Freitag 18. Juni 2010 von Christian Pohle
So ein iPad macht es ganz einfach, Diät zu halten. Vorausgesetzt, man hat ein paar gute Fotos von leckerem Essen auf dem iPad gespeichert, dann kann man den Tisch zum Beispiel mit einem kalorienarmen Windbeutel und einer Tasse Kaffee decken:

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Freitag 11. Juni 2010 von Christian Pohle
Ich hätte bis heute nicht geglaubt, daß sich diese Fahrzeug hier für einen Fußgänger oder einen Radfahrer hält:

Wir sind an dieser Stelle ja schon gewöhnt, daß der eine oder andere Motorroller als Fahrrad durchgehen möchte, aber das blaue Schild neben dem Weg vor unserem Haus ist eigentlich eindeutig:

Was uns daran stört ist nicht nur, daß der Laster beim ständigen Vorbeifahren vor unserem Haus jedesmal Lärm macht, und auch nicht, daß er mit seinem Gewicht den Asphaltbelag in Mitleidenschaft zieht. Es ist vor allem der Umstand, daß Radfahrer und Fußgänger, auch solche mit Kinderwagen, in die Botanik ausweichen müssen, um an ihm vorbeizukommen.
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Mittwoch 24. März 2010 von Christian Pohle
Die Redaktion der Abendzeitung in München twitterte viel, sympathisch und interaktiv. Mir fehlen die Tweets der Abendzeitung gestern und heute, ich habe sie so gerne in der Timeline gehabt und ich antwortete auch gerne, denn sie forderten dazu auf und sind nicht nur “Hallo, wir wissen was neues” oder “Kauft mein Produkt” Meldungen. Seit gestern ist dieser Kanal im Krankenbett:

Was ist passiert? Es sollen 22 von 80 Stellen abgebaut werden. Das heißt, jeder vierte soll gehen.
Chefredakteur Arno Makowsky sagt, daß er vorhat, daß die Abendzeitung auch mit weniger Redakteuren als bisher “ein Produkt in der gewohnten journalistischen Qualität herausbringen” werde. Wenn jedem 4ten gekündigt wird? Wie soll das bitte funktionieren? Die Motivation der Mitarbeiter der Abendzeitung ist seit gestern vorüber und wenn es überhaupt gelingt, wieder treue, motivierte Mitarbeiter aufzubauen, die sich mit dem Unternehmen gerne identifizieren, dann wird das ein Prozeß von Jahren sein, denn Vertrauen muß sich auch eine Geschäftsleitung langsam erarbeiten. Verspielt ist es leider schnell. So, wie gestern morgen.
Die restlichen 3 der 4 Mitarbeiter sitzen jetzt da und haben Angst. Angst um ihren eigenen Arbeitsplatz, der bei der nächsten überraschenden Einladung der Geschäftsleitung zur Versammlung gekippt werden kann. Angst lähmt. Ich befürchte, die fröhlich twitternde Redation wird es auf absehbare Zeit nicht mehr geben.
Bitte lesen Sie dazu auch “Ein Wunder, wenn da überhaupt noch wer twittert…” von Michael Jäger in seinem Blog.
Die Abendzeitung als verläßliche und ehrliche Lokalzeitung soll und darf nicht sterben, nicht nur wegen der Twitternden Redaktion – seit meiner Kindheit gibt es die Abendzeitung. Doch sie wird sterben, wenn sie in Zukunft vom Kaufmännischen Direktor regiert wird, denn dann fehlen die Visionen. Aber Visionen schaffen Großes und Großes verdient von selbst Geld.
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Donnerstag 8. Oktober 2009 von Christian Pohle
Auf der Rückfahrt genießen wir wieder Thomas’ gewohnt guten Kaffee, charmant während der Fahrt serviert und auch wenn die Tasse ein Loch zu haben scheint, Thomas ist immer wieder zur Stelle, um nachzufüllen:

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Mittwoch 9. September 2009 von Christian Pohle
Es ist bald wieder an der Zeit – wir sollen unseren Bundestag wählen. Früher hatte ich mal eine ganz klare Vorstellung, welche Partei die richtige für mich ist und das Kreuzchen an der für mich richtigen Stelle zu machen, war kein Problem. Inzwischen gelingt mir das nicht mehr so einfach und ich bin mir von Wahl zu Wahl unschlüssig, welche der Parteien ich wählen soll.
Zum Glück wird pünktlich zu jeder Wahl von der Bundeszentrale für politische Bildung der Wahl-O-Mat bereitgestellt:

Wahl-O-Mat präsentiert 38 Thesen und fragt jeweils ab, ob man zustimmt, nicht zustimmt oder dazu keine Meinung hat. Zu jeder These hat Wahl-O-Mat auch die offiziellen Stellungnahmen der politischen Parteien gespeichert und zählt mit, wie gut die eigenen Antworten zu den Parteien passen.
Am Ende der Befragung kann man noch diejenigen Thesen markieren, die einem persönlich besonders wichtig sind, diese werden dann doppelt gezählt. Dann kann man bis zu 8 Parteien auswählen, mit denen die eigenen Thesen verglichen werden. Hier finde ich die Beschränkung auf 8 recht unpraktisch, denn bei den meisten Abkürzungen, besonders der Mini-Parteien weiß man eh nicht, was sich dahinter verbirgt.
Am Ende steht dann die Auswertung, zu jeder Partei wird mit einem Balken angezeigt, wie diese Parte zu den eigenen Antworten paßt. Die Antworten der Parteien kann man auch im Antwortenkatalog übersichlicht herunterladen und nochmal einzeln vergleichen.
Der Wahl-O-Mat ist die einfachste und schnellste Alternative zu “Nicht Wählen gehen”, denn unabhängig davon, daß Politik nicht immer ehrlich ist, nicht zur Wahl gehen, heißt, auf das winzige Recht zur Mitbestimmung verzichten und dem Sieger seine Stimme geben ob er einem gefällt oder nicht. Doof, oder?
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Dienstag 18. August 2009 von Christian Pohle
Heute morgen fuhr ein Fahrzeug der Caritas in München vor mir her und ich wunderte mich. Ich dachte immer, die Caritas wäre ein gemeinnütziger Verein – nicht, daß ich das anzweifeln möchte, daß die Caritas gemeinnützig ist. Aber ich dachte auch, Autos zu bauen, wäre eine Kernkompetenz unseres Landes und wenn ich unseren Wirtschaftsminister so höre, dann ist die Autoindustrie eine sehr wichtige Industrie für Deutschland.
Warum fährt die Caritas dann ein japanisches Auto? Der Wagen ist ein “Toyota Aibo” – sicher ein gutes Auto, aber ist es denn gemein-nützig für das deutsche Volk, wenn man ein Auto fährt, das im Ausland gebaut worden ist, obwohl es in Deutschland auch Autos gäbe.
Ich verstehe das nicht.
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