Unsere Getränkekarte für die Bar hat Zuwachs bekommen, neu im Angebot sind die Cocktails Big Ben und Green Poison, natürlich unser Apocalyptic (den habe ich vorsichtshalber in die Sektion Nur 2 pro Gast einsortiert) und auch in unserer Alkoholfreien Fraktion hat sich etwas getan: Ipanema, üblicherweise als Caipirinha ohne Alkohol bezeichnet, ist hinzugekommen.
Als Weihnachtsabendessen gabs auf der Hütte Chateaubriand mit Speckböhnchen, Kroketten und Sauce Bernaise:
Die Speckböhnchen wurden von Martin liebevoll von Hand eingerollt. Hier sieht man sie auf dem Weg zum Backofen
und hier auf der Servierplatte:
Chateaubriand ist ein Rinderfilet, das im ganzen im Backofen gegart wird und dann erst in Scheiben geschnitten wird:
hier dann auf der Servierplatte (wenige Sekunden später war die leer):
Da ein Filet beim Garen nicht wirklich Fond ergibt, wurde die Bratensauce von Thomas nach einem Rezept von Alfons Schuhbeck extra zubereitet (schmeckt sehr nach Fleisch, obwohl sie nie ein Fleisch gesehen hat):
Die Kroketten waren das einzige Convenience Produkt des Abendessens, immerhin Festtagskrotetten mit Mandeln.
Dazu eine Sauce Bernaise, die wiederum handgemacht:
Rundum lecker wars.
Passend zum bevorstehenden Weihnachtsfest, haben Thomas und Martin die Hütte weihnachtlich dekoriert, es gibt einen Kranz auf dem Tisch in der Stube
und mit passendem Schmuck
auch einen Baum mitten in der Hüttenstube
passend zum Thema Lichter gleich noch ein Blick ins abendliche Mayerhofen
Wie üblich zum Ende der Reise: Ein paar Bilder von dieser Woche hier im Zillertal. Wir hatten überwiegend schönes Wetter und diesmal auch unsere weitangereistesten Gäste ever: Aus Minnesota. Wie wir soeben erfahren haben, sind die beiden wieder gut wieder nach Hause gekommen und sie haben einen sehr positiven Eindruck vom Austrian Lifestyle mitgenommen (wenn vielleicht auch nicht so ganz repräsentativ). Unsere übrigen Gäste, die die ganze Woche bei uns waren, bringen wir morgen wieder bis vor ihre heimatlichen Haustüren.
Direkt neben dem Hof vor unserem Haus ist eine Wiese. Die gehört zum Nachbarhaus und soll eigentlich nur für eine Wäschespinne verwendet werden. Laut Hausverwaltung des Mehrfamilienhauses ist Fußballspielen auf der Wiese verboten. Ist uns recht, denn direkt neben dem viel zu niedrigen Maschendrahtzaun parken unsere Fahrzeuge. Soweit wäre alles gut, nur: An das Fußballverbot hält sich (natürlich) keiner. Regelmäßig fliegen daher die Bälle in unseren Hof und gegen und auf unsere Fahrzeuge, meist ohne Delle, mal auch mit (Fußbälle können hart sein). Wir haben sogar einen dieser Fußbälle auf unserem Dach liegen, am Schneefanggitter (den hat noch keiner wieder zurückgeholt).
Sowas ist natürlich ein ständiger Konfliktpunkt, bisher standen wir auf der Seite der Hausverwaltung und plädierten für das Fußballverbot. Ziemlich alleine auf weiter Flur, denn die Hausverwaltung stand uns nicht bei.
Also wechselten wir die Seiten: Das Fußballverbot auf der Wiese ist uns jetzt piepegeal, wir haben den Kindern zwei Tore gekauft und fördern so den Nachwuchsfußball direkt vor unserer Tür:
Und weil zum richtigen Straßenfußball auch ein Käfig gehört, haben Thomas und Martin einige Netze gekauft, Holzlatten zuschneiden lassen, lasiert und daraus ein 3,50 Meter hohes Ballfangnetz zu unserem Hof hin konstruiert:
Sogar die raffinierte, nichtdestruktive, Befestigung an den eingemauerten Stäben vom Maschendrahtzaun haben die beiden sich selbst ausgedacht. So kann keiner der Eigentümer meckern, denn wir machen nichts kaputt.
Toll gemacht von den beiden und: Es gibt keinen Konflikt mehr. Die Kinder vom Nachbarhaus sind überglücklich, daß sie jetzt direkt vor ihrem Haus spielen können, sogar mit richtigen Toren und wir sehen ganz entspannt zu, auch wenn unser gesammelter Fuhrpark im Hof steht.