit auf ein gesuchtes Teil zielgenau zugegriffen werden kann.”

Super, man wird nicht nur ruhig, sondern auch schlau dabei. Dachte sich auch ein Kunde unseres Hauses, der dieses Jahr den externen Mitarbeitern der IT Abteilung jeweils ein Puzzle zu Weihnachten schenkte.

Diesem Weihnachtsgeschenk rückten wir natürlich gleich mit der ganzen Firma zuleibe, Thomas fing mit dem Rand an:

Puzzlerand

Ich sortierte derweil nach Farben – einfarbige, zweifarbige und alle 3-farbigen Teile zusammen:

Sortieren nach Farben

Nach 2 Stunden strahlt uns das fertige Bild vom Wohnzimmerfußboden an:

Fertiges Puzzle

Thomas hat übrigens spontan eine Deutung des Puzzle: Das ist eine Küche. Der Geschirrspüler ist kaputt und darum wurde das Geschirr zum Trocknen aufgehängt.

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Wohnzimmer

Samstag 19. Dezember 2009 von Christian Pohle

Wir haben im Haus als Räume zum Wohnen unsere Rote Bar, den Salon Bellevue oder das Teezimmer – ein spezielles Wohnzimmer haben wir aber nicht, denn “Das Wohnzimmer”, das steht in der Garage.

Die meisten kennen ja meinen Sprachgebrauch, “ich fahre mit meinem Wohnzimmer”, so auch ein Mitarbeiter eines Kunden, der neulich sagte: “Wenn ich morgens Ihr Wohnzimmer auf dem Parkplatz sehe, dann weiß ich, daß der Kaffee schon fertig ist”.

Man kann das übrigens auch abwandeln, so wird aus “Mit dem Wohnzimmer fahren” kurz “Wohnzimmern” und jeder versteht, was ich tue.

Und so sieht mein Wohnzimmer aus:

Wohnzimmer

Woher aber kommt diese Bezeichnung für mein Auto?

Douglas Adams beschreibt in seiner Bibel “Per Anhalter durch die Galaxis” auf Seite 34 das Heimweh sehr treffend:

In Augenblicken großer innerer Anspannung sendet jede existierende Bioform unbewußt ein winziges Signal aus. Dieses Signal übermittelt ein exaktes und geradezu erschütterndes Gefühl davon, wie weit das betreffende Wesen von seinem Geburtsort entfernt ist …

So ist das auch bei mir, je weiter ich von zuhause weg bin, desto stärker ist mein Heimweh – und das setzt schlagartig in dem Moment ein, in dem ich mit meinem Projekt beim Kunden fertig bin, mein Kunde mir gesagt hat, daß er zufrieden ist und ich ihm die Hand geschüttelt habe zum Abschied.

Da ich in diesen Situationen in vielen Fällen einige hundert Kilometer, das entspricht selbst bei meiner Fahrweise einigen Stunden Autofahrt, von zuhause entfernt bin, kann ich mir nur dadurch helfen, daß ich einen Teil meines Zuhause in den Wagen verlege. Seit mein Auto mein Wohnzimmer ist, ist das Heimweh nicht mehr ganz so schlimm, denn ich bin ja schon ein wenig zuhause, wenn ich die Autotür hinter mir schließe, zum Navigationssystem sage “Nach Hause bitte”, die Sitzheizung einschalte und es mir auf dem Ledersitz mehr oder weniger bequem mache.

Wenn die Dame im Navigationssystem nun noch sagen könnte “Willkommen in Ihrem Wohnzimmer, wir nehmen Kurs auf zuhause, nehmen Sie sich einen Drink und legen Sie sich hin”, dann wär’s perfekt.

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Entspannungsübung zum Feierabend

Mittwoch 16. Dezember 2009 von Christian Pohle

Vor zwei Wochen hatte ich mir bei Ikea einige Holzkisten gekauft, in denen ich die Kleinteile meines Archives verräumen wollte – Fira heißt das gute Stück, gibt es mit 3 bis 9 Schubladen:

Fira

Da man die Dinger selbst zusammenbauen muß, ergibt das eine schöne Entspannungsübung zum Feierabend, wie ich hier feststelle:

Twitter über Fira

und tatsächlich, nach etwa 20 Minuten duftet es im Büro nach Holz, ich bin ruhig und gelöst und der Kasten steht vor mir:

Fira fertig

Empfehle Fira also nicht nur zum Ordnung halten, sondern auch als Entspannungsübung für den Feierabend. Da ich insgesamt 11 dieser Schachteln gekauft habe, reicht es noch für 10 entspannte Feierabende (und natürlich für viel Ordnung).

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Adventsfrühstück in Amerika

Sonntag 13. Dezember 2009 von Christian Pohle

Unser Frühstück am 3. Advent beschlossen wir heute in Amerika einzunehmen. Der Trick ist bekannt, wir nehmen unseren Defender und schon erscheint die Reise nach Wasserburg wie eine um die halbe Welt:

Defender vor McDonalds

Nett Serviert, ein leckeres Frühstück aus der Pappschachtel:

Frühstück bei McDonalds

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Erster Advent 2009

Sonntag 29. November 2009 von Christian Pohle

Der erste Advent ist da und Thomas ändert die Dekoration auf unserem Tisch in weihnachtlich. Dieses Jahr etwas nüchterner als sonst, aber nicht weniger schön:

Weihnachtsdekoration auf dem Tisch

Für die Blog-Leser aus dem mittleren Management, die mit der westeuropäischen Kultur nicht so vertraut sind: Der Nachmittagskaffee am ersten Advent ist das Kick-off-Meeting zur Weihnachtszeit.

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Friseurbesuch

Samstag 28. November 2009 von Christian Pohle

Der Grund, warum wir etwa einmal im Monat nach Mösern in Tirol fahren oder fliegen, heißt Rainer Renauer. Er ist seit etwa 2002 unser Friseur und ein Besuch bei ihm ist für uns wie ein Urlaubstag – Haare waschen, Kopfmassage, neues Styling, nette Gespräche – mal ganz abgesehen davon, daß wir danach wieder hübsch aussehen:

Thomas nach dem Besuch bei Rainer Renauer

Christian nach dem Besuch bei Rainer Renauer

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Frühstück beim Schöpf

Samstag 28. November 2009 von Christian Pohle

Ein Highlight unseres regelmäßigen Ausfluges nach Mösern in Tirol zu unserem Friseur ist das Frühstück im Landhaus Schöpf:

Landhaus Schöpf in Mösern / Tirol

In unserer persönlichen Auffassung ist es das beste Frühstück, das es auf der Welt gibt. Wir ordnern zu zweit “ein großes und ein kleines Frühstück” und erhalten den Tisch reich gedeckt mit Kaffee, Orangensaft, d’Arbo Konfitüre, Wurst und Käse:

Der Frühstückstisch im Landhaus Schöpf in Mösern

Das Frühstück kommt hier an den Tisch, wir müssen es uns nicht, wie so oft, an einem Büffet holen, Wurst und Käse sind abgezählt und durch 2 Teilbar, sogar die Semmeln sind schon bröselfreundlich aufgeschnitten und es sind echte, frisch gebackene Semmeln:

Aufgeschnittene Semmeln im Landhaus Schöpf in Mösern

Das Frühstück beim Landhaus Schöpf ist nicht raffiniert, es ist nicht überraschend und es ist nicht aufregend. Es ist einfach nur ein Frühstück. Es ist jedesmal, wenn wir nach Mösern kommen, das gleiche Frühstück. Genau dafür lieben wir es so sehr.

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Käsespätzle

Dienstag 24. November 2009 von Christian Pohle

Auf dem Nachhauseweg rief mich Thomas im Wagen an und trug mir auf “Bring eine Zwiebel mit”. Gesagt, getan, in Isen ist ein Markt, dort nahm ich einen Sack Zwiebeln mit. Natürlich möchte ich Ihnen nicht vorenthalten, was er daraus gezaubert hat – Käsespätzle:

Käsespätzle von Thomas

Manchmal werde ich das Gefühl nicht los, Thomas übt für ein eigenes Restaurant.

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Hüttenidylle

Samstag 14. November 2009 von Christian Pohle

Feuer im Kamin, ruhige Musik in den Lautsprechern, hinter’m Ohr gekrault werden – Hüttenidylle

Hüttenidylle

“Bitte, hör jetzt nicht auf….”

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Der Bulle – Die Prachtschatulle

Dienstag 10. November 2009 von Christian Pohle

Der Bulle von Tölz ist ein bayerisches Original und sticht aus dem Einheitsbrei der Krimis angenehm heraus. Nachdem die Serie ja nun – leider – vollständig ist und nicht weitergeführt wird, wurde nun die komplette Serie von 69 Folgen auf 36 DVDs veröffentlicht:

Der Bulle von Tölz - Das Komplettpaket

Der Hammer ist die Verpackung – klar, der Bulle von Tölz ist ein Schwergewicht, aber auch die Verpackung der gesamten Serie ist schwer: Die Box hat das Format eines alten Fotoalbums und enthält auf jeder Pappkartonseite rechts 4 DVDs und links die Titel der Folgen. Das ganze steckt in einem schweren Schuber und kann keinen normalen Platz im Regal einnehmen, sondern nur einen Ehrenplatz. So eine schöne Verpackung habe ich für 36 DVDs noch nie gesehen.

Die Videoqualität ist klasse, 2 Folgen auf jeweils einer DVD, keine großen Spielereien in den Menüs, kein “noch dreimal singen für Papi” – Vorspann. DVD einlegen, Folge wählen, zurücklehnen und los gehts. Die Zahl von 36 DVDs kommt zustande, weil 3 DVDs nur eine Folge enthalten.

Wer noch ein gewichtiges Geschenk für einen Krimifan für Weihachten braucht – hier ist es!

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Palatschinken mit Mispelgelee auf Quittenauflauf

Mittwoch 4. November 2009 von Christian Pohle

Thomas meint, ich solle langsam aufpassen, daß wir nicht in unserem Blog zuviel Essen präsentieren – am Ende meinen die Leser, daß wir die ganze Zeit nur am Essen sind. Ist ja auch nicht ganz falsch, denn Essen ist ja was wichtiges und auch ein toller Genuß, nicht?

Trotzdem muß ich vom Menü berichten, das wir heute bei Freunden serviert bekommen haben:

  • Campari Orange (mit Monin, alkoholfrei)
  • Artischockenbruschetta
  • Feine Kürbissuppe mit steyrischem Kürbiskernöl
  • Chicoréesalat mit Champignonragout
  • Rind auf Karthäuser Art mit Duftreis
  • Palatschinken mit Mispelgelee auf Quittenauflauf
  • Kirschsaftschorle (weil ich das so schwer aussprechen kann)

Das Menu klingt nicht nur gut, es hat auch rasant gut geschmeckt. Vor lauter Genuß bin ich nur bei der Nachspeise zum Foto gekommen:

Palatschinken mit Mispelgelee auf Quittenauflauf

Und ich bin sicher, daß das Menü gesund war, denn ich fühle mich einerseits überhaupt nicht “voll” und, das Menü wurde von Sabine Schichler, einer Diplom-Oecotrophologin kreiert. So macht Oecotrophologie Spaß!

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Alternatives Menü

Sonntag 1. November 2009 von Christian Pohle

Unser Gast Eva-Marie hat sich unserem Menü Inferno nicht angeschlossen, sie hat sich ein eigenes Menü zusammengestellt aus “Insalata Gamberetti”, das sah auch sehr lecker aus (und sie sagte auch, daß es sehr lecker geschmeckt hätte):

Insalata Gamberetti

und als Ergänzung dann Profiterol, das sind laut Wikipedia “kleine Windbeutel”, wir finden allerdings, die sehen hier im Isolabella besser aus, als auf dem Bild in der Wikipedia:

Profiterol im Isolabella

Eva-Marie ist jetzt auch glücklich und satt.

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Carbonara

Sonntag 25. Oktober 2009 von Christian Pohle

Weiter ging es durch die Erinnerungen an gutes italienisches Essen in Dorfen. Wir waren wieder in Neuötting im Isolabella und haben uns daran erinnert, daß Christina die einzige Köchin auf der Welt ist, die eine anständige, lecker schmeckende Carbonarasauce kocht.

Und weil meine Jugenderinnerung der Song Carbonara von Spliff ist, gab es heute dazu Coca Cola zu trinken:

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