Live Kamera Überwachung go1984 nun auch fürs iPad

Mittwoch 25. August 2010 von Christian Pohle

Die Live Kamera Überwachung go1984, die seit einigen Jahren mit Kameras rund ums Haus bei uns guten Dienst tut, wurde in einer neuen Version aufgelegt, die nun auch die gleichzeitige Darstellung der Kamerabilder auf dem iPad ermöglicht:

go1984 auf dem iPad

Da die Darstellung fürs iPad brandneu ist, braucht man einen aktuellen Wartungsvertrag für go1984, denn man muß die Version 3.8.1.5 der Serversoftware installiert haben. Bei uns ist die Pro Version von go1984 im Einsatz, die 99 € pro Jahr kostet:

Aktuelle Version

Die spezielle App dazu findet man unter dem Stichwort “iGo1984″ im App Store. Zugegeben, sie kostet auch ein paar Euros, im Vergleich zu den Gesamtkosten von Installationen, die ohne Client für iPad oder iPhone daherkommen, ist das aber eher günstig:

iGo1984

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Erstellung von DTAUS Dateien oder Ein Softwarehaus das man sich wünscht

Samstag 24. Juli 2010 von Christian Pohle

Unsere Kunden, die db-direct oder Multicash/dreCash einsetzen, wissen sofort, wovon ich bei “Erstellung von DTAUS Dateien” spreche. Den anderen sollte man einen kurzen Erklärungssatz zukommen lassen:

DTAUS ist ein Standardformat zur Übermittlung von Überweisungen an Banken. Es stammt aus dem Jahre 1976, so, wie auch die Abkürzung DTAUS, die für “Datenträger-Austausch” steht. DTAUS Dateien werden heute mit Programmen fürs Electronic Banking an die Banken übermittelt und gesammelt unterschrieben, was in Fällen, wo man deutlich mehr, als eine Zahlung zu leisten hat, ungleich praktischer ist, als die aus dem Heimbereich bekannten Verfahren, die Zahlungen in den Webbrowser einzutippen.

Die meisten Buchhaltungsprogramme verstehen sich darauf, offene Zahlungen in eine Datei im DTAUS Format zu packen, die überträgt man dann mit seinem Electronic Banking Programm an die Bank und unterzeichnet die gesamte Datei dann mit einer TAN oder schaltet sie mit einem HBCI Schlüssel frei oder, oder oder.

Nun gibt es aber Fälle, daß die Datensätze, die da bezahlt werden, eben nicht aus der Buchhaltung kommen, weil es zum Beispiel Personalzahlungen sind, für die in der Buchhaltung nur die Gesamtsumme ausgewiesen werden soll. Für solche Fälle habe ich in den vergangenen Jahren immer die Software “DTAUS” von Gandke & Schubert (jetzt Sage) empfohlen – die gibt es aber nicht mehr zu kaufen. Also mußte etwas neues her und ich probierte ezDTA von ezSoftware:

ezDTA von ezSoftware

Auf Anhieb ein schönes Programm, lief in meinem Testlabor einwandfrei, kam mit Netzwerklaufwerken zum Speichern der Daten und eingeschränkten Rechten der Anwender auf dem PC sofort zurecht.

Aber die Erwartungshaltung meines Kunden war hoch, die Software, wenn schon neu, sollte natürlich nicht nur können, was die alte Software konnte, sondern gleich viel mehr. Was, stellte sich erst nach der Installation heraus und so kam ich mit einem Anforderungskatalog zurück:

  • Wir tragen immer den Namen des Empfängers in das erste Feld “Empfänger” ein und seine Personalnummer in das zweite Feld “Empfänger”. So wird die Personalnummer nicht zur Bank gesendet, aber natürlich möchten wir die auf dem Buchungsbeleg angedruckt haben.
  • Wir möchten keine Daten vorher eintragen, jede Überweisung ist einzeln und jeder Empfänger wird meistens nur einmal verwendet.
  • Der Buchungsbeleg muß aber schöner werden, so eine Textdatei ist doch nicht übersichtlich.
  • Wie, es druckt nur 2 Felder vom Verwendungszweck im Buchungsbeleg an? Wir brauchen aber alle vier!

Gut, das kennt jeder, der Software bei Anwendern installiert. Ich nahm die Anforderungen mal mit und schrieb ein nettes Mail an Herrn Schuster von ezSoftware. Ich war überrascht, als ich nach kurzer Zeit von ihm die Nachricht bekam, daß er mir zwar nicht genau sagen kann, wann er die Änderungen realisieren wird, aber daß er es vorhat.

Noch überraschter war ich dann, als ich nach einiger Zeit von ihm eine neue Version zum Testen erhielt, in der alle Anforderungen vorbildlich umgesetzt waren. Zur Formatierung des Buchungsbeleges (im Jargon der Software “Kontoauszug” genannt) hat er sogar eine Excel Vorlagendatei .XLT eingesetzt, die ich dann für meinen Kunden sowohl farblich als auch mit einigen noch gewünschten Summen ergänzen konnte:

Kontoauszug Vorlagendatei

Wenn in der Softwareschmiede jemand sitzt, der den Kunden zuhört und ihre Anforderungen umsetzt – so macht Standardsoftware Spaß. Wir können ezSoftware nur rundheraus empfehlen!

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Hütten-Kaffee-Bar

Montag 17. Mai 2010 von Christian Pohle

Thomas hat für die Hütte eine Tassimo T65 in schönem Braun gekauft, damit wir auch ausgefallenere Spezialitäten darbieten können, außer Filterkaffee und handgepumptem Espresso:

Dazu gibt es in einem ausgeklügeltem System alle möglichen Kaffee- und Teespezialitäten mit und ohne Milch. Thomas hat natürlich auf Vielfalt geachtet, und einen großen Teil des Tassimo Sortiments eingekauft:

Sogar Latte Macchiato gelingt ihm mit dieser Maschine perfekt:

Das Tassimo System ist toll und die Kaffees schmecken alle ganz ausgezeichnet (bis auf den Espresso, da sind wir wohl zu sehr verwöhnt). Das einzige was und zu denken gibt, ist der Plastikmüll, den man produziert, das ist hier im Hüttenbetrieb mit 8 Personen schon eine Menge (zum Frühstück kochen wir allerdings normalen Filterkaffee mit dem herkömmlichen Kaffeeautomaten ):

Nachtrag:

Das Tassimo Kaffeesystem ist nicht vollständig kompatibel mit unserer Hütte, zumindest nicht mit deren Stromversorgung. Wenn während der Kaffeezubereitung die Spülmaschine läuft oder sich jemand die Haare fönt, dann schaltet die Tassimo in einen Fehlermodus in dem beide unteren Lampen rot leuchten. Die Anweisung im Handbuch dazu lautet:

Schalten Sie die Maschine aus- und wieder ein und wenn der Fehler wieder auftritt, rufen Sie den Kundendienst an.

Brauchen wir garnicht. Ausschalten der anderen Stromverbraucher genügt völlig und die Tassimo kocht wieder Kaffee. Anscheinend mißt sie beim Start des Brühvorganges klugerweise, ob sie genügend Spannung erhalten kann, denn sie muß ja das Wasser recht schnell erhitzen. Läuft aber hier auf der Hütte der Geschirrspüler oder ein Haartrockner, fällt die Spannung beim Aktivieren der Heizung in der Kaffeemaschine so stark ab, daß sie den Brühvorgang verweigert.

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Photoshop Mobile kann jetzt twittern

Freitag 30. April 2010 von Christian Pohle

Ich fotografiere ja auf meinem iPhone mit Photoshop Mobile, weil ich dann die Fotos direkt bearbeiten kann (Ausschneiden, Farbe, Helligkeit und Kontrast ändern) – das habe ich in meinem Beitrag “Fototweets” ja bereits beschrieben.

Dort steht allerdings noch, daß ich danach in Twittelator gehen muß, um den Tweet abzusetzen – das ist nicht mehr richtig, denn Photoshop Mobile kann jetzt Fotos auch direkt zu TwitPic hochladen:

und damit kann man direkt twittern:

Wieder ein Schritt gespart, denn man muß nun den Photoshop Mobile nicht mehr verlassen und kann, noch während ein Foto hochlädt, gleich das nächste schießen.

Man kann auch ein Facebook Profil hinterlegen, das habe ich aber nicht getestet, weil ich das in meinem Workflow nicht brauchen kann.

Nachtrag:

Ich habe meinen Workflow wieder zurückgestellt und schicke das Foto wieder mit Twittelator hoch. Der kann nämlich zu Mobypicture hochladen und die zeigen neben meinen Bildern keine nackten Menschen an, um für irgendwelche Chats zu werben. Außerdem kann Twittelator den Link zum Foto vor das letzte #fb stellen, und so erkennt der Facebook Sync auch diese Tweets (das #fb funktioniert leider nur, wenn es ganz am Ende des Tweets steht).

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Fernwartung der Fritz!Box

Samstag 10. April 2010 von Christian Pohle

Ich empfehle seit Jahren für den Internetzugang von privaten Netzen oder kleinen Büros die Fritz!Box von AVM, entweder als FRITZ!Box 7270mit Telefonanlage, DECT Basis und VOIP Funktionen oder als puren Internet Router FRITZ! Box 3270(Beide Modelle mit WLAN N). Nicht, daß andere Router nicht gut wären, aber die Fritz!Box von AVM, die kenne ich halt gut.

Was ich bei AVM besonders toll finde, ist, daß auch für ältere Modelle der Fritz!Box aktuelle Firmware produziert wird (so auch für das bei uns im Haus eingesetzte AVM VoIP Gateway 5188: Das Produkt ist seit Jahren eingestellt und am 15.3.2010 kam eine neue Firmware, welche die hier beschriebene Fernwartung nachrüstet).

In den aktuellen Firmwareversionen für die meisten Fritz!Boxen ist nun ein Punkt “Fernwartung” enthalten. Damit kann man die Fritz!Box so einstellen, daß man über einen Webbrowser von außen auf die Konfigurationsoberfläche zugreifen kann:

Um die Sicherheit hat sich AVM hierbei auch Gedanken gemacht:

  • Die Verbindung ist zwangsweise SSL verschlüsselt, so daß das Admin Kennwort, das im Anmeldefenster eingetragen wird, auch jeden Fall verschlüsselt über die Leitung geht (dieses Admin Passwort ist das normale, daß man aus dem lokalen Netzwerk auch verwendet).
  • Der Prozeß ist mit einem zweiten Passwort geschützt, daß man braucht, um überhaupt auf das Anmeldefenster zuzugreifen (Dieses Passwort samt einem Benutzernamen wird beim Aktivieren des Fernzugriffs eingetragen).
  • Man könnte auch noch einen anderen Port als 443 verwenden, damit gängige Portscanner die Fritz!Box nicht entdecken. Das halte ich persönlich für nicht notwendig.

Natürlich muß die Fritz!Box entweder an einem DSL Anschluß mit fester IP Adresse betrieben werden oder ihre Adresse an einen Dienst, wie DynDNS regelmäßig melden. Auch das erledigt die Fritz!Box so nebenbei mit:

Die Vorteile dieser Konfiguration:

  • Ich kann den DynDNS Hostnamen per Nagios monitoren und PINGen. Das funktioniert zuverlässig und auch die nächtliche Zwangstrennung samt Vergabe einer neuen Adresse führt nicht zu einem Fehler, der von Nagios gemeldet wird.
  • Ich kann für meine Kunden die Fritz!Box konfigurieren, ohne, daß ein PC im Netzwerk angeschaltet oder erreichbar sein müßte.

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Rumdumschutz für Windows PCs

Samstag 20. März 2010 von Christian Pohle

Meine Haltung zu den Security Suiten wurde gerade in der ct Ausgabe 5/2010 auch von der heise Redaktion bestätigt: Weniger ist mehr. Die meisten von ct getesteten “Rundum-Sorglos” Security Suiten nerven mehr, als sie nützen und manchen Schutz erkauft man sich mit gravierenden Sicherheitslöchern in anderen Bereichen. Das geht soweit, daß der Netzwerkverkehr zu unserem Remote Support System als bedenklich eingestuft wird und man keine Möglichkeit hat, dafür eine Ausnahmeregel einzugeben. Wer das Heft nicht hat: Hier geht’s, kostenpflichtig, zum Artikel.

Die Empfehlung für unsere Kunden mit Windows lautet daher:

  • Die Windows Firewall aktivieren. Die blockt eingehende Verbindungen, wenn man im Internet ist und das hat sich als völlig ausreichend herausgestellt.
  • Microsoft Updates aktivieren und entweder automatisch installieren lassen oder sich benachrichtigen lassen, wenn Updates zur Verfügung stehen und die Installation dann starten, wenn es von der PC Nutzung her paßt.
  • E-Mails unserer Kunden werden bereits auf unserem Mailserver sehr effizient auf SPAM und Viren überprüft.
  • Einen Virenscanner installieren. Firmenkunden installieren wir McAfee Virus Scan zusammen mit ePolicy Orchestrator , bei einzelnen PCs und kleinen Netzwerken empfehle ich seit Jahren BitDefender AntiVirus:

BitDefender Antivirus 2010 Family Edition

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heroold Zu @cpohle PC Schutz http://pohle.de/5pk Nicht ganz neu. SCNR. Wpbei es bei SPAM auf den Mail-Server ankommt. Wie gut ist Bitdefender?
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cpohle Rumdumschutz für Windows PCs - Bordmittel und ein guter Virenscanner genügen http://pohle.de/5pk #wp #li #xng #fb
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Twin Towers

Sonntag 14. März 2010 von Christian Pohle

Amazon verkauft derzeit Bluetooth Lautsprecher von Yamaha für nur um die 40 € (der Originalpreis lag mal bei knapp dem vierfachen). Grund genug für mich, zwei dieser chicen Dinger zu beschaffen und daraus die Twin Towers nachzubauen (Besucher unseres Hauses wissen, daß wir auch noch einige Plakate vom World Trade Center aufgehängt haben):

TwinTowers

Natürlich ist jeder für sich ein Stereolautsprecher und genau dafür sind sie gekauft, 4 Mignon Akkus rein, irgendwo auf den Tisch stellen und vom iPhone aus per Bluetooth Musik abspielen. Kein Kabel. Nur schön:

Größenvergleich

Im Lieferumfang ist auch ein Netzteil dabei, so daß man den Lautsprecher auch in der Nähe einer Steckdose aufstellen kann und dann vom iPhone aus die volle Kontrolle über die Musik hat – außer, ja außer die Lautstärke, denn die kann das iPhone nicht beeinflussen (ein PC kanns) – da muß man hin zum Lautsprecher und auf die Tasten drücken.

Der Klang ist naturgemäß lange nicht so gewaltig, wie beim BOSE Sound Dock, dafür ist der Lautsprecher um einiges kleiner, drastisch billiger und kann auf einem schönen Tisch Platz finden. Für jeden Anlaß den richtigen Lautsprecher sozusagen.

Den schwarzen gibt es derzeit im Amazon Prime Service Yamaha NX B 02 schwarz und einen weißen hat auch noch ein Lieferant: Yamaha NX B 02 weiß. Die Dinger gab’s auch mal in Weinrot, die sind aber nicht mehr zu finden.

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cpohle Die Twin Towers bei uns http://pohle.de/vzc #wp #fb
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Bump

Freitag 12. März 2010 von Christian Pohle

Ein neuer Sport unter iPhone Besitzern breitet sich aus: Bump. “Wollen wir Bumpen” könnte man fragen. Klingt ein wenig unanständig, aber es geht nur darum, die eigene Adresse mit einem anderen iPhone auszutauschen. Lädt man Bump, hinterlegt man seinen Kontakt:

Bump eigene Adresse

Der Partner hat auf seinem iPhone in seinem Bump natürlich auch seinen Kontakt hinterlegt:

Bump fremder Kontakt

Nun stößt man beide iPhones gegeneinander (“Bump”) und die beiden nehmen über Bluetooth kontakt miteinander auf und tauschen, das muß man natürlich bestätigen:

Voranzeige

Bump und die Adressen sind getauscht. Bump gibt’s im AppStore. Kostenlos.

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cpohle Komm, laß uns bumpen! Klingt das Unanständig? http://pohle.de/dc #wp #fb
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Welpenclub beim Freßnapf

Mittwoch 10. März 2010 von Christian Pohle

Timmy und Tobi sind seit heute Mitglieder im Welpenclub der Handelskette Freßnapf. Zur Anmeldung wird man dort reich beschenkt:

Geschenke

Jeder bekam einen Rucksack an dem seitlich eine Wasserflasche steckt und vorne ein Wassernapf zum Ausklappen enthalten ist (sieht man am linken der beiden Rucksäcke) und im Rucksack drin war jeweils:

  • Eine Tüte Hundefutter
  • Ein Microfasertuch
  • ein Reinigungstuch, wenn mal was danebengeht
  • Ein Spielzeug
  • eine Tüte Kaustreifen
  • Ein Welpenratgeber

Eine tolle Idee und, wie ich finde, gut angelegte Werbung. Denn wenn man einem frisch gebackenen Welpenbesitzer so einen Rucksack im Verkaufswert von 60 € schenkt, erreicht man seine Werbungszielgruppe mit Sicherheit effizienter, als mit großformatigen Zeitungsanzeigen, die sicherlich keine so hohe Rücklaufquote haben dürften, wie ein Welpenclub Mitglied. Bravo an die Werbestrategen bei Freßnapf und Danke im Namen von Timmy und Tobi für die Willkommensgeschenke!

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cpohle Timmy und Tobi sind jetzt Mitglieder im Welpenclub bei Freßnapf http://pohle.de/ku4 #wp #fb
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Backup der Social Networks

Sonntag 7. März 2010 von Christian Pohle

Ich habe einen neuen Service entdeckt, der es ermöglicht, meine Daten aus den Social Networks, wie Twitter und Facebook zu sichern. Der nennt sich Backupify und speichert seine Daten auf Amazon Servern:

Backupify

Folgende Dienste werden derzeit unterstützt:

Dienste

Der Dienst ist derzeit noch kostenlost, eine Preisstruktur ist noch nicht veröffentlicht. Man muß für seine Online Accounts entweder Name und Passwort hinterlegen oder, wie bei Twitter, eine Authentisierung vornehmen. Die Leute von Backupify versichern mehrfach, daß sie mit den gesicherten Daten nichts anfangen. Mehr, als Vertrauen kann man da nicht.

Für mich sind derzeit nur zwei Backups brauchbar, Twitter und Facebook. Die habe ich vor einiger Zeit aktiviert und möchte hier mal Zeigen, was dann an Backups rauskommt:

Die Backups sind pro Konto abrufbar, interessant ist für die hinterlegten Twitter Konten auf jeden Fall das PDF Book, in dem man sich seinen gesamten Account in einem übersichtlichen PDF herunterladen kann:

PDF Book

Das Inhaltsverzeichnis listet die einzelnen Nachrichtentypen auf:

PDF Book

So kann ich recht schnell nachsehen, was denn der erste Tweet war, den ich gesendet habe. Bei Twitter zu blättern wäre viel zeitaufwändiger:

Erster Tweet

auch die Favoriten sind komplett aufgelistet und sogar die Links sind anklickbar:

Favoriten und Links

Das Backup von Facebook ist für mein Konto weniger interessant, weil ich Facebook ja eigentlich nur benutze, um meine Twittermeldungen zu verbreiten. Daher habe ich nur ein JPG File mit meinem Profilfoto drin. Kann sein, daß bei bei aktiveren Facebook Accounts mehr gespeichert wird:

Facebook

Das XML File hats aber in sich: Es listet alle Freunde mit deren Username, uid des Facebook Accounts und dem Geburtstdatum (!):

XML File

Services, wie Flickr sollen sich aus dem Backup komplett zurückspeichern lassen, wenn z.B. der Account mal gehackt wird oder versehentlich gelöscht wird. Bei Twitter geht das natürlich nicht, weil man die Timestamps nicht künstlich erzeugen kann – es würden alle Nachrichten mit dem aktuellen Datum/Zeit eingestellt werden und erneut in der Timeline der Follower auftauchen.

Aber das PDF Book meines Twitter Accounts alleine ist es schon wert, diesen Dienst zu nutzen!

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Umstellung unserer Videos zu Vimeo

Donnerstag 4. März 2010 von Christian Pohle

Bisher hosten wir die Videos, die in unserem Blog abrufbar sind, bei YouTube. Dies vor allem, weil wir dort eine einfache Argumentation haben, wenn jemand ein Video nicht abrufen kann (“Wie? YouTube geht nicht? Das ist leider nicht unser Problem”), aber auch, weil durch den YouTube Client die Integration auf iPhones gelingt (eine ausführliche Begründung dazu habe ich in meinem Artikel “Wie unsere Filme entstehen” geliefert).

Nun gibt es aber auch Nachteile von YouTube:

  • Die hochgeladenen Videos werden von YouTube qualitativ verschlechtert. Unsere Video und Schnitttechnik ist nicht HD, das ist uns klar, aber die Videos müßte man eigentlich nicht noch weiter runterrechnen.
  • Die Performance ist, gerade am Wochenende, sehr schlecht und unsere Videos geraten andauernd ins Stocken. Wir erklären ständig unseren Besuchern, daß sie das Video erst starten sollen, dann auf Pause klicken, dann warten bis der rote Balken rechts ist, dann das Video starten.
  • Wir können die Videos nicht schützen, so daß sie nicht direkt über YouTube gefunden und abgespielt werden. Das liegt zum einen an der Lizenz für die Musik in unseren Filmen, diese gilt nur für unser Blog, zum anderen auch daran, daß unsere Filme zum Teil im Kontext eines Artikels erscheinen und wir die da nicht herausgerissen wissen möchten.

In den letzten Wochen bin ich immer wieder auf Videos gestoßen, die bei einem Dienst namens “Vimeo” gehostet sind:

Vimeo

Alle Videos, die ich von dieser Site angesehen habe, hatten kein Performanceproblem und waren in einer hervorragenden Qualität. Vimeo verwendet auch einen FlashPlayer, so daß zu erwarten ist, daß es genauso wenig Integrationsprobleme geben wird, wie mit YouTube und sie haben eine Lösung, um Videos auch auf iPhones anzuzeigen. Man kann Videos so parametrisieren, daß sie nicht auf anderen Webseiten eingebettet werden können.

Vimeo bietet für $59,95 pro Jahr ein Plus Konto an, womit alle unsere Anforderungen erfüllbar sind und außerdem keine Werbung angezeigt wird. Entscheidung gefallen, das Projekt kann starten: Alle unsere Videos umstellen.

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SBSettings

Donnerstag 4. März 2010 von Christian Pohle

Einer der Gründe, sein iPhone zu öffnen (“Jailbreak“) sind die Zusatzprogramme unter dem Namen “SBSettings”. Diese erlauben es mit einem kurzen Wisch und einem Tippen das Telefon z.B. in den Flight Mode zu schalten. Das geht viel schneller, als die Folge “Ganz nach links im Menü”, Einstellungen, Allgemein, Flugmodus.

SBSettings wird aktiviert mit einem Strich über die obere Leiste des iPhone (vom Carrier Logo zur Batterieanzeige hin) und klappt dann von oben aus:

SBSettings Anzeige

Welche Switches angezeigt werden, kann man konfigurieren, indem man auf den linken blauen Knopf “More” in der untersten Reihe tippt:

SBSettings Toogles

Installiert wird SBSettings aus Cydia heraus, dort wählt man das Paket “SBSettings” aus, die wichtigsten Toggles kommen standardmäßig mit, ich empfehle, noch die folgenden Toggles extra zu installieren (dazu sucht man einfach in Cydia nach “sbsettings”, dann erscheinen die in der Liste:

  • Data Toggle
  • PDANet Toggle (für PDA Net, das sollte man zwischendurch ausschalten, weil es den Akku sehr belastet)
  • Veency SBSettings Toggles (VNC sollte man auch ausschalten, wenn man es nicht braucht)

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Warum Jailbreak?

Donnerstag 4. März 2010 von Christian Pohle

Warum soll man sein iPhone öffnen, also einen Jailbreak durchführen, auch wenn man ein “offizielle” iPhone von T-Mobile hat?

Ich habe drei nützliche Programme, die ich leider aus dem Appstore nicht installieren darf:

  • PDANet – Stellt den Internetzugang des iPhone über ein Peer to Peer WLAN bereit. Ohne Aufwände für Tethering, ohne Bluetooth und auch für mehrere Rechner, wenn das gebraucht wird. Benutzt das Inklusivvolumen des iPhone Datenvertrages, weil es dessen APN benutzt. Einziger Nachteil: Der Stromverbrauch ist enorm, während PDANet läuft.
  • SBSettings – Erlaubt mit Strich und Tipp den Flugmodus, WLAN, Bluetooth ein und auszuschalten. Näher beschrieben hier.
  • Veency – Das iPhone über VNC fernsteuern. Perfekt für Dokumentationen, aber auch zur Hilfestellung, wenn was nicht klappt (die aktuelle Adresse zeigt SBSettings an). Passwort vergeben, dann kann man unattended zugreifen, ohne Passwort kommt eine Rückfrage beim Benutzer. Das Passwort setzt man übrigens in den normalen “Einstellungen” des iPhone, dort gibt es nach installation eine Rubrik “Veency”. Übrigens: Man kann auch in einer VNC Sitzung nicht mit der Tastatur des PC eine Eingabe auf dem iPhone machen, sondern muß brav auf der virtuellen Tastatur des iPhone tippen.
  • AptBackup – Das vierte im Bunde bedingt sich durch die anderen drei: Es fertigt ein Backup der Programme und ihrer Einstellungen an, die über Cydia installiert wurden. Diese werden dann beim normalen Synchronisieren des iPhone mitgesichert.

Natürlich ist ein Jailbreak auch dann unumgänglich, wenn man ein iPhone in einem anderen Netzwerk, als T-Mobile betreiben möchte (oder muß).

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Power Shell Editor

Donnerstag 25. Februar 2010 von Christian Pohle

Zum Editieren von PowerShell Scripten gibt es einen Editor, der eine komplette Debug Umgebung etabliert – prima zum Entwickeln und Testen von Scripten:

PowerGUI

Der Editor hat natürlich Syntax Prüfung, Hilfe zu bekannten CMDlets, kann das Script im Single Step ausführen, zeigt die Variableninhalte an und die Ausgabe des Script.

Dieser Editor ist Bestandteil der Quest PowerGUI

Quest PowerGUI

Vorher muß natürlich PowerShell auf den Rechnern installiert sein, auf welchen die Scripten ablaufen sollen. Das kann inzwischen mit einem einzigen EXE erledigt werden, das Windows Management Core genannt wird – da ist die PowerShell mit drin.

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WLAN Modernisierung

Dienstag 23. Februar 2010 von Christian Pohle

Heute wurde durchgeführt, was lange schon fällig war: Die Modernisierung unseres WLAN im Haus (das war übrigens auch der Grund, heute nachmittag nix zu twittern).

Seit 6 Jahren werden unsere beiden Häuser von insgesamt 6 WLAN Accesspoints von DLINK versorgt, die strategisch quer durch’s Haus verteilt sind, um so Haus und Garten und auch den Vorplatz mit WLAN abzudecken. Die belegen dummerweise natürlich auch 6 WLAN Kanäle, wir hatten uns seinerzeit für die Kanäle 1, 3, 5, 9, 11 und 13 entschieden. Das Roaming zwischen den Access Points funktionierte leidlich gut.

Zumindest, bis unsere Nachbarn auch WLAN Access Points aufbauten. Inzwischen erreicht man von unserem Haus aus etwa 14 WLANs und wir haben seit einiger Zeit Ecken im Garten und auf dem Vorplatz, wo man nicht mehr stabil arbeiten kann. Außerdem sind mir 54 MBit auf dem Laptop zu langsam.

Eine neue Lösung muß her und aufgrund der sehr guten Erfahrungen mit dem WLAN der FRITZ!Boxen bei unseren kleineren Kunden fiel die Entscheidung, unser WLAN zukünftig mit einer FRITZ!Box 3270 als zentralem Access Point

FRITZ!Box 3170

und zwei im Hause strategisch platzierten FRITZ!Repeatern aufzubauen:

FRITZ!Repeater

Die Erfahrungen sind bestens:

  • Die FRITZ!Box 3270 kann so konfguriert werden, daß der Router und der Teil, der normalerweise über ADSL zum Internet verbindet, gänzlich deaktiviert wird, denn wir haben einen eigenständigen Router zum Internet im Rechnerraum.
  • Gleichsam wird bei uns der DHCP Server deaktiviert, weil wir diesen von zwei Windows 2008 Servern aus betreiben.
  • So funktioniert die Box dann als reiner WLAN Access Point und unterstützt die Standards 802.11a, b, g und n
  • Die beiden Repeater unterstützen ebenfalls alle Standards und sind mit Druck in den Kreis am Repeater und Tastendruck an der FRITZ!Box schnell konfiguriert.
  • Die FRITZ!Box 3270 kann überwachen, welche Kanäle im WLAN Bereich gerade belegt sind und auf welchen Frequenzen es Störsignale gibt und sich den besten Kanal heraussuchen. Die beiden Repater ziehen automatisch mit.
  • Wir belegen nur noch einen WLAN Kanal mit unserer Anlage, nicht mehr 6.
  • Unsere Laptops buchen sich mit 802.11n ein und erreichen, zumindest nominal, bis zu 300 MBit (wobei die FRITZ!Box ja nur mit 100 MBit am restlichen Netzwerk angebunden ist). Der Durchsatz ist aber spürbar besser, als mit der alten 54 MBit Lösung.
  • Die iPhones und die Pinnacle Showcenters nutzen natürlich nur 802.11g mit 54 MBit, aber die Anlage bietet ja beides an.

So erreichen wir eine bessere und schnellere WLAN Abdeckung mit deutlich weniger Aufwand als vorher. Modern ist manchmal halt doch besser.

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