Heute abend wird ein leicht abgewandeltes Spezialmenü im Twitter gemeldet (nein, wir bestellen es nicht per Twitternachricht, denn Giuseppe hat keinen Computer im Lokal):
Zunächst die Vorspeise, von uns als “Insalata Mista Piccola” bezeichnet, in Langform ist es ein “Insalata Mista Piccola ohne Zwiebeln, dafür mit Schafskäse”. Der kommit im Isolabella übrigens fertig angemacht mit etwas Essig und Öl – man braucht nichts nachgießen, er schmeckt lecker so, wie er serviert wird:
Der Pastagang ist wie immer, Rigatoni Napoli:
Als Pizzagang dann für jeden eine halbe Pizza Speciale, die ist mit Parmaschinken, Rucola und Parmesan:
Wir waren heute abend wieder im Isolabella in Neuötting und haben Ajax unvorsichtigerweise versprochen, ihm auch was mitzubringen. Vor Jahren, als Christina noch in Dorfen war, gab es auch regelmäßig eine “Pizza Cane” für ihn. Auch die Pizza holt er selbst aus dem Kofferraum unseres Wagens (was da alles drin wächst):
Und verspeist sie andächtig – auch Pizza macht glücklich:
Beim heutigen Besuch in Sizilien schufen wir eine auch für uns neue Menücreation, das “Menü Inferno”, bestehend aus:
Tomaten und Mozarella (auf zwei Teller)
Spaghetti Carbonara (auf zwei Teller)
Pizza Inferno (auf zwei Teller)
Das mit den zwei Tellern kennen Sie ja schon aus unserem “Menu Speciale“, die Carbonara sind auch nicht wirklich neu, wir berichteten schon darüber. Neu ist hingegen der krönende Abschluß, die Pizza Inferno, die hier ziemlich harmlos auf dem Teller liegt:
Wikipedia definiert “Inferno” als Feuersbrunst. Das beschreibt ziemlich genau die Wirkung von Christina’s “Pizza Inferno”, wenn man sie Bissen für Bissen verspeist. Es breitet sich dann langsam eine reinigende Feuersbrunst im Körper aus. Original übersetzt, bedeutet das italienische Wort “Inferno” auf Deutsch “Hölle”. Thomas findet, daß in diesem Fall die Hölle interessanter schmeckt, als manches Himmlische.
Gelöscht wird mit viel Cola (wegen der Spaghetti Carbonara trinken wir Cola statt Orangensaftschorle) und mit due Espressi holen wir uns wieder auf die Erde zurück.
Unser Gast Eva-Marie hat sich unserem Menü Inferno nicht angeschlossen, sie hat sich ein eigenes Menü zusammengestellt aus “Insalata Gamberetti”, das sah auch sehr lecker aus (und sie sagte auch, daß es sehr lecker geschmeckt hätte):
und als Ergänzung dann Profiterol, das sind laut Wikipedia “kleine Windbeutel”, wir finden allerdings, die sehen hier im Isolabella besser aus, als auf dem Bild in der Wikipedia:
Weiter ging es durch die Erinnerungen an gutes italienisches Essen in Dorfen. Wir waren wieder in Neuötting im Isolabella und haben uns daran erinnert, daß Christina die einzige Köchin auf der Welt ist, die eine anständige, lecker schmeckende Carbonarasauce kocht.
Und weil meine Jugenderinnerung der Song Carbonara von Spliff ist, gab es heute dazu Coca Cola zu trinken:
Letzthin hatte ich von “unserem Italiener” berichtet, den wir in Neuötting wiederentdeckt haben und davon, daß wir uns dort durch alle unsere Lieblingsessen durchfuttern dürfen,so zum Beispiel:
Spezialmenü aus Tomaten Caprese, Rigatoni Napoli und Pizza Salami (jeweils eine Portion auf 2 Teller)
Wer sich darunter nichts vorstellen kann, heute waren wir wieder dort und es war soweit:
Die Vorspeise – Tomaten mit Mozarella. Eine Portion, zwei Teller, im Hintergrund die beiden Orangensaftschorle, eine süß, eine sauer:
Das Nudelgericht – Rigatoni Napoli, auch eine Portion in zwei Tellern:
Die Pizza – Salami, jeweils eine Hälfte:
Danach due Espressi (da bekommt jeder seinen eigenen).
Wer uns nachempfinden möchte, wie das schmeckt, der geht Dienstag bis Sonntag (Montag ist Familentag, also zu) ins
Thomas lud heute abend zum “Abendessen in Sizilen” ein. Wir haben nämlich vor kurzem “unseren Italiener”, das Ristorante “Italia” aus Dorfen in Neuötting wiederentdeckt. Das “Italia” bestand von 1976 bis Ende 2005 in Dorfen und ist für Thomas ein Teil seiner Kindheit und Jugend:
Also setzten wir uns in den Defender, Thomas ans Steuer und wir suchten eine Route von Dorfen nach Neuötting ohne Autobahn. Ich konnte gleich in meinem neuen iPhone Navigationssystem “Navigon Europe” testen, was herauskonnt, wenn man als Routenoption nicht “schnell” oder “kurz” wählt, sondern “schön”. Thomas hatte recht, die Fahrt im Defender über die Landstraßen nach Neuötting erscheint einem, wie eine Fahrt nach Sizilien:
Angekommen! Thomas ganz stolz vor dem Isolabella in Neuötting:
Es ist unglaublich schwierig, Essen schmackhaft zu fotografieren und den Duft konnte ich auch nicht einfangen, hier stellvertretend die “Tagliatelle Italia” in den Farben der italienischen Fahne, die haben wir heute abend gegessen:
Nachdem Christina noch genauso kocht, wie vor 5 Jahren, schmeckt alles noch genau so, wie wir es in Erinnerung haben und wir können uns nacheinander durch unsere Lieblingsgerichte futtern, ohne ein einziges Mal in die Speisekarte zu sehen:
Spezialmenü aus Tomaten Caprese, Rigatoni Napoli und Pizza Salami (jeweils eine Portion auf 2 Teller)