Archive for Arbeitsmethodik

Gerade bringt der Postbote das neue Logitech Ultra Thin Keyboard Cover, das ich mir gleich nach Erscheinen bei Logitech bestellt habe. Notwendig wurde das, weil das von mir so heiß geliebte Fold Up Keyboard (Bericht siehe hier) für das iPad 3 nicht paßt und ich daher seit einigen Wochen ohne Tastatur rumlaufe.

Nun also das neue Logitech Ultra Thin Keyboard Cover:

Logitech Ultra Thin Keyboard Cover

Positiv ist:

  • Das iPad wird im Schlitz mit Magneten gehalten. Es kippt also nicht so leicht raus, wie seinerzeit iPad 1 in einer ähnlichen Tastaturkonstruktion.
  • Die Tasten sind gut und korrekt angeordnet, ich hab eine Seite Text ohne Fehltipper geschrieben, also sind alle Tasten an der richtigen Stelle.
  • Man kann das iPad im Querformat und im Hochformat reinstellen.
  • Die Tastatur wird wie das Smart Cover mit Magneten auf das iPad geheftet, das sieht dann von beiden Seiten super-stylish aus und das iPad geht aus, wenn die Tastatur zugemacht wird:

Snap On

Negativ könnte sein:

  • Der Einschalter des Keyboards ist auf der Seite und kann sich in der Tasche unabsichtlich einschalten. Aber: Die Tasten der Tastatur sind ja durch das iPad geschützt, insofern sollte sich das Akku nicht wesentlich verbrauchen, auch wenn es mal unabsichtlich eingeschaltet wird.

Ich mach hier in ein paar Tagen einen Update, wenn ich die ersten Tage mit der neuen iPad Tastatur gelebt habe.

Der Nachfolger von Start Google Plus ist Streamified und da gabs die Woche ein aktualisiertes Plugin für den Chrome Browser. Immerhin sollen Plugins für Internet Explorer und Firefox folgen, vom Safari hab ich garnix gelesen. Die Google+ Seite im Chrome Browser wird, selbst auf meinem durchaus gut ausgestatteten Laptop, lahm, sobald ich das Plugin aktiviere, da hat sich also nix geändert zu früher.

Beim Erstellen eines Posts hat man, genau wie früher mit StartGooglePlus Knöpfe unten drunter, die den Post zu den anderen Netzwerken verteilen:

Share Buttons

Der Post zu Facebook ist schlechter,als früher, denn das Foto vom Link wird völlig ignoriert und so macht der Post keinen Spaß:

Facebook

Bei Twitter ist es noch schlimmer, da wird der Text einfach abgeschnitten, dafür ein Riesenlanger Link angehängt

Twitter

und der ist nicht nur zu meinem verlinkten Artikel, sondern hat noch ne fette Werbung für Streamified unten dran, obwohl ich für den Service bezahle:

Streamified Werbung

Ich merke gerade – der Link bei Facebook verhält sich genauso. Das ist inakzeptabel.

Ich sehe gerade noch in die neue iOS Applikation Streamified rein, die kann inzwischen Posts von Twitter, Facebook, LinkedIn und Google+ darstellen, man kann aus der App aber nicht zu Google+ posten. Ich weiß, da kann Streamified nichts dafür, das ist das Problem von Google, daß sie ihre Google+ API nicht aufmachen, aber so ist die App dann auch nutzlos.

Nein, Zane, so ist der Service nichts für mich. Netter Versuch, aber völlig danebengegangen, weil:

  • Chrome Browser wird auf der Google+ Seite lahm, wenn die Extension installiert ist
  • Post zu Facebook ohne Bild
  • Posts zu Facebook, Twitter und LinkedIN linken auf eine Werbeseite für Streamified
  • Keine Mobile App verfügbar

Ich bleibe bei meinem Workflow mit Hootsuite für Twitter und Facebook und werde weiterhin ausgewählte Posts zu Google+ manuell posten.

Mai
06

Bei diesem Hüttenaufenthalt hatten wir zum ersten mal ein iPad als öffentliches Internetterminal dabei (Ganz zu Beginn wars ein speziell abgesicherter Windows Laptop, danach ein Chromebook). Wir stellen fest, daß das von unseren Gästen sehr gut angenommen wird und auch sozialverträglicher ist, als ein Laptop auf dem Tisch.

iPad 1

Es ist übrigens ein iPad mit Geschichte: Es ist mein erstes iPad, das ich seinerzeit mangels Verfügbarkeit in Deutschland noch direkt aus USA importierte. Ein WiFi only 16 GB Modell, darum machtes es keinen Sinn, das nochmal zu verkaufen. Es hat so nun nochmal ein schönes Einsatzgebiet als Internetterminal für unsere Hüttengäste – und dafür ist ein WiFi only Modell perfekt brauchbar.

Ein Kunde von mir ist von Confluence total begeistert und man erzählte mir, dort könnten nun auch meine Dokumentationen einfach hochgeladen werden und sie sind dann an zentraler Stelle verfügbar. Eine bestechende Idee, müßte ich doch an meinem Workflow nichts ändern (Den Workflow von der Projektidee zur fertigen Dokumentation habe ich hier beschrieben). Bei mir kommt am Ende ja immer ein Word Dokument als Dokumentation heraus.

Nun habe ich mir einen Account bei Confluence beschafft und gleich mal eine meiner Dokumentationen hochgeladen. Das hat soweit einwandfrei funktioniert, es kam zu keinerlei Fehlermeldungen und das Word Dokument ist komplett online.

Allerdings wäre ich gerne begeisterter von Confluence, denn

Inhaltsverzeichnis

Das Inhaltsverzeichnis ist nicht anklickbar, man kann also nicht zu einer bestimmten Stelle springen:

Inhaltsverzeichnis

Screenshots

In meinen Word Dokumenten werden Screenshots zwar verkleinert dargestellt man kann aber einwandfrei reinzoomen, um Details zu erkennen:

Zoom

Der gleiche Screenshot im zu Confluence importierten Dokument überzeugt nicht wirklich mit Lesbarkeit. Ach was, er ist so völlig überflüssig (und ich hab hier im Browser schon vergrößert, was das Zeug hält):

Browser

Auch Anklicken des Screenshots ist nicht zielführend:

Screenshot

Das ist für mich leider ein K.O. Kriterium, denn mit Screenshots dokumentieren geht nun mal viel schneller, als alles einzeln aufzuschreiben und: Es ist für den Leser wesentlich übersichtlicher.

Suche

Auch die Suche überzeugt mich nicht, weil man nur einen Eintrag für das Dokument erhält, das den gewünschten Suchbegriff enthält

Suche

von dort landet man nur im Dokument, nicht aber an der Stelle, welche den Suchbegriff enthält:

Suchbegriff

Anlagen

Verwirrend finde ich auch, daß alle Screenshots einzeln als Dateien im Arbeitsbereich gelistet werden:

Screenshots

Zusammenfassung

In der vorliegenden Version ist Confluence leider für mich als Dokumentations Wiki leider (noch?) nicht brauchbar. Das ist sehr schade, hätte ich doch sehr gerne eine Möglichkeit, meine Dokumentationen den Kunden moderner bereitzustellen, als einfach als Files auf einem Netzwerkshare auf ihrem Server. Der Traum von einem zentralen Wiki Server, auf dem jeder Kunde ‘seine’ Dokumentationen durchsuchen und abrufen kann. Vielleicht wird das ja noch, wenn Atlassian den Dokumentimport nach Confluence weiterentwickelt.

An meinen Arbeitsplätzen möchte ich nicht immer ein Netzteil für meinen Laptop mit rumzerren. Erstens sieht das überhaupt nicht hübsch aus, zweitens verheddert man sich leicht im Kabel und drittens kann man dann nur in der Nähe einer Steckdose sitzen.

Ich habe daher meinem Notebook zwei Zusatzakkus spendiert. Das Zusatzakku zum HP EliteBook 8740w erweitert nicht nur die Akkukapazität, sondern stellt das Notebook auch noch schön ergonomisch schräg. Gut, es sieht etwas klobig aus hintenrum, aber ein 17″ Notebook ist eh nicht sonderlich filigran:

Zusatzakku

In Windows habe ich die Low Battery Warning auf 46% eingestellt, dann poppt im Systemtray eine Warnung auf, wenn der Zusatzakku leer ist:

Low Battery Level

Praktischerweise saugt der Laptop immer erst den Zusatzakku leer und dann den Hauptakku:

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Sobald die Warnung kommt, tausche ich den Zusatzakku gegen den zweiten Zusatzakku aus und bin wieder auf knappen 100%. So dient der Hauptakku im Notebook im Prinzip nur zur Überbrückung der Zeit, die ich brauche, um den Akku zu tauschen:

Zusatzakku

Und das leere Akku wird ans normale Notebooknetzteil angeschlossen und ist schon lange wieder voll aufgeladen, bevor das gerade aktive Zusatzakku wieder leer wird:

Aufladen

So bin ich den ganzen Tag auf der Hütte (oder auch im Büro) mobil und muß mir keine Sorgen um die Akkulaufzeit meines Rechners machen. So alle 3-4 Stunden, je nach Rechenlast, verlangt der Rechner nach einem Akkuwechsel, aber das ist ja kein großer Akt (ich habe den Laptop natürlich so eingestellt, daß er beim Schließen des Deckels nicht in den Standby geht).