Jun
20

Die Pohle & Schultes AG und der Umweltschutz

Als High-Tech Unternehmen sollten wir technisch in der Lage sein, von Green IT nicht nur zu reden. Als Unternehmen, das anerkannt verantwortungsvoll mit seinen Kunden umgeht, sollten wir dies auch gegenüber der Umwelt tun. Als Kleinunternehmen, dessen Anteile im Besitz von nur zwei Aktionären sind, sollten wir auch in der Lage sein, das einfach umzusetzen, wenn wir das möchten.

So dachten wir im Dezember letzten Jahres und schmiedeten einen Plan, wie wir unseren ganz eigenen Beitrag zum Schutz unserer Umwelt leisten können.

Umweltschutz

Hier ist die Liste, was wir bisher, in den ersten 6 Monaten unseres Projektes, erreicht haben:

  • Wir haben die Computer in unserem Rechenzentrum soweit konsolidiert und virtualisiert, daß wir in der Lage waren, die Kimaanlage im Rechenzentrum abzuschalten und abzubauen. Das ist eine Einsparung von 52.000 kwH pro Jahr. Die restliche Kühlung übernimmt im Sommer ein geöffnetes Fenster, die Temperatur im Rechnerraum wird natürlich von Nagios überwacht, der uns jede Übertretung der maximalen Temperatur sofort meldet.
  • Wir haben alle Abonnements auf Papier gedruckter Zeitungen und Zeitschriften gekündigt und beziehen diese nur noch als elektronische Exemplare. Allerdings ist das eine Einschränkung der Qualität, da es Zeitungen und Zeitschriften aufgrund der Kopierschutz-Phobien der Verlage nur eingeschränkt als werbefreie, handhabbare elektronische Versionen gibt. Ich spreche dabei nicht von “kostenfrei”, denn wir sind gerne bereit und in der Lage, Abonnementgebühren für die redaktionelle Leistung zu bezahlen.
  • Durch Verschlankung der Installationen können wir unsere physikalischen Computer länger verwenden, als 3 Jahre. Bei einer Nutzungsdauer von 5 Jahren ist das zwar steuerlich schlecht, aber eine Einsparung von Computerschrott von 60%.
  • Wir haben alle Glühlampen im Haus durch Sparbirnen gleicher oder niedrigerer Leistung erstetzt. Auch die 17 Lampen unserer Außenbeleuchtung – was allerdings zur Folge hat, daß nach Aktivierung des Bewegungsmelders erstmal zwei Minuten Mondlicht scheint, bevor die Lampen zu voller Helligkeit auflaufen. Immerhin reduziert es die Stromaufnahme von 1.020 Watt auf 187 Watt.
  • Wir setzen konsequent auf Remote Control und Web Conferencing Technologien, um unsere Kundenprojekte im Consultingbereich abzuwickeln. Dadurch können wir auf 70% der Vor-Ort-Termine verzichten und sogar unsere Reaktionszeiten, wie auch die Qualität unserer Projekte verbessern. Wir beleuchten jedes Projekt danach, für welche Arbeitsschritte ein Einsatz vor Ort notwendig oder sinnvoll ist und für welche nicht.
  • Durch den Verzeicht auf die Vor-Ort Termine konnten wir die Jahreskilometerleistung unserer Fahrzeuge ebenfalls um 70% reduzieren und den Fuhrpark um 30% verkleinern.

All diese Maßnahmen bringen keine nennenswerte Einschränkung unserer Arbeitsqualität mit sich, im Gegenteil, durch die wegfallenden Reisezeiten erhöht sich sogar unsere Lebensqualität. Wir sind auch ein wenig stolz auf das, was wir bisher für die Umwelt umsetzen konnten.

Aber wir haben noch einiges auf unserer Wunschliste, das wir gerne realisieren möchten und wir freuen uns darauf, an dieser Stelle bald unsere weiteren Erfolge berichten zu können.




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