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Barista di Espresso

Filed Under (Lebensqualität, Privat) by on 12-04-2010 and tagged , , , ,

Ich dachte immer, man könnte an unserer Haus-Espresso-Zubereitung nichts mehr verbessern.

Die wird, pardon, jetzt “wurde”, mit einer La Pavoni Espressomaschine durchgeführt, daneben eine passende Mühle, um den Espresso zu mahlen. Die La Pavoni erzeugt 15 bar Druck, hat einen Siebträger und ich dachte immer, das wäre der Himmel des Barista – bis zu meinem 45sten Lebensjahr.

Seit heute weiß ich, daß es noch eine Steigerung gibt, die neue Espressomaschine von Gastroback. Da ich hier im Hause der Barista bin (oder mich zumindest dafür halte), konnte die Maschine, die frisch auf den Markt kam, das Geburtstagsgeschenk von Thomas an mich sein:

Nun muß ich Sie einfach mit technischen Details bombardieren:

  • Ein einfaches Rändelrad an der linken Seite (hier nicht sichtbar) erlaubt, den Mahlgrad zu steuern.
  • Mit dem Knopf-Regler an der Vorderseite links wird die Mahlmenge justiert.
  • Der Espresso wird genau in der benötigten Menge frisch gemahlen.
  • Keine Reste, kein Kaffeepulver in irgendeinem Tank, nichts, was ausduften könnte.
  • Und man kann die Menge und die Feinheit des Pulvers von Tasse zu Tasse justieren.
  • Es gibt für die Mühle einen Knopf für “eine Portion” oder “zwei Portionen”.
  • Der Siebträger hat zwei verschiedene Einsätze für eine oder zwei Portionen (das hatte die La Pavoni auch, aber mit dem “Eine Portion” baute sich kaum Druck auf)
  • Man schiebt den Siebträger in die Halterung links hinein und es wird frisch Espresso hineingemahlen.
  • Der Drücker ist fest links eingebaut und kann herausgenommen werden.
  • Siebträger rechts rein, Knopf für einen oder zwei Espresso drücken und genau die richtige Menge Wasser fließt.
  • Die Wassermenge ist einstellbar.
  • Es wird erst eine kleine Menge Wasser in den Kaffee geleitet, dann kurze Pause, dann der Rest.
  • Es hat einen Druckmesser, mit dem man genau feststellen kann, wieviel Druck sich aufbaut (wichtig für die richtige Crema und die Justierung von Mahlgrad und Menge).
  • In der Schublade ist sogar ein Abscheider für Kaffeepulver, der dafür sorgt, daß das Pulver nicht im Wasser schwimmt.

Man hört meine Begeisterung?

Die Maschine hat nur einen Nachteil: Es ist keine wirkliche Kunst mehr, einen fantastischen Espresso mit einer Wahnsinns-Crema herzustellen. Aber, vielleicht kann ich dieses Geheimnis ja für mich behalten und weiterhin den Titel “Barista” hier im Hause tragen.

Und damit die Espressotassen gleich ordentlich aufgeräumt sind (die neue Maschine ist breiter, als die Kombination aus der La Pavoni und der Mühle, so kann ich die Tassen nicht mehr neben der Maschine stapeln), hat Thomas noch einen Schub freigeräumt für die Espressotassen:

Diese Schübe gibt es übrigens auch in beheizt (nur so gesagt, ich werde ja irgendwann mal 46)…




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coded by nessus


2 Responses to “Barista di Espresso”

  1.   Manuel Says:

    Hatte ich noch garnicht gelesen

    – der Mann, der “Crema” abonniert hat

  2.   Christian Pohle Says:

    Espresso gibt’s bei mir nur aus dieser Maschine (oder unterwegs aus der Handpresso).

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