LiveBlogging von Twitter aus

Sonntag 7. März 2010 von Christian Pohle

Ich habe ein neues Plugin “Twitter LiveBlog” installiert, das es ermöglicht, Twittermeldungen, so, wie sie gesendet werden, in einen Blogartikel einzufügen. Dieser Blogartikel entsteht dabei in Echtzeit und wird von jeder neuen Twittermeldung ergänzt. Ich habe das gestern anhand eines Besuches für Timmy und Tobi mal getestet, der entstandene Artikel sah so aus:

Live Blogging

Es funktioniert eigentlich ganz einfach, man stellt in den Optionen des Plugins ein, wie oft Twitter geprüft werden soll, ich habe das so eingestellt, daß das Plugin alle Viertelstunde auf die Eröffnungsmeldung prüft und nachdem ein LiveBlog eröffnet wurde, soll es dann alle 3 Minuten nachsehen, ob eine neue Meldung da ist. Die Timestamps der Meldungen im Artikel sind übrigens die von Twitter, also hat die hier eingestellte Zeit nur mit der Verzögerung zu tun, mit welcher die Meldungen in den Artikel ergänzt werden:

LiveBlogging Options

Als Eröffnung schickt man einen speziellen Tweet los, “New Live Blog”, der enthält auch die Überschrift des Artikels (die ich später geändert habe):

New Live Blog

Alle Tweets, die man dann sendet, werden in den Artikel eingefügt, bis man das Ende Kommando “End Live Blog” schickt. Einzige ausnahme: Direktnachrichten und @Replies, die direkt mit @ beginnen, werden nicht in den Artikel eingefügt.

Zugegeben, der Bericht von einem Besuch bei Timmy und Tobi ist jetzt nicht so wirklich prickelnd interessant für den Leser, aber beim Bericht unserer Rückreise aus Klecken wäre dieses Plugin sehr praktisch gewesen. Ich kann mir auch gut vorstellen, bei interessanten Veranstaltungen live einen Blog Artikel zu schreiben.

Ich habe übrigens anschließend die Bilder von Mobypicture heruntergeladen und in den Artikel direkt eingefügt, so daß er etwas lesefreundlicher aussieht und man nicht auf alle Links klicken muß, um die Bilder zu sehen:

Artikel mit Bildern

Dieser Artikel erscheint in der Serie Instantblog, in welcher ich meine Blogging Techniken vorstelle.

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Anpassung der Videos auf Vimeo für iPhones

Samstag 6. März 2010 von Christian Pohle

Unsere Videos bei Vimeo sollen ja auch auf iPhones abspielbar sein. Sie sind dort, weil auf iPhones ja kein Flash läuft, zwar nicht direkt abspielbar, aber man kann einen gesonderten Link hinterlegen.

Ein Vimeo Plus Konto bietet die Möglichkeit, eine Mobilversion aller Videos zu erstellen, die man zu Vimeo hochlädt:

Mobile Version

Dann muß man in der Privacy des Video leider auf “Anyone” umstellen. Das ist nicht exakt, was wir wollten, denn eigentlich sollen unsere Videos nicht auf der Vimeo Website auffindbar und abspielbar sein, sondern nur in unserem Blog, aber die Mobilversionen funktionieren nur mit freigegebenen Videos (es besteht aber Hoffnung, daß das Team von Vimeo das mal ändert):

Privacy

Dann geht man in den Artikel, in welchem das Video bereits eingebunden ist und beschafft sich die ID (hier gelb hinterlegt) und fügt die Zeile für die iPhones hinzu:

Zeile für iPhones

Nun können iPhone Benutzer das Video ganz einfach durch Anklicken des Links anzeigen.

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Hochladen eines Videos zu Vimeo und Einbindung ins Blog

Freitag 5. März 2010 von Christian Pohle

Die Entscheidung, unsere Videos zukünftig bei Vimeo zu hosten ist gefallen (siehe hier), nun müssen alle Videos erneut aus Pinnacle Studio exportiert werden, um diese in bestmöglicher Qualität zu Vimeo zu bringen.

Da die Anzeige in unserem Blog ja sowieso nur 400 Zeichen breit ist, exportiere ich sie gleich nur in dieser Auflösung. Als Format hat sich DivX als für uns optimal erwiesen, dabei legen wir die Auflösung von 4:3, also 400*300 fest (Pinnacle Studio korrigiert dann hin und wieder um ein Paar Pixel in der Höhe) und als Datenrate für ein 4:3 Video in dieser Auflösung sind 2000 Kbit pro Sekunde völlig ausreichend. Den Ton exportieren wir als MP3 mit 128 KBit. Wichtig ist für Vimeo, daß die Sample Rate vom Ton auf 44,1 kHz festgelegt wird – bei anderen Sampleraten ist der Ton manchmal nicht synchron:

Pinnacle Settings

Wenn alle Videos frisch exportiert sind geht’s an Hochladen. Auf dem Rechner mit Pinnacle Studio habe ich gleich den Vimeo Uploader installiert, dort kann man mehrere Videos in einem Rutsch hochladen und das funktioniert sicherer, als im Browser. Titel und Beschreibung hinterlege ich gleich hier, Tags vergebe ich keine, denn das Video soll auf Vimeo nur gehostet werden, aber nicht sichtbar sein:

Vimeo Uploader

Wenn das hochladen fertig ist, werden die Parameter für das Video auf der Vimeo Seite bearbeitet. Die Basic Settings wurden ja bereits beim Hochladen im Vimeo Uploader eingetragen

Basic Settings

Als Privacy stelle ich ein, daß das Video auf Vimeo nicht sichtbar sein soll (denn die untergelegte Musik ist nur für unsere Website lizensiert) und daß es nur von unserem Blog aus angezeigt werden darf (mittels Embed Code), dazu muß ich alle Domänen angeben, unter denen unser Blog erreichbar ist. Herunterladen soll das Video natürlich auch keiner:

Privacy

Für das Embedding habe ich mir ein Preset gemacht, so daß ich die Settings nicht jedesmal anklicken muß. Es wird einfach aller Schnickschnack ausgeblendet:

Embedding

Über den Link oben rechts “Get embed code” hole ich mir dann den HTML Code für das Embedding des Video ins Blog:

Embed Code

Dann kann man noch das Thumbnail auswählen, das angezeigt wird, solange der Film nicht läuft (wenn einem keines gefällt, macht man in Pinnacle Studio selbst einen Screenshot und lädt diesen hoch):

Thumbnail

Dann wird der Embed Code im HTML Editor von Wordpress eingefügt:

HTML Editor

und das Video ist in unserem Blog sichtbar:

Artikelansicht

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Wie unsere Filme entstehen

Samstag 6. Februar 2010 von Christian Pohle

Am aktuellen Beispiel unserer Timmy und Tobi Filme von unseren Besuchen in Klecken möchte ich aufzeigen, wie wir diese Filme schnell und noch von unterwegs aus in unserem Blog verfügbar machen. Dieser Artikel erscheint im Rahmen meiner Serie “Instantblog“.

Über unsere beiden Kameras habe ich mich ja an anderer Stelle schon ausgelassen. Nun wird eine der beiden Kameras benutzt, um zu Filmen, im aktuellen Beispiel wird während eines Besuches in der Welpenstube in Klecken immer wieder mal der Startknopf gedrückt und Szenen mit Timmy und Tobi und der ganzen Hundemeute festgehalten.

Auf dem Weg zum Flughafen wird dann der Film in der Kamera zurückgespult. Am Gate angekommen überbrücken wir die Wartezeit, indem wir die Kamera mit dem Firewire Kabel an den Rechner anhängen dann Pinnacle Studio 14 Ultimate starten und den Film einlesen – dabei gleich nochmal vom Besuch und dem erlebten träumen.

Einlesen

Einlesen sollte man übrigens, trotz des hohen Platzbedarfs, immer im DV Format. Zum einen wird der Prozessor des Laptop nicht so belastet (die MPEG Umwandlung erledigt Pinnacle Studio beim Einlesen) und zum anderen bietet eine unkomprimierte Speicherung bessere Qualität beim Bearbeiten und bei Effekten.

Für die weiteren Tiefen von Pinnacle Studio verweise ich auf das Buch zu Pinnacle Studio 14 von Simon Gabathuler, ich behandle hier im weiteren nur die Ausgabe Richtung Blog und iPhone.

Pinnacle Studio hat beim Einlesen gleich die Szenen erkannt, so daß sich Thomas beim Schnitt des Filmes auf die einzelnen Szenen konzentrieren kann (ich bin dabei übrigens nur der Handlanger, der die Maus bedient und jeweils den richtigen Effekt heraussucht, den Thomas mit Worten beschreibt. So gesehen, verfügt Thomas über einen Videoschnittcomputer mit Spracheingabesteuerung):

Schneiden

Wenn der Film fertig geschnitten ist, wird er als MPEG-2 DVD Compatible geschrieben. Dieser Film wird auf den Server für’s Pinnacle Show Center kopiert:

MPEG-2 Film in Pinnacle Studio

Die MPEG-2 Datei dient auch als Ausgangsmaterial für den iPhone Film, denn sie wird gleich mit Xilisoft Video Converter nach iPhone MPEG-4 konvertiert, diese Datei wird später direkt in iTunes eingefügt. Übrigens sind alle Produkte von Xilisoft eine Empfehlung wert, sie funktionieren störungsfrei und das in überragender Qualität.

Convert

Update: Ab hier ist die Anleitung nicht mehr gültig, denn wir haben uns inzwischen entschieden, unsere Videos nicht mehr bei YouTube zu hosten, sondern bei Vimeo. Die neue Anleitung für den Prozeß des Hochladens und Einbindens finden Sie hier.

Der Film wird in Pinnacle Studio noch ein zweites Mal ausgegeben als Flash für YouTube. Natürlich könnten wir auch die MPEG Datei hochladen, die hat aber 330 MB und die FLV Datei hat nur 67 MB, somit schon mal, gerade, wenn wir das noch von unterwegs aus hochladen, ein klarer Vorteil für das FLV Format. Zum anderen muß YouTube die FLV Datei nicht mehr konvertieren, sondern kann sie direkt verwenden, was für bessere Qualität sorgt, aber auch die Veröffentlichung beschleunigt.

Flash Ausgabe für YouTube

Die FLV Datei wird dann zu YouTube hochgeladen.

Warum eigentlich YouTube? Warum nicht die FLV Datei direkt im eigenen Blog einbetten, schließlich betreiben wir unseren Server selbst? Ich habe einiges ausprobiert an Flash Playern für Wordpress und Techniken, um FLV Dateien zu integrieren. Beim Abspielen auf verschiedenen Plattformen hatte ich dabei immer mal die eine, mal die andere Schwierigkeit. Jeder Besucher unseres Blog, der solche Probleme hätte, würde sich sofort über die schlechte Realisierung unseres Blog ereifern und nicht den Fehler in seinem, möglicherweise unvollständigen, Browser suchen. Mit der Plattform YouTube haben wir hingegen einen weltweiten Standard und jeder sieht ein, daß, wenn er kein YouTube Video abspielen kann, dann liegt der Fehler in der eigenen Umgebung. Außerdem hat fast jeder Internetbenutzer schon mal ein YouTube Video abgespielt, so daß die eventuellen technischen Probleme dann bereits dort behoben wurden.

Es kommt hinzu, daß iPhone (und iPad) Benutzer bei nur per Flash eingebetteten Videos diese nicht abspielen können, über den Umweg des YouTube Players aber können sie diese auf dem iPhone/iPad direkt ansehen.

FLV Upload zu YouTube

Den Code zum Einbetten hole ich mir, indem ich mir das Video auf YouTube anzeige und auf das * neben Embed klicke. Nun kann ich die Optionen einstellen:

  • Ich schalte die Anzeige “Related Videos” aus, denn in meinem Blog soll, nachdem der Film angezeigt wurde, kein Verweis auf andere Filme bei YouTube zum gleichen Thema (womöglich von anderen Autoren) angezeigt werden.
  • Den Rahmen schalte ich aus.
  • Dafür wird der privacy-enhanced Mode eingeschaltet.
  • Den Stil lege ich auf blau fest, passend zu unserem Theme.
  • Dann noch die Größe auf 425*344 einstellen.

Nun kann der Code aus der “Embed” Zeile rauskopiert werden:

YouTube Embed Code

Nun kann der Artikel fürs Wordpress Blog geschrieben werden. Zuletzt schalte ich auf die HTML Ansicht um, damit ich den generierten Code von YouTube einfügen kann:

Einfügen ins Blog

Der Film wird im Blog nun so angezeigt:

Anzeige Film im Blog

Im letzten Schritt füge ich das Video noch zu iTunes hinzu und synchronisiere alle iPhones, damit wir ihn sofort zur Verfügung haben.

Zuhause angekommen wird die MPEG Datei dann auf den Media Server kopiert, damit sie dort vom Pinnacle ShowCenter aus angesehen werden kann.

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Instantblog

Donnerstag 4. Februar 2010 von Christian Pohle

Blogging funktioniert bei mir nur, solange ich Artikel sofort schreibe. Alle Artikel, die auf der “da werde ich mal drüber schreiben” Liste stehen, haben eine enorm kleine Realisierungschance.

Ich denke, daß ich mit diesem Verhalten nicht alleine bin, daher möchte ich im Rahmen einer Artikelserie unter dem Schlagwort “Instantblog” Techniken vorstellen, wie man Blogeinträge sofort schreibt, wenn Geschichten, Bilder oder eine dazu Idee entstehen.

An sich wäre es ja einfach, ein iPhone und der Wordpress Client würden ja genügen. Einfach losschreiben und hochladen (habe ich ja schon mal gezeigt). Die Erfahrung zeigt aber, daß Artikel ohne Bild wesentlich weniger gelesen werden (so hat dieser Artikel wahrscheinlich auch keine Chance), also müssen Bilder dazu oder Screenshots oder Filme oder was auch immer.

Ich zeige einfach, wie ich das löse und begrüße jeden Nachahmer meiner Instantblog Techniken.

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Bloggen auf dem iPhone

Donnerstag 2. Juli 2009 von Christian Pohle

Für und von Wordpress gibt es eine geniale Applikation für’s iPhone, mit der man sein Blog vom iPhone aus verwalten kann. Ich persönlich benutze es nicht zum schreiben, denn ich brauche einfach eine Tastatur für die langen Texte und Bilder vom iPhone hochladen ist etwas umständlich.

Richtig brauchbar ist aber die Verwaltung der Kommentare im Blog, das ist etwas, was man jederzeit mal von unterwegs braucht.

Wordpress für iPhone

Wordpress for iPhone gibt’s im AppStore.

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