Dieser Film ist ein Experiment, einen Videofilm zu gestalten, dessen Aufnahmen mit einem iPhone aufgenommen wurden.
Die Vorgehensweise dabei war:
Alle Aufnahmen wurden auf einem iPhone 3Gs mit der Videosoftware Qik erstellt.
die entstandenen MOV Dateien wurden mit einem Browser auf den PC transferiert
dann mit Xilisoft Video Converter in AVI konvertiert (das mußte sein, da Pinnacle Studio ...
Dieser Film ist ein Experiment, einen Videofilm zu gestalten, dessen Aufnahmen mit einem iPhone aufgenommen wurden.
Die Vorgehensweise dabei war:
- Alle Aufnahmen wurden auf einem iPhone 3Gs mit der Videosoftware Qik erstellt.
- die entstandenen MOV Dateien wurden mit einem Browser auf den PC transferiert
- dann mit Xilisoft Video Converter in AVI konvertiert (das mußte sein, da Pinnacle Studio Ultimate 14 die MOV Dateien aus dem iPhone nicht einlesen mochte)
- die AVI Dateien wurden dann in Pinnacle Studio Ultimate 14 eingelesen und dort geschnitten.
- wie gewohnt, haben wir das Video mit einer passenden Musik unterlegt
- und dann zu Vimeo hochgeladen und in unser Blog eingebunden
Die Vorteile dieser Lösung sind:
- Ich habe das iPhone immer dabei, die Videokamera ist somit überall innerhalb von 30 Sekunden einsatzbereit
- Das iPhone ist leichter zu transportieren, als unsere Videokameras
- Der Akku im iPhone ist normalerweise immer aufgeladen, ich muß nicht extra daran denken, den Akku des Camcorders zu laden
- Das iPhone nimmt auf den internen Speicher auf, ich brauche keine Kassetten
- Der Download der Videos über WiFi mit einem Webbrowser ist praktischer und ich brauche kein Firewire Kabel
Die Nachteile sind:
- Es ist mir nicht möglich, mit dem iPhone während der Videoaufnahme nicht zu wackeln. Selbst wenn ich mich auf den Boden lege und das iPhone fest umklammere, wackelt das Video. Diese Probleme habe ich selbst mit unseren kleinen Videokameras nie.
- Die Qik Software filmt zwar in einer guten Framerate aber nur in einer Auflösung von 256*192. Ich betone ja immer wieder, daß ich die Umstellung auf HD scheue, aber diese Auflösung ist doch ziemlich unscharf und wichtige Details verschwinden.
- Das iPhone hat im Video keinen optischen Zoom, man kann den Bildausschnitt also nur durch den Abstand zur Szene variieren (der Digitalzoom verbietet sich angesichts der eh schon schlechten Auflösung). Ich mag zwar keine umfassenden Zooms, während der Film läuft, aber man kann den Ausschnitt viel besser festlegen, wenn man ihn mit einem optischen Zoom schnell einstellen kann.
- Wenn man im Film genau hinsieht, sieht man das Bild recht häufig kurz pumpen, als ob ich mit der Kamera ein paar Zentimeter vor und wieder zurückgehen würde.
- Die Regelung der Belichtung ist recht schwach. Da könnte man sicherlich mit der Qik Software was tun, das erledigt die MiniDV Kamera aber automatisch.
- Für die meisten Aufnahmen schraube ich die Kamera gerne auf ein Stativ, weil man sie besser halten und auch mal abstellen kann – das geht mit dem iPhone von Haus aus nicht.
- Es ist unpraktisch, daß man das aufgenommene Bild nur genau hinter der “Kamera” sehen kann. Ich verwende zwar zu 70% den Sucher meiner MiniDV Kamera aber eben auch recht oft dem Monitor, nämlich genau dann, wenn ich nicht von hinten in den Sucher blicken kann, sondern von oben oder von der Seite sehen muß.
Sehen Sie selbst, hier ist das Experiment:
Ich werde allerdings auch in Zukunft unsere Filme mit unseren alten Kameras erstellen. Es kann eine Option sein, mal die Videofunktion einer Spiegelreflexkamera dafür zu testen, was immerhin ein Gehäuse in der Tasche ersparen würde, allerdings scheue ich mich derzeit vor dem Update und das Sucherproblem hätte ich dann auch.
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