Exchange 2003 Public Folders für Blackberry berechtigen

Donnerstag 15. April 2010 von Christian Pohle

Der Benutzeraccount, mit welchem ein Blackberry Enterprise Server auf die Exchange Struktur zugreift, braucht auf alle öffentlichen Ordner das Recht “Owner”, wenn der Blackberry Server in der Lage sein soll, zu überprüfen, ob ein Benutzer das Recht hat, auf einen öffentlichen Ordner zuzugreifen.

Es ist aber nicht nötig, jeden einzelnen Ordner zu konfigurieren, um das Client Recht “Owner” zu vergeben. Das geht auch zentraler, zumindest für jeden Top-Level Folder in der Exchange Struktur. Für jeden Ordner findet man unter “All Tasks” den Punkt “Mange Settings”:

Dort gibt es den “Modify Client Permissions”:

Dort kann man einen Benutzer hinzufügen:

Nun kann man den Benutzer des Blackberry Server (üblicherweise “BESAdmin”) hinzufügen und auf “Owner” stellen:

Das wiederholt man einfach für alle Top Level Public Folders (glücklich, wer da nur wenige angelegt hat).

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Schneller Online Rechner für Unterwegs

Sonntag 29. November 2009 von Christian Pohle

Ich versuche immer wieder, einen schnellen Rechner für unterwegs zu erhalten, bei dem das Akku lange hält und mit dem man sich schnell, ohne lange Wartezeiten und ohne viele Abstürze mit dem Internet verbinden kann und online ist. Klingt einfach? Ist es leider nicht.

Das “normale” Windows auf meinem DELL Latitude XT ist zwar universell einsetzbar und hat unverzichtbare Bürosoftware wie MindManager, Microsoft Office und Outlook installiert, ich kann es zu Flugplanung einsetzen und es kann dank WLAN und Vodafone UMTS überall online gehen. Vom einschalten bis zum Online arbeiten, vergehen aber zwischen 6 Minuten 12 Sekunden  und 8 Minuten 13 Sekunden. Klar, ich kann das Notebook in Standby schicken, aber mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit (geschätzte 30%, gefühlte 60%) überlebt die UMTS Karte das Standby nicht und läßt sich anschließend nur mit einem Neustart des Systems online bringen, goto begin.

Ich habe dann in einer zweiten Partition (mit dem genialen Partition Boot Manager) ein minimales Windows XP installiert, das nur die Treiber für die eingebaute Vodafone Karte und die WLAN Karte beinhaltet und natürlich Firefox und LogMeIn Ignition zum schnellen Aufruf der Fernsteuerung meiner Windows Rechner. Das ist schon deutlich besser mit einer Zeit Boot bis Online von 2 Minuten und 22 Sekunden, krankt aber genauso am Standbyfehler, auch wenn hier die Vodafone Karte nur in 10% bis 20% aller Fälle nicht wieder online geht. Hier ist die Batterielaufzeit mit

Mein Favorit in Sachen Speed ist Ubuntu 9.10 in der Version “Netbook Remix”. Da vergehen vom Einschalten des Rechners über Freischalten des Schlüsselbundes, Aktivieren der Voafone UMTS Verbindung und Starten Firefox genau 1 Minute und 42 Sekunden bis ich online bin. Danach kann ich zumindest alle webbasierten Dienste sofort benützen. Nachteil, gerade online ist, daß zwei der Java Anwendungen, die ich regelmäßig benutze, nicht sauber unter Linux funktionieren (war Java nicht mal “plattformübergreifend”?) und daß die Fernsteuerung meiner Windows Rechner mit GoToMy PC fast nicht und mit LogMeIn so gerade mal funktioniert. Dafür hat das Linux keine Probleme mit dem Standby, ich kann den Rechner auch zigmal hintereinander in Standby geben und wieder aktivieren, die UMTS Karte funktioniert immer problemlos.

Hier nochmal die Übersicht der Boot-Zeiten “Einschalten bis Online mit UMTS”:

  • Standard Windows XP SP3 – 08:13
  • Minimales Windows XP SP2 – 02:22
  • Ubuntu Netbook Remix – 01:42

Schlecht im Vergleich zu einem iPhone, das “always-on” ist. Das gibt Raum für die Initiative von DELL mit dem Latitude z600, der ein Always On Modul enthält, welches ein Splashtop Linux booted und in wenigen Sekunden online ist und einen Webbrowser und einen E-Mail Client bereitstellt. Allerdings ist das Latitude Z600 noch nicht ganz vollständig, denn in Deutschland kann es noch nicht mit einer eingebauten UMTS Karte bestellt werden, was in diesem Kontext hier dann aber keinen Sinn macht – zumindest ich würde kein “superchices-2 cm-dünnes-Supernotebook” durch die Gegend tragen mögen, aus dem dann ein USB Stick für die UMTS Verbindung herausragt….. Also abwarten, bis das auch mit UMTS Modul verfügbar ist.

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Status eines OTRS Tickets über Notizen ändern

Dienstag 22. September 2009 von Christian Pohle

Es sollen die OTRS Notizen so eingerichtet werden, daß der Status des Tickets beim Erfassen einer Notiz geändert werden kann.

Config Einstellungen: Ticket -> Frontend::Agent::Ticket::ViewNote
Ticket::Frontend::AgentTicketNote###State
Ja = Eingabefelder für Status des Tickets werden angezeigt

Dann sollte man auch gleich den voreingestellten Notiz Typ auf Extern ändern, damit Kunden im Kundenfrontend diese Notizen auch sehen können:

Ticket::Frontend::AgentTicketNote###ArticleTypeDefault
note-external

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Wenn der TinyMCE Editor langsam ist

Montag 14. September 2009 von Christian Pohle

Wenn der TinyMCE Editor im Firefox quälend langsam ist, dann macht das Eingeben von Texten in Wordpress oder das Ergänzen von Tickets in OTRS keinen wirklichen Spaß, weil der Editor der Eingabe weit hinterherhinkt.

In allen Fällen hilft, den Cache im Firefox zu löschen, den erreicht man über das Menü “Tools” dann “Clear Recent History”:

Clear Firefox History

Danach hat Firefox allerdings alles gemerkte vergessen, vielleicht hat mal jemand Zeit, herumzuexperimentieren, welches der Settings es genau ist, das den TinyMCE Editor so ausbremst.

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Reihenfolge der Textbausteine in OTRS beeinflussen

Donnerstag 3. September 2009 von Christian Pohle

Benutzt man in OTRS die Bausteine “Anrede”, “Signatur” und “Antworten” so muß man leider festestellen, daß diese in einer recht ungebräuchlichen Reihenfolge zusammengebaut werden. Da kommt beim Erstellen einer Standard e-Mail Antwort zunächst die Anrede, dann das Mail, das der Kunde geschickt hat als Zitat, dann der Inhalt der eigenen Standardantwort und am Ende die Signatur. Steht übrigens auch so im OTRS Handbuch:

Diese Elemente sind standardmäßig so angeordnet, dass beim Antworten zuerst die Anrede, danach der zitierte Text des zu beantwortende Ticket, anschließend ggf. der Text der Antwortvorlage und zum Schluss die Signatur ausgegeben wird.

Zum Glück ist ORTS voll parametrisierbar und so ist die Änderung über das Sysconfig Modul einfach. Man sucht nach “ResponseFormat” und findet den Parameterblock “Frontend::Agent::Ticket::ViewCompose” und dort den Parameter “Ticket::Frontend::ResponseFormat”. Der enthält standardmäßig:

$QData{“Salutation”}
$TimeShort{“$QData{“Created”}”} – $QData{“OrigFromName”} $Text{“wrote”}:
$QData{“Body”}

$QData{“StdResponse”}

$QData{“Signature”}

und ich habe ihn geändert auf die für uns passendere Variante:

$QData{“Salutation”}
$QData{“StdResponse”}
$QData{“Signature”}

$TimeShort{“$QData{“Created”}”} – $QData{“OrigFromName”} $Text{“wrote”}:
$QData{“Body”}

So kommt nun zunächst die Anrede, dann die Standard-Antwort, die Signatur und unten das bisherige Mail:

OTRS Standardantwort

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Optimale Einstellungen in McAfee ePolicy Orchestrator für Client Tasks

Dienstag 25. August 2009 von Christian Pohle

Wenn man die Handbücher von McAfee studiert, um genaueres herauszufinden, wie man die Einstellungen für Client Tasks im ePolicy Orchestrator optimal setzt, dann wird man nicht wirklich fündig – ich fand in den Handbüchern zum ePolicy Orchestrator nur Hinweise, wie “Make the desired settings” oder “Change as required”.

Aber, was will ich denn eigentlich:

  • Der Agent von McAfee soll installiert werden
  • VirusScan soll installiert werden
  • Aktualisierungen der Virensignaturen sollen möglichst schnell auf die Clients kommen

So kann ich das aber nicht anklicken, daher habe meine Fragen an McAfee adressiert und eine wirklich unglaublich klare und deutliche Antwort von Ravindra Sharma aus dem Support (Thank you for the Clear and precise Answer) erhalten:

  1. Die Option “Run at every policy enforcement” meint, daß immer dann, wenn der Agent sich neue Policies zieht, weil diese geändert wurden oder wenn man “Wake Up Agents” durchführt und dort “Force complete policy and task update” markiert, der Task ebenfalls startet.
  2. Ein Deployment Task jeglicher Art hat immer ein Detection Script vorweg, welches prüft, ob die Software / die Dateien, die ausgerollt werden sollen, schon drauf sind. Man braucht also keine Sorge haben, daß ein Virus Scan Setup mehrfach ausgeführt wird.
  3. “Run Immediately” bedeutet, daß der Task läuft, sobald der Agent von diesem Task erfährt. Das bedeutet für einen Deployment Task für Virus Scan, daß der Agent diesen durchführt, sobald er selbst installiert wurde (wie auch immer) und zum ersten Mal Kontakt zum ePolicy Server aufnimmt.
  4. Die DAT Dateien werden einmal täglich von McAfee aktualisiert, es genügt also, diese auf den Clients auch einmal täglich zu aktualisieren, man sollte sich eine Zeit aussuchen, wo die Clients idle sind, weil das Systemressourcen braucht.

Damit ist es dann schon einfacher, meine eigenen “Recommended Settings” zusammenzustellen:

  • Ein Deployment Task für die Aktualisierungen des Agent und Virus Scan (man kann mehrere Software in einen Task eintragen mit dem Pluszeichen rechts). Dieser soll “Run at every policy enforcement” und im nächsten Bild “Run Immediately”.
  • Ein Task für Update Signatures, der die Engine und die DAT aktualisiert für die in meinem Netzwerk installierten Produkte, der Läuft “Daily”, ist für 30 Minuten randomized und läuft um 12:30 Uhr PM. So sollten alle Clients im Netzwerk zwischen 12:30 und 13:00 Uhr die aktuellen DAT Dateien ziehen, während wir in der Mittagspause sind. Ein Bild zeigt mehr:

Bild

  • Den Task für die Rogue System Detection setze ich wieder auf “Run at every policy enfocement” und “Run Immediately”.

So sind meine Anforderungen von oben perfekt umgesetzt und die Clients werden rasch mit Software und im Rahmen der Möglichkeiten mit Updates versorgt.

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ILO Port in HP Insight Manager ist degraded

Mittwoch 5. August 2009 von Christian Pohle

Wenn im HP Insight Manager für DL360 und DL380 Server der “Integrated Lights Out” Port degraded gemeldet wird, weil kein Kabel angeschlossen ist und weil man ihn eigentlich auch garnicht benutzt, dann schaltet man die Überwachung des Ports am besten im Control Panel – HP Management Agenst ab. Dort ist der “Remote Insight Information” zu markieren und mit einem Klick auf “Remove” aus der Überwachung zu entfernen:

Remote Insight Information

Dann ist der Gesamtstatus des Systems (hoffentlich) grün:

No failed Items

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Programme für jeden Windows PC/Server

Freitag 17. April 2009 von Christian Pohle

Diese Programme müssen auf jeden Windows Rechner, PC und Server:

  • SysInternals Suite
    • von Microsoft herunterladen
    • ZIP Datei nach “C:\Program Files\SysinternalsSuite” auspacken
    • “C:\Program Files\SysinternalsSuite” in den Pfad aufnehmen

SysInternals Suite in Pfad aufnehmen

  • ProcessExplorer (procexp.exe) starten und “Options” – “Replace Task Manager” aufrufen, restliche Optionen setzen:

Process Explorer Optionen

  • Showman
    • Download von David Taylor
    • ZIP Datei nach “C:\Program Files\SHOWMAN” auspacken
    • Shoman.exe aufrufen
    • Nach dem ersten Aufruf findet sich ein Menüitem “Usage Pie Chart” im Explorer an jedem Laufwerk/Verzeichnis
  • Die notwendigen Sicherheitseinstellungen sind hier beschrieben.

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