Zum iPhone 4 muß ein Bumper ja sein. Zum einen wegen des Antennenproblems, das tritt bei allen unseren iPhones gleichmäßig auf, hält man mit dem Handballen die beiden Antennen zu, wird die Gesprächsqualität schlechter oder das Gespräch bricht ab.
Zum anderen aber mag ich es nicht, wenn mein iPhone mit seiner Glasrückseite über den Tisch gleitet und vielleicht noch der Staub drunter knirscht. Drum find ich den Bumper so praktisch. Angefangen hab’ ich mit dem hellblauen, der ist auch meistens auf meinem iPhone drauf:
Durch einen Rückläufer kam ich dann zum giftgrünen Bumper und weil ich mal jemandem scherzhaft erzählt habe, daß der Bumper immer grün wird, wenn ich bald ein Date habe, wechsle ich den nun halt immer vorher.
Zur blau/grün Kombi gesellte sich letzten Donnerstag der orange Bumper hinzu, eigentlich ein Frustkauf, drum werde ich ihn hauptsächlich benutzen, wenn ich signalisieren möchte: “Vorsicht, bin heute gefährlich!”.
Zum Smoking geht natürlich nur der schwarze Bumper und für iPhone Besitzer, wie Thomas, der eigentlich ein weißes iPhone haben wollte (gabs damals noch nicht), kommt natürlich nur der weiße Bumper in Frage:
Ich glaube, das sind dann alle. Ach nein, es gibt noch einen in Pink. Na, ich bin mal gespannt, zu welcher Gelegenheit ich mir den kaufe….
Mit dem Gigaset DX800A an unserer PSAG Intercall haben wir ja auf der Hütte und im Haus am Wörthersee schon sehr gute Erfahrungen gemacht. Für's Büro ist mir das Gerät aber eine Idee zu sperrig und ich habe bisher hier im Haus nur von meinem Laptop aus über unsere PSAG Intercall telefoniert.
Nun gibt es von Gigaset das C610IP (auch als "A" mit Anrufbeantworter) und das erfüllt genau meinen Anwendungsfall: Zentral im Haus aufstellen, ans Netzwerk anschließen und überall im Haus mit meiner VoIP Nummer telefonieren können (früher habe ich mal ein SL75WLAN getestet, aber die Erfahrung war eher katastrophal).
Was man im Bild nicht so genau sieht: Basistation (der schwarze Kasten links im Bild) und Ladeschalte (rechts unter dem Mobilteil) sind voneinander unabhängig, haben jeweils ein eigenes Netzteil und können getrennt voneinander aufgestellt werden.
Entgegen der Beschreibung auf der Website unterstützt das Telefon den G.729 Codec, den wir im PSAG Intercall System verwenden. Die Sprachqualität ist genauso hervorragend, wie bei der DX800A Kombination mit unseren alten DECT Telefonen.
Was praktisch ist: Die Basisstation läutet nicht mit, nur das Mobilteil klingelt. In der PSAG Intercall habe ich das Telefon als normale Extension eingebunden und eingebucht. Meine Büronummer ist sowieso schon eine Ring-Group, bei welcher das Telefon nun einfach mitklingelt und über Custom Contexts telefoniert es über meine Bürodurchwahl oder eine der nationalen Telefonnummern in Österreich, Schweiz oder Spanien hinaus.
Funktioniert perfekt und mit besserer Sprachqualität als die Softphone/Headset Kombination auf dem Laptop.
Immer wieder werden wir alle von Anrufen heimgesucht, daß wir irgendwas gewonnen haben, ob wir Bürostühle kaufen möchten, daß wir unsere Anlagestrategie überdenken sollen oder eine neue Krankenversicherung brauchen.
Das ist nervig aber man kann teilweise etwas dagegen tun. Wenn nämlich die Rufnummer vom Anrufer übermittelt wird (manche Telefonspammer sind so doof), dann kann man diesen Telefonspam bei der Bundesnetzagentur melden. Ich habe es nicht geglaubt, daß dann überhaupt etwas geschieht, habe inzwischen aber schon einige Bescheide von der Bundesnetzagenur erhalten, daß tatsächlich etwas gegen den Anbieter unternommen wurde.
Wer die Mühe nicht scheut, der lädt das Formular zum Melden von Telefonspam bei der Bundesnetzagentur herunter, füllt es aus und faxt es:
Wer die Mühe scheut, legt einfach auf.
Technisch kann man leider nur einem Teil der Telefonspammer das Handwerk legen, indem man sich z.B. einen Asterisk vor sein Telefon schaltet und ein Pfeifen einspielt, wie es normalerweise Anrufbeantworter tun. Dann legen zumindest die automatischen Wählcomputer auf. Die Humans aus Indien und China leider nicht.
Unsere Telefonanlage auf der Hütte verfügt über 7 Durchwahlen in unserer Telefonanlage in Dorfen. Dazu benötigen wir für unseren PSAG Intercall Server ein Mediengateway, welches den Übergang vom Asterisk zu unserer Telefonanlage realisiert.
Diesen Anschluß haben wir mit einer Auerswald COMpact 3000 VoIP erstellt. Für diese Anlage gibt es seit kurzem ein umschaltbares ISDN Modul zu kaufen, welches man nicht nur zum Anschluß von ISDN Telefonen die Anlage benutzen kann, sondern auch zum Anschluß der Auerswald COMpact 3000 VoIP an einen Mehrgeräteanschluß. Damit haben wir die Auerswald COMpact 3000 VoIP an einen internen ISDN Bus unserer Telefonanlage Bosch I3 angeschlossen. Die Durchwahlen für die Hütte sind als MSNs auf diesem Bus eingerichtet. Wichtig ist, daß keine der MSNs bei den beiden primären Teilnehmern des ISDN Busses hinterlegt ist, da es sonst Probleme gibt, wenn man die intern anruft (dann hört das Telefon nicht mehr auf, zu klingeln, das ist aber eine Limitierung der I3):
Die Auerswald COMpact 3000 VoIP haben wir mit der alternativen Firmware Askozia ausgerüstet und verfügen auf diese Weise über einen kleinen, kompakten Asterisk, der fix und fertig mit den richtigen ISDN Treibern ausgerüstet ist, kein Kompilieren, keine Treiberinstallation, kein Theater, kein Echo. Das ganze funktioniert stabil und ist kostengünstig.
Um nun jedes Telefon auf der Hütte direkt zu erreichen und die korrekten Rufnummern sowohl eingehend, als auch ausgehend zu übermitteln, haben wir jede Durchwahl auf der Hütte in der Askozia als SIP Teilnehmer eingerichtet (Da es sich um eine Asterisk-Asterisk Verbindung handelt, hätten wir eigentlich lieber eine IAX2 Verbindung benutzt, da klappt aber das eingehende Routing auf unserem PSAG Intercall nicht):
Für die ISDN Karte ist im Sprachgebrauch der Askozia ein ISDN Provider eingerichtet und die Durchwahlen der Hütte sind hier als MSNs definiert und jede MSN wird auf den entsprechenden SIP Teilnehmer weitergeleitet:
Im Bereich “Call Routing” ist definiert, daß alle ausgehenden Gespräche auf diesen Provider geleitet werden – die Askozia verfügt über keine weiteren Provider, sie dient nur als ISDN Gateway. Eingehende Rufnummern werden um eine 0 ergänzt, das ist in den Caller ID Options hinterlegt:
Das ist schon die gesamte Konfiguration auf der Askozia, nun richten wir noch eingehende Freischaltungen für den SIP Verkehr auf dem Bintec Router zum Internet ein, damit sich der PSAG Intercall Server auf der Askozia einbuchen kann:
Ein direktes Einbuchen der SIP Telefone an der Askozia würde nun bereits funktionieren, aber nur dann, wenn die Telefone direkt im Internet hängen und nicht über einen NAT Router umgesetzt werden. Hängen die Telefone hinter einem NAT Router, haben wir zweimal NAT Umsetzung und die RTP Pakete, die das Audio transportieren, bleiben auf der Strecke hängen. Es klingelt, man kann abnehmen, hört aber nichts. Das ist einer der Gründe, warum wir einen eigenen Asterisk als PSAG Intercall Server in der Amazon Cloud in Irland betreiben.
Dort werden daher die in der Askozia definierten SIP Teilnehmer als SIP Trunks in FreePBX eingerichte. Bei der Trunk Definition ist die jeweilige Caller ID für ausgehende Gespräche fix hinterlegt und wird geforced. Die gesamte Konfiguration des Trunk ist in den PEER Details hinterlegt (eine Aufteilung in PEER und USER funktionierte nicht):
Hier noch einmal die Konfigurationsdetails mit Platzhaltern:
host=[DNS Name des Askozia Servers]
username=[Durchwahl des Teilnehmers]
secret=[Passwort]
type=peer
disallow=all
allow=alaw&ulaw
caninvite=no
canreinvite=no
context=from-trunk
fromdomain=[DNS Name des Askozia Servers]
fromuser=[Durchwahl des Teilnehmers]
insecure=invite
nat=yes
Da die Verbindung zwischen unserem PSAG Intercall Server und dem Askozia Gateway breitbandig ist, verwenden wir hier den G.711 Codec (a-law und u-law), die Umsetzung auf G.729 für die Hütte übernimmt dann unser PSAG Intercall Server.
Wie schon erwähnt, bleiben die USER Settings leer, dafür ist der Register String wichtig, hier wird der Grundstein für das eingehende Routing gelegt, indem die Durchwahl des Teilnehmers als /xxx an den Register String angehägt wird. Das ist übrigens der Grund, warum wir die Verbindung zur Askozia nicht als IAX2 definieren konnten, denn dort kann ich die Durchwahl nicht nochmal anhängen:
Nach dem aktivieren der Konfiguration zeigt der SIP SHOW REGISTRY die dann auch als registered an:
und in der Askozia sind sie ebenfalls aktiv, was durch ein grünes Lämpchen signalisiert wird:
Nun können die Extensions in FreePBX definiert werden, damit sich unser Gigaset DX800A via SIP verbinden kann (das kann leider kein IAX2). Auch hier wird einfach die 3–stellige Durchwahl, die wir in der Konfiguration durchgängig benutzen, als SIP Alias definiert:
Nun wird die eingehende Route definiert, als DID Nummer wird wieder die Durchwahl vergeben. FreePBX wertet hier die Nummer aus, die bei der Registration hinter dem letzten Schrägstrich steht. In unserem Fall ist das immer die 3–stellige Durchwahl des Teilnehmers, um das möglichst transparent zu halten. Ein eingehender Ruf wird über die Registration des Trunks in den PSAG Intercall Server geleitet, durch die /xxx mit xxx als DID versehen und über den DID Eintrag der Route aufgegriffen und an die in der Route hinterlegte Extension weitergeleitet:
Somit werden eingehende Rufe korrekt signalisiert, nun müssen wir noch dafür sorgen, daß die einzelnen Telefone auf der Hütte auch über den jeweils Richtigen Trunk im PSAG Intercall Server hinaustelefonieren, damit sie auf der Askozia als die richtige SIP Extension ankommen und somit die korrekte MSN auf dem ISDN Bus benutzen.
Zunächst brauchen wir also für jede Durchwahl (somit für jeden Trunk) ein Outbound Routing. Hier hinterlegen wir auch modifikationen der gewählten Nummer, so wird an jede Nummer, die mit 0 beginnt eine weitere 0 vorne angehängt, damit unsere Gäste die führende 0, um aus der Anlage in Dorfen herauszutelefonieren, nicht wählen müssen. Wir 0049 vorweg gewählt, wird dies durch 00 ersetzt, und Nummern, die mit 4 beginnen, werden extern an unsere Telefonanlage gewählt (warum erkläre ich mal woanders).
Für jeden Trunk gibt es nun ein Outbound Routing nun müssen wir noch sicherstellen, daß die einzelnen Teilnehmer genau über den jeweiligen Trunk hinauswählen. Dazu brauchen wir für FreePBX die Erweiterung Custom Contexts mit der wir jedes Telefon auf der Hütte auf “seinen” Trunk begrenzen können.
Bei der Einrichtung des Custom Context setzen wir zunächst “Set All To Allow”, dann setzen wir “ENTIRE Basic Internal Dialplan” auf Deny (damit wir interne Features des Dialplan einzeln begrenzen können), dann “ALL Outbound Routes” auf Deny und dann erlauben wir genau die für dieses Zimmer vorgesehene Outbound Route:
Diese Custom Contexts werden dann bei den definierten SIP Extensions für die einzelnen Zimmerdurchwahlen hinterlegt:
Nun werden die SIP Teilnehmer in unserem Gigaset DX800A defniert (spätestens hier fällt auf, daß wir für die Hütte 7 Durchwahlen haben, aber das Gigaset DX800A nur 6 SIP Provider kann. Das ist richtig, denn die Durchwahl von Thomas Zimmer klingelt auf der Zentrale mit, das ist an der Inbound Route auf der PSAG Intercall hinterlegt, so daß nur 6 SIP Verbindungen auf dem Gigaset eingetragen werden müssen):
Anmeldename und Benutzername sind die jeweilige Durchwahl des Teilnehmers, das Passwort ist das, welches bei der SIP Extension im PSAG Intercall hinterlegt ist. Wichtig ist, daß wir keinen Outbound Proxy benutzen, sondern STUN erzwingen:
Die SIP Teilnehmer werden nun auf die eingebuchten DECT Telefone umgesetzt:
Das Gigaset ist fix auf eine IP Adresse eingestellt und diese IP Adresse ist in unserem Huawei b970 UMTS Gateway als DMZ hinterlegt. So umgehen wir gelegentliche Probleme mit eingehenden RTP Paketen, die trotz aller hinterlegten “canreinvite=no” immer noch auftraten (canreinvite=no bewirkt, daß die SIP Pakete immer im beabsichtigen Fluß Askozia – PSAG Intercall – Gigaset laufen und nicht die Pakete plötzlich direkt zwischen Aksozia und den Gigaset laufen möchten, was mit SIP durchaus möglich wäre, aber aufgrund der zwei NAT Router in Dorfen und auf der Hütte nicht erwünscht ist, weil sonst die RTP Pakete verloren gehen und einer von beiden Teilnehmern nichts mehr hört).
Zu guter Letzt haben wir im Gigaset noch hinterlegt, daß es nur den G.729 Codec benutzen darf, dieser benötigt bei akzeptabler Sprachqualität nur 8 KBit Bandbreite (statt 64 KBit des G.711 Codec). Zu beachten ist, daß der G.729 Codec extra auf dem Asterisk installiert und die Kanäle von Digium lizensiert werden müssen, das ist vielleicht mal Thema eines gesonderten Blog Eintrages.
Mit der gezeigten Konfiguration wählt nun jedes unserer Hüttentelefone über die ihm zugeordnete MSN in der Telefonanlage in Dorfen hinaus und diese wird auch beim Angerufenen korrekt angezeigt (und kann von den Anruflistenjunkies zurückgerufen werden). Für eingehende Rufe wird die Rufnummer des Anrufers auch so angezeigt, daß sie aus der Anrufliste zurückgerufen werden kann. Die Sprachqualität ist gut und die Verbindungen stabil.
PSAG Intercall ist ein Projektname für unser Projekt der virtuellen Telefonie. Bei Virtueller Telefonie denkt jeder zuerst an Voice over IP (VoIP) und das ist natürlich richtig, denn VoIP kommt als Technik zum Einsatz. Doch was meinen wir speziell mit Virtueller Telefonie? Virtuelle Telefonie beduetet, mein Telefon, meine Durchwahl in meinem Büro existiert physikalisch nicht mehr. Es wurd abgebaut, es ist nicht mehr da, es ist virtualisiert und ich kann dieses virtuelle Telefon überall hin mitnehmen, wo ich bin (und Internet Anschluß habe):
Die Projektanforderungen an PSAG Intercall sind:
Gemeinhin versteht man unter Voice-over-IP erstmal “billig” oder zumindest “billiger”, als bestehende Lösungen. Das ist nicht unser Ansatz! Wir sehen es als “flexibler” an. Unser Ziel mit PSAG Intercall ist nicht, unsere Telefonlösung billiger oder günstiger zu gestalten – unser Ziel ist, sie flexiber zu gestalten und unseren Kunden damit das Gefühl einer Vertrautheit zu geben. Wenn ich einen Kunden mit ständig wechselnden Telefonnummern anrufe, weil ich mal im Auto sitze, mal in diesem Büro, mal an jenem Telefon, dann wird mein Kunde eher unsicher reagieren. Rufe ich ihn immer von der gleichen Telefonnummer aus an, die er auch zurückrufen kann, dann entsteht eine Vertrautheit, eine Gewißheit “das ist der richtige, verläßliche Partner”.
Das bedeutet, ein Kunde in Deutschland wird von mir immer von meiner Durchwahl im Büro aus angerufen. Ein Kunde in der Schweiz wird immer von meiner schweizer Bürotelefonnummer aus angerufen, die er auch zurückrufen kann. Das erzeugt nicht nur Vertrautheit, es macht es auch einfacher, meinen Anruf in der Anrufliste zu identifizieren und zurückzurufen.
Für mich ist das auch leichter – ein virtuelles Telefon kann ich als festes Telefon auf einen Tisch stellen oder ich kann es als Softphone auf meinem PC laden und direkt aus Outlook heraus ein Gespräch führen und über das Headset telefonieren.
All das verbirgt sich hinter PSAG Intercall, bei dem wir eine solche Lösung entwickelt haben.
Die Lösung besteht derzeit neben unserer Telefonanlage Bosch I3 in Dorfen aus einem Mediengateway, einer Auerswald COMpact 3000 VoIP mit der alternativen Firmware Askozia und dem neuen ISDN Modul von Auerswald, das auch als Amtsanschluß geschaltet werden kann. Dieses Mediengateway tut nichts weiter, als Anrufe, die auf einem internen ISDN Bus der I3 signalisiert werden (auf diesen Bus haben wir alle virtualisierten Nebenstellen aufgeschaltet) weiterzuleiten an unseren Intercall Server. Natürlich werden über das Mediengateway auch Anrufe, die vom Intercall Server über unsere Festnetznummer in Dorfen geroutet werden sollen, über die Telefonanlage ins Festnetz oder über unser Mobilfunkgateway weitergeleitet.
Der PSAG Intercall Server ist ein Asterisk Server, der als virtuelle Maschine in der Amazon EC2 Clound in Irland läuft. Auf dem Intercall Server sind unsere Durchwahlen definiert, und unsere Telefone buchen sich dort über das Internet (per SIP oder IAX2) ein und es ist tatsächlich so, daß ein Anruf, der auf unserer Telefonanlage, wenn man intern oder extern meine Durchwahl anwählt, nicht weitergeleitet wird, sondern er wird im Asterisk signalisiert. Es handelt sich hier nicht um irgenwelche Rufweiterleitungen auf ein anderes Telefon!
Weiterhin sind auf dem Intercall Server auch klassische VoIP Provider als Trunks eingebucht, in der Schweiz, in Österreich und in Spanien, ich habe mich auch hier vor Jahren schon für den jeweiligen Provider entschieden, der mir die beste Sprachqualität ermöglichte (In Österreich und der Schweiz benutze ich Sipcall und in Spanien Telsome). Dort habe ich jeweils ein SIP Konto mit einer lokalen Telefonnummer, die man im jeweiligen Land ganz normal im Festnetz anrufen kann. Anrufe auf einer dieser Nummern werden ebenfalls an meinem virtuellen Bürotelefon signalisiert.
Wenn man nun an einer der Nebenstellen der Intercall abnimmt, entscheidet diese aufgrund ihrer Wählregeln abhängig von Teilnehmer und Ziel, wie der Call rausgehen soll und routet ihn entweder über einen der VoIP Provider oder über eine der MSNs in unserer Telefonanlage in Dorfen (über das Askozia Gateway).
Mein Bürotelefon läuft zur Zeit als Softphone auf meinem Laptop und ich kann überall dort, wo ich mindestens eine UMTS Verbindung ins Internet habe, mein Telefon einbuchen und es funktioniert sofort. Ich brauche keine Rücksicht mehr nehmen, wo ich gerade bin, muß mich nicht mehr irgendwo einwählen und die Nummer, die ich anrufen möchte nochmal tippen, sondern mein Softphone wählt gleich über die richtige Rufnummer raus und mein Kunde sieht die ihm vertraute Rufnummer, die er auch gleich zurückrufen kann. Eingehende Anrufe, die ich nicht annehmen kann, weil mein Telefon gerade nicht eingebucht ist, werden auf eine Voicebox geleitet und die Nachricht, die mir der Anrufer hinterläßt, wird mir als E-Mail zugestellt, das ich auch auf dem iPhone abhören kann.
Somit sind alle Projektziele erfüllt, die Möglichkeiten, die sich durch diese virtuelle Telefonie bieten, aber bei weitem noch nicht ausgereizt. So arbeiten wir gerade an der Mandantenfähigkeit (unsere Hüttentelefone sollen ja nicht über meine Bürotelefonnummer rausrufen) und an einem noch flexibleren Routing für eingehende Anrufe, die ich gerne an mehreren Endgeräten signalisiert haben möchte.