Zugegeben, da ist natürlich auch etwas Glück dabeigewesen: Ich hatte mir zu Beginn meiner Reduktionswochen, also genau vor 15 Tagen, ausgerechnet, daß ich drei Wochen brauchen werde, um 6 kg (überflüssiges) Viszeralfett abzubauen (hab ich hier beschrieben). In anderen Worten: Ich wollte am Ende der Prozedur 74 kg wiegen und das ist zusätzlich eine besondere Marke für mich, denn 74 kg wog ich zuletzt im Jahre 1995, da gibt es ein notiertes Meßergebnis aus dem August, kurz, bevor ich zu rauchen aufhörte.
Heute morgen stieg ich auf meine Waage und sie zeigte: exakt 74 kg. Punktlandung also. Zumindest, was das Gewicht anbetrifft.
Die restlichen Meßergebnisse sind etwas weniger eindeutig:
Fakt ist aber, das seh ich im Spiegel: Der Fettring am Bauch im Stil eines zusammengerollten Handtuch ist nicht weg, aber, rein optisch, deutlich kleiner geworden.
Dafür gibt es auch drei Meßergebnisse:
Also betrachte ich mein Ziel fürs erste erreicht, ab heute erhöhe ich die Kohlenhydratzufuhr wieder etwas und ernähre mich, wie gewohnt. Dabei beobachte ich, ob mein Körper beginnen möchte, wieder Fett einzulagern oder ob er das nicht für notwendig hält (denn das war ja ein Ziel des Versuches). Gelingt es, dieses Gewicht problemlos über ein paar Monate zu halten, starte ich sicher das nächste Experiment, um den restlichen Zentimetern an überflüssigem Viszeralfett zu Leibe zu rücken und zu beweisen, daß Mann über 40 dieses überflüssige Depot tatsächlich nicht braucht.
Juni 17th, 2012 at 22:03
Gratulation!