Follow Friday bei Twitter

Samstag 9. Januar 2010 von Christian Pohle

Eine Twitter Nachricht von mir löste leichte Verwirrung und Rückfragen aus. Verwirrung mit Rückfrage ist sehr gut, denn dann kann man erklären. Die fragliche Nachricht war diese:

Follow Friday

Die Benutzer von Twitter haben diesen sogenannten “Follow Friday” erfunden (bei Twitter sind es meistens die Benutzer, die etwas erfinden), das bedeutet, daß man am Freitag eine Liste derjenigen Benutzer herumschickt, denen es sich zu folgen lohnt (“folgen” nennt man bei Twitter, wenn man die Nachrichten eines anderen Benutzer quasi “abonniert”).

Diese Nachricht wird dann von allen Abonnenten der eigenen Nachrichten (bei Twitter “Freunde” genannt) empfangen (das heißt natürlich nicht, daß sie auch gelesen wird, was bei interessanten Nachrichten schade ist) und sie erhalten eine Empfehlung dafür, wessen Nachrichten ich besonders gerne abonniert habe.

Mehr noch, man kann gleich auf den/die Namen der Empfohlenen klicken und sieht deren Profil und die letzten Twitter Nachrichten und kann, wenn man möchte, gleich folgen.

Der Follow Friday erleichtert bei Twitter das Auffinden interessanter Leute. man muß ja nicht alle persönlich kennen, wenn man ihnen folgt (=ihre Nachrichten abonniert). Folgt man ihnen eine Weile, lernt man sie aber irgendwie kennen.

Für die Nachricht am Followfriday senden manche einfach eine Liste von Benutzerkennungen raus, ich persönlich finde das wenig aussagefähig, sondern favorisiere eher eine kurze Erklärung, warum man jemanden empfiehlt.

Als Kennzeichen für den Followfriday werden sogenannte Hastags verwendet, das sind Worte mit einem Nummernzeichen davor (das auf English “Hash” genannt wird) und an meiner Nachricht sieht man schon die Dynamik von Twitter: Ursprünglich wurde der Hashtag #followfriday verwendet oder, wegen der Beschränkung auf 140 Zeichen auf nur #ff. Mein Hashtag “#Follow Friday” ist nicht etwa ein Schreibfehler, sondern war gestern, als ich die Nachricht schrieb, Platz 2 der sogenannten “Trending Topics” also der im Augenblick meistverwendeten Suchbegriffe, daher habe ich mich gestern dafür entschieden, die beiden Worte auseinander zu schreiben (die letzten drei Worte wollte ich eigentlich zusammenschreiben, aber das sieht komisch aus).


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Dieser Beitrag wurde erstellt am Samstag 9. Januar 2010 um 06:58 und abgelegt unter Arbeitsmethodik, PSAG. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Sie können einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf Ihrer Seite einrichten. Drucken

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