Das iPhone als Hotspot

Sonntag 22. August 2010 von Christian Pohle

Normalerweise führe ich ja meinen Huawei E5 Router immer mit mir, so daß ich jederzeit ein WLAN aufspannen kann, das meine Geräte an das Internet anbindet. Für Situationen, in denen der Huawei E5 Router gerade nicht griffbereit ist, habe ich auf meinem iPhone eine Anwendung, die ebenfalls einen Hotspot öffnet und auf diesem den Internetzugang bereitstellt, den das iPhone sowieso hat.

Für MyWi ist allerdings ein jailbreaked iPhone erforderlich und man braucht den Paketmanager Rock, den man als “RockApp” aus Cydia installieren kann. Dort legt man eine RockID an, damit man die gekaufte Lizenz bei Bedarf zu einem anderen iPhone übertragen kann und beschafft “MyWi”:

Install MyWi

Das gibt es als Testlizenz zum ausprobieren, später bezahlt man mit Kreditkarte, der derzeitige Preis liegt, glaube ich, bei 19,90 $, das Upgrade der Version 3 auf Version 4 (für iOS 4 notwendig) liegt bei 9,95 $, das ist genau die Differenz zwischen dem alten und dem neuen Preis.

MyWi erstellt auf dem iPhone einen Hotspot mit dem Namen, den man eingibt. Im Gegensatz zu PDA NET kann es das auch ohne Hilfe eines PC tun, denn PDA NET kann nur ein AdHoc Netzwerk joinen aber selbst keines erstellen. MyWi kann und nachdem man den Namen eingegeben hat und den Slider auf Enable schiebt, ist plötzlich ein Netzwerk mit dem eingegebenen Namen aktiv, in das man sich einbuchen kann und das den Internet Zugang des iPhone nutzt:

Start WiFi Tethering

Leider kann MyWi, weil es ein AdHoc Netzwerk aufbaut, nur WEP Sicherheit. Da diese in 5 Sekunden knackbar ist, schalte ich sie gleich garnicht erst ein.

Das Programm läuft im Hintergrund weiter (das tat es auch ohne iOS 4 schon) und blendet eine Statusbar ein, damit man immer sieht, daß es noch aktiv ist und welche Datenmengen hoch- und heruntergeladen wurden:

WiFi Status

Hinweis: Gemäß den Vertragsbestimmungen der Mobilfunkprovider ist dieses Tethering eine unzulässige Nutzung des iPhone Vertrages. Je nach Vertrag, werden dafür, daß man andere Geräte über die Mobilfunkverbindung des iPhone ins Internet läßt, extra Gebühren fällig. Ich verwende MyWi nun schon einige Monate und habe bisher keine extra Berechnung übertragener Bytes und auch keine Reklamation meiner Mobilfunkprovider erhalten.

Aber: Ich verwende MyWi nur sehr sporadisch, denn erstens führe ich meinen Huawei E5 Router immer mit mir, so daß ich ein schnelles Internet mit einer eigenen Datenkarte immer dabei habe. Im Ausland kann ich in den Huawei E5 Router jederzeit eine ausländische Datenkarte einsetzen, was im iPhone nicht geht.

Zweitens: Das iPhone wird, je nach WiFi Sendeleistung recht heiß, wenn man MyWi benutzt, das Akku hält entsprechend kürzer und wenn das iPhone mal heiß ist, lädt es auch das Akku nicht mehr auf, wenn man es an ein Netzteil hängt. Ich habe MyWi auf 30% Sendeleistung eingestellt, damit ist die Erhitzung des iPhone relativ erträglich, aber die Sendeleistung reicht auch nur noch etwa 2 Meter.

Ich kann keine klare Empfehlung für MyWi aussprechen: Es ist für Notfälle brauchbar, funktioniert sehr stabil, bietet keine vernünftige WLAN Sicherheit, ist sicher keine Dauerlösung und widerspricht den iPhone Verträgen der Mobilfunkbetreiber. Ein Notfall kann den Einsatz rechtfertigen und hat das bei mir auch schon getan. Ob einem das 20 Dollar wert ist, muß jeder selbst entscheiden, ein Ersatz für meinen Huawei E5 Router mit eigenem Datenvertrag ist MyWi auf keinen Fall.

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cpohle Das iPhone als Hotspot - eine kritische Betrachtung http://pohle.de/od3
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OTRS fürs iPhone

Mittwoch 11. August 2010 von Christian Pohle

Wer OTRS als HelpDesk System einsetzt und zudem ein iPhone hat, der wird sich freuen, daß er Tickets nun auch von unterwegs leicht bearbeiten kann. Die iPhone App für OTRS ist da.

Die war notwendig, denn man kann konnte die OTRS Site auf einem iPhone zwar im Browser prinzipiell öffnen, aber nicht damit arbeiten. Auf dem iPad funktionierte das perfekt, denn 1024*768 ist für OTRS gerade richtig:

OTRS auf dem iPad

Übrigens funktioniert der Rich-Text Editor im Safari Browser auf dem iPad nicht, ich habe ihn aber sowieso ausgeschaltet, weil er mir zu schwerfällig ist. Der Parameter ist in der SysConfig unter Framework zu finden: Core::Web::

Rich Text Editor abschalten

Zum Betrieb der iPhone App muß aber zunächst in der Paketverwaltung von OTRS das iPhoneHandle Package heruntergeladen und installiert werden:

iPhoneHandle Package

Jetzt kann man im AppStore die OTRS App herunterladen, sie ist, wie OTRS auch, natürlich kostenlos erhältlich. Die Adresse zu OTRS wird als http://<sitename>/otrs/json.pl eingetragen, das Perl Script wird durch das iPhoneHandle Paket installiert. Credentials dazu, connect drücken und das Dashboard erscheint:

OTRS Startbildschirm

Mal schnell ein neues Ticket eröffnen:

OTRS Neues Ticket

und das erscheint (natürlich) sofort auch im Dashboard auf dem PC. Man kann auf Tickets per E-Mail antworten, Notizen hinzufügen und die gearbeiteten Zeiteinheiten erfassen. OTRS für das iPhone ist eine praktische Möglichkeit, sein HelpDesk tatsächlich immer dabei zu haben. Es wird sicherlich nicht mein primärer Weg werden, um in unserem OTRS zu arbeiten, aber unterwegs bestimmt gute Dienste leisten.

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Neuer iPhone Jailbreak zeigt gefährliche Sicherheitslücke in allen iPhones/iPads auf

Donnerstag 5. August 2010 von Christian Pohle

Zunächst mal ist es eine gute Nachricht. Durch Besuch der Website Jailbreakme.com kann man sein iPhone oder iPad jetzt ohne Zuhilfenahme eines PC oder MAC befreien und den alternativen Installer Cydia auf das iPhone oder iPad bringen:

JailbreakMe

Das funktionierte bei meinen Versuchen nicht immer beim ersten Anlauf, aber spätestens nach ein paar Wiederholungen war Cydia auf dem Gerät und ich konnte meine Lieblings-Jailbreak Programme wieder installieren.

Doch wirft die Technik, das iPhone über den Safari Browser zu entsperren einige Fragen auf:

  • Was, wenn eine Website die gleiche Technik benutzt, wie Jailbreakme.com, aber keinen Slider einbaut, sondern den Jailbreak gleich unaufgefordert durchführt.
  • Was, wenn diese Website dann nicht Cydia installiert, zu dem wir inzwischen Vertrauen gefaßt haben, sondern vielleicht meine Kontakte ausliest und an einen Server im Internet schickt?

Genau davor warnt das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) in der gestrigen Pressemitteilung:

Pressemitteilung BSI

Laut BSI ist denkbar, über die genannten Schwachstellen an Terminkalender, E-Mails, gespeicherte SMS, die Kontakte, die eingebaute Kamera und das GPS des iPhone heranzukommen. Ich überlasse es der Phantasie des geneigten Lesers, welch wunderschöne, unbemerkte Bespitzelungsszenarien sich daraus ableiten lassen.

Die Sicherheitslücke sitzt wohl im Anzeigeprogramm für PDFs (Quelle: Heise). Das bedeutet allerdings nicht, daß man sich darauf verlassen kann, daß man sicher ist, wenn man keine PDFs im Browser öffnet – schließlich ist einem zunächst auch nicht bewußt, daß Jailbreakme.com ein präpariertes PDF öffnet.

Für iPhone/iPad Benutzer, die bevorzugen, ihr Gerät nicht zu Jailbreaken gilt leider bis zum Erscheinen eines Patches nur die Empfehlung: VORSICHT:

  • Vorsicht beim Öffnen von PDF Dateien aus Webseiten
  • Vorsicht beim Öffnen von Webseiten aus den Suchergebnissen
  • Vorsicht beim Anklicken von Links aus E-Mails oder anderen Quellen.

iPhone/iPad Benutzer mit Jailbreak sind hier im Vorteil, denn sie können den PDF Loading Warner aus Cydia installieren:

PDF Loading Warner

dieser öffnet immerhin eine Sicherheitsabfrage, wenn ein Programm versucht, ein PDF zu öffnen:

PDF Warning

Das entbindet nicht von der Vorsicht, die man beim Surfen walten lassen sollte, gibt aber immerhin noch einen zusätzlichen Level von Sicherheit.

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Fotos aus der Canon 550d mit dem iPhone zu Twitter senden

Samstag 24. Juli 2010 von Christian Pohle

Im Rahmen meines Projektes “Mehr Qualität in der Fotografie” bemühe ich mich seit Eintreffen der Canon 550D um einen Ersatz für meinen Workflow “Fototweets”. Sie erinneren sich? Essen gehen und während man schlemmt, das Foto schon auf Twitter veröffentlichen:

Fototweets

Dabei fasziniert es mich, wieviel Funktionen das iPhone in ein handliches Gerät verpackt:

  • aufnehmen mit der integrierten Kamera
  • bearbeiten mit Photoshop Mobile
  • hochladen zu Mobypicture
  • Text eingeben und Twitter Statusmeldung mit angehängtem Link zum Foto senden

An diesem Workflow stören mich seit Beginn 3 Dinge:

  1. Ich muß die Verwertungsrechte für meine Fotos, die ich hochlade, an den Betreiber des Dienstes abtreten. Soweit ich die Lizenzvereinbarungen studiert habe, ist das (leider) bei allen Foto-Sharing-Diensten so.
  2. Ich habe keine Kontrolle über die Verfügbarkeit oder die Performance der Server (Mobypicture war noch der beste von allen und blendet vor allem keine aufdringliche Werbung ein).
  3. Die Fotos vom iPhone sind qualitativ einfach schlecht (das ist kein Hieb gegen das iPhone, alle Bilder aus Fotohandies sind grottenschlecht, wenn man sie mit den Bildern aus einer Spiegelreflex vergleicht).

Es muß möglich sein, dachte ich mir, diesen Workflow mit der EOS 550D und dem iPhone nachzubauen, denn ich habe die folgenden Voraussetzungen:

  • Ich habe eine Samsonite Kameratasche, die ich an den Gürtel hängen kann und die in meinen Computerkoffer paßt, so daß ich die Kamera eigentlich immer dabei habe:

Samsonite Trekking Premium DF 72 Colt Kameratasche

  • In der Kamera steckt eine Eye-Fi Pro X2 Speicherkarte mit Wi-Fi

Eye-Fi Pro X2 Speicherkarte mit WiFi

  • Ich habe zuhause WLAN, wenn mein Computer woanders aufgestellt ist, sorgt der Linksys Router
    für Internetzugang und für mobile Einsätze habe ich einen Huawei E5 Router, der mir auch unterwegs ein WLAN mit Internetzugang aufspannt:

Huawei E5 Router

Somit kann ich gewährleisten, daß meine Kamera, wenn ich ein Foto gemacht habe, über die Eye-Fi Karte und eines meiner WLANs online gehen kann. Die Eye-Fi Karte kann Fotos sowohl auf den Rechner hochladen, auf dem die Eye-Fi Software installiert ist, als auch zu vielen Online Foto Sharing Diensten.

Die erste Möglichkeit, also das Foto auf meinen Rechner hochladen, funktioniert prima, ist aber für den Zweck “Fototweets” nicht geeignet:

  • Auf den Rechner kann Eye-Fi die Fotos nur in Originalgröße übertragen, jedes Foto ist somit 5 MB groß und blockiert die Internetverbindung unterwegs.
  • Das Foto ist in Originalauflösung, für den Zweck “Fototweets” kommt aber höchstens 1024*768 als Auflösung in Betracht.
  • Gerade bei Fototweets unterwegs will ich ja keinen Rechner verwenden müssen, sonst könnte ich ja auch die Speicherkarte in den Rechner stecken und alles weitere hier machen.

Die interessante Option ist aber, “Bilder zu Online Fotodiensten hochzuladen”. Neben bekannten Diensten (eine vollständige Liste findet sich hier) kann man nämlich auch einen eigenen FTP Server eintragen:

Online Services der Eye-Fi Karte

Das ist die Option meiner Wahl, denn ich möchte ja meine Fotos gerade nicht zu einem der Online Foto Dienste hochladen (ich habe ein wenig mit Picasa und Mobile.Me getestet, da ist es aber problematisch, vom iPhone aus den Link zum einzelnen Foto zu extrahieren und es lädt im Browser immer gleich die ganze Galerie nach, so daß man nicht nur das einzelne Foto sieht, auf das sich der Tweet gerade bezieht, sondern alle Fotos).

In den Advanced Options ist nun die wichtige Option, daß das Bild von der Eye-Fi Karte heruntergerechnet wird, ich habe 1024px eingestellt. Ferner wird noch ein Unterordner für jeden Monat erstellt, damit die Verzeichnisse nicht zu groß werden:

Herunterrechnen auf 1024 px

In den Notifications der Eye-Fi Karte habe ich eingestellt, daß ich ein e-Mail erhalten soll, wenn Foto(s) hochgeladen wurden. Da ich im Workflow später auf dem iPhone oder iPad weitermache, ist das eine prima Möglichkeit, den Dateinamen zu erfahren:

Notification

Zuletzt stelle ich den Transfer Mode der Eye-Fi Karte auf “Selective Transfer” ein, sonst lädt sie mir alle Fotos hoch, die ich mache und das flutet meinen Webserver dann doch ziemlich. Mit Selective Transfer werden nur Fotos hochgeladen, die in der Kamera als “Protected” markiert sind.

Selective Transfer

Den virtuellen Host “pictures.pohle.de” habe ich dann auf meinem Webserver eingerichtet und einen FTP Zugang hierfür geschaffen (es muß aber kein eigener virtueller Server sein, auch ein Unterverzeichnis im Blog oder auf einem Webserver tut es, solange man den per FTP erreichen und Dateien hochladen kann):

Webserver pictures.pohle.de

Jetzt kanns losgehen:

  • Foto schießen (was wäre im Augenblick besser geeignet, als die duftende Tasse Kaffee neben mir?)
  • Das Foto muß allerdings bei Aufnahme perfekt sein, weil mein Workflow derzeit keine Möglichkeit zur Nachbearbeitung bietet. Also muß der Ausschnitt stimmen, die Helligkeit und der Weißabgleich (ich gebe allerdings zu, daß ich aus Gründen der Faulheit sowieso darauf achtgebe, daß ich die Fotos nicht nachbearbeiten muß, denn so gerne mag ich den Editor von Photoshop nicht).
  • ggf. den WLAN Router einschalten und den Internet Zugang herstellen.
  • Im Menü “Bilder schützen” das beste Foto raussuchen und schützen.
  • Die Eye-Fi Karte lädt nun das Foto via WLAN auf den FTP Server hoch.
  • Ist das geschehen, schickt sie mir ein E-Mail, daß der Upload erfolgreich ist. Darin enthalten ist der Dateiname des Fotos (gut ich könnte den auch über die Kamera ermitteln):

Eye-Fi Upload Mail

  • Im Safari auf dem iPhone gebe ich nun den Link zur Datei ein und zeige sie an:

Safari Link zur Datei

  • Nun kann ich die URL zur Datei verkürzen, auch dazu verwende ich einen Dienst, den ich selbst hosten kann, Pretty Link Pro, ein Plugin in meinem Wordpress Blog (natürlich kann man hier jeden URL Shortener verwenden):

Pretty Link Pro

  • Nun gebe ich einen Titel für das Pretty Link ein, der wird dann beim Anzeigen des Bildes sehr schön als Titel des Browsers angezeigt:

Pretty Link Pro Titel

  • Den Titel kopiere ich mir gleich, denn ich brauche ihn für den Tweet nochmal:

Titel kopieren

  • Jetzt wird in Pretty Link Pro auf “Tweet” geklickt und die Twitter Mobile Seite öffnet sich und der Link ist gleich vorgegeben. Dort füge ich den vorher kopierten Titel vor den Link ein und hinter den Link meine Kennzeichen #wp und #fb

Tweet senden

Dieser Tweet kam dabei raus:

Tweet

und wenn man auf den Link klickt, wird das Bild angezeigt:

Bild

Ein Nachteil dieses Verfahrens ist, daß Twitter-Clients, wie Twittelator oder HootSuite das Foto nicht direkt anzeigen, das tun sie nur von den etablierten Online Foto Sharing Diensten.

Aber die Vorteile überwiegen (für mich persönlich):

  • Ich kann auch die Fotos für die Tweets mit meiner Canon 550D machen, ich habe also auch hier vollen Zugriff auf alle Gestaltungsmöglichkeiten und die volle Qualität dieser Kamera.
  • Die Fotos sind später in Originalauflösung im Photoshop verfügbar, wenn ich die Fotos von der Kamera herunterlade.
  • Ich habe volle Kontrolle über die Anzeige der Fotos, denn sowohl der Link-Verkürzer Pretty Link Pro, als auch der Webserver, auf dem die Fotos gespeichert werden, laufen auf meinen eigenen Servern.
  • Ich muß die Rechte an meinen Fotos an niemand abtreten (wenn mir Fotos geklaut werden, erachte ich das übrigens eher als Kompliment).

Meine Twitter Follower haben sicherlich gemerkt, daß ich in den letzten Wochen etwas sparsam mit meinen Fototweets war. Nun erklärt sich das, denn ich habe verschiedenste Möglichkeiten durchprobiert, immer unter der Prämisse, daß ich die Fotos mit der Canon EOS 550D schießen möchte und dann mit dem iPhone den Link zum Foto und den Tweet erstelle. Einige Möglichkeiten, die ich fand, funktionierten nur mit einem Rechner sauber, andere gerade mal so mit dem iPad. Manche Ideen, die ich hatte, endeten in einer wahren Klick-Orgie. Die hier gezeigte Lösung funktioniert stabil und ist schnell durchgeklickt, denn meist geht’s ja ums Essen und da möchte ich meine Gesellschaft am Tisch nicht zu lange warten lassen.

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iPhone iOS4 Netzbetreiber Einstellungen

Dienstag 20. Juli 2010 von Christian Pohle

Wenn man für sein iPhone 3Gs einen Jailbreak mit Spirit durchgeführt hatte, dann erscheint nach dem Upgrade auf iOS 4 bei jeder Synchronisation die Meldung “Für die Netzbetreiber-Einstellungen Ihres iPhones ist ein Update verfügbar. Möchten Sie es jetzt installieren?”:

Netzbetreiber Einstellungen

Eine Suche bei Google führt soweit, daß man erfährt, wo diese Netzbetreiber Einstellungen liegen, nämlich im Verzeichnis “%APPDATA%\Apple Computer\iTunes\iPhone Carrier Support”

Netzbetreiber Einstellungen

Das bringt einen aber nicht weiter, denn, auch wenn man die Datei löscht, wird die gleiche Datei wieder heruntergeladen und die gleiche Fehlermeldung immer und immer wieder von iTunes angezeigt.

Störend daran ist nicht die Fehlermeldung, die könnte man wegklicken, sondern die Tatsache, daß das iPhone nur noch über WLAN online geht und nicht mehr über UMTS oder EDGE.

Eine weitere Suche führt zu http://help.benm.at, dort soll man mit dem iPhone hinsurfen und kann dann unter Tethering die notwendigen Einstellungen für T-Mobile Deutschland laden. Könnte. Hat bei meinem iPhone nicht funktioniert.

Apple liefert aber ein iPhone Configuration Utility (danke an Richard Wolf für den Tipp), mit dem kann man ein neues Konfigurationsprofil erstellen, in welchem man den richtigen APN für das iPhone eingibt:

Bild

Dieses Profil installiert man auf das iPhone

Profil installieren

führt die Konfiguration auf dem iPhone durch:

Profilsetting

und schon ist das iPhone wieder online!

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Bilder aus mehreren Kameras ins iPad/iPhone laden

Montag 19. Juli 2010 von Christian Pohle

Wenn man mit mehreren Kameras fotografiert, hat man regelmäßig das Problem, daß das iPad/iPhone die Fotos in den Alben nicht korrekt sortiert. Es wird zwar im Ordner aus dem man mit iTunes die Fotos bezieht, für jedes Unterverzeichnis ein eigenes Album angelegt, aber das funktioniert nur für die erste Ebene der Unterverzeichnisse. Innerhalb dieser Alben werden die Fotos dann nach dem Dateinamen aufsteigend sortiert angezeigt.

Das ist doof, wenn man sich eine neue Kamera gekauft hat, deren Zählung der Fotos natürlich wieder bei 1 beginnt mit entsprechenden Dateinamen. Oder wenn man parallel mit mehreren Kameras fotografiert, welche die Fotos alle eigens nummerieren.

Als Fossil der IT besitze ich natürlich ein Programm, das dem Norton Commander (erninnern Sie sich?) nachempfunden ist, TotalCommander, und das hat ein Zusatzmodul “MultiRename Tool”. Mit diesem benenne ich die Fotos einfach von

IMG_1234.JPG

in einen Namen mit dem Erstellungsdatum der Datei um, also

20100719 IMG_1234.JPG

Multi Rename Tool

Nach der nächsten Synchronisierung, bei welcher iTunes natürlich wieder alle Fotos für iPad/iPhone aufbereiten muß, denn die umbenannten Fotos erscheinen für iTunes ja wie neue Bilder, paßt die Sortierung nun in allen Alben.

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iTunes konvertiert Musik in MP3

Montag 19. Juli 2010 von Christian Pohle

In meiner Musikdatenbank, die ich ja auch für unsere Veranstaltungen benutze, speichere ich alle Titel generell als MP3 mit 320 KBit/s Datenrate. So habe ich die Datenfelder von MP3 (Titel, Interpret, Genre, Kommentare und weitere Felder) und keine hörbare Komprimierung (eine 128 KBit/s oder 192 KBit/s Komprimierung ist auf einer PA Anlage bei hoher Lautstärke leicht hörbar). Für MP3 hatte ich mich vor Jahren entschieden, weil das von allen beteiligten Programmen unterstützt wird.

So große Musikdateien möchte ich aber nicht auf dem iPhone speichern, sondern mit dem Platz effizienter umgehen. Daher habe ich in der Vergangenheit immer parallel zum Verzeichnis mit den MP3 320 KBit/s Dateien ein zweites Verzeichnis gehalten mit den gleichen Dateien in MP3 128 KBit/s. Das war recht aufwändig und klappte auch nicht immer, weil mal eine Datei übrig blieb, die eigentlich gelöscht sein sollte oder eine Datei nicht konvertiert wurde.

Nun hat iTunes eine Option “Titel mit höherer Datenrate in 128 kBit/s AAC konvertieren”, die eigentlich genau das tut, was ich damit vorhabe: Ich füge seither einfach mein Verzeichnis mit den MP3 320 KBit/s Dateien in iTunes ein und synchronisiere. Erwartungsgemäß ist die Synchronisationsdauer beim ersten Mal recht hoch, weil ja alle Titel in 128 KBit/s AAC konvertiert werden müssen:

Titel mit höherer Datenrate in 128 kBit/s AAC konvertieren

So werden sie dann auf dem iPhone gespeichert und leider nur dort. Denn wenn man das iPhone wiederherstellt und das Backup zurückspeichert, dann werden alle Titel der Musikbibliothek wieder konvertiert, iTunes legt sich da keinen Zwischenspeicher an. Genauso, wenn man ein zweites oder drittes iPhone synchronisiert – es werden jedesmal alle Titel frisch in AAC konvertiert. Schade, da war meine Methode mit der zweiten Musikbibliothek auf der Festplatte recht ressourcenschonend!

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iTunes auf dem PC läßt sich nicht für Käufe auf dem iPad aktivieren

Montag 12. Juli 2010 von Christian Pohle

Auf dem neuen iPad hat man direkt im AppStore einige Apps und direkt im iTunes auf dem iPad auch einige Musikstücke gekauft. Dann synchronisiert man mit dem iTunes auf dem PC und erhält die folgende Meldung:

Dieser Computer ist nicht mehr für die Verwendung von Programmen aktiviert, die auf dem iPhone installiert sind. Möchten Sie diesen Computer für die Wiedergabe von im iTunes Store gekauften Objekten aktivieren?

Na gut, klickt man auf “Computer aktivieren”, gibt seine Account Daten ein und erhält die Bestätigung:

Dieser Computer ist bereits aktiviert.
Einschließlich dieses Computers haben Sie einen Computer Ihrer verfügbaren 5 Computer aktiviert.

Soweit so gut, sollte man meinen, aber bei der nächsten Synchronisation des iPad kommt genau die Fehlermeldung von oben wieder und man kann endlos den Computer aktivieren.

Auch ein Deaktivieren, Neustart von iTunes und anschließendes Aktivieren bringt nichts. Die Lösung:

  • Wenn icht bereits geschen, iTunes starten und für den Account aktivieren
  • iTunes beenden
  • Windows Explorer starten und die Anzeige verborgener Dateien aktivieren

Hidden Files

  • dann in die Adresszeile eingeben “%appdata%\Apple Computer\iTunes\SC Info”
  • die beiden Dateien in dem erscheinenden Ordner löschen
  • iTunes wieder starten und nochmal für den Account aktivieren

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Versionskonflikte bei iPhone Apps mit älteren iPhones

Montag 12. Juli 2010 von Christian Pohle

Die Meldung, die mir heute im iTunes bei der Synchronisation meines iPhone 2G angezeigt wird, gefällt mir nicht:

iTunes Fehlermeldung

Forsche ich nach, dann ist Zenbe, Twittelator und viele andere Apps inzwischen auch, mit iOS 4.0 kompatibel gemacht worden und dabei wurde von den Entwicklern gleich ein Flag gesetzt, daß die App nicht mehr mit iPhone OS 3.x kompatibel ist.

Das würde mich an sich ja nicht stören, weil man natürlich seine iPhones umgehend auf das neueste Betriebssystem aufrüstet, iOS 4. Dumm daran ist nur, daß ich mein iPhone 2G nicht auf iOS 4 aktualisieren kann.

Letztendlich bedeutet das, daß keiner der Entwickler des AppStore jemals darüber nachgedacht hat, daß man auch die alten Anwendungen für alte iPhones bereit halten muß, denn wenn das im Laufe der nächsten Wochen so weitergeht wird man mit seinem iPhone 2G keine neuen Apps mehr kaufen können, denn sie sind alle nur mit iOS 4 kompatibel.

Ach ja, die Anwendungen, die jetzt nur noch mit iOS 4 kompatibel sind, können auch auf dem iPad nicht installiert werden, denn für’s iPad gibt es bis jetzt nur iPad OS 3.2:

iPad Fehler

Das frustriert und sowas ist man von Apple eigentlich nicht gewöhnt!

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Das iPhone als Ei Phone

Donnerstag 8. Juli 2010 von Christian Pohle

Unsere Frühstückseier kochen wir die Tage mit wechselndem Erfolg, mal weicher, mal noch weicher, aber eigentlich immer zu weich. Eine technische Lösung muß her und nach dem Motto “Es gibt für alles eine App” wird gesucht und die iPhone Anwendung Scientific Egg Timer gefunden, die das iPhone in ein Ei Phone verwandelt.

In dieser wird zunächst die Höhe über dem Meer (Techelsberg liegt 685 Meter) und die Temperatur der Eier (10 Grad aus dem Kühlschrank) eingestellt:

Höhe und Temperatur

Dann wird im Hauptbildschirm der Anwendung die Größe des Eis eingestellt (auf dem iPad im 2x Modus sollte man das natürlich nicht machen) und die gewünschte Härte, für uns “Medium”. Dann zeigt eggXactly die benötigte Zeit an (aha, nicht 5 oder 5 1/2 Minuten, wie wir die Eier gekocht haben, sondern ganze 6 1/2 Minuten):

eggXactly

Nun das Wasser zum Kochen bringen, wenn es kocht, die Eiere behutsam hineingeben und auf dem iPhone den Start-Knopf drücken:

Eierkochen

Wenn die Zeit vorbei ist, kräht stilecht ein Hahn (na gut, er klingt etwas heiser), dann die Eier raus und unter fließendem kalten Wasser abschrecken.

Jetzt sind sie perfekt:

Perfektes Ei

und das Frühstück kann beginnen:

Frühstückstisch

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Ferndirigent 2010

Donnerstag 8. Juli 2010 von Christian Pohle

Vor 65 Jahren erschien der Ferndirigent von Grundig: Ein handliches Kästchen an einem langen unhandlichen Kabel, mit dem man Lautstärke und Ton des Radios vom Sessel aus einstellen konnte (das nachfolgende Video ist von YouTube eingebettet, ich hoffe, daß es keine Urheberrechte verletzt und bei YouTube online bleibt):

Ich habe mich heute angeschickt, einen solchen Ferndirigenten nachzustellen, Aufgabenstellung war, hier im Haus am Wörthersee vom Tisch auf der Terrasse das Musikprogramm und die Lautstärke regeln zu können:

  • Der Laptop steht im Wohnzimmer und hat die iTunes Bibliothek auf seiner externen Festplatte.
  • Der BOSE Sound Dock Lautsprecher steht auf der Terrasse an der Hauswand, etwa 10 Meter vom Laptop weg.
  • Wir sitzen und hören auf der Plattform im Gras, etwa 15 Meter vom Lautsprecher und 25 Meter vom Laptop weg.

Alle herkömmlichen Fernbedienungen versagen bei diesen Distanzen.

Meine bisherige Notlösung war, das iPhone in den Docking Anschluß des BOSE Sound Dock einzusetzen, eine Playlist zu laden und dann mit der Fernbedienung des BOSE Sound Dock zu regeln. So kann ich die Lautstärke beeinflussen und in der Playlist einen Titel vor oder zurückspringen (ich kann auch die nächste Playlist wählen aber das ist bei unserem breiten Musikgeschmack recht riskant). Notlösung, weil die Entfernung zum Lautsprecher mit der Infrarotfernbedienung auf 3 bis 4 Meter beschränkt ist und weil man die Musik nicht umfassend beeinflussen kann.

Nun die Lösung “Ferndirigent 2010″:

Der Laptop hat iTunes 1, ist mit dem WLAN hier verbunden und hat eine Soundblaster X-Fi Karte im Express Slot 2, mit welcher die Funkübertragung des Tons auf die Terrasse erfolgt (an der Karte selbst hängt per Kabel noch ein Lautsprecher fürs Wohnzimmer):

Laptop mit iTunes und SoundBlaster XFi

Der WLAN Access Point ist natürlich so aufgestellt, daß man sowohl vom Laptop, als auch von der Plattform im Garten aus mit dem WLAN verbinden kann.

Auf dem iPhone wird die Anwendung Remote installiert, das iPhone mit dem WLAN verbunden und Remote wird am iTunes authentisiert (das gelingt sofort, wenn beide am gleichen WLAN hängen und am Laptop die Windows Firewall ausgeschaltet ist. An einem privaten, verschlüsselten WLAN, das mit einem NAT Router mit dem Internet verbunden ist, kann man das ohne weiteres wagen, den Firewall abzuschalten).

Authentisierung

Auf der Terrasse an der Hauswand steht der SoundBlaster Wireless Receiver 1, an diesen ist das BOSE Sound Dock angeschlossen 2. Wie man sieht, wir dessen Fernbedienung nicht verwendet 3

Creative Empfänger und BOSE Sound Dock

Das iPhone wird unauffällig auf den Kaffeetisch gelegt und dient hier als Ferndirigent:

Ferndirigent

Nun können von der Anwendung Remote auf dem iPhone alle Funktionen von iTunes ferngesteuert werden, es können auch neue Playlists erstellt und bestehende bearbeitet werden (was ich mit in der iPod Funktionalität auf dem iPhone immer gewünscht hätte). Ein Titel kann als nächster in der Playlist eingeordnet werden oder auch sofort abgespielt werden:

Playlist

In der Anzeige “Sie hören” kann die Lautstärke der Wiedergabe geregelt werden (natürlich wird der BOSE Sound Dock vorher so justiert, daß er bei einer mittleren Einstellung hier in etwa schon mal so laut, wie gewünscht ist, damit man Headroom zum Regeln hat):

Lautstärkeregelung

Ferndirigent 2010: Die Musik regeln, während man am Kaffeetisch sitzt, 25 Meter vom Laptop und 15 Meter vom Lautsprecher weg! Funktioniert bestens und superstabil.

Anmerkung 1: Das Creative Wireless System erfüllt keine hohen audiophilen Ansprüche. Ein guter Lautsprecher, der per Kabel an die SoundBlaster X-Fi Expresskarte angeschlossen ist, liefert eine excellente Klangqualität. Diese leidet sehr bei drahtloser Übertragung. Im hier gezeigten Szenario mit Musik auf der Terrasse ist das aber durchaus brauchbar und Bluetooth vorzuziehen, weil beim Creative Wireless System die Reichtweite höher ist und auch mal eine Wand dazwischen sein darf.

Anmerkung 2: Für Notebooks ohne Express Card Slot gibt es ein Set von Creative mit einer X-Fi USB Karte und einem Receiver

Anmerkung 3: Es gibt von Creative unterschiedliche Wireless Receiver. Diese sind nicht untereinander kompatibel!

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Die Welt auf dem iPad

Dienstag 18. Mai 2010 von Christian Pohle

Der Axel Springer Verlag hat seine Applikation iKiosk für das iPad veröffentlicht.

Da ich die Anwendung Welt Mobil auf dem iPhone täglich benutze, um über Neuigkeiten aus aller Welt kompakt und schnell informiert zu sein, war meine Erwartungshaltung hoch. Welt Mobil präsentiert die Artikel auf dem iPhone in einem eigenständigen Format, klickbar, leicht lesbar und Downloadbar, um sie offline zu lesen. Eine Top Applikation, bei mir täglich im Gebrauch und mit 5 € monatlich ist das Premium Abo preis-wert

iKiosk soll dies nun auf das iPad übertragen, enttäuscht aber, leider, auf ganzer Linie.

Die Zeitungen “Welt”, “Welt kompakt” und “Welt am Sonntag” stehen in iKiosk zur Verfügung.

Nicht etwa aber als Text oder verlinkte Artikel, sondern als schlichtes Foto der jeweiligen Printausgabe. Auch Fotografien, die in der Printausgabe über den Mittelfalz hinweggehen sind nun einfach auf zwei Seiten aufgeteilt – schlecht, weil diese zwei Seiten nur einzeln angezeigt werden (der Screenshot hier ist beim Umblättern entstanden):

Hält man das iPad im Hochformat, dann kann man zwar eine ganze Seite der Zeitung ansehen, ich kann dann aber mit meinen 45-jährigen Augen nur noch die Überschriften entziffern. Zum Lesen der Artikel muß ich dann die Seite groß zoomen. Durch die 1:1 Übernahme des typischen Zeitungslayouts aber passen dann Artikel nicht mehr vollständig auf die Anzeige des iPad und man ist die ganze Zeit am Zoomen und drehen des iPad. Das ist sehr ermüdend. Das ist in der Welt Kompakt nicht ganz so schlimm, weil die kleinere Seiten hat, aber lesen kann ich die Artikel trotzdem nicht.

Im Querformat sieht man zwar nur die Hälfte der Seite aber kann diese immerhin lesen, wenn auch der Überblick völlig verloren geht, denn vom eigentlich gesamten Bild der Zeitungsseite, die als Linke Seite und Rechte Seite zusammen gesetzt wurde, ist dann nur noch ein unvollständiger Teil auf der Anzeige zu sehen.

Blättern zwischen den Seiten kann man nur, wenn man vollständige ausgezoomt hat, sobald man ein wenig vergrößert hat, ist Blättern nicht mehr möglich.

Die größte Enttäuschung aber kommt, obwohl es natürlich zu erwarten war, wenn die Zeitung nur fotografiert wurde, wenn man in einen Artikel klickt: Es passiert nichts. Keine Links zu anderen Artikeln zum gleichen Thema, keine weiterführenden Informationen. Nichts.

Immerhin: Die Zeitung ist vollständig auf dem iPad, man kann auch alle 3 Zeitungen abonnieren und, einmal heruntergeladen, sind die Zeitungen auch offline verfügbar und können somit auch dort gelesen werden, wo kein Internet zur Verfügung steht.

Lieber Axel Springer Verlag: Ihr habt mir mit der Welt Mobil auf dem iPhone gezeigt, was eine moderne Zeitung in einem modernen Format leisten kann. Ich hatte mich so gefreut darauf, diese Welt Mobil im typischen Layout der iPad Anwendungen zu sehen, vielleicht links die Headlines und rechts die Artikel oder, wie Mashable das macht: Links die Ressorts, rechts die Artikel:

Bitte, versucht es nochmal!

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Bluetooth Musikausgabe für iPhone 2G

Montag 17. Mai 2010 von Christian Pohle

Und noch eine Nachnutzung für das iPhone 2G – als Bluetooth Musikabspieler.

Offiziell, sprich mit der von Apple ausgelieferten Software, kann es das Advanced Audio Profil über Bluetooth nicht. Ich bin sicher, es gibt von Apples Seite Gründe dafür, A2DP nicht für das iPhone 2G freizugeben und ich glaube persönlich, daß es nicht einmal Marketinggesichtspunkte sein dürften – es wird einfach irgendetwas nicht sauber funktionieren.

Bis ich entdeckt habe, was nicht geht, hier die Anleitung, wie man die Musikausgabe über Bluetooth freischaltet.

Dazu braucht man natürlich ein geöffnetes, also jailbroken, iPhone. Da fügt man in Cydia das Repository apt.dmytro.me hinzu:

Dann kann man das ProgrammA2DP Enabler installieren:

Das Pairing mit dem Bluetooth Kopfhörer erledigt man mit dem “normalen” Bluetooth Dialog, das A2DP schaltet man dann in der neuen Anwendung frei, die man ganz normal vom Homescreen aufrufen kann. Beim ersten Mal, muß man das iPhone neu starten:

Danach kann man bequem aus dem A2DP Enabler verbinden und auch wieder trennen:

Nachtrag:

Die Reichweite des Bluetooth scheint nicht ganz so groß zu sein, wie beim iPhone 3Gs. Das erscheint mir aber nicht genügend Grund, das A2DP Profil nicht freizugeben. Ich teste weiter.

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Navigon auf dem iPhone 2G

Montag 17. Mai 2010 von Christian Pohle

Das iPhone der ersten Generation hat ja bekanntlich kein GPS eingebaut und überträgt aus dem Internet nur mit vergleichsweise langsamen EDGE. Man kann so ein iPhone 2G aber einer prima Nachnutzung als Navigationssystem fürs Auto zuführen, wenn man ihm eine TomTom Autohalterung spendiert – die hat nämlich ein GPS eingebaut, dessen Daten sie über die Docking Schnittstelle zur Verfügung stellt und die vom iPhone bereitwillig angenommen werden:

Ich habe das mit Navigon Mobile Navigator Europe ausgiebig getestet und es funktioniert einwandfrei. Einzig – man sollte etwas Zeit mitbringen, bedingt durch den doch langsamen Prozessor im iPhone 2G dauert der Start und die Berechnung der Route dann doch einige Zeit:

Wenn die Navigation mal läuft, dann funktionert alles prima, man kann auch gleichzeitig Musik abspielen und erhält Verkehrsmeldungen via Internet (dafür reicht die Geschwindigkeit von EDGE gut aus).

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Aktueller Jailbreak

Sonntag 9. Mai 2010 von Christian Pohle

Der aktuelle Jailbreak für iPhone und auch iPad ist Spirit, erreichbar unter http://spiritjb.com:

Dieser funktioniert sowohl für iPhone bis zur OS Version 3.1.3:

als auch für mein iPad mit Version 3.2, wobei für das iPad die Warnung besteht, daß der Jailbreak noch im frühen Beta-Stadium ist und unvorhergesehene Dinge passieren können:

In beiden Fällen ist der Jailbreak erfolgreich

und Cydia findet sich anschließend auf dem iPhone / iPad.

Achtung: Der Jailbreak öffnet das iPhone/iPad nur für Zusatzanwendungen, er ermöglicht jedoch auf den aktuellen iPhones nicht die Umgehung des SIMlock. Wenn man also ein iPhone mit einem anderen Carrier betreibt, sollte man tunlichts (noch) die Finger von iPhone OS 3.1.3 lassen.

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