OTRS fürs iPhone

Mittwoch 11. August 2010 von Christian Pohle

Wer OTRS als HelpDesk System einsetzt und zudem ein iPhone hat, der wird sich freuen, daß er Tickets nun auch von unterwegs leicht bearbeiten kann. Die iPhone App für OTRS ist da.

Die war notwendig, denn man kann konnte die OTRS Site auf einem iPhone zwar im Browser prinzipiell öffnen, aber nicht damit arbeiten. Auf dem iPad funktionierte das perfekt, denn 1024*768 ist für OTRS gerade richtig:

OTRS auf dem iPad

Übrigens funktioniert der Rich-Text Editor im Safari Browser auf dem iPad nicht, ich habe ihn aber sowieso ausgeschaltet, weil er mir zu schwerfällig ist. Der Parameter ist in der SysConfig unter Framework zu finden: Core::Web::

Rich Text Editor abschalten

Zum Betrieb der iPhone App muß aber zunächst in der Paketverwaltung von OTRS das iPhoneHandle Package heruntergeladen und installiert werden:

iPhoneHandle Package

Jetzt kann man im AppStore die OTRS App herunterladen, sie ist, wie OTRS auch, natürlich kostenlos erhältlich. Die Adresse zu OTRS wird als http://<sitename>/otrs/json.pl eingetragen, das Perl Script wird durch das iPhoneHandle Paket installiert. Credentials dazu, connect drücken und das Dashboard erscheint:

OTRS Startbildschirm

Mal schnell ein neues Ticket eröffnen:

OTRS Neues Ticket

und das erscheint (natürlich) sofort auch im Dashboard auf dem PC. Man kann auf Tickets per E-Mail antworten, Notizen hinzufügen und die gearbeiteten Zeiteinheiten erfassen. OTRS für das iPhone ist eine praktische Möglichkeit, sein HelpDesk tatsächlich immer dabei zu haben. Es wird sicherlich nicht mein primärer Weg werden, um in unserem OTRS zu arbeiten, aber unterwegs bestimmt gute Dienste leisten.

Kategorie: Consulting, PSAG | Drucken | Keine Kommentare »

iTunes auf dem PC läßt sich nicht für Käufe auf dem iPad aktivieren

Montag 12. Juli 2010 von Christian Pohle

Auf dem neuen iPad hat man direkt im AppStore einige Apps und direkt im iTunes auf dem iPad auch einige Musikstücke gekauft. Dann synchronisiert man mit dem iTunes auf dem PC und erhält die folgende Meldung:

Dieser Computer ist nicht mehr für die Verwendung von Programmen aktiviert, die auf dem iPhone installiert sind. Möchten Sie diesen Computer für die Wiedergabe von im iTunes Store gekauften Objekten aktivieren?

Na gut, klickt man auf “Computer aktivieren”, gibt seine Account Daten ein und erhält die Bestätigung:

Dieser Computer ist bereits aktiviert.
Einschließlich dieses Computers haben Sie einen Computer Ihrer verfügbaren 5 Computer aktiviert.

Soweit so gut, sollte man meinen, aber bei der nächsten Synchronisation des iPad kommt genau die Fehlermeldung von oben wieder und man kann endlos den Computer aktivieren.

Auch ein Deaktivieren, Neustart von iTunes und anschließendes Aktivieren bringt nichts. Die Lösung:

  • Wenn icht bereits geschen, iTunes starten und für den Account aktivieren
  • iTunes beenden
  • Windows Explorer starten und die Anzeige verborgener Dateien aktivieren

Hidden Files

  • dann in die Adresszeile eingeben “%appdata%\Apple Computer\iTunes\SC Info”
  • die beiden Dateien in dem erscheinenden Ordner löschen
  • iTunes wieder starten und nochmal für den Account aktivieren

Kategorie: Consulting, PSAG | Drucken | Keine Kommentare »

Versionskonflikte bei iPhone Apps mit älteren iPhones

Montag 12. Juli 2010 von Christian Pohle

Die Meldung, die mir heute im iTunes bei der Synchronisation meines iPhone 2G angezeigt wird, gefällt mir nicht:

iTunes Fehlermeldung

Forsche ich nach, dann ist Zenbe, Twittelator und viele andere Apps inzwischen auch, mit iOS 4.0 kompatibel gemacht worden und dabei wurde von den Entwicklern gleich ein Flag gesetzt, daß die App nicht mehr mit iPhone OS 3.x kompatibel ist.

Das würde mich an sich ja nicht stören, weil man natürlich seine iPhones umgehend auf das neueste Betriebssystem aufrüstet, iOS 4. Dumm daran ist nur, daß ich mein iPhone 2G nicht auf iOS 4 aktualisieren kann.

Letztendlich bedeutet das, daß keiner der Entwickler des AppStore jemals darüber nachgedacht hat, daß man auch die alten Anwendungen für alte iPhones bereit halten muß, denn wenn das im Laufe der nächsten Wochen so weitergeht wird man mit seinem iPhone 2G keine neuen Apps mehr kaufen können, denn sie sind alle nur mit iOS 4 kompatibel.

Ach ja, die Anwendungen, die jetzt nur noch mit iOS 4 kompatibel sind, können auch auf dem iPad nicht installiert werden, denn für’s iPad gibt es bis jetzt nur iPad OS 3.2:

iPad Fehler

Das frustriert und sowas ist man von Apple eigentlich nicht gewöhnt!

Kategorie: Consulting, PSAG | Drucken | Keine Kommentare »

Die Welt auf dem iPad

Dienstag 18. Mai 2010 von Christian Pohle

Der Axel Springer Verlag hat seine Applikation iKiosk für das iPad veröffentlicht.

Da ich die Anwendung Welt Mobil auf dem iPhone täglich benutze, um über Neuigkeiten aus aller Welt kompakt und schnell informiert zu sein, war meine Erwartungshaltung hoch. Welt Mobil präsentiert die Artikel auf dem iPhone in einem eigenständigen Format, klickbar, leicht lesbar und Downloadbar, um sie offline zu lesen. Eine Top Applikation, bei mir täglich im Gebrauch und mit 5 € monatlich ist das Premium Abo preis-wert

iKiosk soll dies nun auf das iPad übertragen, enttäuscht aber, leider, auf ganzer Linie.

Die Zeitungen “Welt”, “Welt kompakt” und “Welt am Sonntag” stehen in iKiosk zur Verfügung.

Nicht etwa aber als Text oder verlinkte Artikel, sondern als schlichtes Foto der jeweiligen Printausgabe. Auch Fotografien, die in der Printausgabe über den Mittelfalz hinweggehen sind nun einfach auf zwei Seiten aufgeteilt – schlecht, weil diese zwei Seiten nur einzeln angezeigt werden (der Screenshot hier ist beim Umblättern entstanden):

Hält man das iPad im Hochformat, dann kann man zwar eine ganze Seite der Zeitung ansehen, ich kann dann aber mit meinen 45-jährigen Augen nur noch die Überschriften entziffern. Zum Lesen der Artikel muß ich dann die Seite groß zoomen. Durch die 1:1 Übernahme des typischen Zeitungslayouts aber passen dann Artikel nicht mehr vollständig auf die Anzeige des iPad und man ist die ganze Zeit am Zoomen und drehen des iPad. Das ist sehr ermüdend. Das ist in der Welt Kompakt nicht ganz so schlimm, weil die kleinere Seiten hat, aber lesen kann ich die Artikel trotzdem nicht.

Im Querformat sieht man zwar nur die Hälfte der Seite aber kann diese immerhin lesen, wenn auch der Überblick völlig verloren geht, denn vom eigentlich gesamten Bild der Zeitungsseite, die als Linke Seite und Rechte Seite zusammen gesetzt wurde, ist dann nur noch ein unvollständiger Teil auf der Anzeige zu sehen.

Blättern zwischen den Seiten kann man nur, wenn man vollständige ausgezoomt hat, sobald man ein wenig vergrößert hat, ist Blättern nicht mehr möglich.

Die größte Enttäuschung aber kommt, obwohl es natürlich zu erwarten war, wenn die Zeitung nur fotografiert wurde, wenn man in einen Artikel klickt: Es passiert nichts. Keine Links zu anderen Artikeln zum gleichen Thema, keine weiterführenden Informationen. Nichts.

Immerhin: Die Zeitung ist vollständig auf dem iPad, man kann auch alle 3 Zeitungen abonnieren und, einmal heruntergeladen, sind die Zeitungen auch offline verfügbar und können somit auch dort gelesen werden, wo kein Internet zur Verfügung steht.

Lieber Axel Springer Verlag: Ihr habt mir mit der Welt Mobil auf dem iPhone gezeigt, was eine moderne Zeitung in einem modernen Format leisten kann. Ich hatte mich so gefreut darauf, diese Welt Mobil im typischen Layout der iPad Anwendungen zu sehen, vielleicht links die Headlines und rechts die Artikel oder, wie Mashable das macht: Links die Ressorts, rechts die Artikel:

Bitte, versucht es nochmal!

Kategorie: Consulting, PSAG | Drucken | 3 Kommentare »

Bump

Freitag 12. März 2010 von Christian Pohle

Ein neuer Sport unter iPhone Besitzern breitet sich aus: Bump. “Wollen wir Bumpen” könnte man fragen. Klingt ein wenig unanständig, aber es geht nur darum, die eigene Adresse mit einem anderen iPhone auszutauschen. Lädt man Bump, hinterlegt man seinen Kontakt:

Bump eigene Adresse

Der Partner hat auf seinem iPhone in seinem Bump natürlich auch seinen Kontakt hinterlegt:

Bump fremder Kontakt

Nun stößt man beide iPhones gegeneinander (“Bump”) und die beiden nehmen über Bluetooth kontakt miteinander auf und tauschen, das muß man natürlich bestätigen:

Voranzeige

Bump und die Adressen sind getauscht. Bump gibt’s im AppStore. Kostenlos.

Twitter Comments

cpohle Komm, laß uns bumpen! Klingt das Unanständig? http://pohle.de/dc #wp #fb
Re-Tweet | Reply | View Tweet

Kategorie: PSAG, Telefontechnik | Drucken | Keine Kommentare »

Blog Kommentare moderieren mit dem iPhone

Donnerstag 24. Dezember 2009 von Christian Pohle

Ich habe zwar schon einen Beitrag fürs Blog mit der Wordpress Anwendung für’s iPhone geschrieben, die wahre Killerapplikation ist aber das Moderieren von Kommentaren. Die Wordpress Anwendung zeigt beim Start sofort alle “Pending” Kommentare an

Pending Kommentare

Entsprechenden Kommentar anklicken, lesen, approven:

Approve

Geht ganz schnell und ist besser aufzurufen, als die Moderation der Kommentare im Webfrontend von Wordpress. Der tägliche Check der Kommentare wird so ganz einfach und die Kommentare müssen nicht lange auf das Approval warten.

Kategorie: Consulting, PSAG | Drucken | Keine Kommentare »

Apothekensuche

Mittwoch 15. Juli 2009 von Christian Pohle

Eine kostenlose, nützliche Applikation habe ich heute im iTunes Store entdeckt: Den Apotheken Notdienst Finder. Aufrufen, die Anwendung bestimmt den Ort über GPS:

Apotheken Finder

Dann zeigt die App die Liste der nächsten Apotheken mit Notdienst an:

Liste der Notdienstapotheken

Ein klick auf “Route” und Google Maps zeigt die Route zur Apotheke an:

Route zur Apotheke

Die Anwendung gibt’s im AppStore.

Kategorie: Privat | Drucken | Keine Kommentare »

Nagios View fürs iPhone

Sonntag 5. Juli 2009 von Christian Pohle

Mein täglicher Check auf dem iPhone erfolgt jetzt nicht mehr über den Safari Browser, wo man jedesmal den Namen und sein Passwort für Nagios eingeben muß (oder das unsichererweise in der URL des Bookmarks einfügt), sondern über NagiosView eine kleine Applikation aus dem AppStore:

NagiosView

Interessant dabei ist, daß diese App keine Installation auf dem Server braucht, die Zugangsdaten werden über die Einstellungen des iPhone eingetragen und es gibt sogar den Quellcode auf der Website des Herstellers. Gut gemacht! NagiosView gibt’s im AppStore

Kategorie: Consulting, PSAG | Drucken | Keine Kommentare »

Bloggen auf dem iPhone

Donnerstag 2. Juli 2009 von Christian Pohle

Für und von Wordpress gibt es eine geniale Applikation für’s iPhone, mit der man sein Blog vom iPhone aus verwalten kann. Ich persönlich benutze es nicht zum schreiben, denn ich brauche einfach eine Tastatur für die langen Texte und Bilder vom iPhone hochladen ist etwas umständlich.

Richtig brauchbar ist aber die Verwaltung der Kommentare im Blog, das ist etwas, was man jederzeit mal von unterwegs braucht.

Wordpress für iPhone

Wordpress for iPhone gibt’s im AppStore.

Kategorie: Consulting, PSAG | Drucken | Keine Kommentare »

Schlaumeier

Samstag 16. Mai 2009 von Christian Pohle

In einer fremden Stadt unterwegs und mal so richtig schlaumeiern? Kein Problem, WikiMe lädt auf dem iPhone die Position aus dem GPS und holt aus der Wikipedia die Beschreibung der umliegenden Sehenswürdigkeiten. Nur noch unauffällig lesen, dann den Mitreisenden erzählen und dabei mächtig Eindruck schinden:

WikiMe

“Was der alles weiß…”. WikiMe gibt’s im AppStore.

Kategorie: Pohle Air, Reiseservice | Drucken | Keine Kommentare »

Einstellen der Gehirnwellen

Montag 11. Mai 2009 von Christian Pohle

Eine Software, die ich auf meinem iPhone recht häufig benutze ist AmbiScience Brain Power von Tesla Software. Das ist eine Software, die ambiente Musik (die Wikipedia erklärt Ambiente Musik als “sphärische, sanfte, langgezogene und warme Klänge”) mit einem Stimulus zur Beeinflussung der Gehirnwellen kombiniert.

Für den Betrieb der Software ist die Verwendung von Kopfhörern notwendig, die bei iPhone mitgelieferten tun’s.

Man wählt zunächst im Untermenü “Entrainment” den gewünschten Stimulus aus, hier die Konzentrationshilfe “Focus”:

Focus

und stellt die Lautstärke so ein, daß man das “Geblubber” gerade noch hört. Dann wählt man im Hauptmenü der Anwendung die gewünschte Musik aus und stellt die Lautstärke so ein, daß sie die Nebengeräusche im Raum ein wenig zudeckt und man das Geblubber im Hintergrund noch hört:

AmbiScience Brain Power

(Vorsicht hier übrigens mit “Buddhist Rain” ich muß da immer nach kurzer Zeit recht dringend auf die Toilette).

Ich habe mich natürlich schon oft gefragt, ob das mit der Stimulierung der Gehirnwellen durch die Software nicht einfach Humbug ist, immerhin handelt es sich da um ein Randgebiet der Wissenschaft. In einigen Selbstversuchen habe ich das Entrainment in der Software schon auf “Deep Sleep” eingestellt während ich an der Arbeit war. Ich bilde mir zumindest ein, daß es mir deutlich schwerer fiel, mich auf meine Arbeit zu konzentrieren, als auf der Stellung “Focus”. Anderseits genügt es mir oftmals, eine ruhige Musik in den Kopfhörer zu legen, um mich von den Umgebungsgeräuschen abzulenken und ich kann mich auch ohne “Entrainment” besser konzentrieren.

Bis heute habe ich zumindest nicht feststellen können, daß mir diese Software geschadet hätte und die ambiente Musik, die da mitgeliefert wird, ist recht schön. Die Software gibt’s im AppStore allerdings nur über WLAN, weil sie durch die Musik recht dick ist. Es gibt auch noch andere Bundles von Tesla Software, aber ich habe nur das Brain Power Bundle.

Kategorie: Arbeitsmethodik, PSAG | Drucken | Keine Kommentare »

Webcams auf dem iPhone

Mittwoch 22. April 2009 von Christian Pohle

Eine übersichliche Möglichkeit, schnell und einfach die Bilder aus den für mich interessanten Webcams anzuzeigen bietet das Programm Webcams Pro.

Bei mir sind derzeit 16 Webcams konfiguriert, beim Aufruf aktualisiert das Programm die Bilder und nach kurzer Zeit habe ich eine Übersicht – in meinem Fall über das Wetter rund um Europa (siehe Meine Webcams):

Webcams Pro

WebCams Pro gibt’s im AppStore.

Kategorie: Pohle Air, Reiseservice | Drucken | Keine Kommentare »

Atomzeit auf dem Schreibtisch

Dienstag 21. April 2009 von Christian Pohle

Wer sein iPhone in der Dockingstation auf dem Schreibtisch stehen hat, kann die Anwendung “Gorgy Timing AtomUhr” auf dem iPhone gut brauchen, denn die synchronisiert nicht nur mit einem einstellbaren Zeitserver im Internet, sondern zeigt die Zeit auch noch recht schön an:

iPhoen Atomzeit

in den Einstellungen legt man den Zeitserver fest, hier die deutsche Normalzeit der Physikalisch Technischen Bundesanstalt:

Zeitserver pbtime1.ptb.de

Die Anwendung gibt’s im AppStore.

Kategorie: Arbeitsmethodik, PSAG | Drucken | Keine Kommentare »