Blogpress für iPad

Dienstag 18. Mai 2010 von Christian Pohle

Durch die Unzulänglichkeiten der Wordpress Anwendung für das iPad angespornt, habe ich mich nach einer neuen Blogsoftware für das iPad umgesehen und tippe gerade in Blogpress for iPad.

Ich habe schon in den Reviews gelesen, daß man keine Links einfügen kann und daß man besser keine bestehenden Artikel editieren soll. Gut, damit sollte ich leben können.

Wichtig ist mir aber, daß ich Fotos und Screenshots an bestimmten Stellen im Artikel einfügen kann (nicht nur am Ende, wie bei der Wordpress Anwendung) und daß eine Miniatur erzeugt wird, die dann auf das große Bild verlinkt.

Das scheint so weit zu funktionieren.

Den Screenshot habe ich mit Photogene auf dem iPad direkt gedreht

Man kann auch die Größe der Miniatur angeben:

Jetzt geht es natürlich darum, wie das ganze im Blog aussieht, wenn es veröffentlicht wurde. Also, ich drücke auf speichern:

Weiter geht’s auf dem PC, der Artikel sieht ganz in Ordnung aus, aber mir scheint, die Bilder laden etwas langsam:

Und da findet sich auch gleich das Problem. Es werden für die Bilder keine Thumbnails erzeugt, sondern im Artikel wird das Originalbild eingefügt und per Attributes einfach runterskaliert. Das ist unbrauchbar, weil dadurch die Ladezeit der Seite zu sehr ansteigt.

Also Blogpress kann nicht:

  • Links im Text einfügen
  • Miniaturen von Bildern anlegen und mit dem Original verlinken

Sorry. Blogpress ist zwar dramatisch besser, als der Wordpress Editor fürs iPad, bekommt aber von mir keine Empfehlung.

Kategorie: Arbeitsmethodik, PSAG | Drucken | Keine Kommentare »

Videofilm mit dem iPhone

Freitag 30. April 2010 von Christian Pohle

Dieser Film ist ein Experiment, einen Videofilm zu gestalten, dessen Aufnahmen mit einem iPhone aufgenommen wurden.

Die Vorgehensweise dabei war:

  • Alle Aufnahmen wurden auf einem iPhone 3Gs mit der Videosoftware Qik erstellt.
  • die entstandenen MOV Dateien wurden mit einem Browser auf den PC transferiert
  • dann mit Xilisoft Video Converter in AVI konvertiert (das mußte sein, da Pinnacle Studio Ultimate 14 die MOV Dateien aus dem iPhone nicht einlesen mochte)
  • die AVI Dateien wurden dann in Pinnacle Studio Ultimate 14 eingelesen und dort geschnitten.
  • wie gewohnt, haben wir das Video mit einer passenden Musik unterlegt
  • und dann zu Vimeo hochgeladen und in unser Blog eingebunden

Die Vorteile dieser Lösung sind:

  • Ich habe das iPhone immer dabei, die Videokamera ist somit überall innerhalb von 30 Sekunden einsatzbereit
  • Das iPhone ist leichter zu transportieren, als unsere Videokameras
  • Der Akku im iPhone ist normalerweise immer aufgeladen, ich muß nicht extra daran denken, den Akku des Camcorders zu laden
  • Das iPhone nimmt auf den internen Speicher auf, ich brauche keine Kassetten
  • Der Download der Videos über WiFi mit einem Webbrowser ist praktischer und ich brauche kein Firewire Kabel

Die Nachteile sind:

  • Es ist mir nicht möglich, mit dem iPhone während der Videoaufnahme nicht zu wackeln. Selbst wenn ich mich auf den Boden lege und das iPhone fest umklammere, wackelt das Video. Diese Probleme habe ich selbst mit unseren kleinen Videokameras nie.
  • Die Qik Software filmt zwar in einer guten Framerate aber nur in einer Auflösung von 256*192. Ich betone ja immer wieder, daß ich die Umstellung auf HD scheue, aber diese Auflösung ist doch ziemlich unscharf und wichtige Details verschwinden.
  • Das iPhone hat im Video keinen optischen Zoom, man kann den Bildausschnitt also nur durch den Abstand zur Szene variieren (der Digitalzoom verbietet sich angesichts der eh schon schlechten Auflösung). Ich mag zwar keine umfassenden Zooms, während der Film läuft, aber man kann den Ausschnitt viel besser festlegen, wenn man ihn mit einem optischen Zoom schnell einstellen kann.
  • Wenn man im Film genau hinsieht, sieht man das Bild recht häufig kurz pumpen, als ob ich mit der Kamera ein paar Zentimeter vor und wieder zurückgehen würde.
  • Die Regelung der Belichtung ist recht schwach. Da könnte man sicherlich mit der Qik Software was tun, das erledigt die MiniDV Kamera aber automatisch.
  • Für die meisten Aufnahmen schraube ich die Kamera gerne auf ein Stativ, weil man sie besser halten und auch mal abstellen kann – das geht mit dem iPhone von Haus aus nicht.
  • Es ist unpraktisch, daß man das aufgenommene Bild nur genau hinter der “Kamera” sehen kann. Ich verwende zwar zu 70% den Sucher meiner MiniDV Kamera aber eben auch recht oft dem Monitor, nämlich genau dann, wenn ich  nicht von hinten in den Sucher blicken kann, sondern von oben oder von der Seite sehen muß.

Sehen Sie selbst, hier ist das Experiment:

iPhone Benutzer klicken bitte hier.

Ich werde allerdings auch in Zukunft unsere Filme mit unseren alten Kameras erstellen. Es kann eine Option sein, mal die Videofunktion einer Spiegelreflexkamera dafür zu testen, was immerhin ein Gehäuse in der Tasche ersparen würde, allerdings scheue ich mich derzeit vor dem Update und das Sucherproblem hätte ich dann auch.

Kategorie: Fotografie, PSAG | Drucken | Keine Kommentare »

Photoshop Mobile kann jetzt twittern

Freitag 30. April 2010 von Christian Pohle

Ich fotografiere ja auf meinem iPhone mit Photoshop Mobile, weil ich dann die Fotos direkt bearbeiten kann (Ausschneiden, Farbe, Helligkeit und Kontrast ändern) – das habe ich in meinem Beitrag “Fototweets” ja bereits beschrieben.

Dort steht allerdings noch, daß ich danach in Twittelator gehen muß, um den Tweet abzusetzen – das ist nicht mehr richtig, denn Photoshop Mobile kann jetzt Fotos auch direkt zu TwitPic hochladen:

und damit kann man direkt twittern:

Wieder ein Schritt gespart, denn man muß nun den Photoshop Mobile nicht mehr verlassen und kann, noch während ein Foto hochlädt, gleich das nächste schießen.

Man kann auch ein Facebook Profil hinterlegen, das habe ich aber nicht getestet, weil ich das in meinem Workflow nicht brauchen kann.

Nachtrag:

Ich habe meinen Workflow wieder zurückgestellt und schicke das Foto wieder mit Twittelator hoch. Der kann nämlich zu Mobypicture hochladen und die zeigen neben meinen Bildern keine nackten Menschen an, um für irgendwelche Chats zu werben. Außerdem kann Twittelator den Link zum Foto vor das letzte #fb stellen, und so erkennt der Facebook Sync auch diese Tweets (das #fb funktioniert leider nur, wenn es ganz am Ende des Tweets steht).

Kategorie: Arbeitsmethodik, PSAG | Drucken | 1 Kommentar »

Live Video Streaming

Freitag 9. April 2010 von Christian Pohle

Angeregt durch Richard Gutjahr, der zum iPad Launch in New York per Live Video Stream, natürlich stilecht vom iPhone aus berichtete, habe ich mich mal mit den verschiedenen Anbietern befaßt, die Live Video Streaming vor allem vom iPhone aus können und war erstaunt, daß es immerhin 2 gibt (sollte ich welche nicht entdeckt haben, bitte ich um Nachricht):

Das ist wohl der Platzhirsch bei Live Video Streaming. Es gibt den Live Broadcaster für das iPhone für schnelles und unkompliziertes Streaming vom iPhone aus. Es gibt für Windows den Ustream Producer for Free (1 Kamera) und eine Pro Version für 199 $ für mehrere Kameras. Soweit, so professionell und gut.

Es gibt natürlich Code, mit dem man seinen LiveStream in die eigene Website integrieren kann. Leider werden die Videos bei Ustream durch eingeblendete Werbung verhunzt, die man nicht, auch nicht gegen Gebühr, abstellen kann. Man kann sich, wenn die Inhalte, die man produziert, interessant genug sind, allerhöchstens seine Werbepartner aussuchen und mitkassieren. UStream zeigt, wenn man nicht online ist, schon Links zu beliebigen anderen Videos an:

und im Livestream wird nach kurzer Zeit Werbung eingeblendet:

So scheidet Ustream für mich aus, denn ich möchte auf meinem Blog keine Werbung anzeigen

Hinzu kommt, daß Ustream die Videos nur im Flash Format anzeigt, wo iPhones und iPads mal wieder außen vor sind. Es gibt zwar auch hierfür von Ustream eine Viewer App, da kann man aber nicht einen beliebigen Livestream anzeigen, sondern nur diejenigen, die unter Popular und Featured bei Ustream gelistet sind (wie man da rein kommt, konnte ich bisher nicht in Erfahrung bringen).

In den Supportdokumenten von Ustream wird auf ein Subunternehmen hingewiesen, das die gleiche Technik, wie Ustream anbietet, aber als White Label. Das bedeutet, die Programme sind nicht nur Werbefrei, sondern sogar mit dem eigenem Brand personalisierbar – da könnte am Ende der Streaming Client aussehen, als wäre er von mir selbst programmiert. Eine tolle Lösung und sogar halbwegs erschwinglich, mit knappen 50 $ pro Monat inklusive 500 Zuschauerstunden.

Aber: Die haben keinen iPhone Client. Auf Anfrage teilte mir der Support mit, daß auch kein iPhone Client für die nahe Zukunft geplant sei. Es gibt zwar einen Mobiltelefonclient für Nokia, aber auch da steht die Entwicklung wohl. Man kann auch den Ustream Producer unter Windows nicht verwenden, sondern ist unter auch hier auf ein Flash Applet angewiesen.

Toller Ansatz, schlecht umgesetzt.

Konsequent auf das Streamen vom Mobiltelefon ausgerichtet, präsentiert sich Qik mit der Unterstützung nicht nur vom iPhone, sondern von insgesamt 140 (!) Telefonen.

Für das iPhone gibt es Qik Live für schnelles und unkompliziertes Streaming

Für Windows gibt es nichts. Eine Pro Version oder Premium Edition habe ich nicht entdeckt, wie sich der Dienst finanziert, ist nicht ganz klar, denn Werbung wird (bislang) auch keine eingeblendet. Qik Videos, die live gestreamt wurden, werden anschließend ohne weiteres Zutun auf der Website gespeichert, wo sie auch im Nachhinein abrufbar sind:

Diese Seite wird auf Mobilgeräten, natürlich auch dem iPhone, in einer Mobilvariante angezeigt:

und die Videos können von dieser Mobilseite auch auf einem iPhone angesehen werden!

Natürlich funktioniert auch Einbetten auf der Website, dazu finden Sie hier im Blog die neue Seite “Livestream” (das kann allerdings, mangels Flash nicht auf einem iPhone angezeigt werden, dafür habe ich einen Link zu den bestehenden Videos fürs iPhone hinzugefügt):

Ich werde in der Zukunft mal testen, ob im Rahmen meiner Aktion “Instantblog” das Videostreamen vom iPhone aus nutzbar ist. Ich hoffe natürlich, daß der qik Dienst werbefrei bleibt oder man sich zumindest von der Werbung freikaufen kann.

Kategorie: PSAG, Veranstaltungstechnik | Drucken | Keine Kommentare »

LiveBlogging von Twitter aus

Sonntag 7. März 2010 von Christian Pohle

Ich habe ein neues Plugin “Twitter LiveBlog” installiert, das es ermöglicht, Twittermeldungen, so, wie sie gesendet werden, in einen Blogartikel einzufügen. Dieser Blogartikel entsteht dabei in Echtzeit und wird von jeder neuen Twittermeldung ergänzt. Ich habe das gestern anhand eines Besuches für Timmy und Tobi mal getestet, der entstandene Artikel sah so aus:

Live Blogging

Es funktioniert eigentlich ganz einfach, man stellt in den Optionen des Plugins ein, wie oft Twitter geprüft werden soll, ich habe das so eingestellt, daß das Plugin alle Viertelstunde auf die Eröffnungsmeldung prüft und nachdem ein LiveBlog eröffnet wurde, soll es dann alle 3 Minuten nachsehen, ob eine neue Meldung da ist. Die Timestamps der Meldungen im Artikel sind übrigens die von Twitter, also hat die hier eingestellte Zeit nur mit der Verzögerung zu tun, mit welcher die Meldungen in den Artikel ergänzt werden:

LiveBlogging Options

Als Eröffnung schickt man einen speziellen Tweet los, “New Live Blog”, der enthält auch die Überschrift des Artikels (die ich später geändert habe):

New Live Blog

Alle Tweets, die man dann sendet, werden in den Artikel eingefügt, bis man das Ende Kommando “End Live Blog” schickt. Einzige ausnahme: Direktnachrichten und @Replies, die direkt mit @ beginnen, werden nicht in den Artikel eingefügt.

Zugegeben, der Bericht von einem Besuch bei Timmy und Tobi ist jetzt nicht so wirklich prickelnd interessant für den Leser, aber beim Bericht unserer Rückreise aus Klecken wäre dieses Plugin sehr praktisch gewesen. Ich kann mir auch gut vorstellen, bei interessanten Veranstaltungen live einen Blog Artikel zu schreiben.

Ich habe übrigens anschließend die Bilder von Mobypicture heruntergeladen und in den Artikel direkt eingefügt, so daß er etwas lesefreundlicher aussieht und man nicht auf alle Links klicken muß, um die Bilder zu sehen:

Artikel mit Bildern

Dieser Artikel erscheint in der Serie Instantblog, in welcher ich meine Blogging Techniken vorstelle.

Twitter Comments

cpohle LiveBlogging - Einen Blog-Artikel in Echtzeit mit Twitter Meldungen schreiben http://pohle.de/ghk #wp #fb
Re-Tweet | Reply | View Tweet

Kategorie: Consulting, PSAG | Drucken | 2 Kommentare »

Anpassung der Videos auf Vimeo für iPhones

Samstag 6. März 2010 von Christian Pohle

Unsere Videos bei Vimeo sollen ja auch auf iPhones abspielbar sein. Sie sind dort, weil auf iPhones ja kein Flash läuft, zwar nicht direkt abspielbar, aber man kann einen gesonderten Link hinterlegen.

Ein Vimeo Plus Konto bietet die Möglichkeit, eine Mobilversion aller Videos zu erstellen, die man zu Vimeo hochlädt:

Mobile Version

Dann muß man in der Privacy des Video leider auf “Anyone” umstellen. Das ist nicht exakt, was wir wollten, denn eigentlich sollen unsere Videos nicht auf der Vimeo Website auffindbar und abspielbar sein, sondern nur in unserem Blog, aber die Mobilversionen funktionieren nur mit freigegebenen Videos (es besteht aber Hoffnung, daß das Team von Vimeo das mal ändert):

Privacy

Dann geht man in den Artikel, in welchem das Video bereits eingebunden ist und beschafft sich die ID (hier gelb hinterlegt) und fügt die Zeile für die iPhones hinzu:

Zeile für iPhones

Nun können iPhone Benutzer das Video ganz einfach durch Anklicken des Links anzeigen.

Kategorie: PSAG, Telefontechnik | Drucken | Keine Kommentare »

Hochladen eines Videos zu Vimeo und Einbindung ins Blog

Freitag 5. März 2010 von Christian Pohle

Die Entscheidung, unsere Videos zukünftig bei Vimeo zu hosten ist gefallen (siehe hier), nun müssen alle Videos erneut aus Pinnacle Studio exportiert werden, um diese in bestmöglicher Qualität zu Vimeo zu bringen.

Da die Anzeige in unserem Blog ja sowieso nur 400 Zeichen breit ist, exportiere ich sie gleich nur in dieser Auflösung. Als Format hat sich DivX als für uns optimal erwiesen, dabei legen wir die Auflösung von 4:3, also 400*300 fest (Pinnacle Studio korrigiert dann hin und wieder um ein Paar Pixel in der Höhe) und als Datenrate für ein 4:3 Video in dieser Auflösung sind 2000 Kbit pro Sekunde völlig ausreichend. Den Ton exportieren wir als MP3 mit 128 KBit. Wichtig ist für Vimeo, daß die Sample Rate vom Ton auf 44,1 kHz festgelegt wird – bei anderen Sampleraten ist der Ton manchmal nicht synchron:

Pinnacle Settings

Wenn alle Videos frisch exportiert sind geht’s an Hochladen. Auf dem Rechner mit Pinnacle Studio habe ich gleich den Vimeo Uploader installiert, dort kann man mehrere Videos in einem Rutsch hochladen und das funktioniert sicherer, als im Browser. Titel und Beschreibung hinterlege ich gleich hier, Tags vergebe ich keine, denn das Video soll auf Vimeo nur gehostet werden, aber nicht sichtbar sein:

Vimeo Uploader

Wenn das hochladen fertig ist, werden die Parameter für das Video auf der Vimeo Seite bearbeitet. Die Basic Settings wurden ja bereits beim Hochladen im Vimeo Uploader eingetragen

Basic Settings

Als Privacy stelle ich ein, daß das Video auf Vimeo nicht sichtbar sein soll (denn die untergelegte Musik ist nur für unsere Website lizensiert) und daß es nur von unserem Blog aus angezeigt werden darf (mittels Embed Code), dazu muß ich alle Domänen angeben, unter denen unser Blog erreichbar ist. Herunterladen soll das Video natürlich auch keiner:

Privacy

Für das Embedding habe ich mir ein Preset gemacht, so daß ich die Settings nicht jedesmal anklicken muß. Es wird einfach aller Schnickschnack ausgeblendet:

Embedding

Über den Link oben rechts “Get embed code” hole ich mir dann den HTML Code für das Embedding des Video ins Blog:

Embed Code

Dann kann man noch das Thumbnail auswählen, das angezeigt wird, solange der Film nicht läuft (wenn einem keines gefällt, macht man in Pinnacle Studio selbst einen Screenshot und lädt diesen hoch):

Thumbnail

Dann wird der Embed Code im HTML Editor von Wordpress eingefügt:

HTML Editor

und das Video ist in unserem Blog sichtbar:

Artikelansicht

Kategorie: Fotografie, PSAG | Drucken | Keine Kommentare »

Wie unsere Filme entstehen

Samstag 6. Februar 2010 von Christian Pohle

Am aktuellen Beispiel unserer Timmy und Tobi Filme von unseren Besuchen in Klecken möchte ich aufzeigen, wie wir diese Filme schnell und noch von unterwegs aus in unserem Blog verfügbar machen. Dieser Artikel erscheint im Rahmen meiner Serie “Instantblog“.

Über unsere beiden Kameras habe ich mich ja an anderer Stelle schon ausgelassen. Nun wird eine der beiden Kameras benutzt, um zu Filmen, im aktuellen Beispiel wird während eines Besuches in der Welpenstube in Klecken immer wieder mal der Startknopf gedrückt und Szenen mit Timmy und Tobi und der ganzen Hundemeute festgehalten.

Auf dem Weg zum Flughafen wird dann der Film in der Kamera zurückgespult. Am Gate angekommen überbrücken wir die Wartezeit, indem wir die Kamera mit dem Firewire Kabel an den Rechner anhängen dann Pinnacle Studio 14 Ultimate starten und den Film einlesen – dabei gleich nochmal vom Besuch und dem erlebten träumen.

Einlesen

Einlesen sollte man übrigens, trotz des hohen Platzbedarfs, immer im DV Format. Zum einen wird der Prozessor des Laptop nicht so belastet (die MPEG Umwandlung erledigt Pinnacle Studio beim Einlesen) und zum anderen bietet eine unkomprimierte Speicherung bessere Qualität beim Bearbeiten und bei Effekten.

Für die weiteren Tiefen von Pinnacle Studio verweise ich auf das Buch zu Pinnacle Studio 14 von Simon Gabathuler, ich behandle hier im weiteren nur die Ausgabe Richtung Blog und iPhone.

Pinnacle Studio hat beim Einlesen gleich die Szenen erkannt, so daß sich Thomas beim Schnitt des Filmes auf die einzelnen Szenen konzentrieren kann (ich bin dabei übrigens nur der Handlanger, der die Maus bedient und jeweils den richtigen Effekt heraussucht, den Thomas mit Worten beschreibt. So gesehen, verfügt Thomas über einen Videoschnittcomputer mit Spracheingabesteuerung):

Schneiden

Wenn der Film fertig geschnitten ist, wird er als MPEG-2 DVD Compatible geschrieben. Dieser Film wird auf den Server für’s Pinnacle Show Center kopiert:

MPEG-2 Film in Pinnacle Studio

Die MPEG-2 Datei dient auch als Ausgangsmaterial für den iPhone Film, denn sie wird gleich mit Xilisoft Video Converter nach iPhone MPEG-4 konvertiert, diese Datei wird später direkt in iTunes eingefügt. Übrigens sind alle Produkte von Xilisoft eine Empfehlung wert, sie funktionieren störungsfrei und das in überragender Qualität.

Convert

Update: Ab hier ist die Anleitung nicht mehr gültig, denn wir haben uns inzwischen entschieden, unsere Videos nicht mehr bei YouTube zu hosten, sondern bei Vimeo. Die neue Anleitung für den Prozeß des Hochladens und Einbindens finden Sie hier.

Der Film wird in Pinnacle Studio noch ein zweites Mal ausgegeben als Flash für YouTube. Natürlich könnten wir auch die MPEG Datei hochladen, die hat aber 330 MB und die FLV Datei hat nur 67 MB, somit schon mal, gerade, wenn wir das noch von unterwegs aus hochladen, ein klarer Vorteil für das FLV Format. Zum anderen muß YouTube die FLV Datei nicht mehr konvertieren, sondern kann sie direkt verwenden, was für bessere Qualität sorgt, aber auch die Veröffentlichung beschleunigt.

Flash Ausgabe für YouTube

Die FLV Datei wird dann zu YouTube hochgeladen.

Warum eigentlich YouTube? Warum nicht die FLV Datei direkt im eigenen Blog einbetten, schließlich betreiben wir unseren Server selbst? Ich habe einiges ausprobiert an Flash Playern für Wordpress und Techniken, um FLV Dateien zu integrieren. Beim Abspielen auf verschiedenen Plattformen hatte ich dabei immer mal die eine, mal die andere Schwierigkeit. Jeder Besucher unseres Blog, der solche Probleme hätte, würde sich sofort über die schlechte Realisierung unseres Blog ereifern und nicht den Fehler in seinem, möglicherweise unvollständigen, Browser suchen. Mit der Plattform YouTube haben wir hingegen einen weltweiten Standard und jeder sieht ein, daß, wenn er kein YouTube Video abspielen kann, dann liegt der Fehler in der eigenen Umgebung. Außerdem hat fast jeder Internetbenutzer schon mal ein YouTube Video abgespielt, so daß die eventuellen technischen Probleme dann bereits dort behoben wurden.

Es kommt hinzu, daß iPhone (und iPad) Benutzer bei nur per Flash eingebetteten Videos diese nicht abspielen können, über den Umweg des YouTube Players aber können sie diese auf dem iPhone/iPad direkt ansehen.

FLV Upload zu YouTube

Den Code zum Einbetten hole ich mir, indem ich mir das Video auf YouTube anzeige und auf das * neben Embed klicke. Nun kann ich die Optionen einstellen:

  • Ich schalte die Anzeige “Related Videos” aus, denn in meinem Blog soll, nachdem der Film angezeigt wurde, kein Verweis auf andere Filme bei YouTube zum gleichen Thema (womöglich von anderen Autoren) angezeigt werden.
  • Den Rahmen schalte ich aus.
  • Dafür wird der privacy-enhanced Mode eingeschaltet.
  • Den Stil lege ich auf blau fest, passend zu unserem Theme.
  • Dann noch die Größe auf 425*344 einstellen.

Nun kann der Code aus der “Embed” Zeile rauskopiert werden:

YouTube Embed Code

Nun kann der Artikel fürs Wordpress Blog geschrieben werden. Zuletzt schalte ich auf die HTML Ansicht um, damit ich den generierten Code von YouTube einfügen kann:

Einfügen ins Blog

Der Film wird im Blog nun so angezeigt:

Anzeige Film im Blog

Im letzten Schritt füge ich das Video noch zu iTunes hinzu und synchronisiere alle iPhones, damit wir ihn sofort zur Verfügung haben.

Zuhause angekommen wird die MPEG Datei dann auf den Media Server kopiert, damit sie dort vom Pinnacle ShowCenter aus angesehen werden kann.

Kategorie: Fotografie, PSAG | Drucken | Keine Kommentare »

Instantblog

Donnerstag 4. Februar 2010 von Christian Pohle

Blogging funktioniert bei mir nur, solange ich Artikel sofort schreibe. Alle Artikel, die auf der “da werde ich mal drüber schreiben” Liste stehen, haben eine enorm kleine Realisierungschance.

Ich denke, daß ich mit diesem Verhalten nicht alleine bin, daher möchte ich im Rahmen einer Artikelserie unter dem Schlagwort “Instantblog” Techniken vorstellen, wie man Blogeinträge sofort schreibt, wenn Geschichten, Bilder oder eine dazu Idee entstehen.

An sich wäre es ja einfach, ein iPhone und der Wordpress Client würden ja genügen. Einfach losschreiben und hochladen (habe ich ja schon mal gezeigt). Die Erfahrung zeigt aber, daß Artikel ohne Bild wesentlich weniger gelesen werden (so hat dieser Artikel wahrscheinlich auch keine Chance), also müssen Bilder dazu oder Screenshots oder Filme oder was auch immer.

Ich zeige einfach, wie ich das löse und begrüße jeden Nachahmer meiner Instantblog Techniken.

Kategorie: Arbeitsmethodik, PSAG | Drucken | Keine Kommentare »

Bloggen auf dem iPhone

Donnerstag 2. Juli 2009 von Christian Pohle

Für und von Wordpress gibt es eine geniale Applikation für’s iPhone, mit der man sein Blog vom iPhone aus verwalten kann. Ich persönlich benutze es nicht zum schreiben, denn ich brauche einfach eine Tastatur für die langen Texte und Bilder vom iPhone hochladen ist etwas umständlich.

Richtig brauchbar ist aber die Verwaltung der Kommentare im Blog, das ist etwas, was man jederzeit mal von unterwegs braucht.

Wordpress für iPhone

Wordpress for iPhone gibt’s im AppStore.

Kategorie: Consulting, PSAG | Drucken | Keine Kommentare »