Jan
27
Filed Under (Consulting, PSAG) by on 27-01-2012 and tagged , ,

Unser kleiner Flohmarkt bei Amazon ist mal wieder mit Produkten gefüllt:

Flohmarkt

Wir verkaufen zwei Bluetooth Tastaturen fürs iPad aus unserem Testlabor (den Testbericht könnt Ihr hier lesen). Mein Testsieger ist natürlich nicht dabei, denn das Logitech Fold-Up Keyboard geb’ ich nicht her.

Dann gibts einen ausrangierten Fritz!Repeater N/G, der hat bisher an einer Steckdose im Büro brav seinen Dienst getan. Den gibts zum Schleuderpreis, weil ich die Verpackung nicht mehr habe. Ist aber kein Problem, denn die Bedienungsanleitung kann man bei AVM runterladen.

Von den Belkin Bluetooth Empfängern, die ich überall im Haus verteilt habe, wo eine Stereoanlage steht, hab ich mal einen zuviel gekauft, der ist originalverpackt im Angebot.

Das Hammerangebot kommt aber zum Schluß: Ein niegelnagelneues iPhone 4S 64 GB in weiß. Das wurde soeben von T-Mobile geliefert. Ist daher natürlich SIM Locked, aber wir gebens, originalverpackt und noch nie eingeschaltet, für 750,- € her, unschlagbarer Preis, nicht?

Alle genannten Angebote gibts hier, natürlich nur, solange der Vorrat reicht (je Artikel 1 Stück).

Ich benutze ja gerne den Begriff "Klausurtage" anstelle von Urlaub. Natürlich sehe ich ein, daß in der Vorstellung der meisten Menschen eine Reise nach Fuerteventura "Urlaub" bedeutet und mit diesem Wort verbindet man dann nicht nur Sonne, Meer, Strand und Wärme, sondern auch "Nicht arbeiten".

Ich möchte aber hier auf Fuerteventura nicht auf meine interessanten Projekte verzichten (Genauso, wie ich zuhause nicht auf freie Zeit oder Vergnügungen verzichten möchte).

Drum achte ich sehr darauf, nicht trennen zu müssen, keine "freien Tage" oder "Urlaubstage" zu haben (im Gegensatz dann zu "Arbeitstagen") und keine geregelte Woche einzurichten (Ihr habt schon gemerkt, daß mir Wochenenden alles andere, als heilig sind). Einzige Ausnahme: Wenn ich mal poste, daß ich einen Abend frei haben möchte, und meine Kunden bitte ihre Rechner in Ruhe lassen sollen – das meine ich dann auch so….

Drum gibts auch nicht "Jetzt bin ich im Urlaub und ab Freitag muß ich armer wieder arbeiten" (dann würde es mir heute abend nicht besonders gut gehen, muß ich, nein, darf ich doch morgen wieder zurückfliegen.

WorkLifeBalance2

Der neumodische Begriff dafür lautet "Work-Life-Balance" und ich sehe das vor allem nicht als zeitliche Balance, sondern darin, daß meine Arbeit ein integraler Bestandteil meines Lebens ist und ich sie wirklich gerne tue. Ich muß mich nicht dazu zwingen. Ganz im Gegenteil, Ihr müßtet mich dazu zwingen, sie nicht zu tun.

So ist nicht weiter verwunderlich, daß die Statistik meiner Arbeitsstunden hier auf Fuerteventura kaum von den restlichen Wochen abweicht. Gut, ich habe die eine oder andere Stunde weniger gearbeitet, zugunsten einiger Spaziergänge am Strand. Dafür ist der Anteil der verrechenbaren Stunden höher, als im Büro (diese Woche 80%, verglichen mit 65% im Jahresmittel). Gesamt waren es in den 6 Tagen hier auf der Insel 40 Stunden verrechenbar und 10 Stunden nicht verrechenbar macht zusammen 50 Stunden und das ist auch nur geringfügig weniger, als meine 53 Wochenstunden aus dem Jahresmittel:

Übersicht der Arbeitsstunden

Anmerkung: Der Ausreißer am 4. Januar ist übrigens richtig – an diesem Tag habe ich tatsächlich 17 Stunden gearbeitet, weil ich tagsüber beim Kunden war und am Abend den Testaufbau für unsere Veranstaltung am 5. Januar durchgeführt habe.

Natürlich wünschten mir alle einen "schönen Urlaub" und am Telefon wurde ich ständig gefragt, "darf ich Sie im Urlaub stören". Das ist sehr nett gedacht, aber letztendlich habe ich nur meinen Lebensraum für eine Woche verlegt. Nämlich raus aus dem kalten, dunklen Deutschland in eine Gegend mit 22 Grad Lufttemperatur und Sonnenschein. Drum muß ich schmunzeln, wenn der Kellner im Restaurant in seinem Bemühen ums Deutsche meint, "Schade, ist Urlaub wieder vorbei" und ich mich überhaupt nicht so fühle, als ob etwas zu Ende ginge. Ich verlege halt morgen wieder zurück. In ein Land, in dem die Benutzung der Sauna Sinn macht. Da freue ich mich schon wieder drauf.

Jan
25

Path – das soziale Netzwerk mit den meisten Vorschußlorbeeren löst in der Version 2.0 mal wieder einen Hype im Silicon Valley aus. Glaubt man diversen Blog Posts, dann ist die Elite der Early Adopter im Augenblick nur noch auf Path aktiv.

Bestechend ist die Idee, vor allem, weil es irgendwie was elitäres hat, daß man sich innerhalb von Path nur mit bis zu 150 Personen vernetzen/befreunden/verpathen kann. Getreu dem Grundsatz, daß man nur wenige echte Freunde haben kann. Und die soll man bei Path treffen. Drum gibts auch keine Listen oder Circles, in die man seine Freunde einsortieren kann. Denn man hat bei Path ja nur die echten Freunde. Die essentiellen sozusagen.

Schön. Ich habe dort im Augenblick genau zwei Freunde. Weil mehr noch nicht den Weg zu Path gefunden haben. Es ist ja in einer weiteren Hinsicht auch noch recht elitär das Path, es läuft nämlich nur auf iPhones und auf Android Smartphones. Kein Web Interface, kein Programm für den Mac, keines für Windows. Nur Smartphones. Aber: Path ist vor allem schön und: leicht zu bedienen.

Schön

Auf das Plus Tippen und hat dann die Auswahl (siehe den Viertelkreis unten links): Foto schießen oder aus dem Album veröffentlichen, Freund(e) anschreiben, an einem Foursquare Ort einchecken, Musik veröffentlichen, die man gerade hört, einen Gedanken Posten oder zu Bett gehen/aufwachen. Soweit ich bisher gesehen habe, gibts keine Möglichkeit Links automatisch zu teilen (wie mit Hootsuite, wo man einfach owly: vor der URL im Safari eingibt und sich dann Hootsuite öffnet und die URL verkürzt): 

 

Da aber erfüllt es einen prima Zweck, denn es kann etwas, was all die anderen Smartphone Anwendungen nicht können: Es kann das, was man bei Path postet auch zu Facebook und zu Twitter stellen und einen gleich bei Foursquare einchecken. Na gut, das kann Foursquare stenggenommen auch. Aber nicht so schön und nicht mit sowenigen Tips auf dem Bildschirm:

Check In

Und: Path stellt die Fotos, die man macht, in ein Facebook Album ein, so daß sie von Facebook Benutzern direkt angesehen und kommentiert werden können, ohne zu klicken. Das stört mich an allen anderen Anwendungen, wie z.B. HootSuite immer sehr. HootSuite lädt die Fotos auf die eigene Website hoch und zeigt dann bei Facebook nur einen Link an. Da klicken Facebook Freunde aber nicht drauf und sie können auch nicht kommentieren. 

Facebook

Man kann Fotos innerhalb von Path mit ein paar Filtern nachbearbeiten. Das ersetzt Instagram soweit und praktisch ist, daß die Path Applikation die so nachbearbeiteten Fotos gleich wieder ins iPhone Fotoalbum speichert. Dadurch hat man sie für einen Parallelpost, z.B. zu Google+ gleich zur Verfügung.

An Twitter schickt es einen Link, mit dem der "Moment" dann immerhin im Web angezeigt werden kann. Auch hier sehr schönes Design! Und: Man kann endlich mehr, als 140 Zeichen auch zu twitter schicken, denn der Rest vom Tweet kann dann einfach bei Patch weitergelesen werden. Ein großer Vorteil gegenüber anderen Apps, die einen bei aktivierter Twitter Anbindung immer auf 140 Zeichen begrenzen (und das im Zeitalter der iPhones, die auch SMS die aus mehreren Teilen bestehen und als mehrere SMS versendet werden, wieder korrekt zusammen anzeigen).

Path Website

Path bedient sich bei den Orten aus dem Fundus von Foursquare, alle Orte, die dort von fleißigen Benutzern angelegt wurden, sind schon verfügbar. Nicht so, wie Facebook oder Google+, wo alle Orte noch einmal angelegt werden müssen. Und es erledigt den Checkin gleich mit. Anscheinendaber über die API, denn man wird kein Major, wenn man via Path eincheckt.

Orte

Path hat ein erweitertes "Gefällt mir" System mit immerhin 4 Smilies und einem Herzchen. So kann man seiner Stimmung etwas differenzierter Ausdruck verleihen. Natürlich kann man auch einen Kommentar abgeben.

Interessant ist, wenn man in einem Kommentar genannt wird und der Verfasser des Kommentars diesen auch auf Facebook und Twitter postet, dann hat man zumindest auf Twitter eine Mention: 

Insgesamt ist Path eine interessante Anwendung. Bleibt zu hoffen, sie bleiben auf dem Pfad, den sie eingeschlagen haben, finden eine interessante Möglichkeit, Geld zu verdienen (wie wärs mal mit einem Abomodell?) und integrieren baldmöglchst Google+ (sobald eine Schreib-API dort erscheint). Dann wäre der Smartphone Client der "Alles mit einem" Client für die Sozialen Netzwerke.

Ach ja, Schlafen gehen kann man auch

Schlafen

und wenn man wieder aufsteht, rechnet Path aus, wie lange man geschlafen hat

Schlafdauer

Das hatt’ ich nun schon mehrfach, daß die Facebook App auf dem iPhone falsche Bilder anzeigt. Ist ziemlich lästig, weil man die Kommentare und Posts von Freunden durcheinander bringt, denn man guckt eher auf das Bild, als auf den danebenstehenden Namen. Absolut inakzeptabel ists aber, wenn mein eigenes Foto falsch angezeigt wird:

Foto zerschossen

Einzige Lösung, die mir dazu eingefallen ist: Die Facebook App löschen. Dazu mit dem Finger lange auf das Facebook Icon tippen, bis das schwarze Kreuz links oben erscheint, das dann antippen und die Abfrage mit “Löschen” beantworten:

Löschen

Dann kann man sie im Appstore wieder suchen und installieren:

AppStore

Nachteil der Aktion: Man muß sich wieder mit seinem Facebook Account anmelden:

Anmelden

Aber: Sofort sind die Bilder repariert (vgl. oben)

Bilder

Meine Facebook App fürs iPad hatte den Fehler auch schon mal. Gleiche Reparatur, ist ja schließlich die gleiche App.