Schneller Online Rechner für Unterwegs

Sonntag 29. November 2009 von Christian Pohle

Ich versuche immer wieder, einen schnellen Rechner für unterwegs zu erhalten, bei dem das Akku lange hält und mit dem man sich schnell, ohne lange Wartezeiten und ohne viele Abstürze mit dem Internet verbinden kann und online ist. Klingt einfach? Ist es leider nicht.

Das “normale” Windows auf meinem DELL Latitude XT ist zwar universell einsetzbar und hat unverzichtbare Bürosoftware wie MindManager, Microsoft Office und Outlook installiert, ich kann es zu Flugplanung einsetzen und es kann dank WLAN und Vodafone UMTS überall online gehen. Vom einschalten bis zum Online arbeiten, vergehen aber zwischen 6 Minuten 12 Sekunden  und 8 Minuten 13 Sekunden. Klar, ich kann das Notebook in Standby schicken, aber mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit (geschätzte 30%, gefühlte 60%) überlebt die UMTS Karte das Standby nicht und läßt sich anschließend nur mit einem Neustart des Systems online bringen, goto begin.

Ich habe dann in einer zweiten Partition (mit dem genialen Partition Boot Manager) ein minimales Windows XP installiert, das nur die Treiber für die eingebaute Vodafone Karte und die WLAN Karte beinhaltet und natürlich Firefox und LogMeIn Ignition zum schnellen Aufruf der Fernsteuerung meiner Windows Rechner. Das ist schon deutlich besser mit einer Zeit Boot bis Online von 2 Minuten und 22 Sekunden, krankt aber genauso am Standbyfehler, auch wenn hier die Vodafone Karte nur in 10% bis 20% aller Fälle nicht wieder online geht. Hier ist die Batterielaufzeit mit

Mein Favorit in Sachen Speed ist Ubuntu 9.10 in der Version “Netbook Remix”. Da vergehen vom Einschalten des Rechners über Freischalten des Schlüsselbundes, Aktivieren der Voafone UMTS Verbindung und Starten Firefox genau 1 Minute und 42 Sekunden bis ich online bin. Danach kann ich zumindest alle webbasierten Dienste sofort benützen. Nachteil, gerade online ist, daß zwei der Java Anwendungen, die ich regelmäßig benutze, nicht sauber unter Linux funktionieren (war Java nicht mal “plattformübergreifend”?) und daß die Fernsteuerung meiner Windows Rechner mit GoToMy PC fast nicht und mit LogMeIn so gerade mal funktioniert. Dafür hat das Linux keine Probleme mit dem Standby, ich kann den Rechner auch zigmal hintereinander in Standby geben und wieder aktivieren, die UMTS Karte funktioniert immer problemlos.

Hier nochmal die Übersicht der Boot-Zeiten “Einschalten bis Online mit UMTS”:

  • Standard Windows XP SP3 – 08:13
  • Minimales Windows XP SP2 – 02:22
  • Ubuntu Netbook Remix – 01:42

Schlecht im Vergleich zu einem iPhone, das “always-on” ist. Das gibt Raum für die Initiative von DELL mit dem Latitude z600, der ein Always On Modul enthält, welches ein Splashtop Linux booted und in wenigen Sekunden online ist und einen Webbrowser und einen E-Mail Client bereitstellt. Allerdings ist das Latitude Z600 noch nicht ganz vollständig, denn in Deutschland kann es noch nicht mit einer eingebauten UMTS Karte bestellt werden, was in diesem Kontext hier dann aber keinen Sinn macht – zumindest ich würde kein “superchices-2 cm-dünnes-Supernotebook” durch die Gegend tragen mögen, aus dem dann ein USB Stick für die UMTS Verbindung herausragt….. Also abwarten, bis das auch mit UMTS Modul verfügbar ist.

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Merk-Hilfe

Sonntag 15. November 2009 von Christian Pohle

Für Open-Source Produkte gibt es in vielen Fällen T-Shirts zu kaufen, mit dem Kauf wird die Entwicklung des Produktes dann gleich unterstützt. Ehrensache, daß wir immer zwei kaufen (in S oder XS und in L), eines für Thomas, eines für mich. Auf Anhieb fallen mir hier Firefox, Nagios, Ubuntu oder Wordpress ein, vielleicht sollte ich mal eine Liste machen, welches T-Shirt man wo kaufen kann.

Das T-Shirt für Ubuntu ist aber ganz nebenbei ein Bildungsevent, denn wenn Thomas dieses T-Shirt anhat, dann kann man, wenn man hinter ihm steht, so ganz locker die Namen der Ubuntu Releases schlaumeiern:

Ubuntu Releases

Hätten Sie alle gewußt?

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Denk-Platz

Freitag 13. November 2009 von Christian Pohle

Normal ist, daß ich als Consultant nach den Arbeitsstunden bezahlt werde, die ich direkt für meine Kunden arbeite, entweder in meinem Büro oder in den Räumen des Kunden. Dafür gibt es To-Do Listen, Terminvereinbarungen, Absprachen, Ziele undsoweiter.

Interessant ist, daß ich die besten Ideen für meine Kunden aber an Plätzen wie diesem habe, wenn ich einfach garnichts vorhabe. Ich habe diese Bank vor unserer Hütte daher schon mal in “Denk-Platz” umbenannt:

Denk-Platz

Dumm dabei ist, daß ich meinen Kunden das “auf-der-Bank-sitzen-und-tolle-Ideen-haben” nicht in Rechnung stellen kann (das wäre richtig klasse, ich würde dann stundenlang einfach nur auf der Bank sitzen…)

Das würde aber auch nicht funktionieren, denn wenn ich diese Zeit berechnen könnte, würde ich mir vornehmen müssen, tolle Ideen zu haben, würde nicht so losgelöst dort sitzen und es kämen keine Ideen mehr. Am Ende hätte ich sogar als Ziel “Du mußt eine Idee haben” – das kann nicht funktionieren, oder?

Man muß frei sein von Zwängen, um gute Ideen zu haben

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Zitat eines Kunden, uns einen Programmierauftrag zu geben

Donnerstag 5. November 2009 von Christian Pohle

Letztendlich zahlt sich meine saubere und faire Vorgehensweise aus. Ich habe vor kurzem einen Programmierauftrag erhalten, der mich bis ins nächste Jahr hinein und möglicherweise sogar darüber hinaus mit weiteren Aufträgen, beschäftigen wird – und dabei konnte ich mich gegen große Häuser durchsetzen, weil:

  • Die Pohle & Schultes AG im Laufe der Programmierung unsere Bedürfnisse im Projekt (…) ermitteln und dann anhand unserer Bedürfnisse programmieren wird, was wir brauchen und nicht versuchen wird, unsere Bedürfnisse an die Möglichkeiten einer Standardsoftware anzupassen (…)
  • (…) die Pohle & Schultes AG aus unserer Erfahrung den besten Support liefert, denn Herr Pohle ist mit seiner Expressnummer 24×7 für Support verfügbar (ausgenommen alle 2 oder 3 Jahre, wenn er für 10 Tage auf einer Kreuzfahrt ist).Die anderen Anbieter können weder garantieren, daß der mit unserer Anwendung vertraute Programmierer langfristig verfügbar bleibt, noch, daß er angemessen für uns erreichbar sein wird.
  • Durch die Lizenzpolitik des Hauses Pohle & Schultes AG können wir die erstelle Anwendung ohne weitere Lizenzkosten im Unternehmen an beliebig vielen Standorten einsetzen (…)

Diese drei Punkte sind aus dem E-Mail mit der Entscheidungsbegründung, uns den Auftrag zu erteilen. Wenn Kunden so denken, was kann uns schöneres passieren?

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Meine Visionen über die Zukunft der Computer

Sonntag 18. Oktober 2009 von Christian Pohle

Nachdem ich mich über die Aussagen hochrangiger Computerexperten lustig gemacht habe siehe meinen Artikel über die Zukunft der Computer, muß ich mich über meine eigenen Vorstellungen aus dem Gründungsjahr unserer Firma amüsieren, da schrieb ich auf unserer Website:

Sie können sich irgendwo in der Welt an einen Computer setzen, melden sich mit Ihrem Namen und Ihrem Paßwort an und erhalten Ihre gewohnte Oberfläche. Sie können Ihre Programme starten und arbeiten mit Ihren persönlichen Daten von zuhause.

Naja, mit Web 2.0 und Ajax Technologien sind wir ja schon recht nah dran, wenn man seine Umgebung strikt auf Hosted Services aufbaut, kann man mit einem simplen Browser durchaus schon eine vernünftige Umgebung haben.

A propos Ajax: Unser vierbeiniger Freund war mal der Star unserer Website und wenn man “Ajax” in Google eingab, dann landete man bis Ende 2002 auf unserer Website und konnte viele Fotos von Ajax sehen. So ändern sich die Zeiten, geben Sie heute mal “Ajax” in Google ein und Sie erhalten lauter langweilige Artikel über Computerprogrammierung ;-)

Die nächste Vision von mir aus 1997 ist heute auch noch Zukunftsmusik. Es hat zwar schon Ansätze gegeben, die Computer in die Kleidung einzubauen aber noch nicht wirklich Erfolge:

Der persönliche Computer ist in der Manschette Ihres Hemdes / Ihrer Bluse enthalten. Mit der Vorgängerversion mußten Sie noch sprechen, dieser hier kann bereits Ihre Gedanken lesen und umsetzen.

Immerhin sprechen die Computer heutzutage schon mit uns, zumindest die Navigationssysteme, im Gegenzug erhalten sie von ihren Besitzern dann Namen.

Die nächste Vision hat immer noch Bestand, denn wir sind alle begeisterte Benutzer des Internet, allerdings wandelt es sich gerade vom Konsumenten-Netzwerk zum Mitmach-Netzwerk:

Es gibt immer noch einige ewig gestrige, die nicht aufhören wollen, das Internet zu benutzen

Wenn Sie einmal richtig lachen wollen, dann lesen Sie die nächste Vision. Ich bin nicht sicher, ob ich das noch erleben werde:

Computer sind einfach zu bedienen.

Dazu gehört thematisch auch die nächste, auch so ein Brüller:

Auch komplexe Computernetzwerke sind einfach aufzubauen und zu administrieren.

Ansätze gibt es, also eine Chance auf eine Realisierung der nächten Version. Immerhin dient derzeit PDF als recht universelles Austauschformat und das Open Document Format kommt der damaligen Idee schon nahe:

Alle Computerprogramme dieser Welt speichern ihre Daten im .CCX Format (Common Content Exchange). Kompatibilitätsprobleme zwischen den verschiedenen Anwendungen gibt es schon seit Jahren nicht mehr.

Das war vor 12 Jahren ein großer Hype, da träumten alle davon, daß alle Geräte des täglichen Lebens miteinander vernetzt sein werden. Man sieht, daß hier ein Hype ganz unauffällig nicht realisiert wurde, auch wenn inzwischen schon Kaffeemaschinen twittern können, so bleibt das eher die Ausnahme:

Morgens um 10 klingelt der Waschmaschinentechniker an der Tür: “Guten Tag, Ihre Waschmaschine hat mich angerufen, der Heizstab ist verkalkt. Ich komme, ihn zu tauschen.”

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12 Jahre Pohle & Schultes AG

Donnerstag 1. Oktober 2009 von Christian Pohle

Genau heute vor 12 Jahren, am 1. Oktober 1997 haben wir unsere Pohle & Schultes AG in München gegründet. Da sie eine eigenständige iuristische Person ist, dürfen wir ihr heute ganz offiziell mit einer dicken Torte zum Geburtstag gratulieren:

Pohle & Schultes AG 12ter Geburtstag

Entgegen den Weissagungen unserer Kollegen und Mitbewerber (“Ihr müßt wachsen, so klein habt Ihr keine Chance”) gibt es uns immer noch (im Gegensatz zu den meisten unserer Mitbewerber von damals) und wir sind nach 12 Jahren stolz darauf, immer noch die gleichen zu sein:

  • Der gleiche Name – wir haben uns nie umbenannt und heißen seit Anbeginn “Pohle & Schultes Informationstechnologie und Consulting AG”
  • Die gleichen Besitzer – das Unternehmen hat nie den Besitzer gewechselt, es gibt auch keine stillen Beteilungen, seit 12 Jahren halten wir, Christian Pohle und Thomas Pohle-Schultes je die Hälfte des Kapitals.
  • Die gleichen Kunden – besonders stolz sind wir darauf, daß die meisten unser Kunden “der ersten Stunde” auch heute noch auf unsere Dienstleistungen vertrauen.
  • Die gleiche Philosophie – “Ein Projekt ist erst dann fertiggestellt, wenn die Dokumentation fertig ist”.

Wir sitzen natürlich nicht still und krempeln, nach der Geburtstagstorte, wieder die Ärmel hoch – auf das nächste Jahr!

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Anspruchsvoll, was den Browser angeht

Sonntag 30. August 2009 von Christian Pohle

McAfee hat ja den ePolicy Orchestrator in der Version 4.x extra so umgestellt, daß die gesamte Administration nicht mehr in der Microsoft Management Console stattfindet, sondern schlank und leicht über den Browser.

Wenn’s denn so einfach wäre mit dem Browser. Auf einem Windows 2003 Server ist ja zunächst Internet Explorer 6 installiert – damit verweigert ePolicy Orchestrator 4.5 aber generell die Zusammenarbeit.

Mit Firefox 3.5 funktioniert es soweit ganz gut, man kann aber die Client Logs nicht ansehen und auch keine Tasks schedulen. Eine Abhilfe ist für die Client Logs die Verwendung des Firefox Plugins “IE Tab”, dann kann man die Client Logs mit IE aufrufen (aber immer noch keine Tasks schedulen).

Installiert man dann über Windows Update den Internet Explorer 8 ist man zwar mit dem Readme von ePo 4.5 konform, muß aber trotzdem feststellen, daß einige Tasks nicht funktionieren.

Nach einer genervten Supportanfrage, teilte mir der Support von McAfee dann schließlich mit:

(…) it works well with IE 7. So we recommend to install IE 7 and browse. (…)

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