Freitag 5. März 2010 von Christian Pohle
Es gibt iPhone Applikationen da bleibt selbst dem eingefleischten Techniker vor Staunen der Mund offen stehen. Die Amazon Applikation ist so eine. Sieht erst ganz harmlos aus wie eine Bestellsoftware mit Übersicht über die Lieferungen. Sehr hübsch gemacht:

Der Hammer ist aber die Funktion “Amazon Memo”. Klickt man da drauf, öffnet sich das Kamerafenster vom iPhone. Zielt man mit der Kamera auf ein Buch

und fotografiert dieses, dann wird das Foto zu Amazon hochgeladen und eine Erkennung gestartet:

Wenn diese abgeschlossen ist, dauert meist nur ein paar Sekunden,

dann kann das Buch ganz einfach per Tippen bestellt werden:

Nun könnten eigentlich auch Analphabeten Bücher bestellen, Foto machen, tippen, fertig!
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Donnerstag 4. Februar 2010 von Christian Pohle
Ich möchte erzählen, was wir für Videokameras einsetzen und warum. Zunächst muß ich dazu natürlich vorausschicken, was wir denn mit unseren beiden Videokameras so aufnehmen:
- Szenen auf unseren Reisen und Veranstaltungen einzufangen, die dann im Rahmen unserer Shows wieder als Bildmaterial dienen (eigenes Videomaterial ist halt einfach am günstigsten zu Lizensieren, wenn es um unsere gewerblichen Vorführungen geht).
- Persönliche Szenen einzufangen, die einfangens- und aufhebenswert sind.
- Regiemitschnitte unserer Shows (Diese dienen zur späteren Manöverkritik und für uns zur Erinnerung, damit wir die Shows auch genießen können, denn während eine Show läuft, kommen wir natürlich nicht dazu).
- Inzwischen: Kleine persönliche Filme aufzunehmen, die dann in unserem Blog wiederzufinden sind.
Gemerkt? Hollywoodfilm war nicht dabei. Also besitzen wir zwei ziemlich einfache MiniDV Videokameras von Sony:
Die Sony DCR-HC17E

ich mag an ihr vor allem den Schieber, mit dem man das Objektiv schnell schützen kann und der, im Gegensatz zu einem angehängten Deckel nicht während der Filmaufnahme vorne rumbaumelt.
und die Sony DCR-HC23E

an ihr mag ich den Farbsucher, denn ich Filme, wenn es möglich ist, lieber mit dem Auge am Sucher, ich finde, das sieht nicht ganz so behindert aus, als wenn man auf den Klappmonitor starrt (liegt wahrscheinlich an meinem Alter, ich sehe auch bei einem Fotoapparat durch den Sucher).
Natürlich gibt es Preis- und Ausstattungsunterschiede bei den MiniDV Kameras, wir haben die günstigen Modelle, die nicht erlauben, externe Mikrofone anzuschließen (und daher immer die eigenen Bandlaufwerksgeräusche mit aufzeichnen). Die Filme muß man also entweder nachvertonen oder mit dezenter Musik unterlegen, dann stört das nicht so.
Warum die günstigen Modelle? Weil ich eine davon immer dabei habe. Immer. Überall. Und immer ein geladenes Akku drin (das ist das schwierigste dabei). Nur so kann man sie im entscheidenden Moment einfaxch rausziehen und loslegen und die überraschenden Situationen einfangen.

Für das MiniDV Format haben wir uns vor Jahren entschieden, weil man auf eine Kassette gut eine Stunde aufnehmen kann. die Kassetten jederzeit wieder überspielen kann und die Bild- und Tonqualität auf der Kassette hervorragend ist. Dazu im Gegensatz stehen die Kameras mit kleinen DVDs, dort muß man alle Viertelstunde die DVD wechseln (was während einer Show unmöglich ist) und man erhält nur ein MPEG Video als Output, also schon komprimiert.
Die beiden Kameras spielen ihr Material in Echtzeit über Firewire aus und während der Überspielung können wir im Pinnacle Studio bereits ansehen, was wir da aufgenommen haben (und schon mal Pläne für die weitere Verwendung schmieden).
Wir sind rundrum zufrieden mit den beiden Kameras.
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Sonntag 20. Dezember 2009 von Christian Pohle
Ich habe im Netzwerk zwei USB Hubs von Belkin (Typ F5L009), an welchen ich zwei Scanner, einen Drucker, ein Telefon und ein paar USVs angeschlossen habe. Einer von diesem beiden versagte am Freitag plötzlich den Dienst und war im USB Hub Kontrollzentrum nicht mehr sichtbar.
Ein Chat mit einem Belkin Techniker führte durch die üblichen Fragen (ist das Netzwerkkabel eingesteckt, haben Sie Ihren Rechner mal neu gestartet) immerhin zur Information, daß man für einen erfolgreichen Reset des Gerätes die kleine Reset Taste hinten mit einer Büroklammer mindestens 30 Sekunden drücken muß, bevor ein Reset ausgelöst wird.
Der Reset wurde ausgelöst, der USB Hub ist trotzdem nicht am Netzwerk. Ich wurde zum 2nd Level eskaliert, der mich zurückrufen soll.
Nun versuchte ich zunächst, das USB Kontrollzentrum erneut zu installieren, was üblicherweise von der CD oder mit der herunterzuladenden Datei f5l009v140ea.exe erfolgt. Dabei erhält man das Kontrollzentrum, welches dann die im Netzwerk befindlichen USB Hubs per TCP/IP Adresse sucht.
Durch einen reinen Zufall fand ich jedoch heraus, daß das Setupprogramm noch mehr kann, nämlich die USB Hubs nach ihrer MAC Adresse suchen: Dazu muß man den ZIP File, der das Setup Programm enthält mit WinZIP oder 7-Zip auspacken

und dann das SETUP.EXE im Unterverzeichnis Utility\Wired einzeln aufrufen:

Nach Auswahl der Sprache und Eintragen auf der Windows Firewall Liste kann man dann nämlich die Netzwerk Hubs mit ihrer MAC Adresse auswählen und eine IP Adresse vergeben, wenn das aus irgendeinem Grunde nicht mehr klappen sollte:

Mein zweiter USB Hub hatte die Adresse 0.0.0.0 (obwohl er seine Adresse vom DHCP Server anscheinend einwandfrei bezogen hatte). Nachdem ich die Adresse hier manuell eingtragen hatte, funktionierte er aber wieder einwandfrei.
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Dienstag 24. November 2009 von Christian Pohle
Kauft man heute noch Bücher? Fachbücher über schnelle elektronische Medien? Kauft man sich ein Buch über Twitter? Oder ist das ein Anachronismus?
Ich zumindest, zur Generation 40+ gehörend, dem gedruckten Buch noch verwandt und selbst alles was ich tue dokumentierend, tue dies regelmäßig, um mich in neue Themen einzuarbeiten. Ich kaufe dann auch ein richtiges Buch aus Papier, kein eBook, denn die Papierdinger sind einfacher zu lesen (morgens auf dem ergotrainer zum Beispiel oder im Fluzgzeug bei Start und Landung – zumindest wenn ich nicht selbst fliege).
So war es nur natürlich, daß ich mir zum Start meiner Mitgliedschaft bei Twitter auch gedruckte Bücher über Twitter beschaffe habe und diese gelesen habe. Zwei davon halte ich für empfehlenswert für jeden, der sich auf die gleiche Weise in Twitter einarbeiten möchte:
Das erste ist ein amerikanisches Buch von Tim O’Reilly und Sarah Milstein, natürlich ins Deutsche übersetzt. Es bezieht sich zunächst sehr auf das amerikanische Verständnis von Twitter und wurde dann um ein Kapitel über Twitter in Deutschland ergänzt. Der Aufbau des Buches gefällt mir sehr gut, es ist im großzügigen Querformat, links die Screenshots von Twitter, rechts die Erklärungen dazu, ein Topic pro Doppelseite. Locker und leicht, macht Spaß, zu lesen und meine Empfehlung als erster Einstieg zu Twitter:
Das zweite Buch ist ein deutsches Buch aus Deutschland und mit entsprechender Gründlchkeit geschrieben. Mir diente es als Ergänzung zum ersten Buch, vor allem geht dieses Buch auf die Nutzung von Twitter in und für Unternehmen ein:
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Mittwoch 11. November 2009 von Christian Pohle
Die Preisgarantie bei Amazon ist wirklich bares Geld wert – hatte ich die Prachtschatulle des Bullen von Tölz doch bereits Anfang September bestellt, als sie angekündigt wurde. Seinerzeit betrug der Preis noch € 217. Gestern erfolgte die Lieferung mit einer eingelegten Rechnung für € 173,95 und heute morgen flattert mir die Mitteilung ins Haus, daß ich noch einmal € 4 gutgeschrieben bekomme, weil der Preis nocheinmal gesunken ist:

Unter diesen Umständen bestelle ich gerne frühzeitig, weil ich sicher sein kann, nicht benachteiligt zu werden. Das ist toll von Amazon.
Kategorie: Arbeitsmethodik, PSAG |
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Dienstag 10. November 2009 von Christian Pohle
Der Bulle von Tölz ist ein bayerisches Original und sticht aus dem Einheitsbrei der Krimis angenehm heraus. Nachdem die Serie ja nun – leider – vollständig ist und nicht weitergeführt wird, wurde nun die komplette Serie von 69 Folgen auf 36 DVDs veröffentlicht:

Der Hammer ist die Verpackung – klar, der Bulle von Tölz ist ein Schwergewicht, aber auch die Verpackung der gesamten Serie ist schwer: Die Box hat das Format eines alten Fotoalbums und enthält auf jeder Pappkartonseite rechts 4 DVDs und links die Titel der Folgen. Das ganze steckt in einem schweren Schuber und kann keinen normalen Platz im Regal einnehmen, sondern nur einen Ehrenplatz. So eine schöne Verpackung habe ich für 36 DVDs noch nie gesehen.
Die Videoqualität ist klasse, 2 Folgen auf jeweils einer DVD, keine großen Spielereien in den Menüs, kein “noch dreimal singen für Papi” – Vorspann. DVD einlegen, Folge wählen, zurücklehnen und los gehts. Die Zahl von 36 DVDs kommt zustande, weil 3 DVDs nur eine Folge enthalten.
Wer noch ein gewichtiges Geschenk für einen Krimifan für Weihachten braucht – hier ist es!
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Donnerstag 5. November 2009 von Christian Pohle
Der Sieger aus dem USB Stick Test der Zeitung Chip September 2009 ist heute geliefert worden. Er kommt bereits fix und fertig mit NTFS formatiert, ich mußte nur noch den Laufwerksbuchstaben umlegen:

Nun noch einen Container für die vertraulichen Daten mit TrueCrypt erstellen und fertig ist er. Interessanterweise meldet sich dieser USB Stick nicht als USB Stick am Rechner an, sondern als Laufwerk, daher sollte man immer daran denken, ihn von Windows abzumelden, bevor man ihn abzieht. Die Geschwindigkeit ist allerdings tatsächlich überragend, ich habe sogar eine VMWare Virtual Machine darauf gespeichert, die mit einer tollen Performance vom Stick läuft. Er faßt sich gut an und macht durch das feste Gehäuse einen wertigen Eindruck. Begeisterung!
Den Stick gibt’s hier:
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Freitag 11. September 2009 von Christian Pohle
Heute hatte ich eine Anfrage, ob man das CD Laufwerk im PC gegen ein DVD Laufwerk austauschen könne. Man wolle selbst erstellte Filme auf CD brennen und die sind größer als die CDs. Da fiel mir auf, daß wir Techniker ja schon lange nicht mehr an CD oder DVD brennen denken, aber Normalanwender denken beim Versand von Daten oft noch an CD oder DVD die erste Wahl.
Ich habe empfohlen, einen USB Stick zu benutzen, die gibt es für unter 10 EUR in brauchbaren Kapazitäten:
und wenn man überlegt, wieviel Brenn-Ärger man sich spart und daß man den Stick sogar wiederverwenden kann, dann sind die 10 EUR doch keine schlechte Anlage.
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Dienstag 14. Juli 2009 von Christian Pohle
Heute ist unser Aztekenofen geliefert worden. Wir waren letztens bei lieben Freunden eingeladen und die heizten abends auf der Terasse ihren Aztekenofen ein und es wurde warm und prasselte und war irgendwie seht gemützlich (das kann natürlich auch an unseren Freunden gelegen haben).
Thomas wollte natürlich auch so ein Ding und wir suchten die Bau- und Gartenmärkte der Umgebung ab – kein Erfolg. Juli ist einfach schon zu spät, um etwas für den Garten zu kaufen.
Dann suchten wir im Internet und wurden bei Der besondere Garten fündig, die haben viele schöne und große Aztekenöfen. Bestellt haben wir ihn dann allerdings über Amazon, denn beim Angebot in Amazon, lieferte Der besondere Garten noch ein gelbes Mützli und einen Ständer mit:
Schnell noch etwas Sand und Anfeuerholz gekauft und am abend wurde es dann warm, Thomas ist unser Feuermeister:

Haben wir uns ja im Winter schon mal über die vielen Schwedenöfen in der Nachbarschaft ausgelassen, und nach was es da alles riecht, was da so verfeuert wird… Das sehen wir nun ganz lässig, denn die Sommernacht gehört nun unserem Aztekenofen.
So ein Aztekenofen ist übrigens ein faszinierend einfaches Ding: Aus Ton gebrannt, unten wird etwas Sand eingefüllt, Holz darauf, anzünden und durch den Kamin entsteht im Ofen ein recht guter Zug.
Kategorie: Lebensqualität, Privat |
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Montag 20. April 2009 von Christian Pohle
Ich habe seit vielen Jahren “mein Internet” ja immer dabei in Form eines Linksys Routers in dem eine Vodafone UMTS Karte steckt. Nun gibt es ein Update für diesen Router, die Version 2:

Die Neuerungen im einzelnen – einfach ein Muß das Upgrade:
- Der Aufstellfuß ist jetzt fest am Gehäuse angebaut und muß nur noch ausgeklappt werden (ich hatte ihn meistens nicht dabei beim alten Modell).
- Es ist ein 12 Volt Netzteil dabei für den Betrieb im Auto.
- Das 100v-240v Netzteil ist jetzt deutlich kleiner, als das alte.
- Die Verbindung zum Internet kann jetzt auch mit USB Sticks erfolgen, nicht nur mit einer PCMCIA Karte (oder einer Express Karte im PCMCIA Adapter).
- Es ist die neue Firmware v3.00.24 drauf, die einige Einstellungen übersichtlicher listet (z.B. die MAC Adressfilter, auch wenn ich nicht dazu rate, diese zu benutzen).
Warum man so einen Internet Router braucht? Ganz dringend, wenn man
- Mehr als ein Gerät online hat
- Im Ausland unterwegs ist
Bei mir sind das zwei iPhones, zwei, manchmal auch drei Laptops, vielleicht noch ein Netbook. Soll ich in jeden Laptop eine UMTS Karte reinstecken, in jedem Laptop einen eigenen Datentarif betreiben? Die iPhones haben zwar Internet eingebaut, im Ausland schaltet man das aber lieber ab, wegen der doch horrenden Roaming Gebühren für Datentarife.
Hier ist der Linksys Router die optimale Lösung (auch schon in der alten Version 1):
- Router irgendwo aufstellen, wo guter UMTS Empfang ist
- Vodafone UMTS Karte rein und online gehen
- Im Inland
- eine Datenflat für 34,95 € im Monat
- oder WebSessions für 4,95 € pro 24h oder 9,95 € pro 7 Tage (jeweils max 1 GB)
- Im Ausland
- “International WebSessions” für 14,95 € pro 24h, (allerdings maximal 50 MB)
- oder eine lokale Datenkarte eines Providers im Ausland
- WLAN aktivieren
Dann die Clients per WLAN einbuchen und alle eigenen Geräte gehen über eine Verbindung ins Internet. Mit der Version 2 funktioniert das sogar im Auto an der 12 V Steckdose!
Nun aber schnell an die Einrichtung des Routers:
- Notebook per Netzwerkkabel an den Router anschließen
- Router und Notebook ein
- Im Browser verbinden zu 192.168.1.1
- Benutzer ist leer, Password ist “admin”
- Zeitzone setzen
- PIN der UMTS SIM setzen
- Router Passwort setzen
- WLAN SSID einstellen
- WLAN Security auf WPA2 Personal einstellen
Router ausschalten, UMTS Karte einstecken und wieder einschalten. Wenn man “Web Sessions” verwenden mächte, noch auf der UMTS Seite auf “Manual” – “Vodafone DE(WebSession)” umstellen, damit er den anderen APN (“event.vodafone.de statt “web.vodafone.de”) benutzt.
Router und UMTS Stick funktionieren einwandfrei miteinander:
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