Warnung vor dem Recipient Update Service des Microsoft Exchange Servers

Samstag 14. August 2010 von Christian Pohle

Aus gegebenem Anlaß eine Warnung vor dem Recipient Update Service des Microsoft Exchange Servers (gibt es glücklicherweise seit Exchange 2007 nicht mehr):

Klickt man auf eine Recipient Policy / Empfängerrichtlinie mit der rechten Maustaste und wählt dann “Apply this policy now” / “Diese Richtlinie jetzt anwenden”, dann wird der Recipient Update Service in der Exchange Organisation die Adressen überarbeiten und manuelle Anpassungen an den e-Mail Adressen überschreiben oder sogar rückgängig machen.

Da drückt man einfach NIE drauf:

Apply this Policy now

außer, man weiß, was man da tut und hat ein aktuelles Backup der e-Mail Adressen, z.B. mit unserem Active Directory Manager.

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Schneller Online Rechner für Unterwegs

Sonntag 29. November 2009 von Christian Pohle

Ich versuche immer wieder, einen schnellen Rechner für unterwegs zu erhalten, bei dem das Akku lange hält und mit dem man sich schnell, ohne lange Wartezeiten und ohne viele Abstürze mit dem Internet verbinden kann und online ist. Klingt einfach? Ist es leider nicht.

Das “normale” Windows auf meinem DELL Latitude XT ist zwar universell einsetzbar und hat unverzichtbare Bürosoftware wie MindManager, Microsoft Office und Outlook installiert, ich kann es zu Flugplanung einsetzen und es kann dank WLAN und Vodafone UMTS überall online gehen. Vom einschalten bis zum Online arbeiten, vergehen aber zwischen 6 Minuten 12 Sekunden  und 8 Minuten 13 Sekunden. Klar, ich kann das Notebook in Standby schicken, aber mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit (geschätzte 30%, gefühlte 60%) überlebt die UMTS Karte das Standby nicht und läßt sich anschließend nur mit einem Neustart des Systems online bringen, goto begin.

Ich habe dann in einer zweiten Partition (mit dem genialen Partition Boot Manager) ein minimales Windows XP installiert, das nur die Treiber für die eingebaute Vodafone Karte und die WLAN Karte beinhaltet und natürlich Firefox und LogMeIn Ignition zum schnellen Aufruf der Fernsteuerung meiner Windows Rechner. Das ist schon deutlich besser mit einer Zeit Boot bis Online von 2 Minuten und 22 Sekunden, krankt aber genauso am Standbyfehler, auch wenn hier die Vodafone Karte nur in 10% bis 20% aller Fälle nicht wieder online geht. Hier ist die Batterielaufzeit mit

Mein Favorit in Sachen Speed ist Ubuntu 9.10 in der Version “Netbook Remix”. Da vergehen vom Einschalten des Rechners über Freischalten des Schlüsselbundes, Aktivieren der Voafone UMTS Verbindung und Starten Firefox genau 1 Minute und 42 Sekunden bis ich online bin. Danach kann ich zumindest alle webbasierten Dienste sofort benützen. Nachteil, gerade online ist, daß zwei der Java Anwendungen, die ich regelmäßig benutze, nicht sauber unter Linux funktionieren (war Java nicht mal “plattformübergreifend”?) und daß die Fernsteuerung meiner Windows Rechner mit GoToMy PC fast nicht und mit LogMeIn so gerade mal funktioniert. Dafür hat das Linux keine Probleme mit dem Standby, ich kann den Rechner auch zigmal hintereinander in Standby geben und wieder aktivieren, die UMTS Karte funktioniert immer problemlos.

Hier nochmal die Übersicht der Boot-Zeiten “Einschalten bis Online mit UMTS”:

  • Standard Windows XP SP3 – 08:13
  • Minimales Windows XP SP2 – 02:22
  • Ubuntu Netbook Remix – 01:42

Schlecht im Vergleich zu einem iPhone, das “always-on” ist. Das gibt Raum für die Initiative von DELL mit dem Latitude z600, der ein Always On Modul enthält, welches ein Splashtop Linux booted und in wenigen Sekunden online ist und einen Webbrowser und einen E-Mail Client bereitstellt. Allerdings ist das Latitude Z600 noch nicht ganz vollständig, denn in Deutschland kann es noch nicht mit einer eingebauten UMTS Karte bestellt werden, was in diesem Kontext hier dann aber keinen Sinn macht – zumindest ich würde kein “superchices-2 cm-dünnes-Supernotebook” durch die Gegend tragen mögen, aus dem dann ein USB Stick für die UMTS Verbindung herausragt….. Also abwarten, bis das auch mit UMTS Modul verfügbar ist.

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Performancegewinn mit VM Explorer

Donnerstag 15. Oktober 2009 von Christian Pohle

Vor kurzem habe ich ja den VM Explorer für das Backup von Virtuellen Maschinen auf ESXi Hosts empfohlen, nun bin ich einmal mehr entzückt, denn es geht noch besser. Mit der neuen Version 1.6.008, die heute erschienen ist, wird die Sicherung von VMs um den Faktor 2-4 beschleunigt. Ich habe die Betaversion schon einige Wochen im Einsatz und die Änderungen sind dramatisch:

  • Backup zweier VMs vorher 150 Minuten, jetzt 55 Minuten
  • Weitere zwei VMs vorher 48 Minuten, jetzt 21 Minuten

Ich habe natürlich auch den Restore gestestet und eine der Maschinen, die ich gesichert habe, zurückgespeichert, unter neuem Namen registriert, in ein anderes Netzwerk gehängt und hochgefahren. Läuft einwandfrei.

Das einzige, was ein wenig unbequem ist, ist daß man auf dem ESXi nun SSH einschalten muß, und nach dieser Änderung leider den ESXi neu starten muß. In der Hilfe des VM Explorer ist genau beschrieben, wie das geht:

SSH auf dem ESXi einschalten

Das läßt sich aber sicher nicht umgehen und in Zukunft weiß ich es von vorneherein, wenn ich einen ESXi einrichte, daß ich sofort SSH einschalte, denn der Geschwindigkeitsunterschied beim Sichern ist das wert.

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iTunes Account ohne Kreditkarte erstellen

Dienstag 13. Oktober 2009 von Christian Pohle

 

im iTunes auf das Register “AppStore” gehen:

iTunes App Store

Dann runterblättern bis rechts “Apps gratis” erscheint:

iTunes Apps gratis

Eine der kostenlosen Apps anklicken und dann auf “Laden” klicken:

Kostenlose App laden

Dann einen neuen Account erstellen:

Neuen Apple Account erstellen

Bei der Willkommensmeldung geht’s weiter:

Weiter im iTunes Store

Akzeptieren die allgemeinen Geschäftsbedingungen und klicken Weiter:

AGBs und Weiter

Eine funktionierende Mailadresse angeben, Kennwort, Frage und Antwort eingeben und weiter:

Mail und Passwort

Im nächsten Fenster kreuzt man “Keine” bei Kreditkarte an und gibt seine Adresse ein:

Keine Kreditkarte

Es wird nun ein E-Mail an den angegebenen Account gesendet. In diesem Mail ist ein Link enthalten, welchen man anklicken muß. Dieser Link muß auf dem Rechner geöffnet, werden, der iTunes installiert hat:

iTunes aus dem Link

im erscheinenden iTunes meldet man sich dann an “um die Erstellung des Accounts abzuschließen”:

Anmeldung in iTunes

und man hat einen iTunes Account ohne Kreditkarteninformationen:

iTunes Account wurde erstellt

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cpohle @Top_iPhone_Apps Das geht mit dem deutschen iTunes Store auch iTunes Account ohne Kreditkarte erstellen http://pohle.de/nve
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Nagios eröffnet selbst Tickets in unserem OTRS

Dienstag 13. Oktober 2009 von Christian Pohle

Seit heute kann unser Nagios bei Systemstörungen ein Ticket im OTRS eröffnen und auch wieder schließen, wenn die Störung vorbei ist. Im Gegenzug hat OTRS gelernt, die Störung im Nagios zu acknowledgen, wenn das Ticket zur Bearbeitung geöffnet wird.

Zunächst wird im OTRS in der Paketverwaltung das Modul “System Monitoring” installiert. Die Konfiguration besteht aus zwei Teilen, dem E-Mail Script, das eingehende Mails von Nagios interpretiert und dem Acknowledge Teil, der im Nagios die Störung acknowledged.

Nagios wird nun so eingestellt, daß er alle, oder auch nur ausgewählte Alarme an eine Mailbox sendet, die von OTRS ausgelesen wird (Nagios contacts.cfg). OTRS wird nun der Absender der E-Mails mitgeteilt (“FromAddressRegExp” in “PostMaster::PreFilterModule###1-SystemMonitoring”):

Konfiguration für eingehende Mails von Nagios

Wenn im Nagios alles standardmäßig konfiguriert ist, dann hat OTRS schon alle Parameter per Default dabei, um aus dem nächsten eingehenden Mail von Nagios ein Ticket zu erstellen, hier habe ich einfach einen Service auf einem überwachten System gestoppt, Nagios hat die E-Mail Notification an OTRS gesendet und OTRS hat ein Ticket eröffnet und sogar die beiden freien Felder “Host” und “Service” gefüllt:

NAGIOS Ticket im OTRS

Nun wird das Acknowledgement konfiguriert, hier gibt es zwei Möglichkeiten, per HTTP oder per Named Pipe. Da unser OTRS Server und der Nagios Server durch einige Firewalls getrennt sind, benutze ich die HTTP Methode. Diese wird eingestellt und es wird die URL zum Nagios System und User und Passwort angegeben:

NAGIOS Acknowledgement durch OTRS

Wichtig: Die beiden freien Felder, in die OTRS den Host und den betroffenen Service einträgt, sollte man nicht verändern, sonst klappt das Acknowledgement nicht!

Wird nun im OTRS das Ticket gesperrt

Sperren des Tickets im OTRS

dann wird der Alarm sofort im Nagios acknowledged:

Acknowledge des Alarms

Ist die Notification im OTRS aktiviert, dann erhält der zuständige Techniker natürlich auch die Nachricht, über das neue Ticket, aber auch über das Acknowledgement:

Nachricht von OTRS über NAGIOS Ticket

Das Acknowledgement wird natürlich auch in das Ticket hineingefügt, so daß man den gesamten Verlauf des Problemes schön dokumentiert hat:

Acknowledgement im Ticket

Wenn das Problem dann behoben ist, schickt Nagios die RECOVERY Meldung per E-Mail und OTRS schließt automatisch das Ticket:

Ticket wird geschlossen

Auch darüber wird man, bei aktivierter Benachrichtigung, per Mail informiert, weil das Recorverymail ja zunächst eine Nachfrage ist:

Mail über Close des Ticket

Variationen sind leicht möglich, durch verschiedene Contacts im Nagios, welche dann die Mails an verschiedene Adressen senden und somit in verschiedene OTRS Queues einsortieren, ich empfehle natürlich immer, das System so simpel, wie möglich, zu halten!

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VM Explorer für das Backup des ESXi Host

Montag 7. September 2009 von Christian Pohle

Für das Backup unserer VMs auf dem ESXi Host habe ich ein Produkt gefunden, daß perfekt für ein einfaches und gutes Backup geeignet ist: VM Explorer vom Schweizer Hersteller Trilead. VMExplorer verbindet sich, einmal auf einer Windows Station installiert, mit dem oder den ESX Servern und bietet für jeden Server die Möglichkeit, ein Backup durchzuführen. Dabei wird dann von der VM ein Snapshot erstellt und dieser Snapshot auf den Backup Speicherplatz übertragen, dieser ist in unserem Fall eine 2 TB Festplatte, die an der Windows Station angeschlossen ist.

VM Explorer Ansicht der ESXi Systeme

In der Free Edition war’s das auch schon, man braucht dann die Pro Edition, damit man einen Backup Scheduler aktivieren kann. In diesem legt man dann die Backups nach eigenem Gusto und gewünschter Häufigkeit an. In unserem Falle wird die externe 2 TB USB Festplatte jeden Freitag ausgetauscht und so sind die Backup Jobs darauf ausgerichtet, den Exchange, den SQL Server und die Kundensysteme täglich zu sichern und die restlichen VMs im Laufe der Woche jeweils einmal:

VM Explorer Backup Jobs

Einmal am Tag schickt VM Explorer dann ein E-Mail mit der Nachricht, ob alle Backups gut verlaufen sind:

VM Explorer Status Report

Die Sicherungen selbst werden standardmäßig in Verzeichnissen abgelegt, die mit dem Namen der VM und Datum und Uhrzeit der Sicherung gekennzeichnet sind. Hier sind die normalen Dateien der VM abgelegt, diese können dann mit VMExplorer auf den ESXi Host zurückgesichert werden, auch unter anderem Namen, so daß die laufende Instanz nicht beeinträchtigt wird.

Kopie der VM Dateien

Es ist auch möglich, aus dem Sicherungsverzeichnis heraus eine VM mit vCenter Converter ins VMWare Workstation Format zu konvertieren – für Notfälle beim Totalausfall des ESXi sicher eine mögliche Option.

Insgesamt macht das Produkt einen runden Eindruck und ist die Lizenzkosten von 490 EUR absolut wert, wenn man regelmäßige Backups anfertigen möchte. Für Einmalbackups oder gelegentliche Backups von Hand genügt die Free Edition, die es glücklicherweise auch gibt.

Ich habe natürlich auch einige Restore Tests gemacht und dabei festgestellt, daß ich die Option “Compress Disk Files” im Tab “Connection” keinesfalls aktivieren darf, da sonst mein ESXi bei der Rücksicherung abbricht. Die Option ist allerdings standardmäßig beim Einrichten eines Backups auch nicht aktiviert.

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Reihenfolge der Textbausteine in OTRS beeinflussen

Donnerstag 3. September 2009 von Christian Pohle

Benutzt man in OTRS die Bausteine “Anrede”, “Signatur” und “Antworten” so muß man leider festestellen, daß diese in einer recht ungebräuchlichen Reihenfolge zusammengebaut werden. Da kommt beim Erstellen einer Standard e-Mail Antwort zunächst die Anrede, dann das Mail, das der Kunde geschickt hat als Zitat, dann der Inhalt der eigenen Standardantwort und am Ende die Signatur. Steht übrigens auch so im OTRS Handbuch:

Diese Elemente sind standardmäßig so angeordnet, dass beim Antworten zuerst die Anrede, danach der zitierte Text des zu beantwortende Ticket, anschließend ggf. der Text der Antwortvorlage und zum Schluss die Signatur ausgegeben wird.

Zum Glück ist ORTS voll parametrisierbar und so ist die Änderung über das Sysconfig Modul einfach. Man sucht nach “ResponseFormat” und findet den Parameterblock “Frontend::Agent::Ticket::ViewCompose” und dort den Parameter “Ticket::Frontend::ResponseFormat”. Der enthält standardmäßig:

$QData{“Salutation”}
$TimeShort{“$QData{“Created”}”} – $QData{“OrigFromName”} $Text{“wrote”}:
$QData{“Body”}

$QData{“StdResponse”}

$QData{“Signature”}

und ich habe ihn geändert auf die für uns passendere Variante:

$QData{“Salutation”}
$QData{“StdResponse”}
$QData{“Signature”}

$TimeShort{“$QData{“Created”}”} – $QData{“OrigFromName”} $Text{“wrote”}:
$QData{“Body”}

So kommt nun zunächst die Anrede, dann die Standard-Antwort, die Signatur und unten das bisherige Mail:

OTRS Standardantwort

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E-Mail Auto-Beantworter im Urlaub

Dienstag 25. August 2009 von Christian Pohle

Heute habe ich ein E-Mail Auto Reply von jemandem zurückbekommen, der im Urlaub ist, das mich wirklich begeistert hat. Normalerweise empfehle ich meinen Kunden, auf keinen Fall automatische E-Mail Antworten zu senden, in denen die E-Mail Adresse und am besten noch die Telefonnummer des Vertreters genannt wird. Auf diese Weise lernen Spammer, und es kommt ja doch mal der eine oder andere Spam durch, auch noch Mail und Telefonnnummer des Vertreters kennen und vielleicht noch, wie lange man im Urlaub ist. Für einen Geschäftspartner mag letztere Information ja noch in Ordnung sein, aber einen Fremden geht das gar nichts an, wie lange man weg ist und ob man auf Geschäftsreise oder im Urlaub ist .

Dieser hier schrieb:

Unfortunately I have for some time no regular access to my mail, so there is no guarantee for a timely response.
Please take care: you will receive this message only once!

Zu meinem Bedauern habe ich für einige Zeit keinen Zugriff auf meine E-Mails, daher kann ich Ihnen keine Garantie für eine rechtzeitige Antwort geben.
Achtung: Sie erhalten diese Nachricht nur einmal!

Das ist perfekt. Teilt Geschäftspartnern mit, daß man für einige Zeit weg ist und teilt Fremden einfach garnichts mit, nichtmal den eigenen Namen.

(die Übersetzung ins Deutsche ist von mir)

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Versenden von E-Mails mit verdeckten Empfängern

Mittwoch 24. Juni 2009 von Christian Pohle

Wenn man E-Mails an einen großen Verteiler sendet, dann ist es, wie im Falle eines Werbemails, nicht sehr zielführend, wenn jeder Empfänger die gesamte Adressliste erhält:

Outlook Express - Adressliste offen

So könnte jeder Empfänger auf “Antworten an alle” klicken und seinen eigenen Werbebrief an meinen Verteiler senden. Das ist nicht gewünscht.

Besser ist es, einen professionellen E-Mail Service zu nutzen, an den man die Nachricht einmal überträgt und der dann daraus aufgrund einer hinterlegten Datenbank einzelne Mail nachrichten generiert und sich auch um Rückläufer und ungültige Adressen kümmert.

Wenn das zu aufwändig ist oder der Verteiler klein genug ist, dann kann man auch mit einfachen “BCC” Adressen arbeiten, die Abkürzung rührt von “Blind Carbon Copy” also quasi “Verdeckter-Kohle-Durchschlag” (in der alten Schreibmaschinenwelt). Adressen, die unter BCC eingetragen werden, werden, im Gegensatz zu AN oder CC Adressen nicht in jedem E-Mail komplett mit übermittelt, sondern jedes einzelne E-Mail enthält in den sogenannten Headerzeilen nur die eine Adresse eingetragen, an die es zugestellt werden soll.

Die meisten Anwender kennen das BCC Feld nicht, denn es ist in den meisten E-Mail Clients standardmäßig nicht eingeblendet. Unter Windows Mail oder Outlook Express wählt man dazu in einer neuen E-Mail unter “Ansicht” die Option “Alle Kopfzeilen” anwählen:

Outlook Express - Ansicht / Alle Kopfzeilen

In Outlook findet man die Option im Menü “Ansicht” als “BCC-Feld”:

Outlook - Ansicht / BCC Feld

so erhält man das BCC Feld eingeblendet und dann kann man sich selbst als Empfänger eintragen und die wirklichen Empfänger in das BCC Feld schreiben:

Empfänger ins BCC Feld schreiben

So ist sichergestellt, daß die Mailadressen meines Verteilers auch vertraulich bleiben. Versteht sich von selbst, daß man diese Methode nicht bei E-Mails benutzt, bei denen die einzelnen Empfängern voneinander wissen sollten.

Noch zwei Anmerkungen:

  • Diese Methode eignet sich nicht für große Verteilerlisten, denn ab einigen zig Einträgen streikt Outlook oder Windows Mail (je nach verwendeter Version)
  • E-Mails die an mich selbst adressiert sind und den eigentlichen Empfänger im BCC Feld enthalten, werden von einigen SPAM Filtern ganz gerne als SPAM eingestuft und erreichen dann leider den Empfänger nicht.

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