Archiv für die 'Fotografie' Kategorie

Hochladen eines Videos zu Vimeo und Einbindung ins Blog

Freitag 5. März 2010 von Christian Pohle

Die Entscheidung, unsere Videos zukünftig bei Vimeo zu hosten ist gefallen (siehe hier), nun müssen alle Videos erneut aus Pinnacle Studio exportiert werden, um diese in bestmöglicher Qualität zu Vimeo zu bringen.

Da die Anzeige in unserem Blog ja sowieso nur 400 Zeichen breit ist, exportiere ich sie gleich nur in dieser Auflösung. Als Format hat sich DivX als für uns optimal erwiesen, dabei legen wir die Auflösung von 4:3, also 400*300 fest (Pinnacle Studio korrigiert dann hin und wieder um ein Paar Pixel in der Höhe) und als Datenrate für ein 4:3 Video in dieser Auflösung sind 2000 Kbit pro Sekunde völlig ausreichend. Den Ton exportieren wir als MP3 mit 128 KBit. Wichtig ist für Vimeo, daß die Sample Rate vom Ton auf 44,1 kHz festgelegt wird – bei anderen Sampleraten ist der Ton manchmal nicht synchron:

Pinnacle Settings

Wenn alle Videos frisch exportiert sind geht’s an Hochladen. Auf dem Rechner mit Pinnacle Studio habe ich gleich den Vimeo Uploader installiert, dort kann man mehrere Videos in einem Rutsch hochladen und das funktioniert sicherer, als im Browser. Titel und Beschreibung hinterlege ich gleich hier, Tags vergebe ich keine, denn das Video soll auf Vimeo nur gehostet werden, aber nicht sichtbar sein:

Vimeo Uploader

Wenn das hochladen fertig ist, werden die Parameter für das Video auf der Vimeo Seite bearbeitet. Die Basic Settings wurden ja bereits beim Hochladen im Vimeo Uploader eingetragen

Basic Settings

Als Privacy stelle ich ein, daß das Video auf Vimeo nicht sichtbar sein soll (denn die untergelegte Musik ist nur für unsere Website lizensiert) und daß es nur von unserem Blog aus angezeigt werden darf (mittels Embed Code), dazu muß ich alle Domänen angeben, unter denen unser Blog erreichbar ist. Herunterladen soll das Video natürlich auch keiner:

Privacy

Für das Embedding habe ich mir ein Preset gemacht, so daß ich die Settings nicht jedesmal anklicken muß. Es wird einfach aller Schnickschnack ausgeblendet:

Embedding

Über den Link oben rechts “Get embed code” hole ich mir dann den HTML Code für das Embedding des Video ins Blog:

Embed Code

Dann kann man noch das Thumbnail auswählen, das angezeigt wird, solange der Film nicht läuft (wenn einem keines gefällt, macht man in Pinnacle Studio selbst einen Screenshot und lädt diesen hoch):

Thumbnail

Dann wird der Embed Code im HTML Editor von Wordpress eingefügt:

HTML Editor

und das Video ist in unserem Blog sichtbar:

Artikelansicht

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Wie unsere Filme entstehen

Samstag 6. Februar 2010 von Christian Pohle

Am aktuellen Beispiel unserer Timmy und Tobi Filme von unseren Besuchen in Klecken möchte ich aufzeigen, wie wir diese Filme schnell und noch von unterwegs aus in unserem Blog verfügbar machen. Dieser Artikel erscheint im Rahmen meiner Serie “Instantblog“.

Über unsere beiden Kameras habe ich mich ja an anderer Stelle schon ausgelassen. Nun wird eine der beiden Kameras benutzt, um zu Filmen, im aktuellen Beispiel wird während eines Besuches in der Welpenstube in Klecken immer wieder mal der Startknopf gedrückt und Szenen mit Timmy und Tobi und der ganzen Hundemeute festgehalten.

Auf dem Weg zum Flughafen wird dann der Film in der Kamera zurückgespult. Am Gate angekommen überbrücken wir die Wartezeit, indem wir die Kamera mit dem Firewire Kabel an den Rechner anhängen dann Pinnacle Studio 14 Ultimate starten und den Film einlesen – dabei gleich nochmal vom Besuch und dem erlebten träumen.

Einlesen

Einlesen sollte man übrigens, trotz des hohen Platzbedarfs, immer im DV Format. Zum einen wird der Prozessor des Laptop nicht so belastet (die MPEG Umwandlung erledigt Pinnacle Studio beim Einlesen) und zum anderen bietet eine unkomprimierte Speicherung bessere Qualität beim Bearbeiten und bei Effekten.

Für die weiteren Tiefen von Pinnacle Studio verweise ich auf das Buch zu Pinnacle Studio 14 von Simon Gabathuler, ich behandle hier im weiteren nur die Ausgabe Richtung Blog und iPhone.

Pinnacle Studio hat beim Einlesen gleich die Szenen erkannt, so daß sich Thomas beim Schnitt des Filmes auf die einzelnen Szenen konzentrieren kann (ich bin dabei übrigens nur der Handlanger, der die Maus bedient und jeweils den richtigen Effekt heraussucht, den Thomas mit Worten beschreibt. So gesehen, verfügt Thomas über einen Videoschnittcomputer mit Spracheingabesteuerung):

Schneiden

Wenn der Film fertig geschnitten ist, wird er als MPEG-2 DVD Compatible geschrieben. Dieser Film wird auf den Server für’s Pinnacle Show Center kopiert:

MPEG-2 Film in Pinnacle Studio

Die MPEG-2 Datei dient auch als Ausgangsmaterial für den iPhone Film, denn sie wird gleich mit Xilisoft Video Converter nach iPhone MPEG-4 konvertiert, diese Datei wird später direkt in iTunes eingefügt. Übrigens sind alle Produkte von Xilisoft eine Empfehlung wert, sie funktionieren störungsfrei und das in überragender Qualität.

Convert

Update: Ab hier ist die Anleitung nicht mehr gültig, denn wir haben uns inzwischen entschieden, unsere Videos nicht mehr bei YouTube zu hosten, sondern bei Vimeo. Die neue Anleitung für den Prozeß des Hochladens und Einbindens finden Sie hier.

Der Film wird in Pinnacle Studio noch ein zweites Mal ausgegeben als Flash für YouTube. Natürlich könnten wir auch die MPEG Datei hochladen, die hat aber 330 MB und die FLV Datei hat nur 67 MB, somit schon mal, gerade, wenn wir das noch von unterwegs aus hochladen, ein klarer Vorteil für das FLV Format. Zum anderen muß YouTube die FLV Datei nicht mehr konvertieren, sondern kann sie direkt verwenden, was für bessere Qualität sorgt, aber auch die Veröffentlichung beschleunigt.

Flash Ausgabe für YouTube

Die FLV Datei wird dann zu YouTube hochgeladen.

Warum eigentlich YouTube? Warum nicht die FLV Datei direkt im eigenen Blog einbetten, schließlich betreiben wir unseren Server selbst? Ich habe einiges ausprobiert an Flash Playern für Wordpress und Techniken, um FLV Dateien zu integrieren. Beim Abspielen auf verschiedenen Plattformen hatte ich dabei immer mal die eine, mal die andere Schwierigkeit. Jeder Besucher unseres Blog, der solche Probleme hätte, würde sich sofort über die schlechte Realisierung unseres Blog ereifern und nicht den Fehler in seinem, möglicherweise unvollständigen, Browser suchen. Mit der Plattform YouTube haben wir hingegen einen weltweiten Standard und jeder sieht ein, daß, wenn er kein YouTube Video abspielen kann, dann liegt der Fehler in der eigenen Umgebung. Außerdem hat fast jeder Internetbenutzer schon mal ein YouTube Video abgespielt, so daß die eventuellen technischen Probleme dann bereits dort behoben wurden.

Es kommt hinzu, daß iPhone (und iPad) Benutzer bei nur per Flash eingebetteten Videos diese nicht abspielen können, über den Umweg des YouTube Players aber können sie diese auf dem iPhone/iPad direkt ansehen.

FLV Upload zu YouTube

Den Code zum Einbetten hole ich mir, indem ich mir das Video auf YouTube anzeige und auf das * neben Embed klicke. Nun kann ich die Optionen einstellen:

  • Ich schalte die Anzeige “Related Videos” aus, denn in meinem Blog soll, nachdem der Film angezeigt wurde, kein Verweis auf andere Filme bei YouTube zum gleichen Thema (womöglich von anderen Autoren) angezeigt werden.
  • Den Rahmen schalte ich aus.
  • Dafür wird der privacy-enhanced Mode eingeschaltet.
  • Den Stil lege ich auf blau fest, passend zu unserem Theme.
  • Dann noch die Größe auf 425*344 einstellen.

Nun kann der Code aus der “Embed” Zeile rauskopiert werden:

YouTube Embed Code

Nun kann der Artikel fürs Wordpress Blog geschrieben werden. Zuletzt schalte ich auf die HTML Ansicht um, damit ich den generierten Code von YouTube einfügen kann:

Einfügen ins Blog

Der Film wird im Blog nun so angezeigt:

Anzeige Film im Blog

Im letzten Schritt füge ich das Video noch zu iTunes hinzu und synchronisiere alle iPhones, damit wir ihn sofort zur Verfügung haben.

Zuhause angekommen wird die MPEG Datei dann auf den Media Server kopiert, damit sie dort vom Pinnacle ShowCenter aus angesehen werden kann.

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Videokameras

Donnerstag 4. Februar 2010 von Christian Pohle

Ich möchte erzählen, was wir für Videokameras einsetzen und warum. Zunächst muß ich dazu natürlich vorausschicken, was wir denn mit unseren beiden Videokameras so aufnehmen:

  • Szenen auf unseren Reisen und Veranstaltungen einzufangen, die dann im Rahmen unserer Shows wieder als Bildmaterial dienen (eigenes Videomaterial ist halt einfach am günstigsten zu Lizensieren, wenn es um unsere gewerblichen Vorführungen geht).
  • Persönliche Szenen einzufangen, die einfangens- und aufhebenswert sind.
  • Regiemitschnitte unserer Shows (Diese dienen zur späteren Manöverkritik und für uns zur Erinnerung, damit wir die Shows auch genießen können, denn während eine Show läuft, kommen wir natürlich nicht dazu).
  • Inzwischen: Kleine persönliche Filme aufzunehmen, die dann in unserem Blog wiederzufinden sind.

Gemerkt? Hollywoodfilm war nicht dabei. Also besitzen wir zwei ziemlich einfache MiniDV Videokameras von Sony:

Die Sony DCR-HC17E

DCR-HC17E

ich mag an ihr vor allem den Schieber, mit dem man das Objektiv schnell schützen kann und der, im Gegensatz zu einem angehängten Deckel nicht während der Filmaufnahme vorne rumbaumelt.

und die Sony DCR-HC23E

DCR-HC23E

an ihr mag ich den Farbsucher, denn ich Filme, wenn es möglich ist, lieber mit dem Auge am Sucher, ich finde, das sieht nicht ganz so behindert aus, als wenn man auf den Klappmonitor starrt (liegt wahrscheinlich an meinem Alter, ich sehe auch bei einem Fotoapparat durch den Sucher).

Natürlich gibt es Preis- und Ausstattungsunterschiede bei den MiniDV Kameras, wir haben die günstigen Modelle, die nicht erlauben, externe Mikrofone anzuschließen (und daher immer die eigenen Bandlaufwerksgeräusche mit aufzeichnen). Die Filme muß man also entweder nachvertonen oder mit dezenter Musik unterlegen, dann stört das nicht so.

Warum die günstigen Modelle? Weil ich eine davon immer dabei habe. Immer. Überall. Und immer ein geladenes Akku drin (das ist das schwierigste dabei). Nur so kann man sie im entscheidenden Moment einfaxch rausziehen und loslegen und die überraschenden Situationen einfangen.

minDV Kassettten

Für das MiniDV Format haben wir uns vor Jahren entschieden, weil man auf eine Kassette gut eine Stunde aufnehmen kann. die Kassetten jederzeit wieder überspielen kann und die Bild- und Tonqualität auf der Kassette hervorragend ist. Dazu im Gegensatz stehen die Kameras mit kleinen DVDs, dort muß man alle Viertelstunde die DVD wechseln (was während einer Show unmöglich ist) und man erhält nur ein MPEG Video als Output, also schon komprimiert.

Die beiden Kameras spielen ihr Material in Echtzeit über Firewire aus und während der Überspielung können wir im Pinnacle Studio bereits ansehen, was wir da aufgenommen haben (und schon mal Pläne für die weitere Verwendung schmieden).

Wir sind rundrum zufrieden mit den beiden Kameras.

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Fototweets

Mittwoch 27. Januar 2010 von Christian Pohle

Meine typischen Tweets über unsere Speisenfolgen, wie z.B. dieser hier aus dem Il Mondo am Flughafen München listen, was wir so essen

Essenstweet

und es hängt meistens ein Foto dran, das die Speise (vor dem Verzehr) zeigt:

Spaghetti mit Knoblauch und Olivenöl

Thomas hat sich inzwischen daran gewöhnt, daß ich nach dem Servieren etwa 1 Minute brauche, um die Nachricht abzusetzen. 1 Minute? Klingt interessant kurz, nicht? Wer bis jetzt geglaubt hat, ich trage ein ganzes Fotolabor mit mir rum, nur um Speisen zu fotografieren, anstatt sie zu essen, der hört hier bitte auf zu lesen.

Für alle anderen zeige ich, wie das geht.

Auf meinem iPhone ist Photoshop Mobile installiert (kostenlos), das starte ich, gehe ins Register “Edit” und klicke “Take Photo” (nachdem ich kurz über die Linse des iPhone gewischt habe, denn die verschmutzt während des Tages immer):

Take Photo

Dann wird die Speise genau ins Visier genommen und fotografiert. Der Autofocus des iPhone 3Gs sorgt für ein scharfes Bild (das Bild ist übrigens am Abend aufgenommen worden, da war mein Akku schon auf 30% runter, das ist normal während eines Tages). Den Bildausschnitt lege ich bereits hier fest, das spart einen Arbeitsgang im Photoshop:

Speise fotografieren

Das aufgenommene Bild wird dann aus dem Bearbeitungsmenü mit Exposure (fast ganz nach rechts) und Saturation (etwa +20 bis +30%) behandelt, bis es knackig aussieht:

Exposure und Saturation

Dann mit “Save and Exit” gespeichert. Die dazu notwendige Pause nutze ich, um die Serviette zu entfalten, auf meinen Schoß zu legen und schon mal einen Bissen zu probieren.

Dann wird Photoshop verlassen und Twittelator gestartet, die Nachricht getippt (natürlich mit #fb als Hasthag, damit die Twitternachricht von Selective Twitter nach Facebook übernommen wird und auch, damit sie in unserem Blog erscheint. Das #ilmondo ist so geschrieben, damit man a) durch reines draufklicken nach anderen Beiträgen mit diesem “Hashtag” suchen kann, zum anderen ist #ilmondo schneller getippt als Il Mondo am Flughafen München – Twitter ist ein kurznachrichtendienst):

Twittelator

Mit dem Fotoknopf rechts in der Mitte und der Auswahl “Bild aus Fotoarchiv” wird das von Photoshop modifizierte Bild dann ausgewählt (es ist auch in der Camera Roll, direkt hinter dem nicht bearbeiteten Bild):

Image 2010123201332

Nun kann der Tweet gesendet werden. Während das Bild überträgt, das iPhone weglegen und schlemmen:

Bild angehängt

Als Bilderdienst verwende ich das im Twittelator voreingestellte Mobypicture, dorthin wird das Bild hochgeladen, von Mobypicture automatisch in 6 verschiedene Größen berechnet, die dann von den jeweiligen Clients angefordert werden können, z.B. als Vorschaubild. Hier können übrigens alle meine Fototweets angesehen werden:

Mobypicture

Entzaubert? Tut mir leid. Nachmachen!

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Photoshop Elements Downgrade

Sonntag 24. Januar 2010 von Christian Pohle

Nun der eigentliche Grund, warum ich eine eigene Kategorie im Blog aufgemacht habe über “Fotografie”: Ich bin nach 4 harten Wochen mit meinem Photoshop Elements wieder glücklich.

Kurz vor Weihnachten habe ich (ohne eine direkte Not zu haben, denn mein Photoshop Rechner läuft mit Windows XP) mein Photoshop Elements auf Version 8 aktualisiert. Die Liste der neuen Funktionen gegenüber Elements 6 las sich nicht ganz uninteressant, wenngleich ich die meisten Funktionen in meinem Arbeitsfluß bereits abdeckte.

Einzig die Einbindung meines Online Albums bei photoshop.com fand ich praktisch und eine zukunftsweisende Idee für die Einbindung unserer iPhones mit dem Photoshop Online Client für iPhones:

Photoshop.com

Die Folgen des Update auf Photoshop Elements 8:

  • Der Photoshop Downloader startet nicht automatisch, wenn ich meine Kamera oder den CF-Kartenleser einstecke (das war trotz mehrfacher Deinstallation / Löschung aller Registry Pfade / Installation dem Organizer der Version 8 nicht beizubringen)
  • Mehrere Anläufe, um den Katalog (der enthält nur etwa 35.000 Fotos) nach Version 8 zu konvertieren. Die Fehlermeldung “Konvertierung dieses Kataloges ist fehlgeschlagen” macht den Katalog völlig unbrauchbar
  • Die in der Version 8 default eingeschaltete Gesichtserkennung legte den Rechner eine gute Nacht lahm und änderte das Modifikationsdatum aller meiner Bilddateien auf das aktuelle Datum (fällt im Photoshop Elements Organizer nicht auf, weil der nach dem EXIF Datum sortiert)
  • Der Start bis die Sanduhr weg ist dauert gefühlt etwa 10 Mal so lange (gemessen sind es nur 3 mal: 21 Sekunden zu 58 Sekunden)
  • Flüssiges Arbeiten ist nicht möglich. Mag sein, daß ich schnell klicke und viel zwischen Editor und Organizer hin und her wechsle, daß ich Tags immer vielen Fotos auf einmal gebe, daß ich viel Staple – aber in Elements 6 ging das genau in der Geschwindigkeit, in der ich arbeite, in Elements 8 muß ich ständig warten.
  • Der direkte Link in den Schnelleditor ist weg. Bei Elements 8 öffnet sich bei jedem Bild, das man aus dem Organizer öffnet wieder der “Voll” Editor und man muß erst “Schnell” auswählen. Elements 6 hat einen Menüpunkt “Schnellkorrektur”. Wenn man 98% seiner Korrekturarbeiten mit der Schnellkorrektur ausführt spart das pro Foto 1 Klick und 4 Sekunden Zeit (solange braucht der Editor der Version 8 zum Umschalten). Anstelle soll man die Fotos in der Korrekturansicht des Organizers bearbeiten. Schön, aber die meistverwendeten Funktionen aus der Schnellkorrektur sind nicht da (oder ich habe sie nicht gefunden).
  • Einlesen von 50 Bildern aus der CF Karte mit Erstellen der Miniaturen dauert runde 12 Minuten (mit Elements 6 etwa 3 Minuten, gemessen mit den gleichen Bildern)

Kann das sein, daß mein Rechner zu langsam ist, fragte ich mich? Es ist “nur” ein DELL Latitude XT mit dem ersten erhältlichen Prozessor mit 1,2 GHz und 3 GB Hauptspeicher. Auf dieser Windows XP Installation läuft nur Photoshop Elements, meine HDR Software und der Firefox.

Andererseits – warum soll ich meinen Rechner aktualisieren, wenn ich mit Photoshop Elements 6 so glücklich war?

Darum heißt dieser Artikel “Downgrade”. Ich habe die alte Version wieder installiert, alle alten Bilder (ohne Gesichtserkennung) aus einer Datensicherung wiederhergestellt, den letzten Elements 6 Katalog von der Sicherung geholt und die neuen Fotos, die ich in Version 8 erstellt hatte, einfach wieder importiert.

Wer es trotzdem probieren möchte mit Elements 8, dem seien hier 2 Links emfpohlen, die mir sehr weitergeholfen haben (allerdings beide in Englisch, man muß Fehlermeldungen leider übersetzen):

Ich sehe gerade bei Amazon, man kann Photoshop Elements noch kaufen von einigen Anbietern:

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Canon EOS 350D

Samstag 23. Januar 2010 von Christian Pohle

Anfang 2007 kaufte ich meine erste Canon EOS 350D, um meine schon in die Jahre gekommene Powershot G2 abzulösen und wieder zur Spiegelreflextechnik zurückzukehren (die ich Ende 2001 nach einer Pentax MX und einer Nikon F1 in Richtung Digital verlassen hatte):

Canon EOS 350D

Die Kamera kaufte ich seinerzeit gebraucht von Erik Strauch, der damit zwei Jahre zuvor am 12.4.2005 auf der Feier zu meinem 40sten Geburtstag fotografiert hat – darunter sind die beiden Fotos von unserem Mireille Double auf ihrer Homepage:

www.mireille.tv

So hat die Kamera Geschichte und fernab aller Megapixel ist sie auch heute noch meine primäre Kamera.

Das war übrigens die Welcome Couch für die neue/alte Kamera:

Welcome Couch

Inzwischen habe ich eine zweite EOS 350D, die ich anstelle meiner Ixus 400 im täglichen Gepäck habe. Ohne Battery Pack und mit der Standardlinse läßt sie sich gut in meiner Tasche verstauen. Wenn ich also nicht mit dem iPhone fotografiere, dann ist’s immer eine meiner EOS 350D.

Eine Spiegelreflex als tägliche-immer-dabei Kamera? Na gut, das hat Nachteile:

  • Sie ist schwerer als eine Kompakte (mit Laptop und allem Zubehör kommen da schon gute 8 Kilo zusammen für’s Handgepäck)
  • Sie ist größer als eine Kompakte (in die Hosentasche paßt sie nicht)

Hat aber auch Vorteile:

  • Ich habe auch einen Canon Speedlite 420EX Blitz dabei, so kann ich indirekt blitzen und wenn ich direkt blitze gibt’s trotzdem keine roten Augen.
  • Das Handling der immer-dabei Canon EOS 350D ist das gleiche, wie das der “großen” Canon EOS 350D in der Fototasche – ich muß nie umdenken (sowas ist in meinem Alter garnicht so unwichtig).
  • Eine Kompaktknipse 30 cm vor’s Gesicht halten und dann ein Foto machen sieht ulkig aus. Das liegt vielleicht auch an meinem Alter, früher hat man halt durch einen Sucher geschaut (wo es übrigens auch im prallen Sonnenlicht kein Problem mit der Helligkeit des Display gibt).
  • Ich kann jederzeit HDR Bilder schießen
  • Bei Einsätzen mit Reisegruppen oder bei Veranstaltungen kann ich mir beide Kameras umhängen. Sieht nicht nur professionell aus, ich kann beide Kameras auch unterschiedlilch benutzen, z.B. eine mit Blitz, die andere ohne.

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Neue Kategorie “Fotografie”

Samstag 23. Januar 2010 von Christian Pohle

Ich habe soeben angefangen, einen Artikel über meinen mißglückten Versuch mit Photoshop Elements 8 zu schreiben, dann kam ich auf meine Canon EOS 350D Kameras, erzählte von der analogen Zeit und von Fotos und klar war: Es mußte eine eigene Kategorie her – “Fotografie”:

Kategorie Fotografie

Die ist unter “PSAG” einsortiert – weil ich mich nicht entscheiden kann. Ein Teil meiner Fotos ist privat (Timmy und Tobi, Thomas, Ajax), ein Teil geschäftlich (Rechenzentren, Geräte, Dokumentationen, Pohle Air Reisen, Rundflüge). Steuerlich ist das so gelöst, daß eine Kamera mir privat gehört und eine der Pohle & Schultes AG, aber die Kategorie hier im Blog kann nur in einer Hauptgruppe sein. Daher habe ich den Photoshop Organizer zählen lassen: 35.000 Fotos, davon 24.000 in Pohle Air und PSAG und 11.000 in Privat. Entschieden, Kategorie ist in PSAG gelandet.

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