Welpenclub beim Freßnapf

Mittwoch 10. März 2010 von Christian Pohle

Timmy und Tobi sind seit heute Mitglieder im Welpenclub der Handelskette Freßnapf. Zur Anmeldung wird man dort reich beschenkt:

Geschenke

Jeder bekam einen Rucksack an dem seitlich eine Wasserflasche steckt und vorne ein Wassernapf zum Ausklappen enthalten ist (sieht man am linken der beiden Rucksäcke) und im Rucksack drin war jeweils:

  • Eine Tüte Hundefutter
  • Ein Microfasertuch
  • ein Reinigungstuch, wenn mal was danebengeht
  • Ein Spielzeug
  • eine Tüte Kaustreifen
  • Ein Welpenratgeber

Eine tolle Idee und, wie ich finde, gut angelegte Werbung. Denn wenn man einem frisch gebackenen Welpenbesitzer so einen Rucksack im Verkaufswert von 60 € schenkt, erreicht man seine Werbungszielgruppe mit Sicherheit effizienter, als mit großformatigen Zeitungsanzeigen, die sicherlich keine so hohe Rücklaufquote haben dürften, wie ein Welpenclub Mitglied. Bravo an die Werbestrategen bei Freßnapf und Danke im Namen von Timmy und Tobi für die Willkommensgeschenke!

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Backup der Social Networks

Sonntag 7. März 2010 von Christian Pohle

Ich habe einen neuen Service entdeckt, der es ermöglicht, meine Daten aus den Social Networks, wie Twitter und Facebook zu sichern. Der nennt sich Backupify und speichert seine Daten auf Amazon Servern:

Backupify

Folgende Dienste werden derzeit unterstützt:

Dienste

Der Dienst ist derzeit noch kostenlost, eine Preisstruktur ist noch nicht veröffentlicht. Man muß für seine Online Accounts entweder Name und Passwort hinterlegen oder, wie bei Twitter, eine Authentisierung vornehmen. Die Leute von Backupify versichern mehrfach, daß sie mit den gesicherten Daten nichts anfangen. Mehr, als Vertrauen kann man da nicht.

Für mich sind derzeit nur zwei Backups brauchbar, Twitter und Facebook. Die habe ich vor einiger Zeit aktiviert und möchte hier mal Zeigen, was dann an Backups rauskommt:

Die Backups sind pro Konto abrufbar, interessant ist für die hinterlegten Twitter Konten auf jeden Fall das PDF Book, in dem man sich seinen gesamten Account in einem übersichtlichen PDF herunterladen kann:

PDF Book

Das Inhaltsverzeichnis listet die einzelnen Nachrichtentypen auf:

PDF Book

So kann ich recht schnell nachsehen, was denn der erste Tweet war, den ich gesendet habe. Bei Twitter zu blättern wäre viel zeitaufwändiger:

Erster Tweet

auch die Favoriten sind komplett aufgelistet und sogar die Links sind anklickbar:

Favoriten und Links

Das Backup von Facebook ist für mein Konto weniger interessant, weil ich Facebook ja eigentlich nur benutze, um meine Twittermeldungen zu verbreiten. Daher habe ich nur ein JPG File mit meinem Profilfoto drin. Kann sein, daß bei bei aktiveren Facebook Accounts mehr gespeichert wird:

Facebook

Das XML File hats aber in sich: Es listet alle Freunde mit deren Username, uid des Facebook Accounts und dem Geburtstdatum (!):

XML File

Services, wie Flickr sollen sich aus dem Backup komplett zurückspeichern lassen, wenn z.B. der Account mal gehackt wird oder versehentlich gelöscht wird. Bei Twitter geht das natürlich nicht, weil man die Timestamps nicht künstlich erzeugen kann – es würden alle Nachrichten mit dem aktuellen Datum/Zeit eingestellt werden und erneut in der Timeline der Follower auftauchen.

Aber das PDF Book meines Twitter Accounts alleine ist es schon wert, diesen Dienst zu nutzen!

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Umstellung unserer Videos zu Vimeo

Donnerstag 4. März 2010 von Christian Pohle

Bisher hosten wir die Videos, die in unserem Blog abrufbar sind, bei YouTube. Dies vor allem, weil wir dort eine einfache Argumentation haben, wenn jemand ein Video nicht abrufen kann (“Wie? YouTube geht nicht? Das ist leider nicht unser Problem”), aber auch, weil durch den YouTube Client die Integration auf iPhones gelingt (eine ausführliche Begründung dazu habe ich in meinem Artikel “Wie unsere Filme entstehen” geliefert).

Nun gibt es aber auch Nachteile von YouTube:

  • Die hochgeladenen Videos werden von YouTube qualitativ verschlechtert. Unsere Video und Schnitttechnik ist nicht HD, das ist uns klar, aber die Videos müßte man eigentlich nicht noch weiter runterrechnen.
  • Die Performance ist, gerade am Wochenende, sehr schlecht und unsere Videos geraten andauernd ins Stocken. Wir erklären ständig unseren Besuchern, daß sie das Video erst starten sollen, dann auf Pause klicken, dann warten bis der rote Balken rechts ist, dann das Video starten.
  • Wir können die Videos nicht schützen, so daß sie nicht direkt über YouTube gefunden und abgespielt werden. Das liegt zum einen an der Lizenz für die Musik in unseren Filmen, diese gilt nur für unser Blog, zum anderen auch daran, daß unsere Filme zum Teil im Kontext eines Artikels erscheinen und wir die da nicht herausgerissen wissen möchten.

In den letzten Wochen bin ich immer wieder auf Videos gestoßen, die bei einem Dienst namens “Vimeo” gehostet sind:

Vimeo

Alle Videos, die ich von dieser Site angesehen habe, hatten kein Performanceproblem und waren in einer hervorragenden Qualität. Vimeo verwendet auch einen FlashPlayer, so daß zu erwarten ist, daß es genauso wenig Integrationsprobleme geben wird, wie mit YouTube und sie haben eine Lösung, um Videos auch auf iPhones anzuzeigen. Man kann Videos so parametrisieren, daß sie nicht auf anderen Webseiten eingebettet werden können.

Vimeo bietet für $59,95 pro Jahr ein Plus Konto an, womit alle unsere Anforderungen erfüllbar sind und außerdem keine Werbung angezeigt wird. Entscheidung gefallen, das Projekt kann starten: Alle unsere Videos umstellen.

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SBSettings

Donnerstag 4. März 2010 von Christian Pohle

Einer der Gründe, sein iPhone zu öffnen (“Jailbreak“) sind die Zusatzprogramme unter dem Namen “SBSettings”. Diese erlauben es mit einem kurzen Wisch und einem Tippen das Telefon z.B. in den Flight Mode zu schalten. Das geht viel schneller, als die Folge “Ganz nach links im Menü”, Einstellungen, Allgemein, Flugmodus.

SBSettings wird aktiviert mit einem Strich über die obere Leiste des iPhone (vom Carrier Logo zur Batterieanzeige hin) und klappt dann von oben aus:

SBSettings Anzeige

Welche Switches angezeigt werden, kann man konfigurieren, indem man auf den linken blauen Knopf “More” in der untersten Reihe tippt:

SBSettings Toogles

Installiert wird SBSettings aus Cydia heraus, dort wählt man das Paket “SBSettings” aus, die wichtigsten Toggles kommen standardmäßig mit, ich empfehle, noch die folgenden Toggles extra zu installieren (dazu sucht man einfach in Cydia nach “sbsettings”, dann erscheinen die in der Liste:

  • Data Toggle
  • PDANet Toggle (für PDA Net, das sollte man zwischendurch ausschalten, weil es den Akku sehr belastet)
  • Veency SBSettings Toggles (VNC sollte man auch ausschalten, wenn man es nicht braucht)

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Warum Jailbreak?

Donnerstag 4. März 2010 von Christian Pohle

Warum soll man sein iPhone öffnen, also einen Jailbreak durchführen, auch wenn man ein “offizielle” iPhone von T-Mobile hat?

Ich habe drei nützliche Programme, die ich leider aus dem Appstore nicht installieren darf:

  • PDANet – Stellt den Internetzugang des iPhone über ein Peer to Peer WLAN bereit. Ohne Aufwände für Tethering, ohne Bluetooth und auch für mehrere Rechner, wenn das gebraucht wird. Benutzt das Inklusivvolumen des iPhone Datenvertrages, weil es dessen APN benutzt. Einziger Nachteil: Der Stromverbrauch ist enorm, während PDANet läuft.
  • SBSettings – Erlaubt mit Strich und Tipp den Flugmodus, WLAN, Bluetooth ein und auszuschalten. Näher beschrieben hier.
  • Veency – Das iPhone über VNC fernsteuern. Perfekt für Dokumentationen, aber auch zur Hilfestellung, wenn was nicht klappt (die aktuelle Adresse zeigt SBSettings an). Passwort vergeben, dann kann man unattended zugreifen, ohne Passwort kommt eine Rückfrage beim Benutzer. Das Passwort setzt man übrigens in den normalen “Einstellungen” des iPhone, dort gibt es nach installation eine Rubrik “Veency”. Übrigens: Man kann auch in einer VNC Sitzung nicht mit der Tastatur des PC eine Eingabe auf dem iPhone machen, sondern muß brav auf der virtuellen Tastatur des iPhone tippen.
  • AptBackup – Das vierte im Bunde bedingt sich durch die anderen drei: Es fertigt ein Backup der Programme und ihrer Einstellungen an, die über Cydia installiert wurden. Diese werden dann beim normalen Synchronisieren des iPhone mitgesichert.

Natürlich ist ein Jailbreak auch dann unumgänglich, wenn man ein iPhone in einem anderen Netzwerk, als T-Mobile betreiben möchte (oder muß).

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Power Shell Editor

Donnerstag 25. Februar 2010 von Christian Pohle

Zum Editieren von PowerShell Scripten gibt es einen Editor, der eine komplette Debug Umgebung etabliert – prima zum Entwickeln und Testen von Scripten:

PowerGUI

Der Editor hat natürlich Syntax Prüfung, Hilfe zu bekannten CMDlets, kann das Script im Single Step ausführen, zeigt die Variableninhalte an und die Ausgabe des Script.

Dieser Editor ist Bestandteil der Quest PowerGUI

Quest PowerGUI

Vorher muß natürlich PowerShell auf den Rechnern installiert sein, auf welchen die Scripten ablaufen sollen. Das kann inzwischen mit einem einzigen EXE erledigt werden, das Windows Management Core genannt wird – da ist die PowerShell mit drin.

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WLAN Modernisierung

Dienstag 23. Februar 2010 von Christian Pohle

Heute wurde durchgeführt, was lange schon fällig war: Die Modernisierung unseres WLAN im Haus (das war übrigens auch der Grund, heute nachmittag nix zu twittern).

Seit 6 Jahren werden unsere beiden Häuser von insgesamt 6 WLAN Accesspoints von DLINK versorgt, die strategisch quer durch’s Haus verteilt sind, um so Haus und Garten und auch den Vorplatz mit WLAN abzudecken. Die belegen dummerweise natürlich auch 6 WLAN Kanäle, wir hatten uns seinerzeit für die Kanäle 1, 3, 5, 9, 11 und 13 entschieden. Das Roaming zwischen den Access Points funktionierte leidlich gut.

Zumindest, bis unsere Nachbarn auch WLAN Access Points aufbauten. Inzwischen erreicht man von unserem Haus aus etwa 14 WLANs und wir haben seit einiger Zeit Ecken im Garten und auf dem Vorplatz, wo man nicht mehr stabil arbeiten kann. Außerdem sind mir 54 MBit auf dem Laptop zu langsam.

Eine neue Lösung muß her und aufgrund der sehr guten Erfahrungen mit dem WLAN der FRITZ!Boxen bei unseren kleineren Kunden fiel die Entscheidung, unser WLAN zukünftig mit einer FRITZ!Box 3270 als zentralem Access Point

FRITZ!Box 3170

und zwei im Hause strategisch platzierten FRITZ!Repeatern aufzubauen:

FRITZ!Repeater

Die Erfahrungen sind bestens:

  • Die FRITZ!Box 3270 kann so konfguriert werden, daß der Router und der Teil, der normalerweise über ADSL zum Internet verbindet, gänzlich deaktiviert wird, denn wir haben einen eigenständigen Router zum Internet im Rechnerraum.
  • Gleichsam wird bei uns der DHCP Server deaktiviert, weil wir diesen von zwei Windows 2008 Servern aus betreiben.
  • So funktioniert die Box dann als reiner WLAN Access Point und unterstützt die Standards 802.11a, b, g und n
  • Die beiden Repeater unterstützen ebenfalls alle Standards und sind mit Druck in den Kreis am Repeater und Tastendruck an der FRITZ!Box schnell konfiguriert.
  • Die FRITZ!Box 3270 kann überwachen, welche Kanäle im WLAN Bereich gerade belegt sind und auf welchen Frequenzen es Störsignale gibt und sich den besten Kanal heraussuchen. Die beiden Repater ziehen automatisch mit.
  • Wir belegen nur noch einen WLAN Kanal mit unserer Anlage, nicht mehr 6.
  • Unsere Laptops buchen sich mit 802.11n ein und erreichen, zumindest nominal, bis zu 300 MBit (wobei die FRITZ!Box ja nur mit 100 MBit am restlichen Netzwerk angebunden ist). Der Durchsatz ist aber spürbar besser, als mit der alten 54 MBit Lösung.
  • Die iPhones und die Pinnacle Showcenters nutzen natürlich nur 802.11g mit 54 MBit, aber die Anlage bietet ja beides an.

So erreichen wir eine bessere und schnellere WLAN Abdeckung mit deutlich weniger Aufwand als vorher. Modern ist manchmal halt doch besser.

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Probeliegen im Hundebett

Sonntag 7. Februar 2010 von Christian Pohle

Adja, bekanntermaßen die Mutter unserer beiden Lieblinge Timmy und Tobi hat als Belohnung für die hervorragend gelungenen 8 Welpen und ihre liebevolle mütterliche Umsorgung von ihrem Frauchen Bärbel Somerville ein wunderschönes neues Hundebett geschenkt bekommen.

Das Bett ist der Natur nachgebaut und entspricht einem natürlichen Nest, das sich Hunde bauen würden, wenn sie hohes Gras zu einer Lagerstätte runtertrampeln würden. Hunde nehmen dieses Bett sehr gerne an, denn es vermittelt ein Nestgefühl, und durch den Rand liegt der Kopf etwas höher. Es ist aber kein Korb, denn wie wir erfahren mußten, liegen Hunde in einem Korb sehr unnatürlich mit gekrümmter Wirbelsäule, was in der Entwicklungsphase, wo die Wirbelsäule noch nicht so gefestigt ist, großen Schaden hervorrufen kann.

Adja hat Thomas ihr neues Bett ganz stolz gezeigt und ihn gleich mal zum Probewohnen eingeladen:

Thomas fügt hinzu, daß das Bett Silikon enthält und man dadurch wie in einer Art Wasserbett liegt. Der Kunstlederüberzug wäre sehr bequem (und ist auch strapazierfähig). Das Bett ist aus Barbara’s Dog Shop, Telefon 05127/9020207, E-Mail Ruffis_Quaxsus@t-online.de.

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Gowalla – Position melden und einchecken

Dienstag 26. Januar 2010 von Christian Pohle

Seit kurzem ist in der rechten Leiste unseres Blog ein Abschnitt “Checkings (Gowalla)” zu sehen, der auflistet, wo ich mich gerade aufhalte:

Gowalla

Hier sieht man z.B. unsere Reise von Klecken nach Hause:

  • Ab 12:17 sind wir bei “Trinity Sunfire”, das ist die Züchtung von Timmy und Tobi. Den Ort habe ich (wie viele andere Orte auch) in Gowalla angelegt, weil es ihn natürlich nicht gab.
  • Um 16:45 dann eine Shell Tankstelle, offensichtlich mußte der Mietwagen vollgetankt werden vor der Rückgabe.
  • Denn um 16:53 sind wir am Airport Hamburg
  • Aha, Kaffee oder einen Snack – um 17:06 am Mövenpick. Klickt man auf das Mövenpick sieht man, daß es das an den Gates ist, also ist die Security schon passiert.
  • Um 19:00 Uhr sind wir wieder am Flughafen München
  • Schlemmer – um 19:24 im Il Mondo, es scheint noch ein leckeres Abendessen zu geben
  • Um 20:57 dann wieder zuhause

Wozu das gut ist? Zunächst mal macht der Gowalla Client auf dem iPhone viel Spaß, funktioniert einigermaßen absturzsicher und ist vom Design her hübscher, als das Konkurrenprodukt Foursquare (das übrigens anscheinend beliebter ist, möglicherweise, weil es Clients für die anderen Smartphone Plattformen gibt). Ich habe mich jedenfalls vom Gefühl leiten lassen, beide ausprobiert und gebe (im Augenblick) Gowalla den Vorzug, weil mir die Optik symphatischer ist und ich leichter zurecht komme.

Auf dem iPhone startet man Gowalla, es übernimmt das GPS Signal (daher wird es auf dem iPhone 2G, also der ersten Generation, nicht funktionieren) und zeigt die “Spots” an, die in der näheren Umgebung liegen. Die Spots an denen man schon mal eingecheckt war, sind mit einem Haken versehen:

Nearby Spots

Man wählt den aus, der genau beschreibt, wo man ist und klickt “Check in Here”:

Check In

Nun kann man sogar eine Statusmeldung eingeben, die dann zu Twitter und auch Facebook gepostet wird. Hier darf man das Feld allerdings nicht vollschreiben, denn Gowalla hängt hinten noch “at Name des Spots” und den Link an und schneidet alle Zeichen der eingegebenen Nachricht ab, die das 140 Zeichen Limit überschreiten würden. Meine Kürzel #fb #li oder #xng funktionieren natürlich auch hier:

Twitter Nachricht

So ist man dann eingecheckt:

Confirm Check In

Die Nachricht, die, wenn man das aktiviert hat, auf Twitter gepostet wird, sieht dann so aus:

Tweet

Hier treten, neben der Optik der Gowalla iPhone Applikation, zwei weitere Vorteile gegenüber Foursquare zutage:

  • Bei Foursquare kann ich keine eigene Nachricht dazugeben, es wird nur, in Englisch, gepostet, wo ich bin. Also keine Kürzel für Facebook, Xing oder LinkedIn und keine weitere Erklärung. Dadurch sind die Tweets eher langweilig. Das englische “at” fällt hingegen kaum auf, wenn man vorher was deutsches schreibt.
  • Bei Foursquare kann ich man nur generell aktivieren, daß alle Check In Vorgänge getwittert werden sollen, während ich bei Gowalla bei jedem Tweet einzeln entscheiden kann, ob ich das auch noch auf Twitter melden möchte. Das dient vor allem dazu, die Timeline nicht allzu sehr zu langweilen mit Positionsmeldungen.

So sieht die Twitterei zur obigen Reise nicht ganz so umfangreich aus, denn einige Spots habe ich mir einfach gespart. Andererseits erfährt der geneigte Leser aber, was wir da jeweils gemacht haben:

Tweets

Das Twittern aus Gowalla hat übrigens noch den Nebeneffekt, daß die Positionsmeldungen exakter sind. Ich hatte mich ja schon mal darüber belustigt, daß ich in Unterhausmehring, also etwa 700 Meter von meinem Bett aufzuwachen scheine. Mit Gowalla würde das nicht passieren, denn da ist die Position des Tweets exakt. Allerdings ist das nur in Geolocation enabled Clients zu sehen, wie hier in Twittelator for iPhone:

Twitter Nachricht

Klickt man auf die rote Stecknadel wird genau die GPS Position des Spots angezeigt und nicht die GPS Position, die das iPhone aktuell glaubt:

Twitter Position

Das liegt aber vor allem daran, daß man nach dem Erstellen eines neuen Spots auf der Gowalla Website dessen Position exakt festlegen kann:

Position exakt festlegen

Auf die Spielfähigkeiten von Gowalla bin ich (als alter Nichtspieler) garnicht eingegangen. Man kann virtuelle Gegenstände finden, an Spots gegen andere Gegenstände tauschen und Gegenstände in seinen eigenen Tresor legen. Ziel ist es wohl, von jedem Gegenstand einen im Tresor zu haben. Ich gebe zu, ich habe mich bisher nicht sonderlich dafür interessiert, aber an jedem Spot, den ich erstellt habe brav ein Item abgelegt, damit es von jemand anderem gefunden werden kann. Dadurch ist mein Tresor natürlich gähnend leer.

Außerdem kann man sogenannte “Trips” komplettieren, das sind eigentlich Reiserouten. Als Belohnung gibt es dann einen Pin dafür. Es gibt aber auch Trips wie “Einchecken an 25 verschiedenen Spots”. Die sammelt man eher so nebenbei.

Was es als nächstes im Real Life auszuprobieren gilt ist, andere Menschen zu treffen, die sich am gleichen Ort aufhalten und die man dadurch findet, daß sie auch am gleichen Gowalla Spot einchecken. Dazu muß ich aber erstmal meine analogen Kontakte mit iPhone davon überzeugen, Gowalla zu laden und zu regelmäßig zu benutzen und dann auch in Gowalla eine “Freundschaft” mit mir einzugehen. Mal sehen, ob das gelingt.

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Canon EOS 350D

Samstag 23. Januar 2010 von Christian Pohle

Anfang 2007 kaufte ich meine erste Canon EOS 350D, um meine schon in die Jahre gekommene Powershot G2 abzulösen und wieder zur Spiegelreflextechnik zurückzukehren (die ich Ende 2001 nach einer Pentax MX und einer Nikon F1 in Richtung Digital verlassen hatte):

Canon EOS 350D

Die Kamera kaufte ich seinerzeit gebraucht von Erik Strauch, der damit zwei Jahre zuvor am 12.4.2005 auf der Feier zu meinem 40sten Geburtstag fotografiert hat – darunter sind die beiden Fotos von unserem Mireille Double auf ihrer Homepage:

www.mireille.tv

So hat die Kamera Geschichte und fernab aller Megapixel ist sie auch heute noch meine primäre Kamera.

Das war übrigens die Welcome Couch für die neue/alte Kamera:

Welcome Couch

Inzwischen habe ich eine zweite EOS 350D, die ich anstelle meiner Ixus 400 im täglichen Gepäck habe. Ohne Battery Pack und mit der Standardlinse läßt sie sich gut in meiner Tasche verstauen. Wenn ich also nicht mit dem iPhone fotografiere, dann ist’s immer eine meiner EOS 350D.

Eine Spiegelreflex als tägliche-immer-dabei Kamera? Na gut, das hat Nachteile:

  • Sie ist schwerer als eine Kompakte (mit Laptop und allem Zubehör kommen da schon gute 8 Kilo zusammen für’s Handgepäck)
  • Sie ist größer als eine Kompakte (in die Hosentasche paßt sie nicht)

Hat aber auch Vorteile:

  • Ich habe auch einen Canon Speedlite 420EX Blitz dabei, so kann ich indirekt blitzen und wenn ich direkt blitze gibt’s trotzdem keine roten Augen.
  • Das Handling der immer-dabei Canon EOS 350D ist das gleiche, wie das der “großen” Canon EOS 350D in der Fototasche – ich muß nie umdenken (sowas ist in meinem Alter garnicht so unwichtig).
  • Eine Kompaktknipse 30 cm vor’s Gesicht halten und dann ein Foto machen sieht ulkig aus. Das liegt vielleicht auch an meinem Alter, früher hat man halt durch einen Sucher geschaut (wo es übrigens auch im prallen Sonnenlicht kein Problem mit der Helligkeit des Display gibt).
  • Ich kann jederzeit HDR Bilder schießen
  • Bei Einsätzen mit Reisegruppen oder bei Veranstaltungen kann ich mir beide Kameras umhängen. Sieht nicht nur professionell aus, ich kann beide Kameras auch unterschiedlilch benutzen, z.B. eine mit Blitz, die andere ohne.

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Sicherheitspatch für Adobe Reader und Adobe Acrobat

Mittwoch 13. Januar 2010 von Christian Pohle

Adobe hat heute einen Patch für ihren PDF Leser “Adobe Reader” und auch für das Vollprodukt “Adobe Acrobat”, mit dem sich PDFs auch erstellen und bearbeiten lassen, veröffentlicht:

Adobe Patch

Wir empfehlen unseren Kunden dringend, den Patch auf die Version 9.3.0 auf allen Stationsn durchzuführen, da dieser eine kritische Sicherheitslücke behebt. Über diese Lücke kann durch präparierte PDFs Schadcode auf der Station ausgeführt werden, die solch ein PDF öffnet. Dies wird möglicherweise auch nicht durch den installierten Virenscanner erkannt!

Für den Adobe Reader gibt es einen einfachen Download der Version 9.3.0, dieser installiert die neue Version und gut. Wir empfehlen unseren Kunden bei der Installation dieses Updates gleich so vorzugehen, daß der Reader das Defaultprogramm zum Öffnen von PDFs aus dem Browser bzw. dem Explorer wird, weil der Adobe Reader einfacher auf dem aktuellen Stand zu halten ist, als das Vollprodukt Adobe Acrobat. Möchte man ein PDF mit dem Adobe Acrobat öffnen, kann man dies jederzeit durch klicken mit der rechten Maustaste auf das PDF File tun, dort werden beide Varianten angeboten:

PDF Öffnen

Der Updatepfad für Adobe Acrobat als Vollprodukt stellt sich ungleich schwieriger dar, denn die Patches sind nicht kumulativ (ein Ärgernis in allen bisherigen Versionen von Adobe Acrobat)

Adobe Acrobat Updates

und so muß man nacheinander installieren, je nachdem, was das Basisprodukt von der CD ist:

  • Adobe Acrobat 9.0.0
  • Update auf 9.1.0 (setzt 9.0 voraus)
  • Update auf 9.1.1 (setzt 9.1.0 voraus)
  • Update auf 9.1.2 (setzt 9.1.1 voraus)
  • Update auf 9.1.3 (setzt 9.1.2 voraus)
  • Update auf 9.2 (setzt 9.1.3 voraus)
  • Update auf 9.3 (setzt 9.2 voraus)

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Browser tarnen

Mittwoch 13. Januar 2010 von Christian Pohle

Internet Browser sind ja geschwätzige Wesen, sie verraten viel über sich (und auch über das Betriebssystem auf dem sie laufen). Das kann man in Firefox mit geeigneten Plugins verhindern – man kann sich aber auch gleich für einen anderen ausgeben und so mal erkunden, wie z.B. ein Google Bot oder ein iPhone die Internet-Welt so sehen.

Das braucht man den User Agent Switcher für Firefox. Nach der Installation kann man den zu verwendenden User Agent auswählen und sehe, ob die Webseiten nun einen anderen Inhalt präsentieren (um Mißverständnissen vorzubeugen: Das ändert nicht den verwendeten Browser, sondern nur die Identifikation des Browsers, die an den Webserver geschickt wird):

User Agent Switcher

So kann man durch umschalten auf “iPhone” unser Weblog dazu bringen, das für iPhones optimierte Thema zu laden:

pohle.de für iPhone

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Sicherheitsfehler auf Verschlüsselten USB Sticks

Montag 11. Januar 2010 von Christian Pohle

Die von unserem Haus seit einigen Jahren empfohlenen USB Sticks der Typen

Kingston DataTraveller Secure – Privacy Edition
Kingston DataTraveller Elite – Privacy Edition
Kingston DataTraveller BlackBox
SanDisk Cruzer Enterprise USB flash drive
SanDisk Cruzer Enterprise FIPS Edition USB flash drive
SanDisk Cruzer Enterprise with McAfee USB flash drive
SanDisk Cruzer Enterprise FIPS Edition with McAfee USB flash drive

weisen einen Softwarefehler auf, den die SYSS GmbH gefunden hat. Das Windows Programm, welches das Passwort überprüft, schickt als Freigabe immer die gleiche Zeichenfolge an den Stick. Fälscht man diese Zeichenfolge durch Überschreiben im Arbeitsspeicher des Passwort Programmes, so kann man den Stick mit einem beliebigen Passwort freischalten.

Bitte kontakten Sie zur Organisation eines Updates für ihre Sticks uns oder die Hersteller direkt:

Die gefundene Sicherheitslücke ist in mehrfacher Hinsicht peinlich für die Hersteller: Man hat sich zwar bemüht, die Windows Software zur Passworteingabe verschieden aussehen zu lassen, daß sie den gleichen Softwarefehler aufweist, zeigt aber, daß beide, konkurrierenden Hersteller den gleichen Kern und auch den gleichen Chip verwenden. Peinlich ist auch, daß die genannten Sticks nach FIPS 140 Level 2 zertifiziert sind, was sie unter anderem für die Daten von Regierungsbehörden der USA tauglich erklärt und diesen Softwarefehler seit Jahren keiner gefunden hat.

Anyway, nicht peinlich ist die Rückrufaktion der beiden Hersteller, die die Sticks unbürokratisch austauschen bzw. einen Softwareupdate bereitstellen. Sollte es hier zu Problemen kommen, berichten wir natürlich.

Updates am 13.01.2010:

  • Kingston hat mich gerade telefonisch vertröstet, es wird einen Fix auf der Website zum Download geben, der wird gerade “eingehend getestet”, das wird aber noch zwei Wochen dauern.
  • Es sind auch Sticks des “Herstellers” Verbatim betroffen, es arbeiten also schon 3 Marken anscheinend mit dem gleichen Chip.
  • Das SANS Institute stellt in seinem aktuellen Newsletter fest, daß das Problem eher nicht darin liegt, daß die Windows Software zum prüfen des Passwortes fehlerhaft ist, sondern eher darin liegt, daß alle Sticks mit diesen Chips (also die Chips von 3 Herstellern!) den gleichen Schlüssel zum decrypten des Inhaltes benutzen.
  • Nun wird, so, wie es derzeit aussieht, die Windows Software für die Passworteingabe getauscht, vielleicht wird sie gehärtet, so daß man den Schlüssel nicht mehr einfach im Hauptspeicher durch den Generalschlüssel ersetzen kann – wird sich dadurch aber etwas am Schlüssel der Sticks ändern?

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LogMeIn Plugin für Ubuntu

Sonntag 10. Januar 2010 von Christian Pohle

In den LogMeInLabs befindet sich ein neues Browser Plugin für LogMeIn auf Linux.

Dies soll die Bedienbarkeit von per LogMeIn ferngesteuerten Systemen auf Linix verbessern Das bisherige Plugin ist in Sachen Skalierbarkeit, Performance aber auch Bedienbarkeit nicht wirklich ansprechend gewesen und hat mich immer dazu gebracht, schnell ein Windows hochzufahren (was für ein Oxymoron, “schnell ein Windows hochzufahren). Nun soll alles anders werden.

Das Plugin läßt sich durch Anklicken des Links zur .deb Datei auf Ubuntu einfach installieren, nicht einmal der Browser muß neu gestartet werden. Anschließend teste ich gleich mal die Fernsteuerung eines Rechners im Browserfenster (aus LogMeIn Central heraus) Hier merke ich, daß die Geschwindigkeit drastisch verbessert ist und man jetzt halbwegs zügig im Fenster arbeiten (und vor allem tippen) kann:

Wichtig aber der Test, wie die Fernsteuerung im Full Screen Modus funktioniert:

Ja – das ist (endlich) so, wie man das bisher von LogMeIn unter Windows gewohnt war. Ohne Fensterrände, flott zu bedienen. Kompliment an LogMeIn für dieses neue Plugin, ich muß auf meinem Unterwegs Laptop nun viel seltener das Windows starten, nur um LogMeIn Central oder LogMeIn Ignition zur Fernsteuerung zu starten.

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Seltsame Kürzel am Ende meiner Tweets

Dienstag 29. Dezember 2009 von Christian Pohle

Wer mit auf Twitter folgt, wird sich manchmal über seltsame Kürzel am Ende meiner Tweets wundern:

Hashtags

Eigentlich dienen diese sogenannten Hashtags ja dazu, daß man auf Twitter nach Nachrichten zum gleichen Thema suchen kann (dazu klickt man sie einfach an). In meinem Fall verfolgen diese aber einen anderen Zweck:

#wp sorgt dafür, daß die Nachricht rechts oben in der “Neueste Tweets” in diesem Blog angezeigt wird (dafür sorgt ein von mir überarbeitetes “Twitter for Wordpress Extended“, das nur die Nachrichten von mir mit dem Tag #wp anzeigt und außerdem die 4 von mir verwendeten Tags rausfiltert):

Twitter for Wordpress Extended

#xng ist dafür zuständig, daß Xwitter, die neue Applikation von Xing den Tweet rausfischt und in mein Xing Profil als Statusmeldung einbaut (das macht natürlich nur bei einem Xing Premium Acount Sinn, da der Basic Account keine Statusmeldungen kennt. Derzeit ist Xwitter noch im Teststadium, um daran teilzunehmen folgt man Xwitterinvite bei Twitter und wartet ab):

Statusmeldung bei Xing

#fb wird von der Facebook Anwendung Selektive Tweet Status ausgewertet und fügt so markierte Twitter Nachrichten von mir als Statusupdate in Facebook ein:

Facebook Statusupdate

Zuletzt noch #li – damit horcht LinkedIn auf meine Tweets und veröffentlicht diese als Statusupdates (das konfiguriert man in seinem LinkedIn Konto)

Linked In Statusmeldung

So habe ich alle meine Social Networks unter einem Dach und brauche nur einen Twitter Client oder die Twitter Weboberfläche und kann bestimmen, in welchen Diensten der Statusupdate auftauschen soll.

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