Archiv für die 'PSAG' Kategorie

MindManager 9 – Update für die Performance aber leider noch nicht empfehlenswert

Mittwoch 1. September 2010 von Christian Pohle

Das MindMapping Programm “MindManager” des Herstellers Mindjet ist gerade in der Version 9 erschienen. Große Änderungen hat man soweit bleiben lassen und sich auf etwas wirklich Wesentliches konzentriert: Die Performance.

MindManager 9 braucht drastisch weniger Hauptspeicher, er wuchs in den letzten Tagen, seit ich die neue Version installiert habe nicht mehr gegen Nachmittag auf 1,5 GB Speicherbenutzung an, wie das die Version 8 regelmäßig tat. Und: Er läuft schneller. Auch bei großen Maps mit vielen Zweigen oder vielen Screenshots in den Notizen sind die Momente verschwunden, an denen man kurz innehalten mußte.

Die Icons sins allesamt modernisiert, was zumindest in meinem Alter in wenig Eingewöhnung braucht, denn das Auge hatte sich ja an die alten Icons gewöhnt und die neuen sind zwar hübscher, sehen aber auch anders aus. Im Image Pack, den man empfehlenswerterweise dazu erwerben sollte, sind übrigens noch eine ganze Menge mehr Bilder und Icons enthalten:

Bild

Alles in allem wäre MindManger 9 also ein empfehlenswertes Upgrade.

Wenn, ja wenn nicht eine kleine Änderung im Handling der Aufgaben den MindManager 9 unbrauchbar machen würde: Immer, wenn man einer Aufgabe eine Dauer zuweist, wird das aktuelle Tagesdatum eingetragen. Da ich zunächst die geschätzte, später die aktuelle Dauer in meinen Projektplanungsmaps zur Kalkulation und Abrechnung verwende, erhalten nun alle Aufgaben, auch die aus der Zukunft oder der Vergangenheit, das aktuelle Datum zugewiesen.

Das macht auch das Plugin “ResultsManager”, das von mir und unseren Kunden zur Realisierung der Getting Things Done Methode eingesetzt wird, leider völlig unbrauchbar, denn jede Aufgabe, für die eine Dauer eingegeben wird, erscheint nur noch an wenigen Tagen in den Dashboards.

Wir hoffen, daß es schnell einen Update von MindJet geben wird, in der das genannte Verhalten zumindest abschaltbar ist.

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Copyrightbestimmungen und Support für die von uns erstellten Anwendungen

Montag 30. August 2010 von Christian Pohle

Für alle individuellen Anwendungsprogramme, die wir erstellen, gilt immer die gleiche Regel für den Quellcode: Der Kunde hat vollständigen Zugriff darauf und darf diesen nutzen, modifizieren und verändern. Lediglich den Weiterverkauf untersagen unsere Copyright Bestimmungen:

Alle Teile der Datenbank und des Programmcode dürfen von Musterfirma GmbH beliebig verwendet oder weitergegeben werden, solange der Ursprungsvermerk “© Pohle & Schultes AG” nicht entfernt wird und eine evtl. Weitergabe unentgeltlich erfolgt. Eine Verwendung der Datenbank oder des Programmcode in einem anderen Projekt, eine Veränderung des Programmcode oder eine Weitergabe sind der Pohle & Schultes AG formlos anzuzeigen. Bei Veränderung des Programmcode oder der Datenbank ist der Pohle & Schultes AG auf Anforderung eine Version unentgeltlich zur Verfügung zu stellen.

Was natürlich bedeutet, daß unsere Programme nicht nach der Anzahl der Mitarbeiter oder der Server, auf denen sie installiert sind, lizensiert werden. Anwendungen, die wir individuell für einen Kunden erstellen, können beliebig im Unternehmen eingesetzt werden, an allen Standorten, ja sogar bei befreundeten Unternehmen (prinzipiell auch bei der Konkurrenz, aber das wird keiner wollen…).

Darüberhinaus verfügt jede Kopie unserer Anwendungen über einen eingebauten Supportknopf auf der Copyright Maske (weil man dort üblicherweise nach der Telefonnummer vom Support sucht). Drückt man diesen, wird unser Supportprogramm gestartet, mit dem wir uns direkt auf den Rechner des Anwenders aufschalten können, um einen Fehler umgehend und umfassend zu analysieren:

Supportknopf und Fernsteuerung

Die Bereitstellung unserer Supportleistungen erfolgt übrigens kostenlos, lediglich die Nutzung wird zu unserem üblichen Stundensatz berechnet. Unsere Supporthotline (wir nennen das System “Express-Nummer”) ist natürlich rund um die Uhr an allen Tagen des Jahres geöffnet und wenn man uns mal nicht sofort erreicht (immerhin ist in 80% der Anrufe sofort jemand am Telefon), erfolgt der Rückruf innerhalb von 4 Stunden.

Klingt zu schön, um wahr zu sein? Wir finden, das sollte überall so sein. Keine unsittlichen Knebelverträge, keine umständlichen Freischaltungsprozeduren für Lizenzen, keine geschönte Supportstatistik. Fragen Sie einfach Kunden, die Anwendungen unseres Hauses einsetzen, wie zufrieden sie mit den Lizenzbestimmungen und den Supportleistungen sind. Vielleicht ist unsere Politik ungewöhnlich, aber sie funktioniert. Und das nun seit 13 Jahren.

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Teilnahme an einer WebEx Onlinekonferenz mit dem iPad

Sonntag 29. August 2010 von Christian Pohle

Für unseren Online Konferenzraum bei WebEx gibt es nun auch eine Anwendung für das iPad, mit der man an unseren Online Konferenzen teilnehmen kann. Im Gegensatz zur iPhone Anwendung, mit der ich mich persönlich nie richtig anfreunden konnte, bietet WebEx für iPad die richtige Bildschirmauflösung, um an Online Konferenzen teilzunehmen.

Die Einladung erhält man auch auf dem iPad, wie gewohnt, per E-Mail, dort klickt man einfach auf den Link, wie am PC oder MAC auch:

Einladung zum Meeting

Bei installierter App WebEx für iPad öffnet sich diese sofort:

Die WebEx App öffnet sich

Es wird abgefragt, ob man mit dem iPad und einem Headset an der Telefonkonferenz teilnehmen möchte. Ich bin persönlich kein besonderer Fan des integrated VoIP bei WebEx, vor allem wenn man unterwegs ist und über nicht beeinflußbare WLANs angebunden ist, kann die Sprachqualität darunter recht leiden. Daher empfehle ich unseren Kunden immer, sich über eine der angezeigten Einwahlnummern zu verbinden:

VoIP oder Einwahl

Auch auf dem Startbildschirm unseres Online Konferenzraum werden nochmal alle Einwahlnummern, Festnetz oder gebührenfrei, für die Länder, in denen wir aktiv sind, angezeigt, zusammen mit dem Zugriffscode:

Startbild Online Konferenzraum

WebEx für iPad erlaubt zwar nicht, selbst WebEx Meetings zu starten oder Inhalte zu präsentieren, bietet dem reinen Teilnehmer aber umfassende Möglichkeiten:

  • Es werden alle präsentierten Inhalte angezeigt, auch animierte
  • Wird ein Desktop oder eine Anwendung geteilt, so wird auch das vollständig angezeigt (man kann allerdings einem Teilnehmer mit WebEx für iPad nicht die Erlaubnis zur Kontrolle der Anwendung geben)
  • Man kann am Chat teilnehmen
  • Und sehen, wer sonst noch in der Online Konferenz ist

Wer ist sonst noch da

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Doppeluhr – Die Zeit aus allen Richtungen

Freitag 27. August 2010 von Christian Pohle

An unserem Mutteruhrensystem (wir berichteten) haben wir heute eine weitere Uhr angeschlossen. Diese auf der Terrasse Richtung Osten und ist was ganz besonderes, denn Sie zeigt die Zeit nicht nur aus der einen Richtung an:

Uhr-Rechts-1

sondern auch aus der anderen:

Uhr-Links-1

Es handelt sich natürlich einfach um zwei Uhren, die mit einem Rahmen zusammengeschraubt werden. Die Kabelzuführung findet direkt aus einem Leerrohr in der Wand statt, so daß die Uhr einfach an der Wand schwebt. Dank der Mutteruhr ist nachstellen oder Batteriewechseln überflüssig!

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Live Kamera Überwachung go1984 nun auch fürs iPad

Mittwoch 25. August 2010 von Christian Pohle

Die Live Kamera Überwachung go1984, die seit einigen Jahren mit Kameras rund ums Haus bei uns guten Dienst tut, wurde in einer neuen Version aufgelegt, die nun auch die gleichzeitige Darstellung der Kamerabilder auf dem iPad ermöglicht:

go1984 auf dem iPad

Da die Darstellung fürs iPad brandneu ist, braucht man einen aktuellen Wartungsvertrag für go1984, denn man muß die Version 3.8.1.5 der Serversoftware installiert haben. Bei uns ist die Pro Version von go1984 im Einsatz, die 99 € pro Jahr kostet:

Aktuelle Version

Die spezielle App dazu findet man unter dem Stichwort “iGo1984″ im App Store. Zugegeben, sie kostet auch ein paar Euros, im Vergleich zu den Gesamtkosten von Installationen, die ohne Client für iPad oder iPhone daherkommen, ist das aber eher günstig:

iGo1984

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Interimsbüro frisch verkabelt

Dienstag 24. August 2010 von Christian Pohle

Eigentlich sind unsere Büroräume ja im zweiten Stock des Hauses. Durch die ersten Monate mit Timmy und Tobi und meiner Arbeit am Küchentisch (siehe Arbeiten von zuhause aus) hat es sich aber eingebürgert und vorerst als praktisch erwiesen, daß ich mein Büro weiterhin im Erdgeschoß betreibe. Grundsätzlich genügt mir ja ein Tisch und eine Steckdose, so sage ich das meinen Kunden immer, aber, wenn möglich, nutze ich natürlich schon die Möglichkeit mehrerer Bildschirme für mehr Übersichtlichkeit.

So haben wir vor einigen Wochen einen Tisch in der ehemaligen Garderobe, die zwischenzeitlich als Welpenstube diente, aufgestellt und provisorisch verkabelt. Provisorisch, weil ich erst feststellen mußte, welche Anordnung ergonomisch optimal ist.

Heute abend habe ich die Kabel nun fixiert und den Tisch aufgeräumt:

Schreibtisch wartend

Wenn ich im Haus bin, wird der Laptop einfach in die Halterung eingesetzt und die vorbereiteten Kabel angesteckt:

Schreibtisch in Betrieb

Wie sich in den letzten Wochen herausgestellt hat, ist das ein vollwertiger Arbeitsplatz der zum einen zur konzentrierten Arbeit dient, aber auch integriert in unser Familienleben ist, denn ich bin mittendrin und nicht irgendwo weit weg im Büro. Erstaunlicherweise widerspricht sich das nicht, denn die Unterbrechungen, auch Störungen genannt, halten sich in Grenzen und sind sogar gewünscht, wenn mich Timmy und Tobi immer wieder mal daran erinnern, daß es noch andere wichtige Dinge im Leben gibt, außer Projektarbeit…

Nachtrag: Es wurden Erläuterungen gewünscht, was da installiert ist. Bittesehr:

Schreibtisch in Betrieb mit Erklärungen

  1. Der Scanner Canon DR-2050C – Anstelle einer Papierablage scanne ich alles ein, was anfällt und speichere das im Filesystem oder in Evernote.
  2. Die beiden Monitore sind an Schwenkhalterungen angebracht, damit der Platz unter ihnen für Geräte frei ist. Sieht außerdem spaciger aus, wenn sie keinen Fuß haben.
  3. Der linke Monitor. Er hängt an einem Wyse Thin Client mit Windows XP und wird per MaxiVista als dritter Bildschirm eingebunden. Dazu habe ich eine schnurlose Tastatur, wenn der Laptop nicht da ist oder schon im Koffer verpackt ist, kann ich mit dem Thin Client auch noch was tun.
  4. Der Laptop. Der ist auch bei Vor Ort Terminen dabei. Er befindet sich auf einem Logitech Ständer aus Plexiglas, damit die Bildschirm nach oben kommt und auf einer Reihe mit den beiden anderen ist.
  5. Der rechte Monitor, der hängt direkt am externen VGA Port des Laptop.
  6. Der vorbereitete Kabelbaum aus 2 USB Kabeln, dem Netzwerkkabel und dem VGA Kabel zum rechten Monitor.
  7. Kaffeetasse.
  8. iPad.
  9. Freier Platz für Papier oder wenn ich doch mal was drucken muß – dann steht hier den Canon iP100 Drucker – aber nur zeitweise, denn Ausdrucken ist Gift für ein papierloses Büro.
  10. Schnurloses Konferenztelefon SoundStation 2W von Polycom, ich verwende gerne ein Konferenztelefon, weil ich dann kein Headset aufsetzen muß und auch nichts in der Hand halten muß. Die Sprachqualität ist absolut klasse dabei.
  11. Wasserglas. 3 Liter am Tag.
  12. Microsoft Natural Ergonomic Keyboard. Nicht mehr ganz so doll geschwungen, wie die früheren Ergonimischen Tastaturen, dadurch fällt die Umstellung von der Laptoptastatur zu dieser und zurück nicht so schwer.
  13. Maus.
  14. Ergonomischer Bürostuhl von Drabert. Mit mokromotiv, die Sitzfläche bewegt sich um millimiter hin und her und bewegt dadurch auch beim Sitzen die Wirbelsäule. Mag degeneriert erscheinen aber nach 10 Stunden auf diesem Stuhl fühlt man sich immer noch frisch (Liebe Bürostuhlverkäufer: Sie brauchen mich wirklich nicht anrufen, ich bin mit diesem Stuhl sehr zufrieden und würde keinen anderen kaufen)
  15. Spiegel. Hängt dort nicht aus narzistischen Gründen, sondern weil das eigentlich der Garderobenraum ist. Erinnert mich aber immer wieder daran, bei der Arbeit ein freundliches Gesicht zu machen.

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cpohle @gukamien Haha, endgültig. Gute Idee, das gibts wohl nie. Beschreibung schon gesehen? http://pohle.de/fhj Sieht heute abend noch so aus....
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cpohle Interimsbüro frisch verkabelt http://pohle.de/fhj #wp #li #xng
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Online-Upload mit der Eye-Fi Karte – gute Idee, dilettantisch umgesetzt

Montag 23. August 2010 von Christian Pohle

In meinem Blog-Eintrag Fotos aus der Canon 550d mit dem iPhone zu Twitter senden hatte ich beschrieben, wie ich mit der Eye-Fi Pro X2 Speicherkarte mit Wi-Fi Bilder in einer Auflösung von 1024×768 auf meinen FTP Server übertrage. Ich habe seinerzeit geglaubt, daß die Eye-Fi Karte die Umrechnung des Fotos erledigen würde und das auch so dargestellt:

In den Advanced Options ist nun die wichtige Option, daß das Bild von der Eye-Fi Karte heruntergerechnet wird, ich habe 1024px eingestellt.

Da habe ich mich leider getäuscht. Im Schwarzwald waren wir öfter mal an lauschigen Orten, an denen mein Huawei E5 Router nur eine EDGE Verbindung aufbaute und ich wunderte mich maßlos, daß der Upload des Fotos fast eine halbe Stunde brauchte.

Ich stellte einen Vergleich an, in welchem ich ein Foto von der Kamera in das iPad kopierte und dort mit Photogene verkleinerte und dann hochlud. Das war deutlich schneller – nebenbei entstand der Artikel Photogene für iPad jetzt mit FTP Upload, der genau das beschreibt.

Also suchte ich in allen erreichbaren Dokumentationen der Eye-Fi Karte, fand aber keinerlei Beschreibung darüber, wie ein Foto online gestellt wird. Eine Anfrage beim Support von Eye-Fi förderte dann zumindest folgende Aussage zutage:

Antwort von Eye-Fi

Wichtig ist hierbei der Satz

Die Karte selber vergrössert oder verkleinert keine Datei.

Daraus konstruiere ich nun folgenden Ablauf:

  • Ich schieße ein Foto, markiere das als “Schützen” in der Kamera, damit die Eye-Fi Karte aktiv wird.
  • Die Eye-Fi Karte überträgt das gesamte Foto im JPG Format in der Auflösung, in der meine Kamera das Foto geschossen hat, auf einen unbekannten Server.
  • Dieser unbekannte Server rechnet das Foto auf 1024px um, loggt sich bei meinem FTP Server ein und überträgt das Foto dort hin.

Bei diesem Ablauf habe ich verständlicherweise zwei Probleme:

  1. Ein Praktisches: Irgendwo auf der Welt schnell ein Foto twittern geht nicht, weil erst das Foto in der Auflösung, in der meine Kamera die Fotos schießt, über die Internet Verbindung hochgeladen werden muß. Das ist unnötige Verschwendung von Bandbreite.
  2. Ein Datenschutzproblem: Der “unbekannte Server” kennt das Paßwort für meinen FTP Server (oder jeden anderen Online Sharing Service), das ich auf meiner Karte eingetragen habe. Ich wurde an keiner Stelle im Prozeß darauf hingewiesen, daß das Kennwort irgendwo online gespeichert wird.

Ich bin im Augenblick enttäuscht und ziehe meine Empfehlung für die Eye-Fi Karte wieder zurück. Gute Idee, dilettantisch umgesetzt.

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Namen des Lizenznehmers in Jeppview anpassen

Sonntag 22. August 2010 von Christian Pohle

Nach einer Neuinstallation von Jeppesen JeppView hatte ich das Problem, daß beim Drucken von Anflugkarten oben die häßliche Meldung “Licensed to (unknown)” gedruckt wurde:

Licensed to (unknown)

Das hat zwar auf die Funktionalität des Programmes keinen Einfluß, stört aber mein empfindliches Auge, wenn ich im Briefing die Anflugkarte inhaliere und dort ständig “unknown” in meinem Auge pulsiert.

Ein erster Kontakt mit dem Jeppesen Support ergab die Anweisung, nochmal zu deinstallieren und darauf zu achten, den gewünschten Namen im Feld “Name” bei der Serialisierung einzugeben:

Pilot Information beim Setup

Immer noch “unknown”.

Ein weiterer Supportmitarbeiter verriet mir die Stelle, an der das in der Registry steht und so ließ sich ein einfacher .REG File erstellen:

Windows Registry Editor Version 5.00

[HKEY_CURRENT_USER\Software\Jeppesen\JeppView3\Pilot]
“Name”=”Pohle Air GmbH”

Das hilft, schon steht unser Firmenname, wie gewünscht, auf den ausgedruckten Anflugkarten.

Jepp View Ausdruck

Danke an den Jeppesen Support. Die gezeigten Anflugkarten sind nur Ausschnitte, © Jeppesen und dürfen selbstverständlich nicht für navigatorische Zwecke genutzt werden.

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Das iPhone als Hotspot

Sonntag 22. August 2010 von Christian Pohle

Normalerweise führe ich ja meinen Huawei E5 Router immer mit mir, so daß ich jederzeit ein WLAN aufspannen kann, das meine Geräte an das Internet anbindet. Für Situationen, in denen der Huawei E5 Router gerade nicht griffbereit ist, habe ich auf meinem iPhone eine Anwendung, die ebenfalls einen Hotspot öffnet und auf diesem den Internetzugang bereitstellt, den das iPhone sowieso hat.

Für MyWi ist allerdings ein jailbreaked iPhone erforderlich und man braucht den Paketmanager Rock, den man als “RockApp” aus Cydia installieren kann. Dort legt man eine RockID an, damit man die gekaufte Lizenz bei Bedarf zu einem anderen iPhone übertragen kann und beschafft “MyWi”:

Install MyWi

Das gibt es als Testlizenz zum ausprobieren, später bezahlt man mit Kreditkarte, der derzeitige Preis liegt, glaube ich, bei 19,90 $, das Upgrade der Version 3 auf Version 4 (für iOS 4 notwendig) liegt bei 9,95 $, das ist genau die Differenz zwischen dem alten und dem neuen Preis.

MyWi erstellt auf dem iPhone einen Hotspot mit dem Namen, den man eingibt. Im Gegensatz zu PDA NET kann es das auch ohne Hilfe eines PC tun, denn PDA NET kann nur ein AdHoc Netzwerk joinen aber selbst keines erstellen. MyWi kann und nachdem man den Namen eingegeben hat und den Slider auf Enable schiebt, ist plötzlich ein Netzwerk mit dem eingegebenen Namen aktiv, in das man sich einbuchen kann und das den Internet Zugang des iPhone nutzt:

Start WiFi Tethering

Leider kann MyWi, weil es ein AdHoc Netzwerk aufbaut, nur WEP Sicherheit. Da diese in 5 Sekunden knackbar ist, schalte ich sie gleich garnicht erst ein.

Das Programm läuft im Hintergrund weiter (das tat es auch ohne iOS 4 schon) und blendet eine Statusbar ein, damit man immer sieht, daß es noch aktiv ist und welche Datenmengen hoch- und heruntergeladen wurden:

WiFi Status

Hinweis: Gemäß den Vertragsbestimmungen der Mobilfunkprovider ist dieses Tethering eine unzulässige Nutzung des iPhone Vertrages. Je nach Vertrag, werden dafür, daß man andere Geräte über die Mobilfunkverbindung des iPhone ins Internet läßt, extra Gebühren fällig. Ich verwende MyWi nun schon einige Monate und habe bisher keine extra Berechnung übertragener Bytes und auch keine Reklamation meiner Mobilfunkprovider erhalten.

Aber: Ich verwende MyWi nur sehr sporadisch, denn erstens führe ich meinen Huawei E5 Router immer mit mir, so daß ich ein schnelles Internet mit einer eigenen Datenkarte immer dabei habe. Im Ausland kann ich in den Huawei E5 Router jederzeit eine ausländische Datenkarte einsetzen, was im iPhone nicht geht.

Zweitens: Das iPhone wird, je nach WiFi Sendeleistung recht heiß, wenn man MyWi benutzt, das Akku hält entsprechend kürzer und wenn das iPhone mal heiß ist, lädt es auch das Akku nicht mehr auf, wenn man es an ein Netzteil hängt. Ich habe MyWi auf 30% Sendeleistung eingestellt, damit ist die Erhitzung des iPhone relativ erträglich, aber die Sendeleistung reicht auch nur noch etwa 2 Meter.

Ich kann keine klare Empfehlung für MyWi aussprechen: Es ist für Notfälle brauchbar, funktioniert sehr stabil, bietet keine vernünftige WLAN Sicherheit, ist sicher keine Dauerlösung und widerspricht den iPhone Verträgen der Mobilfunkbetreiber. Ein Notfall kann den Einsatz rechtfertigen und hat das bei mir auch schon getan. Ob einem das 20 Dollar wert ist, muß jeder selbst entscheiden, ein Ersatz für meinen Huawei E5 Router mit eigenem Datenvertrag ist MyWi auf keinen Fall.

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cpohle Das iPhone als Hotspot - eine kritische Betrachtung http://pohle.de/od3
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Photogene für iPad jetzt mit FTP Upload

Sonntag 22. August 2010 von Christian Pohle

Mit dem Kamera Connection Kit fürs iPad kann man ja sehr schnell Fotos von der Kamera in das iPad laden. Ich benutze das bei Photosessions oft auch dann, wenn ich den Computer dabei habe – dann lade ich die Fotos von der Speicherkarte der Kamera erst ins iPad und gebe den Beteiligten das iPad zum Ansehen der Bilder, die wir gemacht haben. So habe ich dann Ruhe, die Fotos in den Rechner zu übertragen, zu selektieren und zu bearbeiten, ohne, daß mir ständig jemand über die Schulter sieht und ein anderes Photo sehen möchte.

Für den Upload der Bilder, um mal schnell eines zu twittern, verwende ich bisher meine Eye-Fi Pro X2 Speicherkarte mit Wi-Fi, wie hier beschrieben. Dabei kann ich natürlich Fotos nicht beschneiden oder nachbearbeiten. Vielleicht hilft mir hier die neueste Version von Photogene, denn die kann nun auch Fotos, die man gerade bearbeitet zu Online Services hochladen und dazu gehört auch ein FTP Server, wie ich ihn verwende:

Host und Filename

Allerdings muß man die Auflösung in Photogene jedesmal neu auf 1024 setzen, da Photogene sie immer wieder vergißt:

Auflösung einstellen

Der Upload geht auch richtig schnell, selbst bei einer langsamen Mobilfunkverbindung, zumindest so schnell, wie man sich einen Upload bei 1024*768 vorstellt:

Erfolgreich

Dabei fällt mir auf, daß der Upload von Bildern im 1024*768 zu meinem FTP Server mit der Eye-Fi Karte richtig lange dauert. Da sollte ich vielleicht mal nachforschen, nicht, daß das ganze Bild irgendwohin übertragen wird und dann online konvertiert wird?

Zusammenfassend: Die Sharing Option von Photogene ist klasse, wenn man sein iPad dabei hat, ein Kamera Connection Kit besitzt und noch ein wenig am Foto anpassen möchte, bevor man es veröffentlicht.

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cpohle Photogene für #iPad jetzt mit FTP Upload direkt auf den eigenen Server http://pohle.de/qad
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Google Earth live auf dem iPad

Samstag 21. August 2010 von Christian Pohle

Wenn wir mit dem Defender unterwegs sind, habe ich als Copilot das iPad dabei. Es eignet sich durch den Formfaktor besser, als ein Laptop für die Benutzung im Auto, Die Internetverbindung stellt ein Huawei E5 Router her und die Navigation übernimmt eines der iPhones in der Tom Tom Halterung an der Scheibe.

Nun möchte ich aber, gerade im Urlaub und gelegentlich auch abseits der im Navigationssystem verzeichneten Straßen, gerne unsere Fahrstrecke live auf dem iPad mitverfolgen und auch die Umgebung anzeigen können. Dafür böte sich Google Earth an, wenn mein iPad denn ein GPS hätte – das WiFi Modell hat nämlich keines (die 3G Modelle haben eines, aber die Genauigkeit ist auf den Knien im Wagen auch nicht so hoch, daß es wirklich brauchbar wäre).

Ich habe aber noch einen alten Wintec WBT-201 G-Rays2 Empfänger, der könnte per Bluetooth die genaue Position liefern. Das kann er sehr gut, ich habe ihn jahrelang im Flugzeug benutzt, um die Flugroute aufzuzeichnen, damit ich sie anschließend fur die Passagiere ausdrucken konnte.

Wintec WBT-201 G-Rays 2

Nur, das iPad bietet keine Möglichkeit, sich per Bluetooth mit dem GPS zu verbinden. Da mein iPad (natürlich) jailbreaked ist, gibt es aber Hoffnung. Hoffnung in Form des Programmes “BTstack GPS”, das man über den Cydia Store kaufen kann (kostet ganze 5 $):

BTstack GPS

Im Cydia Store authentisiert man sich übrigens mit seinem Facebook oder seinem Google Account – so bleiben die gekauften Lizenzen an die Person und nicht an das Gerät gebunden. Bezahlen kann man mit Amazon Payments oder mit Paypal, was beides sicher und zuverlässig funktioniert:

Erfolgreich gekauft

Vor dem Aufruf muß zunächt in den Einstellungen des iPad das Bluetooth aus(!)geschaltet werden. Dann wird BTstack GPS aufgerufen und sucht die erkennbaren Bluetooth Geräte in der Umgebung:

Suche Bluetooth

Es kann natürlich nicht unterscheiden, ob es sich dabei um ein GPS handelt oder um etwas anderes, das muß man anhand des ermittelten Namens selbst tun:

Suche Device Names

Ein Tip auf den Namen des Gerätes (bei mir G-Rays2) verbindet mit dem GPS und sobald das abgeschlossen ist, wir eine Google Map mit der aktuellen Position angezeigt und oben sieht man die Details des GPS zur ermittelten Position:

Anzeige Details

Ab diesem Moment steht das GPS Signal für alle Anwendungen zur Verfügung, so, wie ein eingebautes GPS. Ich kann also Google Maps aufrufen und meine aktuelle Position anzeigen, Foursquare oder Gowalla checken mich nun auch auf dem iPad richtig ein und natürlich: Google Earth funktioniert auf dem iPad, wie man sich das Vorstellt.

Eine Bildschirmaufnahme von Google Earth
auf meinem iPad gibt es aufgrund der
Urheberrechte für die Karten leider nicht.

Selbst der Stromverbrauch hält sich in Grenzen, natürlich wird das iPad Akku schneller leer, wenn man die ganze Zeit Google Earth oder andere Anwendungen geladen hat, das liegt aber nicht am Bluetooth Stack, sondern an den Anwendungen. Den BTstack kann man übrigens auch wieder deaktivieren, wenn man ihn nicht mehr braucht.

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Mutteruhr oder Uhrentechnik aus dem Museum

Samstag 14. August 2010 von Christian Pohle

Seit heute hängt eine Mutteruhr in unserem Rechenzentrum an der Wand und stellt 6 analoge Linien für die Versorgung von Nebenuhren bereit. Die Mutteruhr kam über eBay zu uns und ist eigentlich ein recht modernes System, denn sie ist bereits voll elektronisch:

Mutteruhr

  1. Die 6 ausgehenden Linien. Hier liefert die Uhr zu jeder vollen Minute ein mal so mal so gepoltes 24-Volt Signal ab. Die Signale unterscheiden sich, ob es sich um eine gerade oder eine ungerade Minute handelt.
  2. Der Stützakku, wenn mal Stromausfall ist, dann läuft die Mutteruhr weiter, allerdings werden die Nebenuhren erst nach der Rückkehr des Stroms auf die aktuelle Zeit eingestellt. Bei uns im Rechenzentrum muß der Strom aber so lange ausfallen, daß unsere USVs abschalten, so daß das selten vorkommen wird.
  3. Richtig modern ist sie, weil hier der Empfänger für das DCF-77 Zeitsignal angeschlossen wird.

Für den Empfänger für das DCF-77 Zeitsignal hatten wir zuerst den Plan, diesen auf dem Dachboden zu montieren und das Kabel über die Hausverkabelung runterzuführen. Wir haben ihn dann aber spaßeshalber mal an die Wand vom Rechenzentrum gehalten und über den Ohrhörer (ja, da mußte eines unserer iPhone Headsets dienen) hörte man einwandfrei das Signal des Senders in Mainflingen. Also wurde er dort gleich montiert:

DCF-77 Empfänger

Die Mutteruhr wurde dann verschlossen und strahlt mit ihrer Aufschrift “Telequartz” ein wenig den Charme der späten 70er Jahre aus, als Quartzuhren unheimlich modern waren:

telequartz

Das Kabel von den Linien wurde einfach in den Patchkasten unserer Telefonverteilung eingeführt und so können wir es von da durchs Haus einfach weiterverteilen.

Der DCF-77 Empfänger ist übrigens auch wieder zugeschraubt:

DCF-77 Empfänger

An dieser Stelle eine Erklärung zum roten Logo “WAPO” auf den Geräten: Das ist die Abkürzung von Warkalla und Pohle. Unser Nachbar Günter Warkalla ist nämlich der Auslöser dieses Projektes. Er ist Uhrmachermeister im Ruhestand und war früher bei der Deutschen Bahn zuständig für die Uhrenanlage, die aus Mutteruhren und Nebenuhren besteht. Seine Erzählungen begeisterten Thomas so sehr, daß er eBay durchforstete und die oben gezeigte Mutteruhr, sowie einige sehr schöne Nebenuhren ersteigerte, die nun nach und nach installiert werden.

Die erste hängt im Raum “Housekeeping”, dort war bereits eine nicht benutzte Telefonleitung vorhanden und so ging das recht schnell:

Uhr im Housekeeping

Die zweite Uhr, die wir heute montierten, hängt im Garten. Sie ist recht groß, daher habe ich zum Vergleich mal die Glühbirnen der Lichterkette mit auf dem Bild gelassen. Die Uhr kam recht demoliert und ohne Glas zu uns, aber das war kein Problem. Ein Glaser in Erding sorgt für eine passende Scheibe, unser Reifenservice für die Spraylackierung in mattem Silber, Günter für ein funktionierendes Uhrwerk und wir für die Leitung:

Uhr im Garten

Im Prinzip ist so ein Mutteruhrsystem eine feine Sache: Die Mutteruhr hat ein Quarzwerk, das von Haus aus mit einer relativ hohen Gangenauigkeit läuft. Sie paßt ihre Zeit immer wieder an die Zeit an, die sie vom DCF-77 Sender in Mainflingen empfängt, also die Zeit der Cäsium Atomuhr der PTB in Braunschweig. Somit ist eine Gangenauigkeit von 1 Sekunde in 30.000 Jahren erreichbar – gut, das werden wir nicht mehr erleben.

Die Linien sind normale 2-draht Telefonkabel, die von der Mutteruhr aus zu den Nebenuhren gehen. Man kann mehrere Nebenuhren an eine Linie hängen, so daß die Mutteruhr eine hohe Zahl von Nebenuhren versorgen kann. Immer wenn eine Minute vergangen ist, schickt die Mutteruhr einen Stromimpuls von einer Sekunde Dauer auf die Leitungen und die Uhren schalten eine Minute weiter.

Die Uhren selbst benötigen keine eigene Stromversorgung, brauchen also auch keine Batterie, und kein Akku, was man regelmäßig tauschen müßte. Sie werden durch die Mutteruhr automatisch auf Sommerzeit vor und auf Normalzeit wieder zurückgestellt. Eigentlich doch eine feine Sache, oder?

Natürlich gibt es inzwischen modernere Systeme, wo als Mutteruhr einfach ein NTP Server dient, der sich mit einem Zeitserver im Internet synchronisert. Die Uhren werden hierbei ans Ethernet angeschlossen, via POE mit Strom versorgt und holen sich ihre Zeit vom NTP Server.

Schön und gut, aber wir halten unsere analogen zweidrahtverkabelten Nebenuhren, die zu jeder vollen Minute vernehmlich klicken einfach für romantischer.

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Warnung vor dem Recipient Update Service des Microsoft Exchange Servers

Samstag 14. August 2010 von Christian Pohle

Aus gegebenem Anlaß eine Warnung vor dem Recipient Update Service des Microsoft Exchange Servers (gibt es glücklicherweise seit Exchange 2007 nicht mehr):

Klickt man auf eine Recipient Policy / Empfängerrichtlinie mit der rechten Maustaste und wählt dann “Apply this policy now” / “Diese Richtlinie jetzt anwenden”, dann wird der Recipient Update Service in der Exchange Organisation die Adressen überarbeiten und manuelle Anpassungen an den e-Mail Adressen überschreiben oder sogar rückgängig machen.

Da drückt man einfach NIE drauf:

Apply this Policy now

außer, man weiß, was man da tut und hat ein aktuelles Backup der e-Mail Adressen, z.B. mit unserem Active Directory Manager.

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geek-week Podcast über Google Streetview, Netzneutralität und Verschlüsselung

Freitag 13. August 2010 von Christian Pohle

Auch diese Woche war ich zum geek-week Podcast eingeladen und stellte Truecrypt vor und warum man es für alle persönlichen Rechner verwenden sollte. Außerdem ging es natürlich um das Thema der Woche, die Frage, ob Google StreetView Aufnahmen unserer Häuser veröffentlichen darf oder nicht. Reinhören!

geek-week.de

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OTRS fürs iPhone

Mittwoch 11. August 2010 von Christian Pohle

Wer OTRS als HelpDesk System einsetzt und zudem ein iPhone hat, der wird sich freuen, daß er Tickets nun auch von unterwegs leicht bearbeiten kann. Die iPhone App für OTRS ist da.

Die war notwendig, denn man kann konnte die OTRS Site auf einem iPhone zwar im Browser prinzipiell öffnen, aber nicht damit arbeiten. Auf dem iPad funktionierte das perfekt, denn 1024*768 ist für OTRS gerade richtig:

OTRS auf dem iPad

Übrigens funktioniert der Rich-Text Editor im Safari Browser auf dem iPad nicht, ich habe ihn aber sowieso ausgeschaltet, weil er mir zu schwerfällig ist. Der Parameter ist in der SysConfig unter Framework zu finden: Core::Web::

Rich Text Editor abschalten

Zum Betrieb der iPhone App muß aber zunächst in der Paketverwaltung von OTRS das iPhoneHandle Package heruntergeladen und installiert werden:

iPhoneHandle Package

Jetzt kann man im AppStore die OTRS App herunterladen, sie ist, wie OTRS auch, natürlich kostenlos erhältlich. Die Adresse zu OTRS wird als http://<sitename>/otrs/json.pl eingetragen, das Perl Script wird durch das iPhoneHandle Paket installiert. Credentials dazu, connect drücken und das Dashboard erscheint:

OTRS Startbildschirm

Mal schnell ein neues Ticket eröffnen:

OTRS Neues Ticket

und das erscheint (natürlich) sofort auch im Dashboard auf dem PC. Man kann auf Tickets per E-Mail antworten, Notizen hinzufügen und die gearbeiteten Zeiteinheiten erfassen. OTRS für das iPhone ist eine praktische Möglichkeit, sein HelpDesk tatsächlich immer dabei zu haben. Es wird sicherlich nicht mein primärer Weg werden, um in unserem OTRS zu arbeiten, aber unterwegs bestimmt gute Dienste leisten.

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