Jun
14

Canon EOS 550D

Seit fast 4 Jahren fotografiere ich mit einer gebraucht gekauften Canon EOS 350D und war damit bildmäßig immer so sehr zufrieden, daß ich nicht geglaubt hätte, daß ich schon nach 4 Jahren einen Update durchführen werde. Aber die neue Canon EOS 550D hat mich einfach überzeugt.

Canon EOS 550d

Die Liste ist nach meiner persönlichen Gewichtung sortiert, absteigend, die wichtigen Argumente zuerst und natürlich völlig subjektiv:

  • Höhere ISO Empfindlichkeit, die 350 hat bei 800 ISO Schluß gemacht, nun gehts mit akzeptablem Rauschen bis 3200 – ich fotografiere oft und gerne mit dem verfügbaren Licht).
  • Einen gut erreichbaren Knopf für die Einstellung der ISO Empfindlichkeit – ich verstelle die ISO recht häufig.
  • Deutlich größeres und helleres Display, das eignet sich nun wirklich, um die geschossenen Fotos auf der Kamera schnell durchzusehen.
  • Sie ist eine xxxD von Canon, will heißen, die Knöpfe sind noch in etwa an der gleichen Stelle, wie bei der alten Kamera, ich muß nicht zu sehr umlernen (das ist in meinem Alter recht wichtig).
  • Mein Objektiv paßt, die Blitzgeräte und der Speedlite Auslöser passen auch.
  • Automatische Sensorreinigung – ich muß nicht mehr mit den Reinigungsstäbchen rumfummeln.
  • Sie hat direkt eine SD Karte. Nachdem ich meinen persönlichen Workflow ja auf SD Karten umgestellt habe, brauche ich nun keinen Adapter mehr.

Die Kamera kam vor 10 Tagen dann zu mir und immerhin konnte ich nach etwa 1 Stunde wieder so gut, wie vorher, Fotos machen und die Vorzüge der neuen Kamera genießen.

Kurzzeitig spielte ich mit dem Gedanken, die Auflösung auf M zu stellen, um weiterhin mit 8 Megapixel zu fotografieren. Das habe ich aber wieder verworfen und achte darauf, Fotos, die ich online stelle oder verteile, eben vorher zu verkleinern. Die Festplatte an meinem Photoshop Rechner habe ich allerdings durch ein doppelt so großes Modell ersetzt. Vorsichtshalber.

Zwei neue Features hat die Kamera noch, die ich allerdings erst in meinen persönlichen Arbeitsablauf eingliedern muß:

  • Sie ist kompatibel mit Eye-Fi Karten, zumindest kann sie anzeigen, daß die Eye-Fi Karte gerade zu einem Access Point verbunden ist und sie kann auch anzeigen, daß ein Bild hochlädt. Das habe ich aber bisher weder stabil zum Laufen bekommen, noch kann ich bislang in meinem Workflow einen echten Vorteil entdecken.
  • Sie kann Filme aufzeichnen. Das war der tatsächliche Auslöser, den Upgrade durchzuführen. Mittelfristig möchte ich unsere Sony miniDV Kameras dadurch ablösen und somit ein Teil weniger in meiner Tasche rumtragen müssen. Da ich meine Spiegelreflexkamera ja immer dabei habe, würde das bedeuten, auch jederzeit eine Szene als Film einfangen zu können. Da muß ich allerdings noch einiges an Erfahrung sammeln und Arbeit reinstecken, um zu einem verläßlichen Workflow zu kommen. Es wird also noch eine Weile dauern, bis die ersten Filme auf Vimeo in HD zu finden sind….

Die aufgezählten Vorzüge der EOS 550D gegenüber der 350D sind wie erwähnt, subjektiv ausgewählt – ich habe nur das aufgelistet, was mir in den letzten 10 Tagen aufgefallen ist. Begeistert bin ich, denn das, was die 350 konnte, kann die 550 besser und die neuen Dinge machen Spaß, erarbeitet zu werden.




coded by nessus


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