Unser kleiner Flohmarkt bei Amazon ist mal wieder mit Produkten gefüllt:
Wir verkaufen zwei Bluetooth Tastaturen fürs iPad aus unserem Testlabor (den Testbericht könnt Ihr hier lesen). Mein Testsieger ist natürlich nicht dabei, denn das Logitech Fold-Up Keyboard geb’ ich nicht her.
Dann gibts einen ausrangierten Fritz!Repeater N/G, der hat bisher an einer Steckdose im Büro brav seinen Dienst getan. Den gibts zum Schleuderpreis, weil ich die Verpackung nicht mehr habe. Ist aber kein Problem, denn die Bedienungsanleitung kann man bei AVM runterladen.
Von den Belkin Bluetooth Empfängern, die ich überall im Haus verteilt habe, wo eine Stereoanlage steht, hab ich mal einen zuviel gekauft, der ist originalverpackt im Angebot.
Das Hammerangebot kommt aber zum Schluß: Ein niegelnagelneues iPhone 4S 64 GB in weiß. Das wurde soeben von T-Mobile geliefert. Ist daher natürlich SIM Locked, aber wir gebens, originalverpackt und noch nie eingeschaltet, für 750,- € her, unschlagbarer Preis, nicht?
Alle genannten Angebote gibts hier, natürlich nur, solange der Vorrat reicht (je Artikel 1 Stück).
Path – das soziale Netzwerk mit den meisten Vorschußlorbeeren löst in der Version 2.0 mal wieder einen Hype im Silicon Valley aus. Glaubt man diversen Blog Posts, dann ist die Elite der Early Adopter im Augenblick nur noch auf Path aktiv.
Bestechend ist die Idee, vor allem, weil es irgendwie was elitäres hat, daß man sich innerhalb von Path nur mit bis zu 150 Personen vernetzen/befreunden/verpathen kann. Getreu dem Grundsatz, daß man nur wenige echte Freunde haben kann. Und die soll man bei Path treffen. Drum gibts auch keine Listen oder Circles, in die man seine Freunde einsortieren kann. Denn man hat bei Path ja nur die echten Freunde. Die essentiellen sozusagen.
Schön. Ich habe dort im Augenblick genau zwei Freunde. Weil mehr noch nicht den Weg zu Path gefunden haben. Es ist ja in einer weiteren Hinsicht auch noch recht elitär das Path, es läuft nämlich nur auf iPhones und auf Android Smartphones. Kein Web Interface, kein Programm für den Mac, keines für Windows. Nur Smartphones. Aber: Path ist vor allem schön und: leicht zu bedienen.
Auf das Plus Tippen und hat dann die Auswahl (siehe den Viertelkreis unten links): Foto schießen oder aus dem Album veröffentlichen, Freund(e) anschreiben, an einem Foursquare Ort einchecken, Musik veröffentlichen, die man gerade hört, einen Gedanken Posten oder zu Bett gehen/aufwachen. Soweit ich bisher gesehen habe, gibts keine Möglichkeit Links automatisch zu teilen (wie mit Hootsuite, wo man einfach owly: vor der URL im Safari eingibt und sich dann Hootsuite öffnet und die URL verkürzt):
Da aber erfüllt es einen prima Zweck, denn es kann etwas, was all die anderen Smartphone Anwendungen nicht können: Es kann das, was man bei Path postet auch zu Facebook und zu Twitter stellen und einen gleich bei Foursquare einchecken. Na gut, das kann Foursquare stenggenommen auch. Aber nicht so schön und nicht mit sowenigen Tips auf dem Bildschirm:
Und: Path stellt die Fotos, die man macht, in ein Facebook Album ein, so daß sie von Facebook Benutzern direkt angesehen und kommentiert werden können, ohne zu klicken. Das stört mich an allen anderen Anwendungen, wie z.B. HootSuite immer sehr. HootSuite lädt die Fotos auf die eigene Website hoch und zeigt dann bei Facebook nur einen Link an. Da klicken Facebook Freunde aber nicht drauf und sie können auch nicht kommentieren.
Man kann Fotos innerhalb von Path mit ein paar Filtern nachbearbeiten. Das ersetzt Instagram soweit und praktisch ist, daß die Path Applikation die so nachbearbeiteten Fotos gleich wieder ins iPhone Fotoalbum speichert. Dadurch hat man sie für einen Parallelpost, z.B. zu Google+ gleich zur Verfügung.
An Twitter schickt es einen Link, mit dem der "Moment" dann immerhin im Web angezeigt werden kann. Auch hier sehr schönes Design! Und: Man kann endlich mehr, als 140 Zeichen auch zu twitter schicken, denn der Rest vom Tweet kann dann einfach bei Patch weitergelesen werden. Ein großer Vorteil gegenüber anderen Apps, die einen bei aktivierter Twitter Anbindung immer auf 140 Zeichen begrenzen (und das im Zeitalter der iPhones, die auch SMS die aus mehreren Teilen bestehen und als mehrere SMS versendet werden, wieder korrekt zusammen anzeigen).
Path bedient sich bei den Orten aus dem Fundus von Foursquare, alle Orte, die dort von fleißigen Benutzern angelegt wurden, sind schon verfügbar. Nicht so, wie Facebook oder Google+, wo alle Orte noch einmal angelegt werden müssen. Und es erledigt den Checkin gleich mit. Anscheinendaber über die API, denn man wird kein Major, wenn man via Path eincheckt.
Path hat ein erweitertes "Gefällt mir" System mit immerhin 4 Smilies und einem Herzchen. So kann man seiner Stimmung etwas differenzierter Ausdruck verleihen. Natürlich kann man auch einen Kommentar abgeben.
Interessant ist, wenn man in einem Kommentar genannt wird und der Verfasser des Kommentars diesen auch auf Facebook und Twitter postet, dann hat man zumindest auf Twitter eine Mention:
Insgesamt ist Path eine interessante Anwendung. Bleibt zu hoffen, sie bleiben auf dem Pfad, den sie eingeschlagen haben, finden eine interessante Möglichkeit, Geld zu verdienen (wie wärs mal mit einem Abomodell?) und integrieren baldmöglchst Google+ (sobald eine Schreib-API dort erscheint). Dann wäre der Smartphone Client der "Alles mit einem" Client für die Sozialen Netzwerke.
Ach ja, Schlafen gehen kann man auch
und wenn man wieder aufsteht, rechnet Path aus, wie lange man geschlafen hat
Mittels Roaming einer deutschen Datenkarte würde man ja in Spanien arm, wenn man online arbeitet, wie ich, also muß hier, wie ich das auch in Österreich und in der Schweiz praktiziere, eine Prepaid Karte her. Das ist in Spanien einen Hauch komplizierter, als in den genannten Ländern, aber es gibt zum Glück professionelle Unterstützung eines Versenders: Unter www.prepaid.es kann man die benötigte Datenkarte nicht nur vorab bestellen und gleich aktivieren lassen, man bekommt auch sehr gute, deutsche Anleitungen dazu (die man dann nur noch lesen und befolgen muß). Der Anbieter versendet nur gegen Vorkasse, also muß man ein paar Tage vorher bestellen, damit die Karte rechtzeitig da ist:
Ich hab mich für eine Vodafone BONESESSION entschieden, weil ich weiß, daß vor dem Hotel Fuerteventura Princess ein Vodafone Sendemast steht und die Geschwindigkeit meistens über 2 MBit liegt (allerdings muß man in Spanien öfter mal damit rechnen, daß das UMTS/HSPA ausfällt und der Sendemast dann nur mit GPRS sendet. Am besten macht man dann eine Pause, die Störung geht vorbei, nach 1 oder 2 Stunden ist der Mast im allgemeinen repariert und sendet wieder Full Speed).
Wenn man die beiliegende Anleitung gelesen hat, nimmt man ein altes Handy samt Ladegerät mit, damit man in der Lage ist, in Spanien (das geht nicht von Deutschland aus!) die Datenoption zu aktivieren. Ich hab eines meiner alten Nokia Einfachhandies mitgenommen, das dient dann gleichzeitig als Backup, falls die diversen Smartphones mal den Geist aufgäben:
Aktiviert wird die Datenoption mit einer SMS
C MES
so wird z.B. das 2 GB Paket aktiviert (die SMS ist je nachdem, welches Paket man mitgekauft hat, unterschiedlich). Bei der Gelegenheit schalte ich gleich noch die PIN Abfrage der SIM Karte aus und baue danach die Karte in den Router um.
Dort muß man dann ein neues Dialup Profil eingeben, um den APN “ac.vodafone.es” zu hinterlegen:
Da Vodafone Spanien kein Internetportal anbietet, in welchem man das restliche Guthaben abfragen kann, muß man selbst ein wenig Buchführung betreiben. So lese ich regelmäßig aus meiner Web’n'Walk Box IV, in der die Karte drinsteckt, den “Basic Status” aus und notiere mir die Received und Sent Megabytes und die Duration der Verbindung, damit ich interpolieren kann, falls die mal unterbrochen wird (was eigentlich nicht passiert):
Hier sieht man schon, ich habe gerade nachgeladen, was etwas umständlich funktioniert, andererseits auch wieder einfach ist, denn man muß dem Personal in einem Laden nichts besonderes erklären.
Zunächst muß die Karte aus dem Router raus und kommt wieder in das Nokia Handy rein. Einschalten. Damit zur nächsten Tankstelle oder zum Supermarkt, es bieten viele eine PrePaid Handyaufladung an. Ich nehme gleich noch die Karte mit, auf der die Nummer des Telefons draufsteht, dann kann ich die dem Personal hinlegen, einen 50 € Schein dazu und die wissen, was zu tun ist:
An meiner bevorzugten Tankstelle laden sie online auf, das bedeutet, Sie nehmen den 50er, tippen auf einem Kreditkartenterminalähnlichen Gerät rum und mein Nokia bekommt eine SMS, daß nun 50 € Guthaben aufgeladen wurden. Quittung gibts auch noch.
Zurück im Hotel muß dann umgebucht werden, nämlich vom Geldguthaben in Gigabytes; das geschieht wieder mit einer SMS
C MES
so wird ein 2 GB Paket gekauft, das kostet 32 € (auf den Kanaren, denn hier gibts keine Mehrwertsteuer). Das restliche Geldguthaben kann man mit *134# abfragen, das restliche Megabyteguthaben leider nicht, drum die Buchführung, siehe oben.
Es soll bei 80% verbrauchtem Guthaben eine SMS kommen, die ich natürlich nicht empfangen kann, solange die SIM Karte im Router steckt, weil die Web’n'Walk Box IV dafür keine Applikation hat.
Theoretisch könnte man mit der Karte auch telefonieren, was sich natürlich unpraktisch gestaltet, solange die im Router eingebaut ist. Außerdem finde ich einen Tarif von 0,38 € nicht wirklich sexy, da ist mein T-Mobile iPhone sogar im Roaming günstiger.
Bleibt zuletzt nur noch der Merker in meiner ToDo Liste, daß ich in 8 Monaten über www.prepaid.es eine Aufladung bestelle und durchführen lasse, denn ohne weitere Aufladung wird eine spanische Prepaidkarte nach 9 Monaten (!) deaktiviert und die Nummer gelöscht (die sind hier relativ knapp mit den Handynummern).
Als einer der Wegbereiter des papierlosen, oder nennen wir es ehrlicherweise “papierarmen” Büros, erstelle und pflege ich ja einige kundenindividuelle Anwendungen zum Dokumentenmanagement. Bei diesen Anwendungen ist natürlich immer eine Scannerschnittstelle mit drin (neben der obligatorischen Schnittstelle zum Import von PDF und TIFF Dateien, sowie meiner Schnittstelle zu Microsoft Outlook), um Dokumente, die noch auf Papier vorliegen, ins System zu bringen.
Normalerweise führe ich in meinem Bürokoffer immer meinen Überall-Scanner mit mir (man muß ja mit gutem Beispiel voran gehen), nach Fuerteventura hab ich mir die paar Gramm fürs Reisegepäck aber gespart. Zu gering ist die Chance, daß mir hier auf der Insel Dokumente unterkommen, die ich scannen muß. Ich programmiere aber aktuell eine neue Version einer Dokumentenverwaltung für eine Rechtsabteilung eines Unternehmens und dazu muß ich auch regelmäßig testen, ob meine Scannerschnittstelle sauber funktioniert (ich kann alle TWAIN kompatiblen Scanner aus der Anwendung direkt ansprechen und Dokumente ohne weitere Dialoge scannen. Nur so ist ein integrierter Arbeitsablauf möglich, man gibt alle Daten zu den entsprechenden Dokumenten ein und zieht im gleichen Vorgang die Papierdokumente, E-Mails aus Outlook und eventuell auf der Platte oder im Netzwerk vorhandene Files mit hinein. Dann kann man den Vorgang in einem Rutsch abschließen).
Hier kommt ein kleines Stück Software zum nützlichen Einsatz, nämlich TwainImporter Pro von scanworks. Den habe ich auf der virtuellen Maschine installiert, auf der ich meine Anwendung teste und er stellt eine TWAIN Schnittstelle zur Verfügung:
Wenn meine Anwendung nun via TWAIN scannt, öffnet TwainImporter Pro einen Filedialog, in dem ich PDF, TIFF oder auch JPEG Dateien auswählen kann. Die ausgewählten Dateien werden dann in die TWAIN Schnittstelle eingelesen und für meine Anwendung sieht es so aus, als würden diese Daten direkt vom Scanner kommen. Ich hab’ ihn so eingestellt, daß er immer alle Dateien aus einem bestimmten Verzeichnis importiert und löscht. So kann ich den Dialog ausblenden und gebe ihm einfach die zu scannenden Dateien in einem bestimmten Verzeichnis – das ist genauso, als würde ich Papier in einen Scanner einlegen (nur daß der Scanner die Papiere hinterher nicht automatisch schreddert):
Fernab von der Programmierung hat das übrigens noch einen weiteren praktischen Nutzen (über dessen Legalität muß der geneigte Leser natürlich selbst entscheiden): Es gibt PDF Dokumente, die dagegen geschützt sind, gedruckt zu werden oder auch nur dagegen geschützt, wieder in einen PDF Drucker ausgegeben zu werden (z.B. manche Formulare in Adobe Acrobat). Die kann man über TwainImporter Pro prima einlesen und dem Adobe Acrobat als Scan eines Papierdokumentes präsentieren!
Auf meinem neuen Laptop mit Windows 7 64-bit ist Office 2010 in der 32-bit Variante installiert (das hat mehrere Gründe, einer davon ist, daß das Outlook Plugin unseres Mailservers PSAG Mail noch kein Outlook 64-bit unterstützt). Irgendeiner dieser Gründe führte dazu, daß in meinem Outlook der Evernote Button nicht erschien (den brauche ich aber täglich, um interessante E-Mails ganz einfach in Evernote zu speichern).
Outlook zeigte mir unter Options – Add-Ins dann auch, daß das Evernote Add-In inactive wäre:
Der Versuch, es zu aktivieren (über den “Go” Button unten im Dialog), scheiterte in der Fehlermeldung “Not loaded. A runtime error occurred during the loading of the COM Add-in”:
Eine Neuinstallation brachte auch keine Besserung, auch, wie in manchen Foren empfohlen wurde, Deregistrierung des Plugins mit REGSVR32 /U EvernoteOL.dll (im Verzeichnis von Evernote ausgeführt) änderte nix.
Die Anfrage bei Evernote (wozu ist man Premiumkunde) erbrachte folgende Vorgehensweise, die dann auch zum Erfolg führte:
Tatsache, der Evernote Button ist wieder da (und funktioniert)