Jul
21

Man braucht auch mit 47 keinen Fettring am Bauch, um gesund zu sein!

Ich betrachte hiermit den Beweis als erbracht: Man braucht auch mit 47 keinen Fettring am Bauch, um gesund zu sein!

Als ich vor knapp 2 Jahren meine Ernährung auf das umstellte, was ich Urmenschenernährung nenne, ging es in erster Linie noch garnicht nicht um mein Körpergewicht oder den von der Waage angezeigten Fettanteil. Inspiriert durch Timmy und Tobi, die wir BARF ernährten, dachte ich einfach übers Essen nach und stellte fest, daß wir viel zu viel Müll zu uns nehmen, den uns die Nahrungsmittelindustrie als Essen verkauft.

Ich trat in den folgenden Monaten eine Reise an, die mich nicht nur zu wertvollen und wohlschmeckenden Lebensmitteln führte (hier dokumentiert unter dem Stichwort Gesund Essen), sondern, in der Tat völlig unabsichtlich, innerhalb von 6 Monaten 14 Kilogramm Fett verlieren ließ. Seither sind weitere 1 1/2 Jahre vergangen und ich habe sowohl meinen Geschmack immer weiter verfeinert, als auch immer mehr über Lebens-Mittel gelernt. Ich habe meinen Blutzuckerspiegel erforscht, viele verschiedene Rezepte ausprobiert und inzwischen eine recht stabile Strategie entwickelt, wie ich ziemlich durchgängig nur das essen kann, was ich möchte, auch wenn Kantinenessen, Restaurantmenüs oder Essen bei Freunden auf dem Speiseplan steht.

Anfang Juni diesen Jahres wollte ich nun wissen, ob ich ganz bewußt meinen Körper dazu zwingen kann, nochmal etwas von dem Fett am Bauch, das da über den Hosenbund schwabbelt, herzugeben. Ich dachte mir, daß das nicht ganz einfach wird, schließlich spricht der Hormonhaushalt über 40 dagegen und alle, gerade auch Ärzte, die ich befragt hatte, hielten es für unmöglich und sogar der Gesundheit abträglich, wenn man diesen Speckring abbaut. Im heroischen Selbstversuch startete ich meine Reduktionswochen.

Leser meines Blogs wissen bereits, daß die geplante Gewichtsreduktion von 80 auf 74 Kilogramm nicht nur erfolgreich war, sondern, daß ich seither mein Gewicht (und die Figur) auch einwandfrei gehalten habe. Ihr könnt Euch auch täglich selbst davon überzeugen, denn unter http://pohle.de/gewicht stelle ich jeden Tag den Screenshot vom Auswertungsprogramm meiner Waage online (hier im Blog führt der Link Gewichtsstatistik links unten in der Leiste auch dort hin):

Gewicht

Das Ergebnis der letzten großen Blutuntersuchung von Anfang Juli spricht auch eine deutliche Sprache: Alle, wirklich alle Werte, die von meinem Arzt gemessen werden, sind im Normbereich. Keine Ausreißer, keine Probleme. Da ich aber den Werten, die von Labors als Normbereich vorgegeben werden, nicht wirklich traue, selbst jedoch (noch) nicht genügend Wissen habe, um diese Werte zu beurteilen, möchte ich sie hier (noch) nicht veröffentlichen. Mein Fliegerarzt jedenfalls ist regelmäßig, auch diesmal, begeistert von meinen Werten.

Etwas anderes möchte ich aber veröffentlichen, denn das beweist, daß man mit 47 wieder in die gleichen Hosen reinpassen kann, wie mit 30. Damals, also vor nunmehr 17 Jahren, besaß ich eine Hose in der legendären Größe 32-36 (also 32 inch an der Taille, 36 inch in der Länge).

Größenschild

Ich hab mir genau so eine Hose wieder bestellt (garnicht so einfach, diese Größe zu finden) und heute angezogen. Mir war durchaus etwas mulmig, ob sie passen würde. Unbegründet, seht selbst:

Hosenbund

Damit wäre nun nicht nur der Beweis erbracht, daß Man(n) mit 47 ohne Fett am Bauch leben kann, sondern daß man dabei auch noch pumperlgesund sein kann. Und glücklich. Und: Ich esse sehr gerne und wer meine täglichen Posts verfolgt, der weiß, ich esse ziemlich oft. Denn ich möchte auf nichts verzichten. Tue ich auch nicht.




coded by nessus


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