Meine Mutter, eifrige Leserin dieses Blogs und meiner täglichen Nachrichten, erst auf Twitter, später auf Google+ ist seit heute mittendrin im Social Network. Philipp hat gestern im Cafe Luitpold, wo wir zu dritt zu abend speisten, ein Foto von ihr gemacht und auf seiner Pinnwand gepostet. Sie wollte das gerne sehen – eine prima Gelegenheit, ihr auch ein Facebook Konto zu verpassen:
Auf geht’s wer sie kennt, möge ihr seine Freundschaftsanfrage unterbreiten – und habt in den ersten Tagen bitte Verständnis, wenns noch etwas holprig geht, mit 75 Jahren neu bei Facebook erfordert etwas Eingewöhnungszeit!
Beim heutigen schönen Wetter, alleine mit Timmy und Tobi im Haus, erinnerte ich mich daran, daß Tobi bei seiner letzten Begehung des Gartens noch zwei Schwachstellen in unserem Zaun gefunden hat. Er ist da ja unser Spezialist, Timmy interessiert das nicht so, der heult nur, wenn Tobi dann durch so eine Schwachstelle in einen der Nachbarsgärten verschwunden ist (so merkt man schnell, daß Tobi weg ist). Also hab' ich mich daran gemacht, den ohnehin schon erhöhten Zaun:
gerade in den Ecken zu verstärken (Stelle 1, hier ist Tobi letzthin über den Zaun gesprungen):
Stelle 2 ist hier, mal aus der Position eines Hundes betrachtet, versteht man nicht, wie ein Mensch die übersehen kann; nur, weil ein paar Bäume davor sind, sehen wir nicht, was für ein Riesenloch hier in der Hecke ist:
Tobi hat nachdem meine Arbeit fertig war, auch gleich einen Rundgang durchgeführt und (erstmal) keine brauchbaren Löcher im Zaun mehr gefunden:
Unser Tobi hat inzwischen entdeckt, daß Zäune mit einer Höhe von nur 80 cm sich leicht dadurch überwinden lassen, daß er sich davorsetzt, sich kurz konzentriert und dann einfach drüberspringt.
Das war das Aus für unseren Zaun vor dem Haus (immerhin die Version 4.0), dieser wurde heute durch eine Konstruktion aus Holz ersetzt. Paßt besser zum ländlichen Stil und ist immer noch, wie seine Vorgänger, nur an den Blumenkübeln befestigt, also beweglich:
Heute waren wir auf der Taufe von Thomas' Neffen Lucas. Angesichts des warmen Wetters war die Wahl nicht leicht, was wir anziehen und Thomas kam auf die zündende Idee, wir könnten in bayrischer Tracht erscheinen (außer uns dreien war immerhin noch ein Paar so angezogen).
Bei Thomas und Martin ist das ja ziemlich original, denn die sind ja nicht nur waschechte Dorfner, sondern sprechen auch die hiesige Landessprache fehlerfrei:
Ich hab' mein Bild dann lieber "Als Bayer verkleidet" betitelt, sieht aber auch ganz original aus, nicht?