Zu neue VMWare Tools auf dem ESXi

Donnerstag 5. August 2010 von Christian Pohle

Installiert man in der aktuellen VMWare Workstation 7.1 ein neues virtuelles System, dann erhält das die VMWare Tools 8.4.2 Nach einer anschließenden Migration auf einen ESXi 4.0 Host arbeitet dann in der Konsole die Maus nicht mehr flüssig. Sie hängt immer etwas hinterher, was ein schnelles Arbeiten in der Konsole nicht zuläßt.

Der Grund dafür ist: Die VMWare Tools sind zu neu, der ESX arbeitet flüssig nur mit einen eigenen VMWare Tools 4.0 zusammen. Man kiann die aber nicht einfach vom ESXi Host aus aktualisieren, weil der natürlich behauptet, daß das nicht nötig wäre, denn die installierten Tools sind zu neu. Daher scheitert auch ein “Upgrade VMWare Tools” bei der Migration.

Also manuell: VMWare Tools über die Systemsteuerung deinstallieren, VM neu starten und dann aus dem ESXi die VMWare Tools wieder installieren. Siehe da: Die Maus läuft wieder, wie gewohnt.

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Bilder aus mehreren Kameras ins iPad/iPhone laden

Montag 19. Juli 2010 von Christian Pohle

Wenn man mit mehreren Kameras fotografiert, hat man regelmäßig das Problem, daß das iPad/iPhone die Fotos in den Alben nicht korrekt sortiert. Es wird zwar im Ordner aus dem man mit iTunes die Fotos bezieht, für jedes Unterverzeichnis ein eigenes Album angelegt, aber das funktioniert nur für die erste Ebene der Unterverzeichnisse. Innerhalb dieser Alben werden die Fotos dann nach dem Dateinamen aufsteigend sortiert angezeigt.

Das ist doof, wenn man sich eine neue Kamera gekauft hat, deren Zählung der Fotos natürlich wieder bei 1 beginnt mit entsprechenden Dateinamen. Oder wenn man parallel mit mehreren Kameras fotografiert, welche die Fotos alle eigens nummerieren.

Als Fossil der IT besitze ich natürlich ein Programm, das dem Norton Commander (erninnern Sie sich?) nachempfunden ist, TotalCommander, und das hat ein Zusatzmodul “MultiRename Tool”. Mit diesem benenne ich die Fotos einfach von

IMG_1234.JPG

in einen Namen mit dem Erstellungsdatum der Datei um, also

20100719 IMG_1234.JPG

Multi Rename Tool

Nach der nächsten Synchronisierung, bei welcher iTunes natürlich wieder alle Fotos für iPad/iPhone aufbereiten muß, denn die umbenannten Fotos erscheinen für iTunes ja wie neue Bilder, paßt die Sortierung nun in allen Alben.

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Ferndirigent 2010

Donnerstag 8. Juli 2010 von Christian Pohle

Vor 65 Jahren erschien der Ferndirigent von Grundig: Ein handliches Kästchen an einem langen unhandlichen Kabel, mit dem man Lautstärke und Ton des Radios vom Sessel aus einstellen konnte (das nachfolgende Video ist von YouTube eingebettet, ich hoffe, daß es keine Urheberrechte verletzt und bei YouTube online bleibt):

Ich habe mich heute angeschickt, einen solchen Ferndirigenten nachzustellen, Aufgabenstellung war, hier im Haus am Wörthersee vom Tisch auf der Terrasse das Musikprogramm und die Lautstärke regeln zu können:

  • Der Laptop steht im Wohnzimmer und hat die iTunes Bibliothek auf seiner externen Festplatte.
  • Der BOSE Sound Dock Lautsprecher steht auf der Terrasse an der Hauswand, etwa 10 Meter vom Laptop weg.
  • Wir sitzen und hören auf der Plattform im Gras, etwa 15 Meter vom Lautsprecher und 25 Meter vom Laptop weg.

Alle herkömmlichen Fernbedienungen versagen bei diesen Distanzen.

Meine bisherige Notlösung war, das iPhone in den Docking Anschluß des BOSE Sound Dock einzusetzen, eine Playlist zu laden und dann mit der Fernbedienung des BOSE Sound Dock zu regeln. So kann ich die Lautstärke beeinflussen und in der Playlist einen Titel vor oder zurückspringen (ich kann auch die nächste Playlist wählen aber das ist bei unserem breiten Musikgeschmack recht riskant). Notlösung, weil die Entfernung zum Lautsprecher mit der Infrarotfernbedienung auf 3 bis 4 Meter beschränkt ist und weil man die Musik nicht umfassend beeinflussen kann.

Nun die Lösung “Ferndirigent 2010″:

Der Laptop hat iTunes 1, ist mit dem WLAN hier verbunden und hat eine Soundblaster X-Fi Karte im Express Slot 2, mit welcher die Funkübertragung des Tons auf die Terrasse erfolgt (an der Karte selbst hängt per Kabel noch ein Lautsprecher fürs Wohnzimmer):

Laptop mit iTunes und SoundBlaster XFi

Der WLAN Access Point ist natürlich so aufgestellt, daß man sowohl vom Laptop, als auch von der Plattform im Garten aus mit dem WLAN verbinden kann.

Auf dem iPhone wird die Anwendung Remote installiert, das iPhone mit dem WLAN verbunden und Remote wird am iTunes authentisiert (das gelingt sofort, wenn beide am gleichen WLAN hängen und am Laptop die Windows Firewall ausgeschaltet ist. An einem privaten, verschlüsselten WLAN, das mit einem NAT Router mit dem Internet verbunden ist, kann man das ohne weiteres wagen, den Firewall abzuschalten).

Authentisierung

Auf der Terrasse an der Hauswand steht der SoundBlaster Wireless Receiver 1, an diesen ist das BOSE Sound Dock angeschlossen 2. Wie man sieht, wir dessen Fernbedienung nicht verwendet 3

Creative Empfänger und BOSE Sound Dock

Das iPhone wird unauffällig auf den Kaffeetisch gelegt und dient hier als Ferndirigent:

Ferndirigent

Nun können von der Anwendung Remote auf dem iPhone alle Funktionen von iTunes ferngesteuert werden, es können auch neue Playlists erstellt und bestehende bearbeitet werden (was ich mit in der iPod Funktionalität auf dem iPhone immer gewünscht hätte). Ein Titel kann als nächster in der Playlist eingeordnet werden oder auch sofort abgespielt werden:

Playlist

In der Anzeige “Sie hören” kann die Lautstärke der Wiedergabe geregelt werden (natürlich wird der BOSE Sound Dock vorher so justiert, daß er bei einer mittleren Einstellung hier in etwa schon mal so laut, wie gewünscht ist, damit man Headroom zum Regeln hat):

Lautstärkeregelung

Ferndirigent 2010: Die Musik regeln, während man am Kaffeetisch sitzt, 25 Meter vom Laptop und 15 Meter vom Lautsprecher weg! Funktioniert bestens und superstabil.

Anmerkung 1: Das Creative Wireless System erfüllt keine hohen audiophilen Ansprüche. Ein guter Lautsprecher, der per Kabel an die SoundBlaster X-Fi Expresskarte angeschlossen ist, liefert eine excellente Klangqualität. Diese leidet sehr bei drahtloser Übertragung. Im hier gezeigten Szenario mit Musik auf der Terrasse ist das aber durchaus brauchbar und Bluetooth vorzuziehen, weil beim Creative Wireless System die Reichtweite höher ist und auch mal eine Wand dazwischen sein darf.

Anmerkung 2: Für Notebooks ohne Express Card Slot gibt es ein Set von Creative mit einer X-Fi USB Karte und einem Receiver

Anmerkung 3: Es gibt von Creative unterschiedliche Wireless Receiver. Diese sind nicht untereinander kompatibel!

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Windows Compiled Help File CHM aus dem Internet ansehen

Freitag 4. Juni 2010 von Christian Pohle

Wenn man ein kompiliertes Windows Help File aus dem Internet lädt, dann muß man es zunächst auf die Platte speichern, bevor man es öffnen kann. Trotzdem sieht man nicht viel, außer der Meldung “Navigation to the webpage was canceled”:

Navigation to the webpage was canceled

Um die Inhalte des Help Files anzusehen, muß man in die Eigenschaften des CHM File gehen und “Unblock” klicken:

Unblock CHM

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McAfee VirusScan endet unerwartet

Mittwoch 12. Mai 2010 von Christian Pohle

VirusScan von McAfee schreibt bei manchen Systemen regelmäßig Ereignisse ins Windows Eventlog, die besagen, daß der McShield Service unerwartet beendet wurde:

McLogEvent 1008 McShield Service terminated unexpectedly

Wenn man, wie empfohlen, das Event 5051 ansieht, erfährt man, daß der Prozeß McShield.exe länger, als 90 Sekunden an einem File zu tun hatte und daher terminiert wurde:

McLogEvent 5051 McShield took longer than 90000 ms to complete a request. The Process will be terminated

Die beiden Ereignisse werden zwar vom McLogEvent 5000 gefolgt, der mitteilt, daß der McShield Service wieder gestartet wurde, ganz wohl ist einem dabei aber nicht:

McLogEvent 5000 McShield Service started

McAfee teilt zu diesem Fehler in einem Knowledge Base Artikel mit, daß das Event reinen Informationscharakter hat und ignoriert werden kann:

This error is informational in nature and can be safely ignored.

McAfee schlägt einige Workarounds vor: Mehrere Methoden, um die Files, welche den Fehler verursachen, aus dem Scan Prozeß auszunehmen oder Erhöhung des Scan Timeouts.

Ich empfehle inzwischen auch, den Fehler zu ignorieren (wobei das bei einem Windows Event der Kategorie “Error” schwer fällt). Um zu verstehen, warum, muß man herausfinden, warum dieser Fehler auftritt:

  • Eine Datei wird auf die Platte geschrieben
  • McShield beauftragt die Scan Engine mit dem Scan
  • Nach Ablauf der Zeit für “Maximum Scan Time (seconds)” (aus der Policy “VirusScan Enterprise 8.7.0 > On-Access General Policies”) sendet der McShield Task an die Scan Engine eine Anforderung, nun fertig zu werden und die Datei freizugeben
  • Nun erhält die Scan Engine noch eine Karenzzeit von genau nochmal der “Maximum Scan Time (seconds)” aus der Policy
  • Wenn die Scan Engine auch in dieser Zeit nicht fertig wird, wird der Thread einfach abgeschossen und der McShield Service startet neu

Das bedeutet aber im Endeffekt, daß die Zeit, die wir in der “Maximum Scan Time (seconds)” in der Policy angeben und die standardmäßig auf 45 Sekunden eingestellt ist, verdoppelt werden muß, um die tatsächlich maximale Scan Zeit zu ermitteln.

Anstelle der Workarounds sollten, wenn eine Aktion aufgrund des Fehlers erfolgen soll, die im Event 5051 genannten Dateien analysiert werden und herausgefunden werden, warum diese nicht gescannt werden können.

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Windows XP DMA Bug

Donnerstag 6. Mai 2010 von Christian Pohle

Windows XP hat einen Bug in der Ansteuerung von Laufwerken mit DMA. Wenn das Laufwerk, die CD, aber auch die Festplatte 6 mal einen Lesefehler hatte, dann schaltet Windows XP den DMA Modus aus und schaltet in den PIO Modus.

Daß dieser Effekt auftritt, bemerkt man daran, daß der PC gähnend langsam wird, sobald man auf die Platte zugreift, aber normal arbeitet, solange man nichts von der Platte liest oder auf diese schreibt.

Hat man den TaskManager von Sysinternals, dann kann man den Effekt auch an der Zeile “Interrupts” sehen, die weist bei Plattenzugriffen bis zu 50% CPU Last aus.

Im Device Manager sieht man dann unter den IDE Channels

den Primary IDE Channel 0, also denjenigen, wo die Platte angeschlossen ist, im PIO Mode:

Zur Korrektur des Fehlers legt man im Registry Editor unter

HKEY_CURRENT_CONFIG\System\CurrentControlSet\Control\Class\{4D36E96A-E325-11CE-BFC1-08002BE10318}\0001

einen neuen DWORD Wert

ResetErrorCountersOnSuccess

an und setzt diesen auf 1. Danach muß man Windows XP zweimal neu starten (Bei manchen XP Installationen kann es auch ein anderer Schlüssel sein, 0002 oder 0003).

Dieser Wert führt dazu, daß Windows XP, wenn es erfolgreich per DMA auf die Platte zugreifen kann, den Fehlerzähler zurücksetzt und sich selbst damit ermöglicht, den PIO Mode auszuschalten.

Kleine Erklärung dazu: PIO Modus bedeutet, daß jeder Zugriff auf die Festplatte einen Interrupt im Prozessor auslöst, denn der gesamte Festplattenzugriff wird von der CPU durchgeführt (Programmed Input/Output Mode). Im heutzutage “normalen” DMA Mode (Direct Memory Access) schreibt der Plattencontroller die Zugriffsergebnisse direkt in den Hauptspeicher (wenn die CPU gerade nicht zugreift).

Nachtrag:

Weitere Informationen (auf Englisch) und ein kleines VB Script zu diesem Problem findet man auf der Seite http://winhlp.com/node/10.

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Photoshop Mobile kann jetzt twittern

Freitag 30. April 2010 von Christian Pohle

Ich fotografiere ja auf meinem iPhone mit Photoshop Mobile, weil ich dann die Fotos direkt bearbeiten kann (Ausschneiden, Farbe, Helligkeit und Kontrast ändern) – das habe ich in meinem Beitrag “Fototweets” ja bereits beschrieben.

Dort steht allerdings noch, daß ich danach in Twittelator gehen muß, um den Tweet abzusetzen – das ist nicht mehr richtig, denn Photoshop Mobile kann jetzt Fotos auch direkt zu TwitPic hochladen:

und damit kann man direkt twittern:

Wieder ein Schritt gespart, denn man muß nun den Photoshop Mobile nicht mehr verlassen und kann, noch während ein Foto hochlädt, gleich das nächste schießen.

Man kann auch ein Facebook Profil hinterlegen, das habe ich aber nicht getestet, weil ich das in meinem Workflow nicht brauchen kann.

Nachtrag:

Ich habe meinen Workflow wieder zurückgestellt und schicke das Foto wieder mit Twittelator hoch. Der kann nämlich zu Mobypicture hochladen und die zeigen neben meinen Bildern keine nackten Menschen an, um für irgendwelche Chats zu werben. Außerdem kann Twittelator den Link zum Foto vor das letzte #fb stellen, und so erkennt der Facebook Sync auch diese Tweets (das #fb funktioniert leider nur, wenn es ganz am Ende des Tweets steht).

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Konsolen von VMs auf dem ESXi Server direkt aufrufen

Donnerstag 15. April 2010 von Christian Pohle

Man kann die Konsolen von virtuellen Maschinen, die auf einem ESX oder ESXi Server laufen, auch direkt aufrufen, ohne jedesmal den VMWare vSphere Client öffnen zu müssen. Das bietet sich an, wenn man mit einzelnen Konsolen häufig arbeitet und nicht jedesmal den gesamten VMWare ESX Server verwalten möchte (die hier beschriebene Vorgehendweise ist für vSphere unter Windows, ich bin sicher, es funktioniert unter Linux ähnlich).

Auf dem Windows Rechner muß der VMWare vSphere Client installiert sein, dann ist im Verzeichnis

C:\Program Files\VMware\Infrastructure\Virtual Infrastructure Client\4.0

das Programm “vmware-vmrc.exe” vorhanden. Mit diesem legt man sich einen Shortcut mit der folgenden Commandline an:

“C:\Program Files\VMware\Infrastructure\Virtual Infrastructure Client\4.0\vmware-vmrc.exe” -h HOSTNAME -u USERNAME -p PASSWORD “[Datastore 2 RAID 1] Blackberry/Blackberry.vmx”

Die Parameter HOSTNAME, USERNAME und PASSWORT ermittelt man recht einfach, es sind die gleichen, die man beim Start des vSphere Client eingibt:

Die fügt man so, wie man sie eingibt, in den Shortcut ein, also ohne irgendwelche Anführungszeichen.

Die Virtuelle Maschine zu übergeben, ist etwas trickreicher. Dazu startet man am besten den vSphere Client und geht in die Eigenschaften der gewünschten VM findet man die Angabe des “Virtual Maschine Configuration File”:

Den kopiert man sich komplett heraus und setzt ihn zwischen zwei Anführungszeichen in den Aufruf:

“C:\Program Files\VMware\Infrastructure\Virtual Infrastructure Client\4.0\vmware-vmrc.exe” -h HOSTNAME -u USERNAME -p PASSWORD “[Datastore 2 RAID 1] Blackberry/Blackberry.vmx

Diese Komandozeile kann man dann entweder aus einem Batch oder einem Icon auf dem Desktop heraus aufrufen. Die Konsole hat dann auch einen chicen blauen Rand, statt dem gewohnten grünen vom vSphere Client:

Diese Vorgehensweise ist nicht nur einfacher zu handhaben, es spart auch Zeit, denn der Start der einzelnen Remote Console aus dem Shortcut geht dramatisch schneller, als den vSphere Client zu laden, die richtige VM auszusuchen und deren Remote Console zu laden.

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Exchange 2003 Public Folders für Blackberry berechtigen

Donnerstag 15. April 2010 von Christian Pohle

Der Benutzeraccount, mit welchem ein Blackberry Enterprise Server auf die Exchange Struktur zugreift, braucht auf alle öffentlichen Ordner das Recht “Owner”, wenn der Blackberry Server in der Lage sein soll, zu überprüfen, ob ein Benutzer das Recht hat, auf einen öffentlichen Ordner zuzugreifen.

Es ist aber nicht nötig, jeden einzelnen Ordner zu konfigurieren, um das Client Recht “Owner” zu vergeben. Das geht auch zentraler, zumindest für jeden Top-Level Folder in der Exchange Struktur. Für jeden Ordner findet man unter “All Tasks” den Punkt “Mange Settings”:

Dort gibt es den “Modify Client Permissions”:

Dort kann man einen Benutzer hinzufügen:

Nun kann man den Benutzer des Blackberry Server (üblicherweise “BESAdmin”) hinzufügen und auf “Owner” stellen:

Das wiederholt man einfach für alle Top Level Public Folders (glücklich, wer da nur wenige angelegt hat).

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Fehler bei MSTSC

Dienstag 13. April 2010 von Christian Pohle

Wenn beim Aufruf von MSTSC, dem Microsoft Terminal Services Client die Fehlermeldung

Die Verbindung mit der Remotesitzung wurde getrennt, da keine Terminalserver-Clientzugriffslizenzen für diesen Computer vorhanden sind. Wenden Sie sich an den Serveradministrator.

kommt, dann muß man erstmal garnicht den Serveradministrator bemühen, es genügt oft, in der lokalen Registry des zugreifenden Rechners den Schlüssel

HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\MSLicensing

zu löschen:

Danach funktioniert der Zugriff wieder problemlos. Allerdings muß man für das Löschen des Schlüssels REGEDIT als lokaler Administrator starten, damit man den Schlüssel löschen kann.

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Business Contact Manager – Fehler beim Freigeben

Samstag 10. April 2010 von Christian Pohle

Ein Kunde hat aus der Microsoft Office Small Business Version den Business Contact Manager im Einsatz. Dabei ist auf einem zentralen PC eine SQL Express Datenbank installiert, welche die Informationen hält und aus deren Tabellen die Outlook Ansichten des Business Contact Manager gebildet werden. Die Daten sind also nicht in Outlook gespeichert und werden auch nicht mit Outlook Methoden repliziert, sondern sie werden nur mit Outlook angezeigt.

Möchten mehrere Benutzer mit diesen Informationen arbeiten, dann kann man diese freigeben. Bei diesem Vorgang wird eigentlich nichts anderes getan, als am SQL Express Server ein Netzwerkprotokoll gebunden und den Benutzern ein Zugriffsrecht auf diesen SQL Server gegeben.

Diese Freigabe kann nun mit einer sehr nichtssagenden Fehlermeldung

Fehler beim Übernehmen von Änderungen. Ihre Änderungen wurden nicht erfolgreich übernommen.

fehlschlagen und Outlook stürzt danach ab:

Versteht sich von selbst, daß dazu nichts wirklich hilfreiches in den einschlägigen Supportdatenbanken zu finden ist. Ich beschreibe, was mir in diesem speziellen Fall letztendlich (nach einigen erfolglosen Versuchen) geholfen hat:

  • Ich habe vorsichtshalber die Datenbank gesichert (aus Unternehmensools .- Datenbank verwalten, Knopf “Datenbank sichern”).
  • Dann habe ich aus der Systemsteuerung das “Microsoft Office Outlook 2003 mit Business Contact Manager Update” deinstalliert.
  • Als nächstes die “Microsoft SQL Server Desktop Engine (MICROSOFTSMLBIZ)” deinstalliert.
  • Den Patch “KB954459″ deinstalliert, das ist MSXML 6.0 SP2 (ich mußte dafür den Office Cleanup Wizard zu Hilfe nehmen)
  • Und als letztes die “Unterstützungsdateien für das Microsoft SQL Server Setup”
  • Sollte danach noch irgendetwas in der Liste der Programme sein, das auf Business Contact Manager hindeutet, würde ich das auch deinstallieren.
  • Rechner rebooted
  • Setup von Microsoft XML 6.0, keine XML Service Packs!
  • Erneuter Reboot des Rechners
  • Dann den Business Contact Manager für Outlook 2003 geladen und installiert. Dabei wurde die SQL Engine wieder installiert.
  • Reboot des Rechners
  • Start von Outlook und Konfiguration des Business Contact Managers. Dabei auf “Datenbank auswählen” geklickt und die bereits vorher verwendete Datenbank wurde automatisch eingetragen:

  • Es waren nun alle Informationen aus dem Business Contact Manager wieder im Outlook verfügbar – ein Restore der Datenbank aus der Sicherung war nicht notwendig!
  • Download und Setup des Service Pack 2 für Business Contact Manager (das ist im englischen übrigens Service Pack 3!)
  • Klar: Reboot.
  • Download und Setup des Service Pack 3 für Business Contact Manager (das ist im englischen übrigens Service Pack 4). Dabei wurde auch ein Update der SQL Express Version durchgeführt und ein Hinweis angezeigt, daß die Datenbanken erneut freigegeben werden müssen.
  • Letzter Reboot

Nun ließ sich die Datenbank wieder einwandfrei für die Benutzer freigeben!

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Fernwartung der Fritz!Box

Samstag 10. April 2010 von Christian Pohle

Ich empfehle seit Jahren für den Internetzugang von privaten Netzen oder kleinen Büros die Fritz!Box von AVM, entweder als FRITZ!Box 7270mit Telefonanlage, DECT Basis und VOIP Funktionen oder als puren Internet Router FRITZ! Box 3270(Beide Modelle mit WLAN N). Nicht, daß andere Router nicht gut wären, aber die Fritz!Box von AVM, die kenne ich halt gut.

Was ich bei AVM besonders toll finde, ist, daß auch für ältere Modelle der Fritz!Box aktuelle Firmware produziert wird (so auch für das bei uns im Haus eingesetzte AVM VoIP Gateway 5188: Das Produkt ist seit Jahren eingestellt und am 15.3.2010 kam eine neue Firmware, welche die hier beschriebene Fernwartung nachrüstet).

In den aktuellen Firmwareversionen für die meisten Fritz!Boxen ist nun ein Punkt “Fernwartung” enthalten. Damit kann man die Fritz!Box so einstellen, daß man über einen Webbrowser von außen auf die Konfigurationsoberfläche zugreifen kann:

Um die Sicherheit hat sich AVM hierbei auch Gedanken gemacht:

  • Die Verbindung ist zwangsweise SSL verschlüsselt, so daß das Admin Kennwort, das im Anmeldefenster eingetragen wird, auch jeden Fall verschlüsselt über die Leitung geht (dieses Admin Passwort ist das normale, daß man aus dem lokalen Netzwerk auch verwendet).
  • Der Prozeß ist mit einem zweiten Passwort geschützt, daß man braucht, um überhaupt auf das Anmeldefenster zuzugreifen (Dieses Passwort samt einem Benutzernamen wird beim Aktivieren des Fernzugriffs eingetragen).
  • Man könnte auch noch einen anderen Port als 443 verwenden, damit gängige Portscanner die Fritz!Box nicht entdecken. Das halte ich persönlich für nicht notwendig.

Natürlich muß die Fritz!Box entweder an einem DSL Anschluß mit fester IP Adresse betrieben werden oder ihre Adresse an einen Dienst, wie DynDNS regelmäßig melden. Auch das erledigt die Fritz!Box so nebenbei mit:

Die Vorteile dieser Konfiguration:

  • Ich kann den DynDNS Hostnamen per Nagios monitoren und PINGen. Das funktioniert zuverlässig und auch die nächtliche Zwangstrennung samt Vergabe einer neuen Adresse führt nicht zu einem Fehler, der von Nagios gemeldet wird.
  • Ich kann für meine Kunden die Fritz!Box konfigurieren, ohne, daß ein PC im Netzwerk angeschaltet oder erreichbar sein müßte.

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8.3 Benennungskonvention

Freitag 26. März 2010 von Christian Pohle

Bei der Installation eines McAfee ePolicy Orchestrator Server 4.5 auf einem Windows 2008 R2 System erscheint eine Fehlermeldung, man möge bitte die “8.3 Benennungskonvention” aktivieren:

Es ist tatsächlich so, daß der ePolicy Orchestrator zur Ausführung kurze Dateinamen braucht – die Generierung dieser ist aber mit Windows 2008 R2 (endlich) standardmäßig ausgeschaltet. Da wir den ePolicy Orchestrator Server sowieso auf einem dedizierten Server installieren, stört es natürlich nicht, die kurzen Dateinamen (Sie erinnern sich möglicherweise an diese aus den Urzeiten von DOS/Windows).

Das geht mit dem Registry Editor, wir setzen den Wert

HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\FileSystem
NtfsDisable8dot3NameCreation = 0

der steht standardmäßig auf 2:

Server neu starten und die kurzen Dateinamen sind verfügbar (und ePo läßt sich installieren).

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cpohle Erinnerung an Urzeiten von DOS: #McAfee ePolicy Orchestrator braucht 8.3 Dateinamen auf Windows 2008R2 http://pohle.de/ku0 #wp #li #xng #fb
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SQL Server Express 2008 installiert Named Instances

Sonntag 21. März 2010 von Christian Pohle

Ruft man die Installation des Microsoft SQL Server Express 2008 direkt von der Website auf

Dann öffnet sich ein komfortabler Installer, der alle notwendigen Schritte automatisch erledigt. Startet man direkt im Anschluß dann das SQL Server Management Studio und drückt auf “Connect”, dann erhält man eine Fehlermeldung, daß die Verbindung zum SQL Server nicht aufgebaut werden kann:

Die Lösung? Der so komfortable Installer installiert, ohne das irgendwo explizit zu nennen, keine Default Instance des SQL Server, sondern eine Named Instance. Die hat zwar immer den Namen “SQLEXPRESS”, aber das muß eben beim Verbindungsaufbau angegeben werden:

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cpohle SQL Server Express 2008 installiert standardmäßig eine Named Instance http://pohle.de/5qq #wp #li #xng #fb
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McAfee VirusScan und Windows 7

Donnerstag 11. März 2010 von Christian Pohle

McAfee VirusScan unterstützt ab Version 8.7i mit Patch 2 die Installation eines Clients mit Windows 7 (Inzwischen gibt es Patch 3, der wird natürlich auch unterstützt). McAfee hat darüber eine hübsche Matrix auf seiner Supportsite:

VirusScan 8.x Versionen

Während VirusScan 8.7i in den meisten ePolicy Orchestrator Installationen schon integriert ist und somit nur der Patch rein muß, wird es bei der Version des ePolicy Orchestrator Server schon schwieriger. Der immer noch weit verbreitete ePolicy Orchtestrator 3.6.1 unterstützt Windows 7 nicht mehr (was auch seine Berechtigung hat, den EOL für ePo 3.6.1 war am 31.12.2009).

Es ist ePo 4.0 oder besser 4.5 notwendig – dabei ist der Migrationsaufwand nicht zu unterschätzen, denn diese Migration ist nicht einfach ein Setup.exe und der Rest geht automatisch, es müssen vielmehr alle Einstellungen des Servers auf den neuen ePolicy Server übertragen werden. Das allerdings ist auch eine prima Chance für einen Neuanfang bzw. ein Aufräumen angesammelter Polices.

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cpohle McAfee VirusScan und Windows 7 http://pohle.de/8m3 #wp #li #xng #fb
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