Da ist er nun, der Blackberry Q10. Die Hoffnung von Blackberry nach dem durchaus vielversprechenden Blackberry Z10. Der Q10 hat nun wieder eine feste Tastatur, dafür hat er ein kleineres Display – von der Form her ist er den klassischen Blackberries wieder ähnlich. Ich hab ihn am Samstag in Betrieb genommen
Hier nun mein Erfahrungsbericht nach den ersten zwei Tagen im Vergleich zum Z10 (über den ich hier berichtet habe)
Was fehlt mir noch (das ist eine dringende Bitte an die Softwareentwickler):
Das Resumee? Der Blackberry Q10 in der linken Hosentasche ersetzt jetzt den Z10 und das iPhone bleibt recht – für das, was der Blackberry (noch) nicht kann.
Ich habe leider eine schlechte Nachricht für meine neu- und wiedergewonnenen Raucherfreunde: Ich habe wieder aufgehört.
Dabei waren nicht die auf den Zigarettenschachteln inzwischen aufgedruckten Warnhinweise im Konjunktiv ausschlaggebend, denn die habe ich ja eh immer mit eigenen Sprüchen überklebt (Ein Hinweis wie “Rauchen kann tödlich sein”, ist in meiner Auffassung etwa genauso hilfreich wie “Gehen Sie lieber nicht über die Straße, sie können dort umkommen”).

Meine persönlichen Gründe, mich nach 4 Monaten wieder gegen das Rauchen zu entscheiden, waren folgende:
Zigarettenrauch wäre ja eine ganz geschickte Sache, wenn man es schaffen würde, zwei, drei oder auch vier am Tag zu rauchen (allerdings kann man in der einschlägigen Literatur nachlesen, daß auch 2-5 Zigaretten am Tag schon erheblich schädlich sind!). Durch die entsprechend langen Pausen schmecken die dann entsprechend genial (dass ist ja das Fatale an der ersten Zigarette und an der ersten Zigarette nach einer langen Pause) – die sind ja wirklich ein Genuss. Alles was mehr als fünf Zigaretten am Tag ist, finde ich aber, schmeckt irgendwie pappig und fad und ist mehr Gewohnheit, pardon, Sucht, als Genuss. Mein Suchtzentrum macht aber definitiv Probleme wenn’s nur fünf am Tag sind und schreit mir dazwischen etwas zu laut nach der nächsten Zigarette – das stört mich bei der Arbeit, lenkt mich ab und ganz ehrlich, es nervt mich auch. Ich würde das gerne selbst steuern, deswegen höre ich wieder ganz auf.
Außerdem fängt meine Haut allmählich an, grau zu werden und das genügt eigentlich völlig wenn das in den Haaren passiert.
Wie Ihr wißt, bin ich ja normalerweise eine Woche im Monat weg, um mich meiner Projektarbeit zu widmen. Meist nenne ich das Klausurtage, hier am Wörthersee kann ich es diesmal auch Einsiedelei nennen, denn ich bin mal ganz alleine im Haus am Wörthersee, na gut, nicht ganz alleine, denn ich habe meine ToDo Liste und einige interessante Projekte dabei.

Klausurtage, das ist eine Woche im Monat, während derer ich nicht für Vor-Ort-Termine zur Verfügung stehe und bei denen ich auch sonst keinen fest vorgeplanten Tagesablauf habe, sondern mich allein danach richte, wie meine Arbeit vorangeht.
Manche nennen das Urlaub, weil ich meine Klausurtage in typischen Ferienregionen verbringe (Zillertal, Wörthersee, Fuerteventura) und verstehen nicht, wieso ich im Urlaub auch noch arbeite. Nun – es ist kein Urlaub. Den brauche ich auch nicht, weil ich mich tagtäglich bemühe, meine Balance zu halten, ausgeglichen zu sein und nicht unter den Druck von Kunden oder Projekten zu geraten. Gerade deswegen sind die Wochen mit den Klausurtagen aber erholsam: Denn ich kann ohne Störungen an meinen Projekten arbeiten und diese auch fertigstellen. Fertigstellen ist aber in der heutigen Arbeitswelt, wenn überhaupt, dann meist nur unter größtem Druck möglich. Drum genieße ich die Zeit hier sehr, in der ich in Ruhe arbeiten kann und koste das Gefühl jedesmal aus, wenn ich in meiner ToDo Liste ein Projekt mit dem Haken fertig kennzeichnen kann und es dann ins Archiv wandert.

Und keine Sorge, zwischendurch gibt es schon mal Pausen, in denen ich die Sonne genieße oder auch den See – der Tag hat ja schließlich 24 Stunden und mehr als 12 arbeite ich auch hier (normalerweise) nicht.
Nach nunmehr 15 Jahren endete heute der Betrieb in unserem Rechenzentrum in Dorfen. Im Mai 1998 gingen hier 8 Server mit Windows NT 4.0 und Novell Netware, sowie eine AS/400 an den Start, eine Internetleitung mit sagenhaften 256 KBit in beiden Richtungen verband das Netzwerk mit dem damals noch recht jungen Internet.
Jeder Server war mit einem eigenen Bildschirm ausgerüstet, so daß man beim Betreten des Raumes auf einen Blick sehen konnte, ob alles korrekt läuft. Viele Stunden verbrachte ich dort im Kellerraum, nicht nur, weil die Fernsteuerungstechniken noch nicht so ausgereift waren – es war auch der einzig klimatisierte Raum im Haus und eine Wohltat an heißen Tagen im Sommer.
Von Beginn an hosteten wir Anwendungen von Kunden auf unseren Servern, darum wurden die Server schnell mehr und mußen sich über Bildschirmumschalter die Bildschirme teilen, denn im Rack war einfach nicht für mehr, als 8 Röhrenmonitore Platz. Die Internetleitung wuchs auf 2 MBit, vor dem Beginn des Virtualisierungszeitalters erreichten wir in unserem Rechenzentrum in Dorfen den Spitzenwert von 23 Servern, was nicht nur die Ohren herausforderte, wenn man im Raum war, sondern im Sommer auch die Klimaanlage an ihre Leistungsgrenze brachte.
Durch Virtualisierungen (und viele spannende Programmierprojekte) konnten wir im Laufe der Jahre die Anzahl der Server auf über 50 steigern und gleichzeitig die Zahl der physikalischen Rechner auf 4 reduzieren. Im Jahre 2007 stiegen die Anforderungen unserer Kunden, sie wünschten eine Anbindung ihrer Server ans Internet mit 100 MBit und eine redundante Anbindung. Dies konnten wir mit unserem Rechnerraum in Dorfen nicht mehr befriedigen (es gibt hier nur einen Internet Provider und der wollte damals nur 10 MBit und das zu einem horrenden Preis liefern) und so begann die Migration unseres Rechenzentrums in die Welt des Cloud Computing.
Heute betreiben wir knapp 100 Server für unsere Kunden unter dem Label psag.net und verteilen diese auf die virtuellen Rechner vor allem bei Amazon aber auch bei Strato sowie 1und1 für Kunden, die ihre Daten lieber in Deutschland haben möchten.
Ich behielt seither noch einige Test- und Entwicklungsserver hier in Dorfen, aber bereits 2009 konnten wir Klimaanlage abschalten, weil die verbleibenden Rechner nicht mehr soviel Wärme produzieren. An Ostern 2010 wurde dann aus dem Rechenzentrum nur noch ein Rechnerraum für den eigenen Bedarf, der in den vergangenen 3 Jahren dann kontinuierlich zusammenschrumpfte (der Rechnerraum, nicht der Bedarf).
Heute nun baute ich die letzten Rechner ab und alles was übrig bleibt, paßt in den 19″ Schrank: Zwei Netzwerkswitches, ein Synology NAS als lokaler Zwischenspeicher für unsere Daten, ein Firewall zum Internet und das Akozia Gateway zu unserem lokalen Telefonanschluß:
Bye Bye, Rechenzentrum Dorfen.
Wir haben seit gestern nachmittag einen Fehler in unserem WebMail System auf mail.psag.net – dabei wird den Benutzern mitten in der Sitzung oder beim Schreiben eines E-Mails das Anmeldefenster präsentiert. Wir konnten den Fehler inzwischen dahingehend eingrenzen, daß die Sitzungen ungültig werden, weil der WebMail-Server mittendrin um 2 Stunden zurückschaltet und dann natürlich die Sitzungstokens nicht mehr aktuell sind:

Bedauerlicherweise haben wir noch keinen Hinweis, wodurch dieser Zeitwechsel, es sind ja genau die 2 Stunden Unterschied von MESZ zu UTC) verursacht wird und können unsere Kunden im Augenblick nur um Geduld bitten, der Fehler wird mit höchster Priorität analysiert und bearbeitet.
Mail Sitzungen aus Outlook (mit unserem Outlook Connector oder via IMAP) oder von mobilen Geräten (iPhone, iPad, Android, Blackberry) sind hiervon nicht betroffen.
Wir geben an dieser Stelle (hoffentlich bald) Entwarnung, wenn der WebMail-Server wieder in seiner Zeitzone bleiben mag.
Update 8.5.2013 17:19 Uhr: Wir können den Fehler reproduzieren. Wenn man in das Feld “An” eine 0 (Ziffer Null) eingibt und dann abwartet, dann crasht der Prozeß auf dem Server, der den WebMailer bedient und startet neu. E-Mail Adressen, die mit 0 beginnen benutzen unsere Kunden, welche unsere Faxlösung einsetzen, denn dort gibt man die Faxnummer mit einer speziellen Domäne ins “An” Feld ein. Gibt man dort nun die 0 ein und wartet dann, z.B. um die richtige Faxnummer nachzusehen, versucht der Server aus den gespeicherten Adressen, an die man bisher Mails versendet hat, die richtige rauszusuchen und wenn er nur eine 0 hat, dann stürzt der Prozeß ab. Die Crashdumps werden aktuell im Labor analysiert und wir sind guter Dinge, bald einen Fix in der Software zu haben.
Update 14.5.2013 20:05: Wir haben ein neues Softwaremodul vom Entwickler erhalten, der Fehler ist behoben!