Angemeldet für den DriveNow Service von BMW, Mini und Sixt bin ich ja schon länger und trage den Sticker auf meinem Führerschein mit mir rum. Heute hatte ich den ersten Anwendungsfall, ich hatte zum Kunden eine Schachtel mitzunehmen, was mir in der U-Bahn zu sperrig gewesen wäre und ich weiß, daß ich im Parkhaus des Kunden mit dem Defender nicht parken kann (der ist zu hoch, mein Defender, oder die Tiefgarage zu tief für richtige Autos – je nachdem). Eine perfekte Ausgangssituation!
Also die DriveNow App auf dem iPhone geöffnet und prompt steht ein Auto in meiner Nähe:
Gleich reserviert, damit ihn mir keiner mehr wegschnappt, bis ich unten bin:
Die Reservierung wurde kurze Zeit später per SMS bestätigt und ich ging mit Hilfe der DriveNow App zum Wagen. Ich dachte mir, sobald der rote Markierer auf dem blauen Markierer ist, muß ich vor dem Auto stehen:
Ist auch so, als beide übereinanderlagen, stand ich vor dem Auto (das übrigens nicht so 100% vorschriftsmäßig geparkt war, sondern etwas in den Taxistand reinragte, nur so am Rande). Das Auto ist durch den Typ und den Drive Now Aufdruck rundrum auch leicht zu finden:
Das Schloß an der Scheibe blinkte gelb, um anzuzeigen, daß der Wagen reserviert ist, ich hielt meinen Führerschein hin und die Türen sperrten auf. Geiler Moment, wenn die Technik so klasse funktioniert!
Im Fahrzeug ist das Bedienteil, da tippt man auf Start, gibt die PIN ein und wird durch ein kurzes Interview geführt, wie der Zustand des Wagens ist und ob man weitere Schäden, als die schon bekannten entdeckt. Dan kann man den Wagen anlassen (unten steckt die Tankkarte drin, mit der man an jeder Shell Station wieder volltanken kann, denn der Mietpreis ist inklusive Sprit, nicht, wie beim normalen Mietwagen, den man immer vollgetankt zurückgeben muß).
Während der Fahrt dient das Bedienteil als Navigationssystem, allerdings hat es nur eine Frauenstimme (ich laß mir ja lieber von Kerlen den Weg weisen) und die klingt auch ziemlich blechern, weil das Navi nicht mit der Stereoanlage gekoppelt ist. Hat aber auch einen Vorteil: Die Durchsagen stören die Musik nicht.
Der Oberhammer war aber der Parkplatz, direkt vor dem Eingang meines Kunden. Der Mini paßte so gerade eben hinein, aber paßte. Es war eine Anwohnerparkzone, da darf man das Auto abstellen (in allen Münchner Anwohnerparkzonen, Sixt hat da wohl einen Generalvertrag mit der Stadt München – nur nicht am Hauptbahnhof – und man braucht keinen Parkausweis ziehen). Den Defender hätt ich in den Parkplatz übrigens nie reinbekommen.
Ich hab meine Sachen also rausgenommen und das Auto mit meinem Führerschein wieder zugesperrt und schwupp gehört er mir nicht mehr und ich muß auch nicht mehr dafür bezahlen. A propos bezahlen: Die Fahrt quer durch München ist erwartungsgemäß teurer, als mit der U-Bahn aber günstiger, als mit dem Taxi, 6,95 € hat sie gekostet
Zurück hab ich dann das schöne Wetter ausgenutzt und bin mit der Straßenbahn gefahren (mit hübscher Musik im Ohr) – ein großer Vorteil von DriveNow gegenüber zebramobil: Bei DriveNow kann man den Wagen im gesamten Stadtgebiet München einfach abstellen und gut ists. Bei den Kollegen von Zebra Mobil muß der Wagen wieder in den Sektor zurück, in dem man ihn angemietet hat, One-Way Fahrten sind da nicht möglich. Das hätte nicht nur bedeutet, daß ich heute für die Zeit bei meinem Kunden die Wagenmiete bezahlt hätte, ich hätte sogar wieder mit dem Wagen zurückfahren müssen. Und: Außerhalb des mittleren Ringes stehen keine zebramobile, ich muß also mindestens die Straße überqueren.
Meine erste DriveNow Erfahrung wird sicherlich nicht meine letzte sein, das war klasse heute!
Wenn wir Ihren Blackberry supporten, kann es sein, daß es praktischer ist, sich die Dinge direkt auf dem Blackberry anzusehen. Das können wir dank LogMeIn Rescue Mobile. Wenn Sie vor kurzem bereits eine Supportsitzung mit unserem Server hatte, dann befolgen Sie bitte diese Anleitung hier, denn dann haben Sie unser aktuelles Fernsteuerungsapplet bereits.
Falls nicht, erhalten dann ein E-Mail, oder, falls die E-Mails gerade das Problem sind, eine SMS von uns mit einem Link zum Supportserver. Klicken Sie den Link bitte an:
Akzeptieren Sie den Download durch anklicken der Schaltfläche “Download”
Unser Fernsteuerungsapplet wird heruntergeladen:
Sie vertrauen uns, wir vertrauen LogMeIn, also klicken Sie Ja an:
Eine Meldung kommt, Tippen Sie “Ansicht”
Die Berechtigungen sind bereits richtig eingestellt. Tippen Sie die Menütaste (Links vom Steuerfeld) und wählen Sie “Speichern”:
Die Anwendung startet und schickt noch eine Meldung über den Sicherheitstimer. Tippen Sie “Zulassen”
Dann müssen noch die Lizenzbedingungen akzeptiert werden (gleich ists soweit, daß wir loslegen können):
Das Applet startet:
Als letztes erlauben Sie uns noch den Zugriff auf Ihren Blackberry (das müssen Sie bei jeder neuen Sitzung immer wieder tun):
Ich hab drei Tage vor mir, an denen es sich mal wieder anböte, mit der Bahn zu fahren. Heute muß ich zum Zahnarzt zur Parodontosebehandlung, werde dort ein paar Spritzen bekommen und will natürlich danach nicht mit dem Auto fahren. Morgen und am Mittwoch würde ich gerne mal ausprobieren, ob der neue Fahrplan des Busses, der vom Münchner Ostbahnhof zu meinem Kunden fährt, auch tatsächlich funktioniert. Früher nämlich haben sich dort mein Zug und der Bus immer knapp verfehlt, was zu langen Wartezeiten führte (und die Fahrt mit Zug und Bus daher uninteressant machte). Heute erwischen sie sich, allerdings auch nur knapp, das bedeutet, Zug und Bus müssen pünktlich sein, damit es klappt. Ich probiers mal (man rät mir ja eher ab).
Heute gehts allerdings gut los, denn der Server der Bahn, der mir mein Online Ticket fürs iPhone verkauft geht nicht:
Na gut denke ich, kein Problem, kaufe ich mir halt eines am Bahnhof. Der Automat geht aber auch nicht:
Immerhin sitzt in Dorfen noch ein menschliches Wesen hinter dem Schalter und der mag mir sogar ein gutes, altes, analoges Ticket verkaufen, fast schon eine Rarität für mich:
Berufspiloten, die 2-motorige Flugzeuge fliegen und auch Piloten, die nach Instrumentenflugregeln, also bei schlechten Wetter unterwegs sind, müssen mindestens einmal im Jahr mit einem Checkpiloten fliegen, der einen dann bewertet und beurteilt. Glücklicherweise lassen sich beide Checkflüge kombinieren, das ist stressiger, aber auch lustiger, als einzeln.
Ich freue mich jedes Jahr auf diesen Flug, immer mit Michael Haeusler, dem Chef und Inhaber der Flugschule Haeusler in Landshut. Wir fliegen nach Nürnberg oder nach Augsburg, absolvieren dort zwei Anflüge fliegen danach wieder zurück nach Landshut.
Das Fliegen mit Michael macht richtig Spaß: Da wird plötzlich die Treibstoffzufuhr eines Motors unterbrochen (wir haben ja glücklicherweise zwei), es fliegen Sicherungen raus, irgendwelche Geräte zeigen falsch an, Instrumente werden mit PostIt Zetteln zugeklebt oder Michael stellt im stressigsten Moment ganz locker die entscheidende Frage: “Sag mal Christian, fliegen wir schon in die richtige Richtung?” – kurz, er tut alles, um mich gründlich an den Rand des Wahnsinns zu treiben. Von einer entspannten Spazierenfliegerei, wie bei unseren Rundflügen ist hier natürlich keine Spur. Hier ist Action angesagt, hier soll Schweiß im Cockpit vergossen werden. Bis zum kompletten Ausfall des Instrumentenbrettes, indem es einfach mit einer Landkarte zugedeckt wird, ist alles dabei.
Das macht unheimlichen Spaß und natürlich ist von vorneherein klar, daß bei diesem Flug viel schiefgehen wird (nicht auszudenken, wenn bei einem solchen Flug Passagiere dabei wären) und natürlich macht es noch mehr Spaß, wenn wir nach 1 1/2 Stunden aussteigen und Michael mir die Hand schüttelt bekommt und sagt “Du bist gut geflogen, man kann Dich wieder 12 Monate lang auf die Luft loslassen und Dir die Verantwortung für Deine Passagiere übergeben.
Seit heute wird unser Fuhrpark von einem sowohl vernünftigen, wie auch spaßigen Auto ergänzt. Zugegeben nicht für weite Strecken über die Autobahn, aber an schönen Sonnentagen, wie heute, kann das Dach ruck-zuck entfernt werden, sogar während der Fahrt:
Selbstverständlich sind bei uns alle elektronischen Gimmicks an Bord und die iPhones schon gekoppelt.