Archiv für die 'Fotografie' Kategorie

Online-Upload mit der Eye-Fi Karte – gute Idee, dilettantisch umgesetzt

Montag 23. August 2010 von Christian Pohle

In meinem Blog-Eintrag Fotos aus der Canon 550d mit dem iPhone zu Twitter senden hatte ich beschrieben, wie ich mit der Eye-Fi Pro X2 Speicherkarte mit Wi-Fi Bilder in einer Auflösung von 1024×768 auf meinen FTP Server übertrage. Ich habe seinerzeit geglaubt, daß die Eye-Fi Karte die Umrechnung des Fotos erledigen würde und das auch so dargestellt:

In den Advanced Options ist nun die wichtige Option, daß das Bild von der Eye-Fi Karte heruntergerechnet wird, ich habe 1024px eingestellt.

Da habe ich mich leider getäuscht. Im Schwarzwald waren wir öfter mal an lauschigen Orten, an denen mein Huawei E5 Router nur eine EDGE Verbindung aufbaute und ich wunderte mich maßlos, daß der Upload des Fotos fast eine halbe Stunde brauchte.

Ich stellte einen Vergleich an, in welchem ich ein Foto von der Kamera in das iPad kopierte und dort mit Photogene verkleinerte und dann hochlud. Das war deutlich schneller – nebenbei entstand der Artikel Photogene für iPad jetzt mit FTP Upload, der genau das beschreibt.

Also suchte ich in allen erreichbaren Dokumentationen der Eye-Fi Karte, fand aber keinerlei Beschreibung darüber, wie ein Foto online gestellt wird. Eine Anfrage beim Support von Eye-Fi förderte dann zumindest folgende Aussage zutage:

Antwort von Eye-Fi

Wichtig ist hierbei der Satz

Die Karte selber vergrössert oder verkleinert keine Datei.

Daraus konstruiere ich nun folgenden Ablauf:

  • Ich schieße ein Foto, markiere das als “Schützen” in der Kamera, damit die Eye-Fi Karte aktiv wird.
  • Die Eye-Fi Karte überträgt das gesamte Foto im JPG Format in der Auflösung, in der meine Kamera das Foto geschossen hat, auf einen unbekannten Server.
  • Dieser unbekannte Server rechnet das Foto auf 1024px um, loggt sich bei meinem FTP Server ein und überträgt das Foto dort hin.

Bei diesem Ablauf habe ich verständlicherweise zwei Probleme:

  1. Ein Praktisches: Irgendwo auf der Welt schnell ein Foto twittern geht nicht, weil erst das Foto in der Auflösung, in der meine Kamera die Fotos schießt, über die Internet Verbindung hochgeladen werden muß. Das ist unnötige Verschwendung von Bandbreite.
  2. Ein Datenschutzproblem: Der “unbekannte Server” kennt das Paßwort für meinen FTP Server (oder jeden anderen Online Sharing Service), das ich auf meiner Karte eingetragen habe. Ich wurde an keiner Stelle im Prozeß darauf hingewiesen, daß das Kennwort irgendwo online gespeichert wird.

Ich bin im Augenblick enttäuscht und ziehe meine Empfehlung für die Eye-Fi Karte wieder zurück. Gute Idee, dilettantisch umgesetzt.

Twitter Comments

cpohle Online-Upload mit der Eye-Fi Karte - gute Idee, dilettantisch umgesetzt http://pohle.de/wkg #wp #li #xng
Re-Tweet | Reply | View Tweet

Kategorie: Fotografie, PSAG | Drucken | Keine Kommentare »

Photogene für iPad jetzt mit FTP Upload

Sonntag 22. August 2010 von Christian Pohle

Mit dem Kamera Connection Kit fürs iPad kann man ja sehr schnell Fotos von der Kamera in das iPad laden. Ich benutze das bei Photosessions oft auch dann, wenn ich den Computer dabei habe – dann lade ich die Fotos von der Speicherkarte der Kamera erst ins iPad und gebe den Beteiligten das iPad zum Ansehen der Bilder, die wir gemacht haben. So habe ich dann Ruhe, die Fotos in den Rechner zu übertragen, zu selektieren und zu bearbeiten, ohne, daß mir ständig jemand über die Schulter sieht und ein anderes Photo sehen möchte.

Für den Upload der Bilder, um mal schnell eines zu twittern, verwende ich bisher meine Eye-Fi Pro X2 Speicherkarte mit Wi-Fi, wie hier beschrieben. Dabei kann ich natürlich Fotos nicht beschneiden oder nachbearbeiten. Vielleicht hilft mir hier die neueste Version von Photogene, denn die kann nun auch Fotos, die man gerade bearbeitet zu Online Services hochladen und dazu gehört auch ein FTP Server, wie ich ihn verwende:

Host und Filename

Allerdings muß man die Auflösung in Photogene jedesmal neu auf 1024 setzen, da Photogene sie immer wieder vergißt:

Auflösung einstellen

Der Upload geht auch richtig schnell, selbst bei einer langsamen Mobilfunkverbindung, zumindest so schnell, wie man sich einen Upload bei 1024*768 vorstellt:

Erfolgreich

Dabei fällt mir auf, daß der Upload von Bildern im 1024*768 zu meinem FTP Server mit der Eye-Fi Karte richtig lange dauert. Da sollte ich vielleicht mal nachforschen, nicht, daß das ganze Bild irgendwohin übertragen wird und dann online konvertiert wird?

Zusammenfassend: Die Sharing Option von Photogene ist klasse, wenn man sein iPad dabei hat, ein Kamera Connection Kit besitzt und noch ein wenig am Foto anpassen möchte, bevor man es veröffentlicht.

Twitter Comments

cpohle Photogene für #iPad jetzt mit FTP Upload direkt auf den eigenen Server http://pohle.de/qad
Re-Tweet | Reply | View Tweet

Kategorie: Fotografie, PSAG | Drucken | Keine Kommentare »

Tipp zum Ansehen unserer HD Videos

Sonntag 25. Juli 2010 von Christian Pohle

Unsere Videos in High Definition können wir derzeit nicht im Blog einbetten, Sie können sie aber direkt auf der Vimeo Seite ansehen. Unter jedem neuen Video finden Sie den folgenden Vermerk:

Bild

Klicken Sie darauf und Sie gelangen zu diesem Video direkt auf der Vimeo Seite. Dort klicken Sie zunächst auf den Knopf zum Starten des Videos (links) und dann rechts auf den Knopf für den Vollbildmodus:

Start - Vollbild

Falls Sie einen Bildschirm mit einer höheren Auflösung, als 1280*800 haben, klicken Sie dann im Vollbildmodus auf den Knopf “Scaling is on”, um die Skalierung auszuschalten (das verkleinert das Bild auf unser HD Originalformat von 1280*720 Bildpunkten und verbessert die Bildqualität auf großen Monitoren erheblich:

Bild

Kategorie: Fotografie, PSAG | Drucken | Keine Kommentare »

Filme der Canon EOS 550D in Studio 14

Sonntag 25. Juli 2010 von Christian Pohle

Seit ich meine neue Kamera, die Canon EOS 550D habe, hat es keinen Timmy und Tobi Film mehr gegeben (allmählich kommen auch die ersten Reklamationen)

Canon EOS 550D

Das hat zwei Gründe:

  1. Ich mußte erst lernen, wie man mit der Canon 550D filmt. Filme mit einer Spiegelreflexkamera zu erstellen ist etwas ganz anderes, als eine Handycam auf das Geschehen zu halten.
  2. Ich mußte die technische Möglichkeit entwickeln, diese Filme weiterzubearbeiten.

Nummer 1 war recht schnell geschehen, mit ein paar Fehlversuchen habe ich mir inzwischen die folgende Checkliste für “Einfach was filmen, wie früher”, also ohne technische Spielereien mit der Tiefenschärfe zurechtgelegt:

  • Wahlrad auf Video
  • ISO auf Auto
  • AF-Modus auf Quick
  • AF während Filmen aus
  • Movie Belichtung Manuell
  • Verschlußzeit 1/30 Sekunde
  • Blende möglichst hoch, zwischen 20 und 12
  • Auf das Zielobjekt halten, Auslöser halb drücken
  • ISO ablesen, alles zwischen 400 und 3200 ist OK, falls nicht Blende verstellen

Damit geht’s dann ganz gut und das meiste, was ich filme, ist scharf. Im Gegensatz zur Handycam hat die Canon allerdings keinen Stabilisator, also gilt, möglichst ruhig halten, am besten auf das Joby Gorillapod draufsetzen, das kann man besser festhalten

Joby

Außerdem habe ich gelernt, daß ich das Zomm während der Aufnahme nicht verändere, aber das darf man bei einer Handycam eigentlich auch nicht, weil das Ergebnis nicht schön wird.

So, nun wurde gefilmt und die Filmeschnipsel, die rauskommen, sind in etwa so, wie früher mit der Handycam, nur eben in HD. Als ich die Speicherkarte in den Computer einlegte und die Filme reinkopierte, bemerkte ich, was HD wirklich heißt: Problem 2 trat auf.

Die Canon 550D produziert MOV Dateien mit einer Auflösung von 1920*1080, 25 Bilder pro Sekunde. Full HD eben.

Pinnacle Studio 14

Ich kann diese in Pinnacle Studio 14 einlesen, aber nicht abspielen. Der Ton wird korrekt wiedergegeben, die Bilder jedoch werden in zu langsam abgespielt, so daß am Ende der importierten Datei etwa erst die Hälfte der Bilder gezeigt wurde (und Timmy und Tobi meist in Zeitlupe spielen). Dies gilt sowohl für den Preview der Datei per Doppelklick, als auch für in die Timeline eingefügten Dateien, wenn ich die Timeline starte.

Interessanterweise kann ich jedoch den Film ausgeben – dann werden die einzelnen Filme korrekt gezeigt und auch bis zum Ende in richtiger Geschwindigkeit wiedergegeben – Ton und Bild laufen die ganze Zeit synchron.

Ich muß allerdings eingestehen, daß mir nie wirklich aufgefallen ist, daß ich die Filme nur mit Splash Lite abspielen konnte, weil ich Splash Lite auf allen meinen Rechnern installiert habe und Filme immer damit abspiele.

Quicktime scheitert und zeigt genau die gleichen Verzögerungseffekte, wie Pinnacle Studio.

Marcus Schuler gab mir den Tipp, den DNxHD Lite Codec von Avid zu installieren und dann die Dateien mit MPEG StreamClip zu konvertieren. Das funktioniert klasse, die Konvertierung läuft zwar ewig und die Datei wird riesig, aber nun kann ich sie mit Quicktime abspielen. Ein erster Fortschritt. Leider unterstützt Pinnacle Studio 14 keine Clips in DNxHD, obwohl sie schon seit Jahren zu Avid gehören!

Im nächsten Schritt habe ich getestet, ob ein anderes Format Linderung bringt. Ich habe mit dem Xilisoft Video Konverter die .MOV Dateien nach .WMV konvertiert, auch in Full HD. Das brauchte noch länger, als die Konvertierung in DNxHD, brachte aber ein wenig Verbesserung, denn nun konnte ich den Film auf die Timeline ziehen und ansehen. Bis zur ersten Überblendung, dann kam Studio wieder ins Schleudern und das Timing war futsch.

Meine Anfrage bei Avid wurde (nach einigen Tagen Wartezeit anstelle der angegebenen 48 Stunden) mit den Mindestspezifikationen für Studio 14 und die Verarbeitung von Full HD beantwortet:

Anforderungen für Full HD

Und da haben wir’s: ich nenne keinen Intel Core 2 Quad mit 2,66 GHz mein Eigen, sondern nur einen Core 2 Duo mit 2,2 GHz. Womit wir recht einfach erklären können, warum das Full HD Bearbeiten nicht funktioniert. Die Antwort an sich brachte mich dann aber auf folgende Überlegung:

  • Ausspielen tue ich den Film für Vimeo allerhöchstens als hd720 mit 1280*720, für unsere eigene Infrastruktur im Hause sogar nur als Standard-Video, weil wir kein HD abspielen können.
  • Warum also soll ich den Film unbedingt in 1920*1080 bearbeiten, nur um ihn dann im letzten Schritt runterzurechnen?

Gesagt, getan, ich konvertierte die Filme mit Xilisoft Video Converter in ein AVI Format mit 1280*720, was erfreulich kleine Dateien produziert und im Gegensatz zu meinen bisherigen Versuchen sogar richtig schnell geht:

Xilisoft Video Converter für low HD

Diese Filme benutze ich dann im Pinnacle Studio und siehe da: Überblenden, Auf und Abblenden, Sound mixen, sogar unser Titel, der von rechts nach links läuft – alles funktioniert flüssig und meine CPUs werden mit höchsten 70-75% belastet, während der Preview läuft

Preview in Pinnacle Studio 14

Am Ende rendere ich den Film als 1280*720 raus und die Qualität ist sehr schön und genügt als Überbrückung, bis ich mir einen Laptop zulegen kann, mit dem ich die Full HD Filme bearbeiten kann. Die Originaldateien in Full HD hebe ich auf jeden Fall mal auf!

Jetzt muß ich nur noch meinen Workflow für die Veröffentlichung der Videos an das HD Format anpassen und schon kann der nächste Timmy und Tobi Film erscheinen…

Kategorie: Fotografie, PSAG | Drucken | Keine Kommentare »

Fotos aus der Canon 550d mit dem iPhone zu Twitter senden

Samstag 24. Juli 2010 von Christian Pohle

Im Rahmen meines Projektes “Mehr Qualität in der Fotografie” bemühe ich mich seit Eintreffen der Canon 550D um einen Ersatz für meinen Workflow “Fototweets”. Sie erinneren sich? Essen gehen und während man schlemmt, das Foto schon auf Twitter veröffentlichen:

Fototweets

Dabei fasziniert es mich, wieviel Funktionen das iPhone in ein handliches Gerät verpackt:

  • aufnehmen mit der integrierten Kamera
  • bearbeiten mit Photoshop Mobile
  • hochladen zu Mobypicture
  • Text eingeben und Twitter Statusmeldung mit angehängtem Link zum Foto senden

An diesem Workflow stören mich seit Beginn 3 Dinge:

  1. Ich muß die Verwertungsrechte für meine Fotos, die ich hochlade, an den Betreiber des Dienstes abtreten. Soweit ich die Lizenzvereinbarungen studiert habe, ist das (leider) bei allen Foto-Sharing-Diensten so.
  2. Ich habe keine Kontrolle über die Verfügbarkeit oder die Performance der Server (Mobypicture war noch der beste von allen und blendet vor allem keine aufdringliche Werbung ein).
  3. Die Fotos vom iPhone sind qualitativ einfach schlecht (das ist kein Hieb gegen das iPhone, alle Bilder aus Fotohandies sind grottenschlecht, wenn man sie mit den Bildern aus einer Spiegelreflex vergleicht).

Es muß möglich sein, dachte ich mir, diesen Workflow mit der EOS 550D und dem iPhone nachzubauen, denn ich habe die folgenden Voraussetzungen:

  • Ich habe eine Samsonite Kameratasche, die ich an den Gürtel hängen kann und die in meinen Computerkoffer paßt, so daß ich die Kamera eigentlich immer dabei habe:

Samsonite Trekking Premium DF 72 Colt Kameratasche

  • In der Kamera steckt eine Eye-Fi Pro X2 Speicherkarte mit Wi-Fi

Eye-Fi Pro X2 Speicherkarte mit WiFi

  • Ich habe zuhause WLAN, wenn mein Computer woanders aufgestellt ist, sorgt der Linksys Router
    für Internetzugang und für mobile Einsätze habe ich einen Huawei E5 Router, der mir auch unterwegs ein WLAN mit Internetzugang aufspannt:

Huawei E5 Router

Somit kann ich gewährleisten, daß meine Kamera, wenn ich ein Foto gemacht habe, über die Eye-Fi Karte und eines meiner WLANs online gehen kann. Die Eye-Fi Karte kann Fotos sowohl auf den Rechner hochladen, auf dem die Eye-Fi Software installiert ist, als auch zu vielen Online Foto Sharing Diensten.

Die erste Möglichkeit, also das Foto auf meinen Rechner hochladen, funktioniert prima, ist aber für den Zweck “Fototweets” nicht geeignet:

  • Auf den Rechner kann Eye-Fi die Fotos nur in Originalgröße übertragen, jedes Foto ist somit 5 MB groß und blockiert die Internetverbindung unterwegs.
  • Das Foto ist in Originalauflösung, für den Zweck “Fototweets” kommt aber höchstens 1024*768 als Auflösung in Betracht.
  • Gerade bei Fototweets unterwegs will ich ja keinen Rechner verwenden müssen, sonst könnte ich ja auch die Speicherkarte in den Rechner stecken und alles weitere hier machen.

Die interessante Option ist aber, “Bilder zu Online Fotodiensten hochzuladen”. Neben bekannten Diensten (eine vollständige Liste findet sich hier) kann man nämlich auch einen eigenen FTP Server eintragen:

Online Services der Eye-Fi Karte

Das ist die Option meiner Wahl, denn ich möchte ja meine Fotos gerade nicht zu einem der Online Foto Dienste hochladen (ich habe ein wenig mit Picasa und Mobile.Me getestet, da ist es aber problematisch, vom iPhone aus den Link zum einzelnen Foto zu extrahieren und es lädt im Browser immer gleich die ganze Galerie nach, so daß man nicht nur das einzelne Foto sieht, auf das sich der Tweet gerade bezieht, sondern alle Fotos).

In den Advanced Options ist nun die wichtige Option, daß das Bild von der Eye-Fi Karte heruntergerechnet wird, ich habe 1024px eingestellt. Ferner wird noch ein Unterordner für jeden Monat erstellt, damit die Verzeichnisse nicht zu groß werden:

Herunterrechnen auf 1024 px

In den Notifications der Eye-Fi Karte habe ich eingestellt, daß ich ein e-Mail erhalten soll, wenn Foto(s) hochgeladen wurden. Da ich im Workflow später auf dem iPhone oder iPad weitermache, ist das eine prima Möglichkeit, den Dateinamen zu erfahren:

Notification

Zuletzt stelle ich den Transfer Mode der Eye-Fi Karte auf “Selective Transfer” ein, sonst lädt sie mir alle Fotos hoch, die ich mache und das flutet meinen Webserver dann doch ziemlich. Mit Selective Transfer werden nur Fotos hochgeladen, die in der Kamera als “Protected” markiert sind.

Selective Transfer

Den virtuellen Host “pictures.pohle.de” habe ich dann auf meinem Webserver eingerichtet und einen FTP Zugang hierfür geschaffen (es muß aber kein eigener virtueller Server sein, auch ein Unterverzeichnis im Blog oder auf einem Webserver tut es, solange man den per FTP erreichen und Dateien hochladen kann):

Webserver pictures.pohle.de

Jetzt kanns losgehen:

  • Foto schießen (was wäre im Augenblick besser geeignet, als die duftende Tasse Kaffee neben mir?)
  • Das Foto muß allerdings bei Aufnahme perfekt sein, weil mein Workflow derzeit keine Möglichkeit zur Nachbearbeitung bietet. Also muß der Ausschnitt stimmen, die Helligkeit und der Weißabgleich (ich gebe allerdings zu, daß ich aus Gründen der Faulheit sowieso darauf achtgebe, daß ich die Fotos nicht nachbearbeiten muß, denn so gerne mag ich den Editor von Photoshop nicht).
  • ggf. den WLAN Router einschalten und den Internet Zugang herstellen.
  • Im Menü “Bilder schützen” das beste Foto raussuchen und schützen.
  • Die Eye-Fi Karte lädt nun das Foto via WLAN auf den FTP Server hoch.
  • Ist das geschehen, schickt sie mir ein E-Mail, daß der Upload erfolgreich ist. Darin enthalten ist der Dateiname des Fotos (gut ich könnte den auch über die Kamera ermitteln):

Eye-Fi Upload Mail

  • Im Safari auf dem iPhone gebe ich nun den Link zur Datei ein und zeige sie an:

Safari Link zur Datei

  • Nun kann ich die URL zur Datei verkürzen, auch dazu verwende ich einen Dienst, den ich selbst hosten kann, Pretty Link Pro, ein Plugin in meinem Wordpress Blog (natürlich kann man hier jeden URL Shortener verwenden):

Pretty Link Pro

  • Nun gebe ich einen Titel für das Pretty Link ein, der wird dann beim Anzeigen des Bildes sehr schön als Titel des Browsers angezeigt:

Pretty Link Pro Titel

  • Den Titel kopiere ich mir gleich, denn ich brauche ihn für den Tweet nochmal:

Titel kopieren

  • Jetzt wird in Pretty Link Pro auf “Tweet” geklickt und die Twitter Mobile Seite öffnet sich und der Link ist gleich vorgegeben. Dort füge ich den vorher kopierten Titel vor den Link ein und hinter den Link meine Kennzeichen #wp und #fb

Tweet senden

Dieser Tweet kam dabei raus:

Tweet

und wenn man auf den Link klickt, wird das Bild angezeigt:

Bild

Ein Nachteil dieses Verfahrens ist, daß Twitter-Clients, wie Twittelator oder HootSuite das Foto nicht direkt anzeigen, das tun sie nur von den etablierten Online Foto Sharing Diensten.

Aber die Vorteile überwiegen (für mich persönlich):

  • Ich kann auch die Fotos für die Tweets mit meiner Canon 550D machen, ich habe also auch hier vollen Zugriff auf alle Gestaltungsmöglichkeiten und die volle Qualität dieser Kamera.
  • Die Fotos sind später in Originalauflösung im Photoshop verfügbar, wenn ich die Fotos von der Kamera herunterlade.
  • Ich habe volle Kontrolle über die Anzeige der Fotos, denn sowohl der Link-Verkürzer Pretty Link Pro, als auch der Webserver, auf dem die Fotos gespeichert werden, laufen auf meinen eigenen Servern.
  • Ich muß die Rechte an meinen Fotos an niemand abtreten (wenn mir Fotos geklaut werden, erachte ich das übrigens eher als Kompliment).

Meine Twitter Follower haben sicherlich gemerkt, daß ich in den letzten Wochen etwas sparsam mit meinen Fototweets war. Nun erklärt sich das, denn ich habe verschiedenste Möglichkeiten durchprobiert, immer unter der Prämisse, daß ich die Fotos mit der Canon EOS 550D schießen möchte und dann mit dem iPhone den Link zum Foto und den Tweet erstelle. Einige Möglichkeiten, die ich fand, funktionierten nur mit einem Rechner sauber, andere gerade mal so mit dem iPad. Manche Ideen, die ich hatte, endeten in einer wahren Klick-Orgie. Die hier gezeigte Lösung funktioniert stabil und ist schnell durchgeklickt, denn meist geht’s ja ums Essen und da möchte ich meine Gesellschaft am Tisch nicht zu lange warten lassen.

Kategorie: Fotografie, PSAG | Drucken | Keine Kommentare »

Bilder aus mehreren Kameras ins iPad/iPhone laden

Montag 19. Juli 2010 von Christian Pohle

Wenn man mit mehreren Kameras fotografiert, hat man regelmäßig das Problem, daß das iPad/iPhone die Fotos in den Alben nicht korrekt sortiert. Es wird zwar im Ordner aus dem man mit iTunes die Fotos bezieht, für jedes Unterverzeichnis ein eigenes Album angelegt, aber das funktioniert nur für die erste Ebene der Unterverzeichnisse. Innerhalb dieser Alben werden die Fotos dann nach dem Dateinamen aufsteigend sortiert angezeigt.

Das ist doof, wenn man sich eine neue Kamera gekauft hat, deren Zählung der Fotos natürlich wieder bei 1 beginnt mit entsprechenden Dateinamen. Oder wenn man parallel mit mehreren Kameras fotografiert, welche die Fotos alle eigens nummerieren.

Als Fossil der IT besitze ich natürlich ein Programm, das dem Norton Commander (erninnern Sie sich?) nachempfunden ist, TotalCommander, und das hat ein Zusatzmodul “MultiRename Tool”. Mit diesem benenne ich die Fotos einfach von

IMG_1234.JPG

in einen Namen mit dem Erstellungsdatum der Datei um, also

20100719 IMG_1234.JPG

Multi Rename Tool

Nach der nächsten Synchronisierung, bei welcher iTunes natürlich wieder alle Fotos für iPad/iPhone aufbereiten muß, denn die umbenannten Fotos erscheinen für iTunes ja wie neue Bilder, paßt die Sortierung nun in allen Alben.

Kategorie: Fotografie, PSAG | Drucken | Keine Kommentare »

Firmware Update der Canon EOS 550D

Freitag 9. Juli 2010 von Christian Pohle

Von Canon wurde ein Firmwareupdate für die EOS 550D angekündigt:

Canon Firmware Update

es soll zwar nur ein Problem mit der Blendeneinstellung beim Erstellen von Filmen mit manchen Canon Objektiven lösen, aber ein Sprung von 1.0.6 auf 1.0.8 – da könnten noch mehr Fehlerbehebungen drin sein, die von Canon nicht genannt werden.

Also habe ich mal vorsichtshalber das Update installiert, man weiß ja nie.

Kategorie: Fotografie, PSAG | Drucken | Keine Kommentare »

Canon EOS 550D

Montag 14. Juni 2010 von Christian Pohle

Seit fast 4 Jahren fotografiere ich mit einer gebraucht gekauften Canon EOS 350D und war damit bildmäßig immer so sehr zufrieden, daß ich nicht geglaubt hätte, daß ich schon nach 4 Jahren einen Update durchführen werde. Aber die neue Canon EOS 550D hat mich einfach überzeugt.

Canon EOS 550d

Die Liste ist nach meiner persönlichen Gewichtung sortiert, absteigend, die wichtigen Argumente zuerst und natürlich völlig subjektiv:

  • Höhere ISO Empfindlichkeit, die 350 hat bei 800 ISO Schluß gemacht, nun gehts mit akzeptablem Rauschen bis 3200 – ich fotografiere oft und gerne mit dem verfügbaren Licht).
  • Einen gut erreichbaren Knopf für die Einstellung der ISO Empfindlichkeit – ich verstelle die ISO recht häufig.
  • Deutlich größeres und helleres Display, das eignet sich nun wirklich, um die geschossenen Fotos auf der Kamera schnell durchzusehen.
  • Sie ist eine xxxD von Canon, will heißen, die Knöpfe sind noch in etwa an der gleichen Stelle, wie bei der alten Kamera, ich muß nicht zu sehr umlernen (das ist in meinem Alter recht wichtig).
  • Mein Objektiv paßt, die Blitzgeräte und der Speedlite Auslöser passen auch.
  • Automatische Sensorreinigung – ich muß nicht mehr mit den Reinigungsstäbchen rumfummeln.
  • Sie hat direkt eine SD Karte. Nachdem ich meinen persönlichen Workflow ja auf SD Karten umgestellt habe, brauche ich nun keinen Adapter mehr.

Die Kamera kam vor 10 Tagen dann zu mir und immerhin konnte ich nach etwa 1 Stunde wieder so gut, wie vorher, Fotos machen und die Vorzüge der neuen Kamera genießen.

Kurzzeitig spielte ich mit dem Gedanken, die Auflösung auf M zu stellen, um weiterhin mit 8 Megapixel zu fotografieren. Das habe ich aber wieder verworfen und achte darauf, Fotos, die ich online stelle oder verteile, eben vorher zu verkleinern. Die Festplatte an meinem Photoshop Rechner habe ich allerdings durch ein doppelt so großes Modell ersetzt. Vorsichtshalber.

Zwei neue Features hat die Kamera noch, die ich allerdings erst in meinen persönlichen Arbeitsablauf eingliedern muß:

  • Sie ist kompatibel mit Eye-Fi Karten, zumindest kann sie anzeigen, daß die Eye-Fi Karte gerade zu einem Access Point verbunden ist und sie kann auch anzeigen, daß ein Bild hochlädt. Das habe ich aber bisher weder stabil zum Laufen bekommen, noch kann ich bislang in meinem Workflow einen echten Vorteil entdecken.
  • Sie kann Filme aufzeichnen. Das war der tatsächliche Auslöser, den Upgrade durchzuführen. Mittelfristig möchte ich unsere Sony miniDV Kameras dadurch ablösen und somit ein Teil weniger in meiner Tasche rumtragen müssen. Da ich meine Spiegelreflexkamera ja immer dabei habe, würde das bedeuten, auch jederzeit eine Szene als Film einfangen zu können. Da muß ich allerdings noch einiges an Erfahrung sammeln und Arbeit reinstecken, um zu einem verläßlichen Workflow zu kommen. Es wird also noch eine Weile dauern, bis die ersten Filme auf Vimeo in HD zu finden sind….

Die aufgezählten Vorzüge der EOS 550D gegenüber der 350D sind wie erwähnt, subjektiv ausgewählt – ich habe nur das aufgelistet, was mir in den letzten 10 Tagen aufgefallen ist. Begeistert bin ich, denn das, was die 350 konnte, kann die 550 besser und die neuen Dinge machen Spaß, erarbeitet zu werden.

Kategorie: Fotografie, PSAG | Drucken | Keine Kommentare »

Speicherkartentausch

Dienstag 1. Juni 2010 von Christian Pohle

Seit dem Beginn der digitalen Fotografie habe ich nur Kameras mit CF-Karten besessen und auch immer darauf geachtet, an jedem Computer, mit dem ich möglicherweise mal ein Foto auslesen muß einen CF-Kartenleser zu haben, am besten, fest eingebaut.

CF Karten

Nun ist es aber langsam Zeit für einen Wechsel der Speichertechnologie, nicht nur, weil es keine Kameras mit CF Karten mehr zu kaufen gibt, auch die Laptops haben inzwischen meist einen SD Kartenleser fix eingebaut und einen CF Leser müßte man nachrüsten.

SD Kartenleser eingebaut

Der Killer ist natürlich das iPad, dort gibt es im Camera Connection Kit einen Stecker für SD Karten und einen “generischen” USB Stecker, an den man dann alle Kartenleser anschließen kann:

iPad mit Camera Connection Kit

Es kommen die Eye-Fi Karten hinzu, die es natürlich nur im SD Format gibt und deren Verläßlichkeit ich gerade in einer unserer Kameras teste (in meiner Canon 350 geht sie leider auch mit CF-Adapter nicht).

Und nicht zu vergessen, ich liebäugle ja durchaus mit dem Wechsel von der Canon 350D zur 550D und auch dort paßt die CF Karte dann nicht mehr hinein.

Also wurde es Zeit für einen Migrationsschritt und ich habe meinen Fotoworkflow nunmehr auf SD-Karten umgestellt:

  • Eine der beiden Canon 350D ist nun mit einem CF-SD Adapter ausgerüstet und speichert auf SD Karten (die andere wird derzeit nicht verwendet)
  • Die Kamera von Thomas brauchte ich nicht umrüsten, die hat von Haus aus nur eine SD Karte (hat jetzt aber eine Eye-Fi SD Karte, mehr dazu ein andermal), die kann ich nun direkt einlesen und muß sie nicht mehr in den CF-SD Adapter stecken.
  • An meinem Fotolaptop habe ich den Treiber von DELL für den eingebauten SD Kartenleser installiert und importiere nun direkt von der SD Karte in PhotoShop Elements
  • Am iPad kann ich mit dem SD Adapter vom Camera Connection Kit nun auch direkt importieren und mit Photogene einzelne Fotos bearbeiten und sofort herzeigen oder zu Twitter hochladen

Das war übrigens auch der erste Schritt im meinem Projekt mehr Qualität in der Fotografie. Ich ertappe mich immer wieder dabei, Fotos einfach mit dem iPhone zu knipsen, weil ich es halt immer dabei habe und die Fotos schnell weitergeben kann, z.B. zu Twitter oder ins Blog. Hernach ärgere ich mich dann darüber, daß es eigentlich grottenschlechte Fotos sind, die so ein Telefon da macht, Megapixel hin oder her, die Optik, die Belichtungssteuerung, ein guter Blitz – all das unterscheidet eine Spiegelreflexkamera von einem Telefon. Also möchte ich versuchen, die hohe Verfügbarkeit meiner Telefonkamera mit der Spiegelreflex nachzubilden und habe das Projekt “Fotoqualität” getauft.

Nachtrag 1:

Die Bilder in diesem Beitrag sind absichtlich mit dem iPhone gemacht. Zum einen, weil die Speicherkarten meiner Kameras ja hier auf dem Tisch liegen und daher die Kameras nicht einsetzbar waren, zum anderen, um zu unterstreichen, was ich mit Qualität meine…

Nachtrag 2:

Am iPhone funktioniert der Stecker vom Camera Connection Kit übrigens nicht:

Screenshot Camera Connection Kit iPhone

Kategorie: Fotografie, PSAG | Drucken | Keine Kommentare »

Videofilm mit dem iPhone

Freitag 30. April 2010 von Christian Pohle

Dieser Film ist ein Experiment, einen Videofilm zu gestalten, dessen Aufnahmen mit einem iPhone aufgenommen wurden.

Die Vorgehensweise dabei war:

  • Alle Aufnahmen wurden auf einem iPhone 3Gs mit der Videosoftware Qik erstellt.
  • die entstandenen MOV Dateien wurden mit einem Browser auf den PC transferiert
  • dann mit Xilisoft Video Converter in AVI konvertiert (das mußte sein, da Pinnacle Studio Ultimate 14 die MOV Dateien aus dem iPhone nicht einlesen mochte)
  • die AVI Dateien wurden dann in Pinnacle Studio Ultimate 14 eingelesen und dort geschnitten.
  • wie gewohnt, haben wir das Video mit einer passenden Musik unterlegt
  • und dann zu Vimeo hochgeladen und in unser Blog eingebunden

Die Vorteile dieser Lösung sind:

  • Ich habe das iPhone immer dabei, die Videokamera ist somit überall innerhalb von 30 Sekunden einsatzbereit
  • Das iPhone ist leichter zu transportieren, als unsere Videokameras
  • Der Akku im iPhone ist normalerweise immer aufgeladen, ich muß nicht extra daran denken, den Akku des Camcorders zu laden
  • Das iPhone nimmt auf den internen Speicher auf, ich brauche keine Kassetten
  • Der Download der Videos über WiFi mit einem Webbrowser ist praktischer und ich brauche kein Firewire Kabel

Die Nachteile sind:

  • Es ist mir nicht möglich, mit dem iPhone während der Videoaufnahme nicht zu wackeln. Selbst wenn ich mich auf den Boden lege und das iPhone fest umklammere, wackelt das Video. Diese Probleme habe ich selbst mit unseren kleinen Videokameras nie.
  • Die Qik Software filmt zwar in einer guten Framerate aber nur in einer Auflösung von 256*192. Ich betone ja immer wieder, daß ich die Umstellung auf HD scheue, aber diese Auflösung ist doch ziemlich unscharf und wichtige Details verschwinden.
  • Das iPhone hat im Video keinen optischen Zoom, man kann den Bildausschnitt also nur durch den Abstand zur Szene variieren (der Digitalzoom verbietet sich angesichts der eh schon schlechten Auflösung). Ich mag zwar keine umfassenden Zooms, während der Film läuft, aber man kann den Ausschnitt viel besser festlegen, wenn man ihn mit einem optischen Zoom schnell einstellen kann.
  • Wenn man im Film genau hinsieht, sieht man das Bild recht häufig kurz pumpen, als ob ich mit der Kamera ein paar Zentimeter vor und wieder zurückgehen würde.
  • Die Regelung der Belichtung ist recht schwach. Da könnte man sicherlich mit der Qik Software was tun, das erledigt die MiniDV Kamera aber automatisch.
  • Für die meisten Aufnahmen schraube ich die Kamera gerne auf ein Stativ, weil man sie besser halten und auch mal abstellen kann – das geht mit dem iPhone von Haus aus nicht.
  • Es ist unpraktisch, daß man das aufgenommene Bild nur genau hinter der “Kamera” sehen kann. Ich verwende zwar zu 70% den Sucher meiner MiniDV Kamera aber eben auch recht oft dem Monitor, nämlich genau dann, wenn ich  nicht von hinten in den Sucher blicken kann, sondern von oben oder von der Seite sehen muß.

Sehen Sie selbst, hier ist das Experiment:

iPhone Benutzer klicken bitte hier.

Ich werde allerdings auch in Zukunft unsere Filme mit unseren alten Kameras erstellen. Es kann eine Option sein, mal die Videofunktion einer Spiegelreflexkamera dafür zu testen, was immerhin ein Gehäuse in der Tasche ersparen würde, allerdings scheue ich mich derzeit vor dem Update und das Sucherproblem hätte ich dann auch.

Kategorie: Fotografie, PSAG | Drucken | Keine Kommentare »

Hochladen eines Videos zu Vimeo und Einbindung ins Blog

Freitag 5. März 2010 von Christian Pohle

Die Entscheidung, unsere Videos zukünftig bei Vimeo zu hosten ist gefallen (siehe hier), nun müssen alle Videos erneut aus Pinnacle Studio exportiert werden, um diese in bestmöglicher Qualität zu Vimeo zu bringen.

Da die Anzeige in unserem Blog ja sowieso nur 400 Zeichen breit ist, exportiere ich sie gleich nur in dieser Auflösung. Als Format hat sich DivX als für uns optimal erwiesen, dabei legen wir die Auflösung von 4:3, also 400*300 fest (Pinnacle Studio korrigiert dann hin und wieder um ein Paar Pixel in der Höhe) und als Datenrate für ein 4:3 Video in dieser Auflösung sind 2000 Kbit pro Sekunde völlig ausreichend. Den Ton exportieren wir als MP3 mit 128 KBit. Wichtig ist für Vimeo, daß die Sample Rate vom Ton auf 44,1 kHz festgelegt wird – bei anderen Sampleraten ist der Ton manchmal nicht synchron:

Pinnacle Settings

Wenn alle Videos frisch exportiert sind geht’s an Hochladen. Auf dem Rechner mit Pinnacle Studio habe ich gleich den Vimeo Uploader installiert, dort kann man mehrere Videos in einem Rutsch hochladen und das funktioniert sicherer, als im Browser. Titel und Beschreibung hinterlege ich gleich hier, Tags vergebe ich keine, denn das Video soll auf Vimeo nur gehostet werden, aber nicht sichtbar sein:

Vimeo Uploader

Wenn das hochladen fertig ist, werden die Parameter für das Video auf der Vimeo Seite bearbeitet. Die Basic Settings wurden ja bereits beim Hochladen im Vimeo Uploader eingetragen

Basic Settings

Als Privacy stelle ich ein, daß das Video auf Vimeo nicht sichtbar sein soll (denn die untergelegte Musik ist nur für unsere Website lizensiert) und daß es nur von unserem Blog aus angezeigt werden darf (mittels Embed Code), dazu muß ich alle Domänen angeben, unter denen unser Blog erreichbar ist. Herunterladen soll das Video natürlich auch keiner:

Privacy

Für das Embedding habe ich mir ein Preset gemacht, so daß ich die Settings nicht jedesmal anklicken muß. Es wird einfach aller Schnickschnack ausgeblendet:

Embedding

Über den Link oben rechts “Get embed code” hole ich mir dann den HTML Code für das Embedding des Video ins Blog:

Embed Code

Dann kann man noch das Thumbnail auswählen, das angezeigt wird, solange der Film nicht läuft (wenn einem keines gefällt, macht man in Pinnacle Studio selbst einen Screenshot und lädt diesen hoch):

Thumbnail

Dann wird der Embed Code im HTML Editor von Wordpress eingefügt:

HTML Editor

und das Video ist in unserem Blog sichtbar:

Artikelansicht

Kategorie: Fotografie, PSAG | Drucken | Keine Kommentare »

Wie unsere Filme entstehen

Samstag 6. Februar 2010 von Christian Pohle

Am aktuellen Beispiel unserer Timmy und Tobi Filme von unseren Besuchen in Klecken möchte ich aufzeigen, wie wir diese Filme schnell und noch von unterwegs aus in unserem Blog verfügbar machen. Dieser Artikel erscheint im Rahmen meiner Serie “Instantblog“.

Über unsere beiden Kameras habe ich mich ja an anderer Stelle schon ausgelassen. Nun wird eine der beiden Kameras benutzt, um zu Filmen, im aktuellen Beispiel wird während eines Besuches in der Welpenstube in Klecken immer wieder mal der Startknopf gedrückt und Szenen mit Timmy und Tobi und der ganzen Hundemeute festgehalten.

Auf dem Weg zum Flughafen wird dann der Film in der Kamera zurückgespult. Am Gate angekommen überbrücken wir die Wartezeit, indem wir die Kamera mit dem Firewire Kabel an den Rechner anhängen dann Pinnacle Studio 14 Ultimate starten und den Film einlesen – dabei gleich nochmal vom Besuch und dem erlebten träumen.

Einlesen

Einlesen sollte man übrigens, trotz des hohen Platzbedarfs, immer im DV Format. Zum einen wird der Prozessor des Laptop nicht so belastet (die MPEG Umwandlung erledigt Pinnacle Studio beim Einlesen) und zum anderen bietet eine unkomprimierte Speicherung bessere Qualität beim Bearbeiten und bei Effekten.

Für die weiteren Tiefen von Pinnacle Studio verweise ich auf das Buch zu Pinnacle Studio 14 von Simon Gabathuler, ich behandle hier im weiteren nur die Ausgabe Richtung Blog und iPhone.

Pinnacle Studio hat beim Einlesen gleich die Szenen erkannt, so daß sich Thomas beim Schnitt des Filmes auf die einzelnen Szenen konzentrieren kann (ich bin dabei übrigens nur der Handlanger, der die Maus bedient und jeweils den richtigen Effekt heraussucht, den Thomas mit Worten beschreibt. So gesehen, verfügt Thomas über einen Videoschnittcomputer mit Spracheingabesteuerung):

Schneiden

Wenn der Film fertig geschnitten ist, wird er als MPEG-2 DVD Compatible geschrieben. Dieser Film wird auf den Server für’s Pinnacle Show Center kopiert:

MPEG-2 Film in Pinnacle Studio

Die MPEG-2 Datei dient auch als Ausgangsmaterial für den iPhone Film, denn sie wird gleich mit Xilisoft Video Converter nach iPhone MPEG-4 konvertiert, diese Datei wird später direkt in iTunes eingefügt. Übrigens sind alle Produkte von Xilisoft eine Empfehlung wert, sie funktionieren störungsfrei und das in überragender Qualität.

Convert

Update: Ab hier ist die Anleitung nicht mehr gültig, denn wir haben uns inzwischen entschieden, unsere Videos nicht mehr bei YouTube zu hosten, sondern bei Vimeo. Die neue Anleitung für den Prozeß des Hochladens und Einbindens finden Sie hier.

Der Film wird in Pinnacle Studio noch ein zweites Mal ausgegeben als Flash für YouTube. Natürlich könnten wir auch die MPEG Datei hochladen, die hat aber 330 MB und die FLV Datei hat nur 67 MB, somit schon mal, gerade, wenn wir das noch von unterwegs aus hochladen, ein klarer Vorteil für das FLV Format. Zum anderen muß YouTube die FLV Datei nicht mehr konvertieren, sondern kann sie direkt verwenden, was für bessere Qualität sorgt, aber auch die Veröffentlichung beschleunigt.

Flash Ausgabe für YouTube

Die FLV Datei wird dann zu YouTube hochgeladen.

Warum eigentlich YouTube? Warum nicht die FLV Datei direkt im eigenen Blog einbetten, schließlich betreiben wir unseren Server selbst? Ich habe einiges ausprobiert an Flash Playern für Wordpress und Techniken, um FLV Dateien zu integrieren. Beim Abspielen auf verschiedenen Plattformen hatte ich dabei immer mal die eine, mal die andere Schwierigkeit. Jeder Besucher unseres Blog, der solche Probleme hätte, würde sich sofort über die schlechte Realisierung unseres Blog ereifern und nicht den Fehler in seinem, möglicherweise unvollständigen, Browser suchen. Mit der Plattform YouTube haben wir hingegen einen weltweiten Standard und jeder sieht ein, daß, wenn er kein YouTube Video abspielen kann, dann liegt der Fehler in der eigenen Umgebung. Außerdem hat fast jeder Internetbenutzer schon mal ein YouTube Video abgespielt, so daß die eventuellen technischen Probleme dann bereits dort behoben wurden.

Es kommt hinzu, daß iPhone (und iPad) Benutzer bei nur per Flash eingebetteten Videos diese nicht abspielen können, über den Umweg des YouTube Players aber können sie diese auf dem iPhone/iPad direkt ansehen.

FLV Upload zu YouTube

Den Code zum Einbetten hole ich mir, indem ich mir das Video auf YouTube anzeige und auf das * neben Embed klicke. Nun kann ich die Optionen einstellen:

  • Ich schalte die Anzeige “Related Videos” aus, denn in meinem Blog soll, nachdem der Film angezeigt wurde, kein Verweis auf andere Filme bei YouTube zum gleichen Thema (womöglich von anderen Autoren) angezeigt werden.
  • Den Rahmen schalte ich aus.
  • Dafür wird der privacy-enhanced Mode eingeschaltet.
  • Den Stil lege ich auf blau fest, passend zu unserem Theme.
  • Dann noch die Größe auf 425*344 einstellen.

Nun kann der Code aus der “Embed” Zeile rauskopiert werden:

YouTube Embed Code

Nun kann der Artikel fürs Wordpress Blog geschrieben werden. Zuletzt schalte ich auf die HTML Ansicht um, damit ich den generierten Code von YouTube einfügen kann:

Einfügen ins Blog

Der Film wird im Blog nun so angezeigt:

Anzeige Film im Blog

Im letzten Schritt füge ich das Video noch zu iTunes hinzu und synchronisiere alle iPhones, damit wir ihn sofort zur Verfügung haben.

Zuhause angekommen wird die MPEG Datei dann auf den Media Server kopiert, damit sie dort vom Pinnacle ShowCenter aus angesehen werden kann.

Kategorie: Fotografie, PSAG | Drucken | Keine Kommentare »

Videokameras

Donnerstag 4. Februar 2010 von Christian Pohle

Ich möchte erzählen, was wir für Videokameras einsetzen und warum. Zunächst muß ich dazu natürlich vorausschicken, was wir denn mit unseren beiden Videokameras so aufnehmen:

  • Szenen auf unseren Reisen und Veranstaltungen einzufangen, die dann im Rahmen unserer Shows wieder als Bildmaterial dienen (eigenes Videomaterial ist halt einfach am günstigsten zu Lizensieren, wenn es um unsere gewerblichen Vorführungen geht).
  • Persönliche Szenen einzufangen, die einfangens- und aufhebenswert sind.
  • Regiemitschnitte unserer Shows (Diese dienen zur späteren Manöverkritik und für uns zur Erinnerung, damit wir die Shows auch genießen können, denn während eine Show läuft, kommen wir natürlich nicht dazu).
  • Inzwischen: Kleine persönliche Filme aufzunehmen, die dann in unserem Blog wiederzufinden sind.

Gemerkt? Hollywoodfilm war nicht dabei. Also besitzen wir zwei ziemlich einfache MiniDV Videokameras von Sony:

Die Sony DCR-HC17E

DCR-HC17E

ich mag an ihr vor allem den Schieber, mit dem man das Objektiv schnell schützen kann und der, im Gegensatz zu einem angehängten Deckel nicht während der Filmaufnahme vorne rumbaumelt.

und die Sony DCR-HC23E

DCR-HC23E

an ihr mag ich den Farbsucher, denn ich Filme, wenn es möglich ist, lieber mit dem Auge am Sucher, ich finde, das sieht nicht ganz so behindert aus, als wenn man auf den Klappmonitor starrt (liegt wahrscheinlich an meinem Alter, ich sehe auch bei einem Fotoapparat durch den Sucher).

Natürlich gibt es Preis- und Ausstattungsunterschiede bei den MiniDV Kameras, wir haben die günstigen Modelle, die nicht erlauben, externe Mikrofone anzuschließen (und daher immer die eigenen Bandlaufwerksgeräusche mit aufzeichnen). Die Filme muß man also entweder nachvertonen oder mit dezenter Musik unterlegen, dann stört das nicht so.

Warum die günstigen Modelle? Weil ich eine davon immer dabei habe. Immer. Überall. Und immer ein geladenes Akku drin (das ist das schwierigste dabei). Nur so kann man sie im entscheidenden Moment einfaxch rausziehen und loslegen und die überraschenden Situationen einfangen.

minDV Kassettten

Für das MiniDV Format haben wir uns vor Jahren entschieden, weil man auf eine Kassette gut eine Stunde aufnehmen kann. die Kassetten jederzeit wieder überspielen kann und die Bild- und Tonqualität auf der Kassette hervorragend ist. Dazu im Gegensatz stehen die Kameras mit kleinen DVDs, dort muß man alle Viertelstunde die DVD wechseln (was während einer Show unmöglich ist) und man erhält nur ein MPEG Video als Output, also schon komprimiert.

Die beiden Kameras spielen ihr Material in Echtzeit über Firewire aus und während der Überspielung können wir im Pinnacle Studio bereits ansehen, was wir da aufgenommen haben (und schon mal Pläne für die weitere Verwendung schmieden).

Wir sind rundrum zufrieden mit den beiden Kameras.

Kategorie: Fotografie, PSAG | Drucken | Keine Kommentare »

Fototweets

Mittwoch 27. Januar 2010 von Christian Pohle

Meine typischen Tweets über unsere Speisenfolgen, wie z.B. dieser hier aus dem Il Mondo am Flughafen München listen, was wir so essen

Essenstweet

und es hängt meistens ein Foto dran, das die Speise (vor dem Verzehr) zeigt:

Spaghetti mit Knoblauch und Olivenöl

Thomas hat sich inzwischen daran gewöhnt, daß ich nach dem Servieren etwa 1 Minute brauche, um die Nachricht abzusetzen. 1 Minute? Klingt interessant kurz, nicht? Wer bis jetzt geglaubt hat, ich trage ein ganzes Fotolabor mit mir rum, nur um Speisen zu fotografieren, anstatt sie zu essen, der hört hier bitte auf zu lesen.

Für alle anderen zeige ich, wie das geht.

Auf meinem iPhone ist Photoshop Mobile installiert (kostenlos), das starte ich, gehe ins Register “Edit” und klicke “Take Photo” (nachdem ich kurz über die Linse des iPhone gewischt habe, denn die verschmutzt während des Tages immer):

Take Photo

Dann wird die Speise genau ins Visier genommen und fotografiert. Der Autofocus des iPhone 3Gs sorgt für ein scharfes Bild (das Bild ist übrigens am Abend aufgenommen worden, da war mein Akku schon auf 30% runter, das ist normal während eines Tages). Den Bildausschnitt lege ich bereits hier fest, das spart einen Arbeitsgang im Photoshop:

Speise fotografieren

Das aufgenommene Bild wird dann aus dem Bearbeitungsmenü mit Exposure (fast ganz nach rechts) und Saturation (etwa +20 bis +30%) behandelt, bis es knackig aussieht:

Exposure und Saturation

Dann mit “Save and Exit” gespeichert. Die dazu notwendige Pause nutze ich, um die Serviette zu entfalten, auf meinen Schoß zu legen und schon mal einen Bissen zu probieren.

Dann wird Photoshop verlassen und Twittelator gestartet, die Nachricht getippt (natürlich mit #fb als Hasthag, damit die Twitternachricht von Selective Twitter nach Facebook übernommen wird und auch, damit sie in unserem Blog erscheint. Das #ilmondo ist so geschrieben, damit man a) durch reines draufklicken nach anderen Beiträgen mit diesem “Hashtag” suchen kann, zum anderen ist #ilmondo schneller getippt als Il Mondo am Flughafen München – Twitter ist ein kurznachrichtendienst):

Twittelator

Mit dem Fotoknopf rechts in der Mitte und der Auswahl “Bild aus Fotoarchiv” wird das von Photoshop modifizierte Bild dann ausgewählt (es ist auch in der Camera Roll, direkt hinter dem nicht bearbeiteten Bild):

Image 2010123201332

Nun kann der Tweet gesendet werden. Während das Bild überträgt, das iPhone weglegen und schlemmen:

Bild angehängt

Als Bilderdienst verwende ich das im Twittelator voreingestellte Mobypicture, dorthin wird das Bild hochgeladen, von Mobypicture automatisch in 6 verschiedene Größen berechnet, die dann von den jeweiligen Clients angefordert werden können, z.B. als Vorschaubild. Hier können übrigens alle meine Fototweets angesehen werden:

Mobypicture

Entzaubert? Tut mir leid. Nachmachen!

Nachtrag: Dieser Workflow ist nicht mehr in Betrieb, die Fototweets kommen jetzt aus der Canon 550D und werden auf meinen eigenen Webserver hochgeladen. Genaue Beschreibung hier.

Kategorie: Fotografie, PSAG | Drucken | 1 Kommentar »

Photoshop Elements Downgrade

Sonntag 24. Januar 2010 von Christian Pohle

Nun der eigentliche Grund, warum ich eine eigene Kategorie im Blog aufgemacht habe über “Fotografie”: Ich bin nach 4 harten Wochen mit meinem Photoshop Elements wieder glücklich.

Kurz vor Weihnachten habe ich (ohne eine direkte Not zu haben, denn mein Photoshop Rechner läuft mit Windows XP) mein Photoshop Elements auf Version 8 aktualisiert. Die Liste der neuen Funktionen gegenüber Elements 6 las sich nicht ganz uninteressant, wenngleich ich die meisten Funktionen in meinem Arbeitsfluß bereits abdeckte.

Einzig die Einbindung meines Online Albums bei photoshop.com fand ich praktisch und eine zukunftsweisende Idee für die Einbindung unserer iPhones mit dem Photoshop Online Client für iPhones:

Photoshop.com

Die Folgen des Update auf Photoshop Elements 8:

  • Der Photoshop Downloader startet nicht automatisch, wenn ich meine Kamera oder den CF-Kartenleser einstecke (das war trotz mehrfacher Deinstallation / Löschung aller Registry Pfade / Installation dem Organizer der Version 8 nicht beizubringen)
  • Mehrere Anläufe, um den Katalog (der enthält nur etwa 35.000 Fotos) nach Version 8 zu konvertieren. Die Fehlermeldung “Konvertierung dieses Kataloges ist fehlgeschlagen” macht den Katalog völlig unbrauchbar
  • Die in der Version 8 default eingeschaltete Gesichtserkennung legte den Rechner eine gute Nacht lahm und änderte das Modifikationsdatum aller meiner Bilddateien auf das aktuelle Datum (fällt im Photoshop Elements Organizer nicht auf, weil der nach dem EXIF Datum sortiert)
  • Der Start bis die Sanduhr weg ist dauert gefühlt etwa 10 Mal so lange (gemessen sind es nur 3 mal: 21 Sekunden zu 58 Sekunden)
  • Flüssiges Arbeiten ist nicht möglich. Mag sein, daß ich schnell klicke und viel zwischen Editor und Organizer hin und her wechsle, daß ich Tags immer vielen Fotos auf einmal gebe, daß ich viel Staple – aber in Elements 6 ging das genau in der Geschwindigkeit, in der ich arbeite, in Elements 8 muß ich ständig warten.
  • Der direkte Link in den Schnelleditor ist weg. Bei Elements 8 öffnet sich bei jedem Bild, das man aus dem Organizer öffnet wieder der “Voll” Editor und man muß erst “Schnell” auswählen. Elements 6 hat einen Menüpunkt “Schnellkorrektur”. Wenn man 98% seiner Korrekturarbeiten mit der Schnellkorrektur ausführt spart das pro Foto 1 Klick und 4 Sekunden Zeit (solange braucht der Editor der Version 8 zum Umschalten). Anstelle soll man die Fotos in der Korrekturansicht des Organizers bearbeiten. Schön, aber die meistverwendeten Funktionen aus der Schnellkorrektur sind nicht da (oder ich habe sie nicht gefunden).
  • Einlesen von 50 Bildern aus der CF Karte mit Erstellen der Miniaturen dauert runde 12 Minuten (mit Elements 6 etwa 3 Minuten, gemessen mit den gleichen Bildern)

Kann das sein, daß mein Rechner zu langsam ist, fragte ich mich? Es ist “nur” ein DELL Latitude XT mit dem ersten erhältlichen Prozessor mit 1,2 GHz und 3 GB Hauptspeicher. Auf dieser Windows XP Installation läuft nur Photoshop Elements, meine HDR Software und der Firefox.

Andererseits – warum soll ich meinen Rechner aktualisieren, wenn ich mit Photoshop Elements 6 so glücklich war?

Darum heißt dieser Artikel “Downgrade”. Ich habe die alte Version wieder installiert, alle alten Bilder (ohne Gesichtserkennung) aus einer Datensicherung wiederhergestellt, den letzten Elements 6 Katalog von der Sicherung geholt und die neuen Fotos, die ich in Version 8 erstellt hatte, einfach wieder importiert.

Wer es trotzdem probieren möchte mit Elements 8, dem seien hier 2 Links emfpohlen, die mir sehr weitergeholfen haben (allerdings beide in Englisch, man muß Fehlermeldungen leider übersetzen):

Ich sehe gerade bei Amazon, man kann Photoshop Elements noch kaufen von einigen Anbietern:

Kategorie: Fotografie, PSAG | Drucken | 3 Kommentare »